Elke Boretzki - Der Tote unterm Weihnachtsbaum

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Der Tote unterm Weihnachtsbaum: краткое содержание, описание и аннотация

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Das Weihnachtsfest mit all seiner Ruhe und Besinnlichkeit hält Einzug. Über die kleine Stadt legt sich der Schnee wie eine frisch gewaschene Daunendecke. Wie in jedem Jahr um diese Zeit wünscht sich Kommissar Höflich nichts sehnlicher als Arbeit Arbeit sein zu lassen und seine Weihnachtsferien in einem kuscheligen Hotel in den Bergen zu verbringen. Doch stattdessen muss er zum Dienst erscheinen. Das ist an sich schon schlimm genug. Doch was die Pille noch bitterer macht ist die Tatsache, dass er gezwungen ist, mit dem jungen Schnösel, Rosenkranz, zusammen zu arbeiten, der genau wie er dazu verdonnert wurde, über die Feiertage Dienst zu tun. Um das Maß voll zu machen, flattert die Meldung über einen Mord ins Haus. Kommissar Höflich bleibt nun nichts anderes übrig, als seinen kriminalistischen Spürsinn zu schärfen und sich mit Hilfe seiner grauen Zellen, gleich seinem großen Vorbild, Hercule Poirot, in die Aufklärung dieses Falles zu stürzen…

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Ein Durchkommen war mit Schwierigkeiten verbunden, denn, obwohl der modern ausgestattete und trotzdem gemütlich wirkende Raum nicht unbedingt klein war, fühlte Höflich, der klaustrophobisch veranlagt war, aufgrund der Vielzahl der anwesenden Personen plötzlich leichte Panik aufsteigen. Normalerweise wäre er postwendend wieder gegangen. Doch das hier ging auch ihn an, und es war ganz bestimmt nicht so, wie es sein sollte.

Einige Beamte hatten sich gerade mit ihrem Punsch gemütlich plaudernd am Esstisch niedergelassen. Andere nippten an ihren Tassen an der Fensterbank lehnend, wiederum andere saßen auf hohen Hockern am Tresen.

Das waren offensichtlich die, welche bereits nach einem zweiten Glas Ausschau hielten. Denn auf dem Tresen stand auf einer Heizplatte ein riesiger Topf, aus dem Lulu, die Köchin, mit rosigen Wangen und einer Kelle bewaffnet den Punsch ausschenkte.

Sie hatte ihn noch nicht bemerkt, und sagte, rückwärts blickend, gerade etwas zu Irina Maus, die als Einzige ernst und mit abweisend verschränkten Armen am Küchenbufett lehnte. Daraufhin schaute diese mit einem verächtlichen Blick in die Runde.

Freundlich lächelnd wandte sich die Köchin dem Nächsten zu.

Höflich blickte um sich. Am Fenster entdeckte er den rothaarigen Schopf von Rosenkranz, der vertraulich mit der Hauptverdächtigen Anita Klingbeil plauderte. Vor verhaltener Wut ballte er beide Fäuste. Was war das hier? Ein nach einem langen Winterspaziergang wohlverdienter, sorgloser Glühweinumtrunk? Hatten sie alle vergessen, dass es hier um einen Mord ging und sie sich im Dienst befanden? Sprachlos schüttelte er den Kopf.

Gerade rief einer der Leichtfertigen in die Runde: „Küchenpartys sind doch immer die Gemütlichsten …“, als er dem strafenden Blick des Kommissars begegnete. Erschrocken zog er sich daraufhin zurück und versuchte sich hinter seinem Nachbarn unsichtbar zu machen.

„Ich muss doch wohl sehr bitten!“ Mit diesen Worten versuchte Höflich dem Treiben ein Ende zu setzen, doch seine Stimme ging in dem fröhlichen Lärm unter. Plötzlich fühlte er seinen Arm ergriffen und von Kirschkern in den Vorratsraum gezogen.

Doch ehe Kirschkern etwas sagen konnte, platzte Höflich heraus: „Das hat augenblicklich ein Ende.“ Er schnaufte wütend. „Was ist das eigentlich hier?! Ein Leichenschmaus mit Glühweinbesäufnis!!“

„Nein, natürlich nicht. Sie sollten sich beruhigen.“ Kirschkern gab sich alle Mühe.

„Ich will mich aber nicht beruhigen! Das ist unerhört!“ Dabei dachte er kurz daran, dass er sich vor nicht allzu langer Zeit selbst einen heißen Punsch gewünscht hatte. Doch er hatte verzichtet. Was er konnte, konnten seine Kollegen schließlich auch. Nervös kramte er nach einer Zigarette.

Erst dieser unrühmliche Sturz vor versammelter Mannschaft, der ihn aus seinem Gleichgewicht katapultiert hatte. Und nun das hier. Ein Umtrunk im Dienst. Niemand hatte ihn auch nur wahrgenommen, als er sich dagegen aussprechen wollte.

Das kam einer Meuterei gleich. Jawohl! Er zitterte noch immer vor Wut, wie die Zigarette zwischen seinen Lippen.

„Hören Sie Höflich“, versuchte es Kirschkern erneut. Dabei legte er einen Arm um seinen Kommissar. Misstrauisch betrachtete dieser jedoch die Hand auf seiner Schulter und dann seinen Kollegen. Zögernd zog Kirschkern den Arm zurück.

„Die Leute sind mit allem fertig. Sie haben gute Arbeit geleistet. Alles, jede Spur wurde untersucht und Proben davon ins Labor geschickt. Der Tote befindet sich in der Pathologie. Alle nötigen Berichte werden Sie morgen auf Ihrem Schreibtisch haben. Jetzt haben sie Feierabend. Außerdem ist Heiligabend.“

„Vielen Dank, dass Sie mich daran erinnern“, sagte Höflich sarkastisch, denn er hatte immer wieder versucht, nicht so oft daran zu denken.

„Auch für mich wäre Heiligabend, hätte ich keinen Dienst. Doch so ist er für uns unwichtig.“

„Jawohl!“ Kirschkern fiel nichts mehr ein, was er noch hätte sagen können, um Höflich zu besänftigen. „Wie schon gesagt“, meinte er nur, „die Kollegen sind mit allem fertig.“

„Nun, ich bin aber noch nicht fertig. Wie kam es eigentlich zu dieser kleinen Weihnachtsfeier?“

„Oh, die Dame des Hauses, Frau Maus, hatte angeboten, wegen der Kälte und … wegen des … nahen Feierabends, einen Punsch aus dem Rotweinbestand des Verstorbenen zu spendieren. Ich habe es erlaubt.“ Kommissar Höflich horchte auf. „Frau Maus? Sie meinen diese kaltherzige Dame? Das Eheweib des Verstorbenen? Getrennt lebend, versteht sich!“

„Ja. Sie ist eine wirkliche Dame. So schön und elegant und ganz und gar nicht kaltherzig. Wie kommen Sie eigentlich darauf?“

„Und wie kommen Sie dazu, die Erlaubnis zu geben, hm?“

„Warum nicht?!“ Kirschkern mochte diese Art von Verunsicherung ganz und gar nicht.

„Weil diese schöne und elegante Dame, wie Sie sie nennen, den Mord begangen haben könnte. Was wäre, wenn sie mit dieser netten Beschäftigung gern fortfahren würde und etwas in den Wein getan hat. Den passenden Gesichtsausdruck dazu hatte sie jedenfalls.“

Boshaft beobachtete Höflich seinen langjährigen Kollegen, wie dieser etwas blasser wurde. Dabei schnupperte er unsinnigerweise an seinem Punsch. Schließlich hatte er bereits davon getrunken.

„Wie …! Meinen Sie? Ach hören Sie doch auf!“ Kirschkern war etwas aus dem Gleichgewicht geraten, wenn auch nur kurz.

Lächelnd tat er es als Scherz ab, trank jedoch nichts mehr.

Kommissar Höflich hatte sich wieder dem fröhlichen Lärm in der Küche zugewandt.

Er seufzte. Was hätte sein großes Vorbild, Hercule Poirot, wohl getan. In Gedanken strich er sich über den Kopf.

Was er am meisten fürchtete, war ein Autoritätsverlust, begleitet von diesem spöttischen Grinsen, welches er nach seinem peinlichen Sturz bei einigen Umstehenden meinte beobachtet zu haben. Ähnliche Ereignisse waren ihm nicht unbekannt.

Er könnte natürlich versuchen, dieser Party ein sofortiges Ende zu setzen.

Doch was wäre, wenn sie nicht auf ihn hörten? Welch eine unsäglich entwürdigende Situation! Und wenn sie es doch taten und murrend gingen? Diese unpassende Weihnachtsparty hätte zwar ein Ende gefunden. Doch er würde in jedem Fall als Spielverderber dastehen. Nein, das war nichts für ihn. Sollten sie doch Glühwein in sich hineinschütten und ihre Köpfe heißreden. Er hatte hier einen Job zu erledigen. „Hm.“ Ernst blickte er in die Runde, verschränkte die Hände hinter dem Rücken und wippte auf den Füßen hin und her.

Dabei begegnete er dem Blick der Köchin. Leicht errötend lächelte sie ihm fast schuldbewusst zu. Dabei hob sie den Arm, als wollte sie ihm zuwinken, stoppte jedoch auf halber Höhe und ließ ihn dann sinken.

Starr blickte er auf die Köchin, wie sie da so stand, üppig in ihrem blasslila Kleid. Seine Gedanken überschlugen sich. Sie war genau sein Typ. Wie schön wäre es … Er spürte, wie ihm ebenfalls die Röte in die Wangen schoss. Seine Mundwinkel verzogen sich zu einem angedeuteten Lächeln. Aber nur kurz. Dienst war schließlich Dienst. Dann ging er mit strengem Blick auf seinen Assistenten zu, der noch immer in der Nähe von Anita Klingbeil mit seligem Grinsen am Fenster klebte.

Ein herrischer Wink mit dem Finger und ein herausgeschleudertes „Kommen Sie mit!“, brachte Rosenkranz, mit einem Seitenblick auf seine Nachbarin, in Bewegung. Er folgte seinem Chef durch die Küche in die Halle. Dort trafen sie abermals auf Kirschkern, der gerade ein Telefonat beendet hatte.

„Haben fix und fertig den Baum geschmückt und warten mit dem Essen auf mich“, sagte er freundlich mit einem Blick auf das Telefon in seiner Hand. „Denke, unsere Arbeit ist hier für heute getan.“

„Ja. Ach Kirschkern, seien Sie so freundlich und beenden Sie das bunte Treiben in der Küche und schicken Sie die Bande von der Spurensicherung endlich nach Hause.“

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