Uwe Törl - Hurra, wir dreh’n uns noch
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„Und dit will’ste ham?“
„Was will’ste denn haben für die alte Schwarte?“
Gripsy überlegte kurz und kam zu dem Entschluss: „’Nen Fünfer, wenn de dit glei willst!“
„Will er nich!“, schaltete sich Grabs ein.
„Wie, will er nich? Woher willst’n du wissen, was er will und was nich?“
„Weil ich weiß, was er nicht will!“
„Un Alter, wes Grabs was’te nich willst?“
„Weiß sie nicht! Weil, ich will!“, zog ich meine Stirn in Falten und rieb mit den Fingern meine Ohrläppchen in Richtung Punkine
„Also, haste jehört, Grabs? Er will!“
„Er will nicht!“
„Jetzt erst recht!“
„Nein!“ „Na nu iss gut!“
„Noch lange nich!“
„Was geht dich das über…“
„’Ne ganze Menge!“
„Drei, zwei, …“, reichte ich Gripsy dann endgültig die fünf Euronen, lachte Grabs frech an und vollendete: „… eins und meins!“
„Wat für’n Jeschäft?“, stellte Gripsy fest und Rocco jubelte: „Du hast een Buch verkoft, een Buch!“
„Nun kriegt euch mal wieder ein!“, knurrte Grabs sauer und zu mir gewandt: „Verschissen! Du hast’s bei mir verschissen!“ Grabs drehte angepisst ab. Anscheinend hatte die Punkine echte bedenken, ich würde sie und ihre Unikate mit Hilfe dieses Ratgebers für Hobby-Zöllner zur Fahndung ausrufen lassen. Was natürlich nicht meine Absicht war!
Trotz allem hörte ich, wie es zweimal in meinem Glas klackte. Hatte sie doch tatsächlich noch zwei Stück von diesen klobigen Kandisbrocken in meinem Tee versenkt. Vier, fünf Spritzer dieses türkischen Aufgussgetränkes strandeten auf meiner Hand, dass ich nach unten sah. Doch was ich da sah, lies mich erstaunen. In meinem Teeglas befand sich offenbar der Grund manch oft vertuschten Fischsterbens. Der schwarze Tod im Apfeltee? In der Hoffnung, ich hätte mich geirrt, kniff ich meine Augen zusammen. Manchmal suggeriert uns ein einfacher Windzug seltsamste Erscheinungen. Nur wich diese akute Umweltkatastrophe nicht meiner Augen und schon gar nicht dem Glas.
„Was nich in Ordnung … Bruder? Sach ma, wie häßt du überhaupt?“
„Na ähm, wer bist ’n eijentlich?“, schloss sich Gripsy der Frage ihres Bruders an. Hätte ich in dem Moment nicht das Problem mit meinem Tee gehabt, hätte ich wahrscheinlich geantwortet: Roccos Bruder. Stattdessen gab ich ehrlich Auskunft: „Uwe. Ich heiße Uwe und ich habe ein Problem.“
„Hallo Uwe! Was ist dein Problem?“, bemühten sich die beiden Zentral-Brandenburger, ums einst wieder verlernte deutsche Wort. Was aber auch geschwisterliche Einigkeit verriet, aus welcher Rocco nachhakte: „Also doch wat nich in Ordnung?“
„Wat haste denn für ’n Problem, Uwe? Uwe iss aber och so’n Sammelbejriff, wa?“
„Jahaa …“
„Nu lassen doch ma, Lütte! Wat soll ’n icke da sachen?“
„Wie, du? Du heißt doch Rocco!“, musste ich auch mal interessiert nachhaken.
Rastarocco sah mich mit großen Augen an: „Dann fahr ma nach Spagezien!“
Ungläubig frag ich nach: „Du fährst extra nach Italien, um festzustellen, dass Rocco ein Sammelbegriff ist? Das glaub ich doch nicht?“
„Er nich“, klärte seine Lütte mich auf, „aber unsre Mutter, wa.“
„Eure Mutter?“ Mir schwante was.
„Mutter hat da sin Vater kenn’ jelernt. Nu darfst’e ma raten, drei ma, wie der häßt?“
Eine Idee hatte ich schon, nur kam Gripsy mir zuvor: „Rocko häßt’ er! Der häßt Rocko, nur mit CK.“
Ich befand mich im Zustand fragender Verblüffung: „Dann hast du deinen eigenen Vater?“
Gripsy sah mich mitleidig an: „Andre Jeschwister ham ihr eijenes Teeglas, wir ham eben jeder unsern eijenen Vater. Dit iss doch Klasse, iss dit doch!“
„Klasse? Ja, wenn ihr klar kommt, klar, Klasse. Aber apropos Teeglas?!“
„Sach doch ma wie dein Vater häßt, Nele?“
„Dat iss jetzt nich wichtig. Und nenn mir nich Nele! – Rocco! Uwe hatte ein Problem, du erinnerst dich?“
„Ich habe noch!“, warf ich ein.
„Ja, richtich, dein Glas“, erinnerte sich Rocco und schon hatte es Nele … Gripsy in der Hand.
„Ieh!“, quietschte sie mit verzerrtem Gesicht kurz auf, dass es selbst der Maus am Schädel ekelte: „Was ’n dit für ’n Siff?“ Rocco riskierte einen Blick über ihre Schulter und erklärte mit Fachkenntnis: „Ölpest, eindeutig die Ölpest! Man Bruder, als hätt’ dir ’n blasenkranker Busfahrer ins Glas jeschifft.“
Tatsächlich, auf meinem Tee drehte sich mittlerweile ein Schimmer in dreifarbig-verschwommenen Regenbogenfarben. Nur was war jetzt hier passiert? Drei ratlose Gesichter mit zuckenden Schultern grübelten über meinem Teeglas. Während Gripsy mit einem Finger ihren einen Zopf verleierte, zerscharrte Rocco sich seinen im Wachstum befindlichen Ziegenbart. Und ich selber dachte, wie geht denn so was, so bei mir. Da hatte Rocco eine erste Idee: „Fillei enne missjlückte Jernspaltung uf enner Kreuzberjer Appelplantage?“
„So wie de aussiehst Keule, da hat’tiste de Jernspaltung in deene Kopp, wa!“, zog Gripsy ihren Zopf straff: „Aber weeste wat? Ick weesit, jetzt wees ick dit. Hier warn’ doch ma de Türken vor so hunderte Jahre durchjekomm, oder so, wa. Un von den die Relikte, also wat den ihre Erm, un von dene widder die Erm un so …“
„Man Nele, nu komm ma zum Punkt nu!“
„… na die ham hier een Anschlag gemacht. Da steckt noch die janz olle Türkenmafia hinter.“
„So viel Fantasie wünsch ick mir in keen Trohm nich, wa Lütte. Aber guck dir dit ma an hier Bruder“, wieder zu mir gewandt, „als tut dein Kandis jrün rosten, wa.“
„Man Alter, dat is echdit Kino. Als ob da wat den die Beene wech ätzen tun tut. Det iss’ ja voll spooky wa. Der kurdische Kandiskiller. Huuu …“
„Den Kandis wollte ich ja gar nicht haben“, fiel ich Gripsy ins Geistertreiben. „Die Grabs hat den mir doch ins Glas geschmissen, weil sie sich doch wegen dem Buch so …“
„Grabs, na klar die Grabs. Die hatte doch die Packe-Pommes von die Dönerbude anjeschleppt, wa. Na klar Bruder, jetzt seh’ ick dit janz klar vor mir. Mit die bloßen Finger is die in die Pommes mit der ekelichen Knofisoße.“
„So recht wie de hast Keule, du musst dit jetzt aber nich ausmaln noch tun. Mir issis so schon iebel.“
„Und denn hat se sich de Finger abjeleckt.“ Rocco konnte es nicht lassen, seine Schwester, welche so schon dicke Backen machte, breit an zu grinsen: „Alle zehne! So!“ Dazu ploppte er einmal mit dem Finger aus dem Mund: „Ick hab recht! Und du wohl nicht. Dazu brauch ick nich ma Licht!“ Dazu ploppte er noch zweimal und konnte sich ein Lachen nicht verkneifen.
„Du bist und bleibst een Schwein, Keule! Nur muss se dabei een Finger verjessen ham, wie wir dit hier im Glas sehn tun könn.“
„Nich verjessen Lütte! Die schafft dit nich bis nach neun mit den zählen. Sowie dit Zweestellich – aus die Maus!“
„Aus die Maus! Du sagst es. Ich muss langsam mal weiter, wenn ich es noch vor Weihnachten schaffen will.“
„Wie weit musste denn noch?“
„Bis hinter Düben.“
„Düben, wo iss’n ditte?“, wollte Gripsy wissen.
„Uwe meent bestimmt Bad Düben? Hab ick recht oder hab ick recht?“
„Recht haste!“, gab ich Rastarocco recht. Was Rocco gleich nutzte, um seine Lütte zu ärgern: „Wenn de och ma so groß bist wie icke, wa, denn kannste det allit och sehn!“
„Und wenn de ma so alt bist wie icke nach Neujahr … Rocco! Denn tret icke dir dahin, wo de Sonne nich hin schein tut tun! Als ob ich nicht wüsste, wo dit iss, Keule. Dit iss im Wald! Sacht’er jedenfalls, dass’er aus’m Wald kommt.“
„Wald? Wie jetzt, Wald?“
„Na Wald eben! Kennst’e widder nich, wa? Dis iss eene jroße bebäumte Fläche, iss ditte! Hab ick recht oder hab ick recht, Uwe?“
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