Andreas Ebert - Das Enneagramm

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Das Enneagramm ist ein uraltes spirituelles Modell der Selbsterkenntnis, der inneren Heilung und des seelischen Wachstums. Im Jahre 1989 haben es der amerikanische Franziskaner Richard Rohr und der evangelische Pfarrer Andreas Ebert im deutschsprachigen Raum einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Buch avancierte zum Standardwerk, wurde über 500.000 mal verkauft und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die aktualisierte Neuauflage bietet nach wie vor eine ausführliche und unterhaltsame Beschreibung der neun Typen, in denen sich jeder Mensch wiederfinden kann. Zu den historischen Ursprüngen des Enneagramms enthält das Buch neue, überraschende Erkenntnisse. Erfahrungen der Autoren aus Workshops und Seminaren sowie zahlreiche Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern sind ebenfalls eingeflossen. Sie sind ein Beweis dafür, dass das Enneagramm keine statischen Lehre ist, sondern den lebendigen Prozess auf dem Weg zu einem besseren Verständnis von uns selbst und unseren Mitmenschen darstellt.

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Herzzentrum

Die Energie der sogenannten Herzmenschen (Horneys „Hinwendungstypen“) bewegt sich auf andere zu. Die Welt der subjektiven Gefühle ist ihre Domäne; ihr Thema sind zwischenmenschliche Beziehungen. Suzanne Zuercher kritisiert die Bezeichnung „Herztypen“, weil diese Menschen zu den eigenen Gefühlen gerade keinen echten Zugang haben. Sie erleben sich in Reaktion auf Gefühle oder Verhaltensweisen anderer. Sie können nicht bei sich selbst sein und entfalten unaufhörlich Aktivitäten, um sich die Zuwendung oder Aufmerksamkeit anderer Menschen zu sichern. Herz und Kreislaufsystem sind ihr Leibzentrum. Bei ihnen sind Tastsinn und Geschmack besonders ausgeprägt. So wie es bei den Bauchmenschen um die Macht geht, geht es bei ihnen um das Für-Sein. In einer neuen Situation fragen sie zunächst: „Werdet ihr mich mögen?“ oder: „Mit wem bin ich zusammen?“ Sie sehen das Leben als Aufgabe, die bewältigt werden muss, was einen unaufhörlichen Aktivismus zeitigt. Dabei geht es ihnen (unbewusst) um Prestige und Image; die positive Seite davon ist, dass sie meist ein ausgeprägtes Verantwortungsgefühl haben. Sie neigen dazu, sich anzupassen, Aufmerksamkeit und Platz zu beanspruchen und besserwisserisch zu sein. Sie werden von dem beherrscht, was andere über sie denken, und meinen oft zu wissen, was für andere gut ist. Während sie ihre Besorgtheit übertrieben ausleben, unterdrücken sie ihre Aggressionen und verstecken sich hinter der Fassade von Güte und Aktivität. Nach außen wirken sie oft selbstsicher, fröhlich und harmonisch, innerlich erleben sie sich aber oft als leer, unfähig, traurig und beschämt.

Frömmigkeitsformen, die mit sozialer Wärme und Geborgenheit verbunden sind (zum Beispiel Gebetsgemeinschaften), ziehen diese Gruppe besonders an. Sie müssen aber vor allem lernen, allein zu sein und in einer Weise zu beten, die von ihren Mitmenschen weder bemerkt noch belohnt wird. Das Jesuswort „Wenn du betest, dann geh in dein Kämmerlein, schließ die Tür ab und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist“ (Matthäus 6,6) gilt ihnen ganz besonders. Ihr Zugang zu Gott geschieht oft über eine Gemeinschaftserfahrung (Heiliger Geist). Irgendwann muss aber der Schritt in die Stille und ins Alleinsein folgen, damit das Gebetsleben nicht zum Selbstbetrug wird. Dietrich Bonhoeffer sagt: „Wer nicht allein sein kann, der hüte sich vor der Gemeinschaft.“22 Der beste Lehrmeister für „Herzmenschen“ ist der eigene Körper, zu dem sie oft ein gespaltenes Verhältnis haben. Wenn sie lernen, den eigenen Körper wahrzunehmen und wertzuschätzen, kommen sie allmählich zu sich selbst. Da Herzmenschen alles selbst zu können meinen, fällt es ihnen schwer, die Erlösung als reines Geschenk anzunehmen. Ihre Lebensaufgabe besteht darin, dass aus dem vielen, was sie ständig erhoffen und selbst produzieren wollen, wirkliche Hoffnung wird.

Kopfzentrum

Die Gruppe, die FÜNF, SECHS und SIEBEN umfasst, ist „kopflastig“. Es handelt sich um Horneys „Abkehrtypen“. Ihr Kontrollturm ist das Hirn. Die Kopfenergie ist nach Horney eine Energie, die sich zurückzieht von anderen. Die Angehörigen dieser Gruppe machen in jeder Situation erst einmal einen Schritt nach hinten, um nachzudenken. Sie werden vom zentralen Nervensystem regiert und sind in erster Linie Augenmenschen. In einer neuen Situation wollen sie sich erst einmal zurechtfinden: „ Wo bin ich?“ bzw. „Wie passt das alles zusammen?“ Sie sehen das Leben in erster Linie als Rätsel und Geheimnis. Sie haben einen Sinn für Ordnung und für Pflicht. Ihre Haltung ist in der Regel eher unbetroffen und sachlich („Es stimmt!“). Sie scheinen wenige Bedürfnisse zu haben und können anderen Raum lassen. Kopfmenschen fragen sich oft: „Bin ich abhängig? Bin ich unabhängig?“ Sie handeln erst, nachdem sie nachgedacht haben, und gehen dabei methodisch vor. In Notsituationen werfen sie sich vor, dumm und unwürdig zu sein. Während ihre Furcht übertrieben ist, verstecken sie besonders ihre zärtlichen Gefühle oft hinter einer Fassade von Sachlichkeit und Unbetroffenheit. Nach außen wirken sie oft klar, überzeugt und klug, innerlich erleben sie sich aber häufig als isoliert, verwirrt und mit einem Gefühl der Sinnlosigkeit.23

Ihr Zugang zu Gott ist oft der Sohn, in dem sich Gott offenbart hat und in Kontakt getreten ist mit den Menschen. Ihr Gebetsleben kann für Außenstehende trocken, abstrakt und wie bloße Pflichterfüllung wirken, aber Kopfmenschen können tatsächlich auf dem Umweg über klare Gedanken warme Gefühle entwickeln. Auch gegenständliche Formen der Meditation (zum Beispiel Bildbetrachtung), bei denen sie etwas aufnehmen können, liegen diesen Menschen. Kopfmenschen müssen vor allem den Schritt vom Denken zum Tun und den Schritt von der Isolation zur Gemeinschaft schaffen. Ihnen gilt der zweite Teil des oben zitierten Bonhoeffer-Wortes: „Wer nicht in der Gemeinschaft steht, der hüte sich vor dem Alleinsein.“24 Ihre Lebensaufgabe besteht darin, dass aus den vielen Zweifeln und Teilwahrheiten Glaube wird, der nicht im Kopf bleibt, sondern ein Sich-Anvertrauen der ganzen Person ist.

Die neun Gesichter der Seele

Den Hauptteil dieses Buches bilden die Profile der neun Enneagrammmuster. Es handelt sich dabei um Grobskizzen und manchmal um Karikaturen. Die Übertreibung dient dazu, die Konturen holzschnittartig hervortreten zu lassen. Nicht alle Merkmale treffen auf alle VertreterInnen eines bestimmten Musters zu. Es geht um das Angebot, sich im Spiegel dieser Darstellungen selbst zu prüfen. Dasselbe Ziel wird mit der Darstellung bestimmter Symbole verfolgt: Jedem Muster werden traditionellerweise eine Reihe von Tieren zugeordnet. Wirkliche oder allgemein anerkannte Wesenszüge dieser Tiere haben ihre Entsprechung im Wesen des jeweiligen Musters (bei den pubertären Initiationsriten der Indianer spielt die Suche nach dem „Totemtier“ eine entscheidende Rolle!). Auch bestimmte Nationen stehen für einzelne Typenmerkmale. Damit sollen keine ethnischen Vorurteile geschürt werden; es geht eher um eine spielerische Annäherung an die jeweilige Energie, und die entsprechenden Vorstellungen sollten daher mit einer Prise Humor aufgenommen werden. Symbolfarben, biblische Gestalten, Heilige und Persönlichkeiten aus Geschichte, Literatur und Weltöffentlichkeit werden ebenfalls erwähnt, damit das Bild farbiger wird und „Fleisch“ bekommt. Diese Beispiele entsprechen zum Teil der subjektiven Einschätzung der Autoren und beanspruchen keinerlei Verbindlichkeit. Im Gegenteil: Wir möchten die Fantasie der LeserInnen anregen, im vieldeutigen Reich der Symbole auf eigene Entdeckungsreisen zu gehen und eigenes Anschauungsmaterial für die jeweilige Energie zu finden. Es wäre zum Beispiel reizvoll, die Kräfte, die in Märchen walten, mithilfe des Enneagramms zu benennen oder den neun Energien bestimmte Musikstile oder Tanzarten zuzuordnen.

Wir wandern im Folgenden von Muster EINS ausgehend – man könnte auch irgendwo anders anfangen – um den gesamten Kreis herum und merken dabei, wie sich die Charaktere und ihre Merkmale in einem kontinuierlichen Fluss verändern. Das führt dazu, dass jedes Muster auch Merkmale seiner beiden Nachbarn in sich hat, die sogenannten „Flügel“. Wir werden dieses wichtige Phänomen gelegentlich streifen. Im Anschluss an die neun Skizzen kommen wir ausführlicher darauf zu sprechen.

Inzwischen gibt es eine Reihe von Tests, mit denen man herausfinden kann, zu welchem Enneagrammmuster man möglicherweise gehört. Dennoch empfehlen wir zunächst einen anderen Weg: Es ist sinnvoll, zunächst alle neun Beschreibungen dieses Buches durchzulesen. Manchen wird sofort klar sein, wo sie „zu Hause“ sind. Andere werden dazu eine Weile brauchen. Ein gutes Kriterium ist folgendes: Wenn mir bei einer Typenbeschreibung „mulmig“ wird, könnte es sein, dass ich mich auf heimatlicher Scholle befinde. Die eigentliche Erkenntnis ist oft mit einem Aha-Erlebnis verbunden, das sich aber manchmal erst nach Wochen und Monaten und nach Gesprächen mit anderen einstellt. Um dem eigenen Muster auf die Spur zu kommen, ist jedenfalls zunächst die Selbsterforschung und -einschätzung durch nichts zu ersetzen. Danach kann man sich mit Menschen austauschen, die einem nahe stehen und einen gut kennen. Als dritte Priorität wäre der Austausch mit einer Person zu nennen, die das Enneagramm gut kennt. Erst dann wäre ein Kontrolltest sinnvoll.

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