Reinhold Ruthe - Typen und Temperamente

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Jeder Menschen ist Unikum und Individuum, einzigartig und einmalig. Aber doch gibt es viele Ähnlichkeiten in Stärken und Schwächen, Interessen und Verhalten. Reinhold Ruth stellt vier typische Persönlichkeitsprofile von Menschen heraus. Die Neuauflage ist ein Helfer auf der Suche nach den eigenen Schattenseiten, Stärken und Schwächen. Mit einem ausführlichen Testverfahren finden auch Sie zu einem annähernd genauen Bild Ihres Ichs – und lernen sich und andere besser verstehen.

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Grundimpuls 2:

Revolution (das Kreisen um den anderen)

Hier geht es um den anderen Aspekt des Menschen. Gemeint sind: Hingabe, Nächstenliebe, Fürsorge. Das Kreisen um den anderen meint Abhängigkeit, Innigkeit, Nähe und Füreinander-Dasein. Die beiden Impulse sind gegensätzlich. Aber beide Verhaltensmuster sind lebensnotwendig.

Grundimpuls 3:

Schwerkraft

Hier geht es um Dauer, um Bleibendes, um Klarheit und um Geborgenheit.

Das Leben muss berechenbar sein. Alles hat seinen Platz und seinen Ort. Stabilität, Grenzen und Strukturen spielen eine wichtige Rolle.

Grundimpuls 4:

Fliehkraft

Darunter wird Wandelbarkeit und Veränderung verstanden. Es geht um die Kraft, Vertrautes und Traditionen hinter sich zu lassen. Ein Mensch mit Fliehkraft geht über Grenzen hinaus und ist sehr kreativ. Er wagt das Unbekannte, kann Abschied nehmen vom Erreichten und sich auf Neues einlassen.

Auch die letzten beiden Grundimpulse sind gegensätzlich und gehören wie die anderen beiden zum ganzheitlichen Leben. Vier Grundimpulse bestimmen positiv unser Dasein und halten den Menschen im seelischen Gleichgewicht. Riemann sieht diese Grundimpulse in Beziehung zu jeweils spezifischen Ängsten. Die vier Grundformen der Angst entsprechen also den vier Grundimpulsen und Strebungen des Menschen.

Grundimpuls 1:

Die schizoide Persönlichkeitsstruktur

Der schizoide Mensch hat Angst vor Selbsthingabe,

der schizoide Mensch hat Angst vor Abhängigkeit,

der schizoide Mensch hat Angst vor Ich-Verlust,

der schizoide Mensch hat Angst vor zu viel Nähe.

Grundimpuls 2:

Die depressive Persönlichkeitsstruktur

Der depressive Mensch hat Angst vor Selbstwerdung,

der depressive Mensch hat Angst vor Ungeborgenheit,

der depressive Mensch hat Angst vor Isolation,

der depressive Mensch hat Angst, verlassen zu werden.

Grundimpuls 3:

Die zwanghafte Persönlichkeitsstruktur

Der zwanghafte Mensch hat Angst vor Wandlung,

der zwanghafte Mensch hat Angst vor Unsicherheit,

der zwanghafte Mensch hat Angst vor Chaos,

der zwanghafte Mensch hat Angst vor Kompromissen, Toleranz und Freiheit,

der zwanghafte Mensch hat Angst, Risiken einzugehen.

Grundimpuls 4:

Die hysterische Persönlichkeitsstruktur

Der hysterische Mensch hat Angst vor Unfreiheit,

der hysterische Mensch hat Angst, festgelegt zu werden,

der hysterische Mensch hat Angst vor Einengung durch Richtlinien und Prinzipien.

Zu jeder Strebung gehört die Angst vor der Gegenstrebung. So stehen sich jeweils zwei Charaktertypen diametral gegenüber. Schizoide und depressive Persönlichkeitsstrukturen haben gegensätzliche Einstellungs- und Verhaltensmuster. Das Gleiche gilt für die zwanghaften und hysterischen Persönlichkeitsmerkmale. Für das Zusammenleben in Familie und Ehe, am Arbeitsplatz und in der Gemeinde ist es hilfreich, diese Unterschiede zu kennen. Die Betreffenden können sich dann besser aufeinander einstellen. Ein tieferes Verständnis weckt die Bereitschaft, die Bedürfnisse des Nächsten ernst zu nehmen und das eigene Verhalten zu überprüfen. Wer die typischen Grundmuster der vier Persönlichkeiten nicht wahrnimmt und nicht einordnen kann, wird kaum sein eigenes Verhalten und seine Strategien durchschauen und entsprechend verändern wollen.

1.3 Ist Vererbung alles?

»Erkenne dich selbst!« Dieses Motto im griechischen Altertum brannte den Menschen damals und brennt ihnen bis heute auf den Nägeln. Menschen wollen sich und ihrem rätselhaften Wesen auf die Spur kommen. Hat Gott jede noch so winzige Eigenart bei uns geplant?

Hat er in Ei und Samenzelle alle Charaktereigenarten hineingelegt?

Hat der Schöpfer Schwächen und Stärken, positive und negative Verhaltensmuster erblich vorherbestimmt? Viele solcher Fragen stellen wir uns.

Die Erbanlage-Theorie geht davon aus, dass moralische Einstellungen, spezifische Begabungen, die Art und Höhe des Intelligenzquotienten seit der Zeugung festliegen und durch äußere Einflüsse nur wenig beeinflusst oder korrigiert werden können.

Zweifellos spielen die Vererbungsgesetze eine große Rolle. Jeder Mensch ist mit bestimmten Fähigkeiten, Neigungen und Schwächen geboren worden. Aber während die Tiere weitgehend von einer »natürlichen Veranlagung« (Instinkt) beherrscht werden, hat der Mensch Möglichkeiten, Konsequenzen aus seiner Erbanlage zu ziehen. Dies ist für uns von großer Bedeutung.

Der Mensch kann eine Erbanlage benutzen,

er kann mit ihr das Leben gestalten,

er kann die Anlage verkümmern lassen,

er kann sie aber auch entfalten.

Das liegt in seinem Ermessen.

Prof. R. Dreikurs machte die bezeichnende Aussage: »Daher ist es klar, dass es für die endgültige Gestaltung der Persönlichkeit nicht entscheidend ist, was einer mitbringt, sondern was er daraus macht.«2

Ohne Zweifel ist es so, dass die Chromosomen, die Träger des Erbguts, das Erscheinungsbild der nächsten Generation prägen können. Aber nicht die Eigenschaften und Merkmale selbst werden vererbt, sondern lediglich die Fähigkeiten bzw. Voraussetzungen, diese Merkmale und Eigenschaften wieder zu entwickeln. Das heißt:

Der Mensch gibt Antwort,

der Mensch nimmt Stellung,

der Mensch zieht Konsequenzen,

der Mensch bearbeitet kreativ seine biologischen Voraussetzungen.

So sieht es auch der österreichische Arzt und Tiefenpsychologe Alfred Adler: »Nicht die Tatsachen bestimmen unser Leben, sondern wie wir sie deuten.«

Wir hingegen sagen gern:

»Das ist ein geborener Betrüger.«

»Das ist eine geborene Prostituierte.«

»Der ist ein geborener Fußballer.«

»Der ist ein geborener Künstler.«

Wir sind davon überzeugt, das Kind sei wie der Vater:

sein Ehrgeiz,

seine Art zu sprechen,

seine Art, sich zu geben,

seine Durchsetzungskraft,

seine Intelligenz.

Oder wir glauben vom Kind, dass es wie die Mutter sei,

so korpulent,

so nervös,

so fürsorglich,

so ängstlich,

so fröhlich,

so dominant usw.

Wir pflichten dem Sprichwort bei: »Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen«, und merken gar nicht, dass uns mit dem Bejahen dieser Aussage in der Erziehung unserer Kinder die Hände gebunden sind.

Die gerade genannte Volksweisheit hat jedoch wenig mit Vererbung zu tun. Die Jungen haben von den Alten gelernt, die Kinder haben von Eltern ihre Verhaltensmuster abgeschaut. Die Vererbung wird für Einstellungseigenarten verantwortlich gemacht, die wir nachgemacht, entdeckt, erfahren und neu entwickelt haben. Was trauen wir unseren Kindern überhaupt zu? Glauben wir, dass sie selbst etwas zu Stande bringen werden? Oder denken wir, ihr Lebensweg sei durch die Vererbung schon vorherbestimmt?

Wenn wir einem Menschen seine Begabung absprechen, wenn wir ihm alle Hoffnung nehmen, dass er eigenverantwortlich etwas zu Stande bringt, werden wir auf diese Weise

sein Selbstvertrauen erschüttern,

seinen Lebensmut untergraben,

seine Leistungsfähigkeit blockieren und

seine Gaben, die Gott ihm geschenkt hat, verschütten.

Während meiner Zeit als Generalsekretär des CVJM in Hamburg betreute ich lange Zeit einen Strafgefangenen, der fünf Jahre im Gefängnis gesessen hatte. Einmal erzählte er mir, dass sein pessimistischer Vater ihn fortlaufend als »hoffnungslosen Fall« bezeichnet habe, ihm nichts zugetraut und ihm ständig seine ordentliche, begabte und tüchtige Schwester als Vorbild vor Augen gestellt habe. Wie oft habe er sich den Satz anhören müssen: »Du bist nichts, du wirst nichts, du landest noch mal im Knast.« Die Psychologen sprechen hier von der sich selbst erfüllenden Prophezeiung. – Dieser Sohn landete tatsächlich im Gefängnis. Als ich einmal mit dem Vater telefonierte, um eine Auskunft zu erhalten, sagte er zu mir: »Bei dem vergeuden Sie nur Ihre Zeit. Als Baby haben wir dem schon seinen schlechten Charakter angesehen.«

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