Reinhold Ruthe - Typen und Temperamente

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Jeder Menschen ist Unikum und Individuum, einzigartig und einmalig. Aber doch gibt es viele Ähnlichkeiten in Stärken und Schwächen, Interessen und Verhalten. Reinhold Ruth stellt vier typische Persönlichkeitsprofile von Menschen heraus. Die Neuauflage ist ein Helfer auf der Suche nach den eigenen Schattenseiten, Stärken und Schwächen. Mit einem ausführlichen Testverfahren finden auch Sie zu einem annähernd genauen Bild Ihres Ichs – und lernen sich und andere besser verstehen.

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Wir möchten an dieser Stelle den weit über tausend Ratsuchenden danken, die unsere Fragen beantworteten und mit ihren Angaben unsere Untersuchungen möglich machten.

Ihr Selbstporträt-Test

Bevor Sie im Buch weiterlesen, bitten wir Sie, folgende Dinge zunächst zu bedenken:

1 Wenn Sie ein relativ genaues Testprofil über Ihre Person erstellen möchten, beantworten Sie die Fragen auf den Seiten 191–199 vor dem Weiterlesen. (Sie sind dann nicht voreingenommen.) Eine Testauswertung finden Sie im Anschluss daran.

2 Auf den Seiten 186–188 finden Sie eine hilfreiche Kurzdiagnose, die Ihre wesentlichen Verhaltensmuster und Persönlichkeitsmerkmale hervorhebt.Dort kreuzen Sie die Zahlen an, die nach Ihrer Überzeugung am ehesten Ihr Lebensgefühl widerspiegeln.0 heißt: Sie können sich weder für die linke noch für die rechte Seite entscheiden.5 heißt: Dieses Verhaltensmuster ist bei Ihnen stark ausgeprägt.

3 Ihr Partner, Ihr Lebensgefährte, ein Freund oder eine Freundin können ebenfalls die Verhaltensmuster ankreuzen, die für Sie zutreffend sind. Anschließend können Sie sich über Stärken, Überzeugungen und Gewohnheiten Gedanken machen, die Ihnen im Zusammenleben Freude oder Nöte bereiten.

I. Wir sind alle verschieden

KAPITEL 1

Die Theorien

Jeder Mensch ist einmalig, das wissen wir. Keine zwei Individuen sind völlig gleich. Nicht einmal zwei Fingerabdrücke stimmen weltweit überein. Bestimmte Völker verkörpern zwar ähnliche Merkmale. Sie haben eine gleiche Hautfarbe, eine bestimmte Augenstellung, eine charakteristische Nasen- und Ohrenform, wulstige oder schmale Lippen, gedrungene oder lang gezogene Körperformen. Und doch sind alle Menschen – beim näheren Hinsehen – einmalige Individuen. Im Fühlen, Denken, Handeln und im Aussehen sind sie Originale. Gott hat in seiner Weisheit Menschen, Pflanzen und Tiere in unvergleichbarer Einzigartigkeit erschaffen. Kein Blatt an Buche, Eiche oder Birnbaum gleicht dem anderen. Gott hat schöpferische Wunder vollbracht.

Seit Menschen die Erde bevölkern, hat es Versuche gegeben, den Menschen in seiner Einmaligkeit besser zu verstehen und seine Eigenarten und Verhaltensmuster einzugruppieren. Es gibt unzählige Schlüssel, das Rätsel Mensch »aufzuschließen« und sein Wesen zu erfassen.

1.1 Die vier Temperamente nach Hippokrates

Die wohl älteste schriftlich fixierte Theorie stammt von dem griechischen Arzt Hippokrates, dem Vater und Begründer westlicher Medizin. Seine Lehre von den vier Temperamenten hat mit intuitiver Sicherheit Lebensgrundstrukturen gekennzeichnet, die sich weit über 2 000 Jahre erhalten haben und heute noch Anwendung finden. Wir wollen sie im Folgenden kurz erläutern.

Der Arzt Hippokrates, der im 5. Jahrhundert vor Christus lebte, ging von einer engen Verknüpfung zwischen leiblichen, seelischen und geistigen Aspekten des Menschen aus. Für ihn waren Gesundheit bzw. Krankheit mit der Persönlichkeit eng verbunden. Diese Erkenntnis war für die damalige Zeit revolutionär.

Das Wort »Temperament« beinhaltet »richtige Mischung«. Jeder Mensch in seinem Temperament ist also eine Mischung aus

sanguinischen,

cholerischen,

melancholischen und

phlegmatischen Anteilen.

Die Formulierung der vier Temperamente ist von vier Körperflüssigkeiten abgeleitet worden, die man damals für die Persönlichkeitsstruktur verantwortlich machte:

sanguis = Blut,

cholos = gelbe Galle,

melanchos = schwarze Galle,

phlegma = Schleim.

Man war der Meinung, dass eine bestimmte Mischung dieser Körpersäfte ein hervorstechendes Temperament hervorbringen würde. Die Beobachtung der vier unterschiedlichen Temperamente hat sich als richtig erwiesen. Die Ableitung aus den Körpersäften hingegen ist längst widerlegt. Folgende Persönlichkeitsmerkmale charakterisieren das jeweilige Temperament:

Das sanguinische Temperament kennzeichnet den fröhlichen und gern genießenden Menschen. Er ist

aktiv und ruhelos,

warmherzig und charmant,

offenherzig und redselig,

unbefangen und unterhaltsam,

liebenswürdig und lebhaft.

Das melancholische Temperament kennzeichnet den bedrückten und schwermütigen Menschen. Er ist in erster Linie

gefühlvoll und selbstbezogen,

idealistisch und enttäuscht,

verletzlich und grüblerisch,

sensibel und künstlerisch veranlagt,

gründlich und treu,

zuverlässig und selbstdiszipliniert,

pessimistisch und unentschlossen.

Das cholerische Temperament kennzeichnet den heißblütigen Menschen mit einem schnellen, aktiven Handeln. Er ist in erster Linie

tatkräftig und entschlussfreudig,

willensstark und zuversichtlich,

gefühlsarm und wenig mitempfindend,

schroff und dickfellig,

eigensinnig und unnachgiebig,

herrschsüchtig und jähzornig.

Das phlegmatische Temperament kennzeichnet den schwerfälligen, friedlichen und langsamen Menschen. Er ist in erster Linie

ruhig und ausgeglichen,

gutmütig und friedliebend,

nüchtern und praktisch,

langsam und faul,

kalt, sachlich und gleichgültig,

selbstsüchtig und unmotiviert.

Jedes Temperament hat positive und negative Seiten, Stärken und Schwächen. Diese vier Temperamente finden wir überall auf der Welt. Und auch in der Bibel begegnen uns Menschen, die jeweils ein vorherrschendes Temperament widerspiegeln.

1.2 Grundformen der Angst

Weniger um Temperamente als vielmehr um Persönlichkeitsstrukturen, d. h. um vier allgemein gültige Grundeinstellungen und Verhaltensmöglichkeiten, geht es dem Psychoanalytiker Fritz Riemann1. Er orientiert sich an den Begriffen der Neurosenlehre, betont aber ausdrücklich, dass wir alle diese vier Persönlichkeitsstrukturen verkörpern. Er schildert weitgehend gesunde Strukturen, macht aber am lebensgeschichtlichen Hintergrund der Typen auch neurotische Aspekte (heute: neurotische Störungen) deutlich. Er spricht von

der schizoiden,

der depressiven,

der zwanghaften und

der hysterischen Persönlichkeitsstruktur.

Diese Persönlichkeitsstrukturen, die in Psychiatrie, Medizin und Psychologie gebräuchlich sind, werden in diesem Buch eingehend behandelt.

Fritz Riemann geht davon aus, dass die Welt vier mächtigen Impulsen gehorcht. Am Beispiel der Erde werden diese vier Kräfte definiert. Gleichzeitig ist für ihn die Erde ein Bild oder Gleichnis für den Menschen, der auch von vier Strebungen im Gleichgewicht gehalten wird:

1 Die Erde vollzieht eine Eigendrehung (er spricht hier von Rotation).

2 Die Erde umkreist die Sonne (Revolution).

3 Die Erde wird gehalten durch Schwerkraft (zentripetales Verhalten) .

4 Die Erde wird gehalten durch Fliehkraft (zentrifugales Verhalten).

Alle vier Kräfte sind notwendig, um die Erde im Gleichgewicht zu halten. Würde eine Bewegung ausfallen oder ernsthaft gestört werden, käme die Ordnung durcheinander und die Erde würde im Chaos enden. Diese vier Grundimpulse überträgt Riemann auf das menschliche Leben und filtert vier Lebensgrundeinstellungen heraus, die für das persönliche Leben und für das Zusammenleben maßgeblich sind.

Grundimpuls 1:

Die Rotation (die Eigendrehung)

Die Eigendrehung ist notwendig, um eine selbstständige, einmalige und unabhängige Person zu werden. Der Mensch ist ein unverwechselbares Individuum. Damit verbunden sind Selbstständigkeit, Unabhängigkeit und Selbstbewahrung.

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