Philipp Schmidt - Rabenflüstern

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Die Welt hat sich von Grund auf verändert. Die Zeiten sind dunkel. Orks, Druden, wilde Stämme und Intrigen bedrohen die Flusslande. Doch eine noch gefährlichere Macht tritt aus den Schatten. Die jungen Krieger Kraeh und Sedain nehmen die Herausforderungen an. Sie begeben sich auf eine lange Suche, finden mächtige Verbündete und bieten zuletzt dem wahren Feind die Stirn. Ein Kampf gegen das Schicksal selbst. Eine Schlacht, die die Erde erbeben lässt – und den Raben ein reiches Mahl beschert.

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Auch als Heikhe ihn ansprach, ging nicht das leiseste Zucken über seinen zur Kalksäule erstarrten Körper.

»Wirst du sie töten? «, fragte sie keck.

»Geh zu deinem Bruder«, antwortete er.

Doch diese Situation war viel zu interessant, um den Schauplatz zu verlassen. Bisher hatte sie nur langweilige Turnierkämpfe gesehen, bei denen fast nie Blut floss. Nein, sie würde bleiben und lernen. Sie schätzte die Chancen ihres Entführers eher gering ein, waren seine Gegner doch zu zweit und der eine ein Riese. Etwas aber an der Gelassenheit von Rhoderik brachte sie zum Zweifeln.

»Der ist doch ein Kopf größer als du«, kommentierte sie das Vor- und Zurücktrippeln der beiden.

In kaum wahrnehmbarer Langsamkeit bewegte sich die Spitze von Orgflaed nach oben.

»Nicht mehr lange«, gab er über den Rücken an sie zurück.

Die runenverzierte Klinge glitzerte in den frühen Strahlen der Morgensonne. In dem Moment, da sie das reflektierte Licht in das Gesicht des Riesen zu Rhoderiks Rechten warf, sprang der alte Krieger in einer Drehung nach vorne. Mit einer Schnelligkeit, die ihm niemand der drei anderen Anwesenden zugetraut hätte, führte er einen Streich durch die Deckung des linken Mannes, der ihn diesen von der Schulter bis zur Hüfte in zwei Hälften teilte. In einem Schwall von Blut vollendete er die Drehung und hieb immer noch im gleichen Schwung das Schwert des anderen beiseite, dass es ihn durch den Aufprall zurücktaumeln ließ.

Der Riese sah das Blut seines Freundes im bärtigen Gesicht des Feindes, das ihn grimmig angrinste. Rhoderik wartete wieder, Augenblicke, die sein Feind nutzte, den Schrecken in Wut umzuwandeln.

»Zeit für die andere Seite«, grollte Rhoderik; Heikhe klatschte in die Hände.

Einen Kriegsschrei ausstoßend drang sein Gegner auf ihn ein.

Eine Finte mit dem Schwert sollte die Deckung des Alten öffnen, um den Dolch ins Ziel zu bringen. Doch Rhoderik erkannte das Vorhaben, ignorierte den Stoß und parierte den eigentlichen Angriff am Handgelenk seines Gegners. Wieder spritze Blut und der Dolch fiel samt der Faust, die ihn umklammerte, zu Boden. Rhoderik machte einen Schritt zurück und beantwortete den Angriff mit einem geraden Stoß. Orgflaed grub sich tief in die Magengegend seines Opfers. Er drehte die Klinge und riss sie heraus. Der Riese sank auf die Knie, die unversehrte Hand auf die klaffende Wunde pressend. »Siehst du, Kleine«, wendete er sich dem Mädchen zu, »so fällt man einen Riesen.« Mit einem einzigen Schlag hieb er dem Mann den Kopf von den Schultern.

Als wäre nichts Ungewöhnliches vorgefallen, putzte er die Klinge an der Kleidung des Enthaupteten ab und begann, die Männer zu durchsuchen. Voller Bewunderung sah die Königstochter ihm dabei zu.

Danach wuchtete er die Leichen zu einem Gebüsch, in dem er sie notdürftig versteckte. Ihre Waffen lehnte er an die Wand in der Höhle. Ein fürstliches Geschenk für den nächsten Reisenden, dachte er befriedigt. Unter den Dingen, die er den beiden abgenommen hatte, befand sich auch ein gut geschliffenes Jagdmesser mit Horngriff, das er Heikhe reichte. Würdevoll nahm sie es entgegen und verstaute die kleine Waffe unter ihrem Rock. »Danke«, sagte sie. »Du bist gar nicht so alt.« Er tätschelte liebevoll ihren Kopf.

»Weck deinen Bruder, wir brechen auf.«

Zurück auf dem Pfad entdeckten sie die angebundenen Pferde der Verfolger. Rhoderik nahm den Jungen vor sich auf den Sattel und hielt die Zügel des zweiten Tieres, das Heikhe bestiegen hatte, damit es nicht mit ihr durchgehen konnte. Sie kamen jetzt wesentlich schneller voran, doch der alte Krieger wusste nicht einmal, ob das gut oder schlecht für sie war. Anfangs bereitete das Reiten durch den Wald den Kindern noch Freude, vergnügt jauchzten sie, wenn ihnen ein Reh begegnete. Nach zwei Tagen ununterbrochenen Reitens kannten sie die Kehrseite; sie klagten über Schmerzen in Gesäß und Oberschenkeln.

Ihr Weg führte sie durch Tannen- und Mischwälder, vorbei an klaren Gebirgsseen, über Bergpässe, Täler hinab und wieder hinauf. Die Kinder hatten ihren Beschützer lieb gewonnen, vor allem Heikhe, die ohnehin von den beiden das Sagen hatte, war seit dem Geschehnis vor der Höhle wie ausgewechselt. Nachts, wenn die Wölfe heulten, kuschelte sie sich an ihn und tags erzählte Rhoderik Geschichten, meist über ihren Vater. Über ihre Mutter, die zweite Frau des Königs, die bei Gunthers Geburt gestorben war, wusste er nicht viel zu berichten. Sie war eine stille, zurückhaltende Frau gewesen. Und so betonte er stets lediglich ihre Großherzigkeit und Treue. Auch brachte er den beiden das Fischen und Jagen bei, zeigte ihnen, wie man Fallen stellte, und erklärte ihnen, dass man Respekt vor seinem Fang haben sollte so wie auch sonst vor allem, was lebte.

Die Nähe der Häscher nicht ahnend, die oft nur wenige Steinwürfe hinter ihnen die Gegend absuchten – einmal war es allein der Gunst der Götter und Rhoderiks vorsorglicher Achtsamkeit zuzuschreiben, dass sie nicht entdeckt wurden –, verlebten sie eine unbekümmerte und harmonische Zeit. Doch wie alle glücklichen Zeiten, musste auch diese irgendwann enden.

Als Rhoderik die Menschen aus ihren Dörfern ziehen sah, wusste er, wie weiter vorzugehen war. Ostera stand vor der Tür, was bedeutete, dass alle, die konnten, in die Städte reisten, um dort das große Fest gemeinsam zu zelebrieren. Ihr Ziel hieß Brisak. Die Pferde an einem Waldrand zurücklassend schlossen sie sich einer bunten Festtagsgruppe an, die ohnehin schon viele Kinder mit sich führte. Unter ihnen dürften seine zwei Schützlinge kaum auffallen, dachte sich der Krieger. Das Schwert verbarg er, so gut es ging, unter seinem Fellumhang, Gesprächen ging er weitestgehend aus dem Weg. Schnell hatten die Geschwister mit einigen der anderen Kinder Freundschaft geschlossen.

Dem wortkargen Sonderling wurde keine nähere Beachtung geschenkt, zumal er vorgegeben hatte, seine Frau, die Mutter der beiden, sei vor Kurzem erst am Fieber gestorben. Nach drei Tagen erreichten sie gegen Nachmittag die Feste am Rhein. Es regnete heftig und ohne Nachfragen der Stadtwachen drängten sie mit dem Rest der Ankömmlinge durch das Tor. Viele führten Vieh mit sich, Kinder und Frauen hatten sich Blumen in die Haare geflochten, die ihnen wegen des Regens im Gesicht klebten. Ein heilloses Durcheinander war entstanden, in dem jeder versuchte, Schutz unter den über die Straßen ragenden Dächern zu suchen, und Mütter aufgeregt nach ihren Kindern riefen, die sie im Tumult aus den Augen verloren hatten. Sobald sie jenseits der Mauer waren, verließen sie unbemerkt ihre Reisegruppe. Heikhe war ungehalten, sich nicht von ihren neuen Freunden verabschieden zu dürfen, folgte schließlich aber doch, ohne aufzubegehren.

Heute Abend würden die Festlichkeiten beginnen. Rhoderik überfiel das übermächtige Gefühl, den Fehler begangen zu haben, genau dort zu sein, wo der gesichts- wie namenlose Feind sie haben wollte. Täuschte er sich oder hatte sich tatsächlich ein Schatten an ihre Fersen geheftet? Wäre er vom Gegenteil überzeugt gewesen, hätte er auf der Stelle kehrtgemacht. So gab es nur die Flucht nach vorn. Den engen nassen Straßen folgend fragten sie sich zum Hafen durch.

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