Susanne Zeitz - Und die Tage lächeln wieder

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Alexandra ist acht Jahre alt, als ihre Welt das erste Mal auseinanderbricht. Ihre Mutter verunglückt tödlich bei einer Wanderung im Hochland von Peru. Beim zweiten Mal ist sie fünfunddreißig und wieder scheint Peru ihr Schicksalsland zu sein. Der Roman einer peruanischen Autorin stellt ihr bisheriges Leben in Frage. Was hat dieser Roman mit ihr zu tun? Alexandra fliegt nach Lima, um dort Antworten auf ihre vielen Fragen zu erhalten und muss erleben, wie sich ihre Vergangenheit und ihre Gegenwart als Lüge entpuppen. Sie verliert ihren Job, der Kontakt zu ihrem Vater bricht ab und ihre Verlobung wird gelöst. Erst eine erneute Reise nach Lima und nach Ostfriesland lässt sie die fehlenden Puzzleteile finden, die aus ihrem Leben wieder ein Ganzes machen. Die spannende Reise einer jungen Frau auf der Suche nach der Wahrheit und auf der Suche nach sich selbst.

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„Nein, komm du zu mir. Das ist mir lieber“, entgegnete ich.

Zwei Stunden später saßen wir uns am Esstisch in der Küche gegenüber. Konrad hatte Pizza und Salat mitgebracht. Dazu tranken wir einen leichten Rotwein. Es war eine gute Idee von ihm, das Mittagessen mitzubringen, denn als er es auf den Tisch stellte, merkte ich erst, wie hungrig ich mittlerweile war.

„Was soll ich deiner Meinung nach jetzt tun?“ Ich legte meine Gabel auf die Seite und blickte Konrad an. Er sah ebenfalls mitgenommen aus. Viel Schlaf schien auch er nicht abbekommen zu haben.

„Das musst du selbst entscheiden“, meinte er weise.

„Haben wir denn überhaupt eine Adresse und einen Namen?“, fragte ich ihn.

„Sie hat unter einem Pseudonym veröffentlicht. Aber den Namen und die Adresse des Verlages habe ich herausgesucht. Sein Sitz ist in Lima.

„Die werden mir ihre Adresse und ihren Namen bestimmt nicht geben, dürfen sie gar nicht.“

Konrad nickte und sah mich an. „Wenn du sie finden möchtest, dann musst du nach Peru fliegen und direkt bei dem Verlag vorsprechen, ihnen erklären, wer du bist und so weiter.“

„Ich soll nach Lima fliegen?“, rief ich entgeistert aus.

„Wenn du sie wiederfinden möchtest, dann wird dir nichts anderes übrigbleiben.“

Wollte ich sie überhaupt wiedersehen? Ich wusste es nicht. Aber tief in meinem Inneren spürte ich, dass ich mit diesem neuen Wissen und seinen vielen Fragen, die es aufwarf, nicht würde leben können. Ich brauchte Antworten. Das war ich mir und meinem zukünftigen Leben schuldig.

Ich nickte zur Bestätigung kräftig mit dem Kopf.

„Ja, ich muss nach Lima. Ich brauche Antworten auf meine Fragen.“

Konrad schenkte mir ein scheues Lächeln.

„Ich bin stolz auf dich. Genau diese Reaktion habe ich von dir erwartet.“ Er streichelte mir sanft über das Haar.

Ich nahm seine Hand und hielt sie fest.

„Kommst du mit nach Lima?“, fragte ich hoffnungsvoll.

Er schüttelte den Kopf. „Diesen Weg musst du allein gehen.“

„Es gibt in dem Roman einen Satz, über den wir reden müssen.“

Er schüttelte verneinend den Kopf. „Nicht jetzt. Später, wenn du wieder zurück bist.“

Ich nickte. „Vielleicht ist es besser so.“

Er schenkte mir ein wehmütiges Lächeln.

„Und wenn du sie siehst, dann grüße sie von mir.“

Mir bildete sich ein Kloß im Hals. Jetzt bloß nicht wieder weinen! Das täte uns beiden nicht gut.

„Wann ist die beste Zeit in Peru?“, fragte ich und bog das Gespräch in eine pragmatische Richtung.

„Ich würde im Februar fliegen. Dann ist dort Sommer. Ich war auch im Sommer in Lima.

Als ich sie damals auf der Straße traf, trug sie ein hellblaues, geblümtes Sommerkleid und weiße Leinenschuhe.

Ich sehe sie noch so deutlich vor mir, als sei es gestern gewesen.“ Konrads Blick verlor sich ins Weite.

„Wie hat sie ausgesehen?“, fragte ich neugierig.

„Du hast Ähnlichkeit mit ihr. Ihr habt ungefähr dieselbe Größe und die gleiche zierliche Figur. Ihre Haare schimmerten immer in einem rötlichen Ton und sie trug sie meistens zu einem Zopf geflochten.

In Lima hatte sie allerdings eine Kurzhaarfrisur, wie du sie gerade trägst. Sie sah hübsch aus, doch auch irgendwie gezeichnet, älter, als sie an Jahren war. Sie stützte sich beim Gehen auf einen Stock. Vielleicht hatte sie durch den Unfall eine Verletzung am Bein davongetragen.“

Kapitel 12

Der Ober serviert den Kaffee. Sein Blick streift meine nackten Füße. Ein breites Lächeln überzieht sein bräunliches Gesicht. Seine schwarzen Augen blitzen.

Schnell ziehe ich sie unter den Tisch. Es ist mir peinlich. Ein gut geschulter Ober hätte eigentlich darüber hinwegsehen müssen. Nun ja, dann halt nicht.

Aber der Kaffee schmeckt köstlich. Heiß und stark. Ich spüre ein Kribbeln im ganzen Körper. Das bekomme ich immer, wenn ich im übermüdeten Zustand starken Kaffee trinke. Wahrscheinlich eine Überreizung der Nerven.

Ein Blick auf meine Armbanduhr. Erst eine halbe Stunde ist vergangen. Ich nehme meinen Rucksack und hole das Buch heraus. Ich habe seit dem bewussten Wochenende im Oktober nicht mehr darin gelesen. Ich konnte einfach nicht.

Ich schlage das letzte Drittel auf. Darin beschreibt die Autorin ausführlich ihr Leben in Peru mit Mann und Sohn. Sie scheint zur reichen Gesellschaftsschicht zu gehören. Daran habe ich bis jetzt überhaupt noch nicht gedacht. Rein theoretisch könnte sie auch in einem der Armenviertel leben, aber dann wäre sie wahrscheinlich keine Buchautorin. Das würde nicht zusammenpassen. Hoffentlich! Wenn ich daran denke, dass ich meine Mutter in einer dieser dreckigen Wellblechhütten antreffen würde, wird mir schlecht. Schnell dränge ich diese Gedanken in weite Ferne.

Ich lege das Buch zur Seite. Die Augen brennen. Sie sind zu müde zum Lesen.

Komisch, dass meine Mutter einfach wieder geheiratet und eine Familie gegründet hat, obwohl sie doch eine in Deutschland hat. Wie konnte sie nur, denke ich empört. Hier spielt sie die liebevolle Mutter für ihren Sohn und mich ließ sie einfach zurück. Ein lästiges Teil aus der Vergangenheit.

Ich packe das Buch zurück in den Rucksack. Ich kann und werde nicht weiterlesen!

Meine Wut auf meine Mutter nimmt Formen an. Jeder Gedanke an sie ist nun mit Ärger und Ablehnung verbunden. Hoffentlich hat sie ein paar gute Antworten und Entschuldigungen parat! Ich bin gespannt!

Ich lehne mich auf meinem Stuhl zurück und schließe die Augen. Es war richtig, dass ich Vater nichts von dem Roman erzählt habe. Er würde es sicher nicht verkraften, wenn er wüsste, dass sie noch lebt. Ich werde ihm bei meiner Rückkehr sehr behutsam von ihr erzählen, nehme ich mir vor.

Kurz überfällt mich ein fast zärtliches Gefühl für den großen, schlanken Mann mit der Halbglatze und den grauen Augen in einem kantigen Gesicht. Aber das Gefühl verflüchtigt sich sehr schnell wieder, als ich an unser letztes Zusammentreffen denke.

Kapitel 13

Ich hatte mich nach diesem Wochenende in der Kanzlei krankgemeldet. Ich war tief in meiner Seele erschüttert, hatte zudem keinen Appetit und litt unter Schlafstörungen. Ich brauchte Zeit für mich, wollte in aller Ruhe über alles nachdenken und mich mit meinen Reiseplänen vertraut machen.

Ich hatte meinen Vater mit meiner Krankmeldung verärgert und das ließ er mich am Telefon auch deutlich spüren. Eigentlich hätte ein richtiger Vater sich um seine Tochter Sorgen gemacht, hätte sie besucht, sich um sie gekümmert, aber er hatte nicht einmal nach meinem Befinden gefragt und mir auch keine gute Besserung gewünscht.

Ob der Satz in dem bewussten Roman tatsächlich der Wahrheit entsprach? Er würde so einiges erklären.

Für ihn war ich immer nur eine Arbeitskraft.

Als ich nach zwei Wochen wieder in der Kanzlei erschien, empfing er mich entsprechend distanziert und frostig.

Ich hatte mich nun endgültig für die Reise entschieden, hatte mit Konrads Hilfe das kleine Stadthotel in der Nähe der Plaza Mayor herausgesucht, ein Zimmer reserviert und einen Flug für den zweiten Februar gebucht.

Ich trinke einen Schluck Kaffee. Obwohl ich mich mit der Situation im Moment nicht auseinandersetzen möchte, drängt sie sich in meine Gedanken und ich spüre auch hier, ein paar tausend Kilometer entfernt, seine Kälte und Distanz. Es tut mir immer noch sehr weh.

Es war an einem kalten, regnerischen Morgen im November. Ich betrat sein Büro.

„Guten Morgen, Vater“, begrüßte ich ihn und versuchte mit einem Lächeln seine Kälte zu erwärmen.

„Alexandra, was gibt’s? Hast du die Unterlagen schon bearbeitet?“ Er musterte mich kühl.

Ich nickte und schluckte den Kloß hinunter, der sich in meinem Hals gebildet hatte, der sich eigentlich immer bildet, wenn ich mit ihm spreche.

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