Susanne Zeitz - Und die Tage lächeln wieder

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Alexandra ist acht Jahre alt, als ihre Welt das erste Mal auseinanderbricht. Ihre Mutter verunglückt tödlich bei einer Wanderung im Hochland von Peru. Beim zweiten Mal ist sie fünfunddreißig und wieder scheint Peru ihr Schicksalsland zu sein. Der Roman einer peruanischen Autorin stellt ihr bisheriges Leben in Frage. Was hat dieser Roman mit ihr zu tun? Alexandra fliegt nach Lima, um dort Antworten auf ihre vielen Fragen zu erhalten und muss erleben, wie sich ihre Vergangenheit und ihre Gegenwart als Lüge entpuppen. Sie verliert ihren Job, der Kontakt zu ihrem Vater bricht ab und ihre Verlobung wird gelöst. Erst eine erneute Reise nach Lima und nach Ostfriesland lässt sie die fehlenden Puzzleteile finden, die aus ihrem Leben wieder ein Ganzes machen. Die spannende Reise einer jungen Frau auf der Suche nach der Wahrheit und auf der Suche nach sich selbst.

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Das Telefon klingelte. Ich nahm das Gespräch an, froh für die Unterbrechung.

„Hier Konrad. Hast du schon mit dem Roman angefangen?“ Ein leichtes Vibrieren war in seiner Stimme zu hören.

„Ja.“

„Und? Wie weit bist du?“

„Dass sie Kinderbücher schrieb“, antwortete ich knapp. „Aber ich weiß nicht, was das Buch mit mir zu tun haben soll. Es geht mir auf die Nerven.“

„Ich komme vorbei. Lies weiter und dann blättere auf Seite 215. Da wird es interessant! Bis später.“

Bevor ich noch etwas sagen konnte, hatte er schon aufgelegt.

Seufzend begab ich mich ins Schlafzimmer und zog eine andere Hose an. Der Pulli konnte bleiben, entschied ich.

Zurück im Wohnzimmer setzte ich mich wieder in meinen Sessel und schlug die nächste Seite auf.

Endlich war sie schwanger. Sie freute sich sehr darauf und die Ehe schien ein bisschen besser zu werden.

Der nächste Satz brachte mich völlig aus dem Konzept. Schnell blätterte ich weiter und schlug die Seite auf, die mir Konrad empfohlen hatte.

Dieses Kapitel, das ich mit klopfendem Herzen überflog, setzte dem Ganzen die Krone auf. Die Autorin beschrieb, wie sie mit ihrem Mann Urlaub in Peru machte.

Wie meine Mutter!

Sie war anscheinend gar keine Peruanerin.

Mittlerweile klopfte mein Herz wie verrückt und ein dumpfer Druck breitete sich in meinem Magen aus. Ich klappte das Buch zu und trug es in den Flur. Nur weit weg. Das konnte doch nicht sein! Das waren zufällige Übereinstimmungen, mehr nicht.

Ich ging aufgeregt hin und her. Hoffentlich kam Konrad bald. Das Buch würde ich nicht mehr aufschlagen. Ich merkte, wie eine diffuse Angst von mir Besitz ergriff.

Aber was ist denn los, fragte ich mich. Um mich abzulenken, ging ich in die Küche und schaltete den Wasserkocher an. Ein Lavendeltee würde mir sicher guttun. Gerade als ich das heiße Wasser über den Teebeutel goss, klingelte es an der Haustür. Ich betätigte den Türöffner und kurz darauf erschien Konrad.

„Hallo, meine Süße, da bin ich und schau, was ich uns mitgebracht habe.“ Er schwenkte eine Rotweinflasche hin und her.

„Den kann ich brauchen“, brachte ich leicht ächzend heraus.

Konrad sah mich ernst an. „Du hast es also gelesen?“

Ich ging voraus in die Küche, wo ich meinen Tee, zwei Rotweingläser und den Flaschenöffner auf das Tablett stellte. Konrad blieb mir dicht auf den Fersen.

„Und, hast du?“

„Ja, ich hab’s gelesen.“

Wir gingen ins Wohnzimmer. Konrad ließ sich mit einem tiefen Seufzer in den Sessel sinken. Ich kuschelte mich auf das Sofa, das ihm gegenüberstand und blickte ihn erwartungsvoll an.

„Was bedeutet das alles?“, fragte ich.

„Was denkst du?“, stellte er mir die Gegenfrage.

„Ich weiß es nicht. Aber irgendetwas bringt mich total aus der Fassung. Man könnte meinen, dass das Buch von meiner…“ Ich unterbrach den Satz, denn ihn auszusprechen, würde etwas Ungeheuerliches bedeuten, würde meine ganze Welt durcheinanderbringen.

„Dass deine Mutter das Buch geschrieben hat“, vervollständigte er meinen Satz. „Das ist die Geschichte deiner Mutter!“ Seine Stimme zitterte mittlerweile und mit Entsetzen sah ich, wie sich seine Augen mit Tränen füllten.

„Konrad!“ Ich sprang auf und setzte mich auf die Armlehne. Dann schlang ich den Arm um seine Schultern und legte den Kopf an seine Wange. So blieben wir eine kleine Weile.

Dann entzog er sich sanft meiner Umarmung und griff nach seinem Weinglas. Er nahm einen großen Schluck und atmete tief ein und aus.

„Das ist das Buch deiner Mutter!“ Seine Stimme klang nun fest und bestimmt.

„Aber meine Mutter ist tot! Abgestürzt und verschollen in den Anden. Hast du das schon vergessen?“

„Deine Mutter lebt!“

Ich spürte, wie eine heiße Welle meinen Körper erfasste. Mein Herz raste und mir wurde schwarz vor Augen.

„Alex, Süße, wach auf. Komm schon.“

Ich spürte sanfte Schläge auf meinen Wangen und schlug die Augen auf. Ich lag auf dem Boden, Konrad kniete neben mir und hielt meine Hand.

„Geht’s wieder?“, fragte er und schaute mich besorgt an.

Ich nickte schwach.

„Was ist denn passiert?“ Doch ich hatte die Frage kaum ausgesprochen, da wusste ich es wieder.

„Du wirst schon wieder ganz weiß im Gesicht. Bleib liegen. Ich hole dir ein Glas Wasser.“ Konrad stand auf und eilte in die Küche.

Das kalte Wasser tat gut und langsam erholte sich mein Kreislauf. Vorsichtig setzte ich mich auf und lehnte mich an den Sessel. Ich trank noch einen Schluck und tat einen tiefen Atemzug.

„Meine Mutter lebt? Woher willst du das wissen?“

Konrad fuhr sich mit den Händen durch die Haare und brachte sie damit in Unordnung.

„Ich habe sie gesehen.“

„Wie gesehen? Wo gesehen?“ Meine Stimme war zwar noch schwach, aber sie gehorchte mir wieder. Ich stand langsam auf und wankte zum Sofa.

„Als dein Vater damals ohne deine Mutter aus Peru zurückkam, war das ein großer Schock für mich. Ich konnte einfach nicht glauben, dass sie tot sein sollte Dann hatte ich zwei Jahre lang beinahe jede Nacht die Träume.“

Er schüttelte den Kopf und trank einen Schluck Rotwein. „Es war einfach unheimlich.“

„Was für Träume?“, bohrte ich nach.

„Es waren immer dieselben. Ich war in Peru und sie kam mir entgegen, doch sie erkannte mich nicht. Mit leeren Augen sah sie durch mich hindurch. Diese Träume belasteten mich damals sehr.“

Konrad stand auf und begann, im Zimmer auf und abzulaufen. Mit meinem Blick versuchte ich, ihm zu folgen, doch ich spürte, wie mir dabei schwindelig wurde.

„Konrad, bitte setz dich wieder hin und erzähle weiter.“ Mittlerweile hatte sich mein Zustand wieder stabilisiert. Der Rotwein, den ich in kleinen Schlucken trank, tat langsam seine Wirkung. Die Anspannung ließ nach.

„Ich kaufte mir damals, also ungefähr vier Jahre nach ihrem Verschwinden, ein Flugticket und flog nach Lima. Ich hatte keine Ahnung, was ich dort wollte. Ich glaube, ich wollte ihr einfach irgendwie nahe sein. Das klingt natürlich verrückt, denn auch wenn sie noch gelebt hätte, hätte sie überall in Peru sein können, aber außer Lima fiel mir einfach nichts ein.“ Er schluckte und versuchte krampfhaft, die neuen Tränen zurückzuhalten.

„Es war Februar, also Sommer in Peru und es war unerträglich heiß. Ich war am Abend zuvor in Lima angekommen und wollte mir die Stadt anschauen. Ich schlenderte durch die Altstadt und trank einen Kaffee auf der Plaza San Martin.“

Wieder stand Konrad auf und stellte sich hinter seinen Sessel. Die Hände lagen verkrampft auf der Lehne.

„Und dann?“

„Ich spürte sie schon den ganzen Morgen. Ich kann es dir nicht erklären, aber ich spürte ihre Präsenz hier drinnen.“ Er hielt sich die Hand auf den Solarplexus. „Ein ganz tiefes Gefühl“, murmelte er leise.

Ich beugte mich ein wenig vor, um ihn besser verstehen zu können.

Leise sprach er weiter.

„Und dann sah ich sie. Isabella rief ich. Isabella. Doch sie reagierte nicht. Lief an der Seite ihrer Begleiterin einfach weiter. Ich legte hastig den Geldbetrag für den Kaffee auf den Tisch und rannte ihr hinterher. Eine Straße weiter hatte ich sie eingeholt. Ich überholte sie und blieb vor ihr stehen. Isabella, rief ich wieder. Erkennst du mich denn nicht? Deinen alten Freund Konrad? Und wie in meinem Traum starrte sie mich nur an. Nicht erkennend und nicht verstehend. Ich wollte nach ihrer Hand greifen, doch ihre Begleiterin schob mich weg und gestikulierte drohend. Die ersten Passanten blieben stehen, um die Frauen gegen mich zu verteidigen.

Dann gingen sie weiter, bogen in eine andere Straße ein und waren kurz darauf verschwunden.

Wie in meinem Traum. Wie in meinem Traum.“

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