Cynthia Webb - Die Farbe der Leere

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Ein Fall, den man persönlich nimmt … Dieser Krimi ist ein packender Thriller und zugleich eine Parabel über die Herkunft des Verbrechens. Er setzt wie ein klassischer Whodunit am Tatort an, stellt die ermittelnden Personen vor und sondiert das Milieu. Cynthia Webb erzählt lakonisch, illusionslos und präzise aus der Sicht einer Behördenanwältin für Inobhutnahmen, ein Beruf, dessen Burnout-Rate gigantisch ist. Damit eröffnet sich ein knallharter Blick auf die Realität: finster. »Aber alle führenden Geister der … Literatur empfinden … den Mord als eine Anklage gegen die bestehenden Verhältnisse, als ein Verbrechen an dem Mörder als Menschen, für das wir alle – jeder einzelne – verantwortlich sind.« Rosa Luxemburg (GW 4, 309) Die Detectives Russo und Malone machen Überstunden und verbringen schlaflose Nächte: In der Bronx hat sich ein Serienmörder auf halbwüchsige Jungs spezialisiert. Katherine McDonald, Behördenanwältin für Inobhutnahmen, soll bei der Ermittlung helfen. Wie beschädigt muss man sein, um Katherine McDonalds Job zu machen? Die Burnout-Rate ist gigantisch. Aber jemand muss es tun, und die eigensinnige Juristin hat den nötigen Zynismus. Diese Ermittlung allerdings nimmt sie persönlich, denn das dritte Opfer war ein Junge, den sie gut kannte …

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»AIDS.«

Er nickte. »Über den Verbleib des Vaters ist nichts bekannt.« Diesmal fiel sein fragender Blick auf sie statt in die Akte.

Sie nickte abwartend.

»Es gibt einen Onkel in New York, der den Vater des Jungen zuletzt gesehen hat, als der vor sieben Jahren ›für ein paar Tage‹ seinen Sohn bei ihm ablieferte. Alle anderen Verwandten leben in South Carolina. Der Junge ist ihnen nie begegnet. Seine Leiche bleibt in Verwahrung, bis wir da unten jemanden erreicht haben.«

Sie nickte wieder.

»Soweit ich gehört habe, war er …«, er zögerte, »ein interessanter Junge.«

Sie fand es aussichtslos, jemandem Jonathan zu erklären, der ihm nie begegnet war. »Ja, das kann man wohl so sagen.«

Mendrinos bemerkte die dunklen Ringe um Katherines ­Augen, die Art, wie an ihren Handgelenken die Knochen scharf hervortraten. Keine Armbänder, Ohrringe oder Halsketten. Kein Ring. Ihre Hände waren zierlich und ihre Haut so hell, dass er die blauen Linien ihrer Venen an den Innenseiten der Handgelenke sah. »Ich muss Sie warnen. Es handelt sich hier um ungewöhnlich brutale Gewaltverbrechen. Wir benötigen Ihre Hilfe nur im Bereich Ihrer Spezialkenntnisse, nicht beim gerichtsmedizinischen Teil. Es besteht also kein Anlass, sich mit den forensischen Details dieser Verbrechen zu befassen. Tatsächlich rate ich Ihnen energisch davon ab.«

Sie sah ihm direkt in die Augen. Darauf war sie vorbereitet. »Hat Diane Ihnen nicht erzählt, dass sie mir die schlimmsten Missbrauchsfälle zuweist? Die, die sonst niemand verarbeiten kann? Ich habe jede Menge Autopsieberichte gesehen. Ich finde, das Schlimmste sind verhungerte Kinder. Ich habe so viele gesehen, dass ich Ihnen genau beschreiben kann, wie ihre Körper die Muskeln metabolisieren und in welchen Stadium der Dehydration die Lippen aufbrechen.«

Sie merkte, wie sie immer schneller sprach und damit den Eindruck kompetenter Sachlichkeit ruinierte. Sie zwang sich zur Ruhe.

»Oder vielleicht möchten Sie etwas über das gekochte Baby hören. Oder den Vorfall mit den polnischen Würstchen. Oder über den Fall, den wir das Knack-und-Back-Baby nannten …« Sie brach ab. Sie war zu weit gegangen. »Sagen Sie es mir, bevor wir anfangen. Ich will wissen, was mit Jonathan passiert ist. Ich verkrafte das.«

Ihr wurde erst bewusst, dass sie ihn anstarrte, als er seinen Blick von ihrem löste und irgendwo in die Ferne sah. Seine Stimme klang so professionell wie immer. »Er wurde genau wie die anderen beiden ermordet. Er wurde gefoltert, vergewaltigt und getötet.«

Gefoltert. Es hallte durch ihren Kopf. Aber Mendrinos beobachtete sie, und sie hatte nicht die Absicht, sich irgendetwas anmerken zu lassen.

Sie ist gut, dachte er. Diane hatte ihm berichtet, dass sie dem Jungen viel zu nahe gestanden hatte. Und wenn ich ein wirklich guter Mensch wäre, dachte er, würde ich sie nicht an diesem Fall arbeiten lassen.

»Was wissen Sie über den, der das getan hat, über diesen ›Jack‹?«

Mendrinos lehnte sich in seinem Stuhl zurück. »Man könnte denken, er will aufgespürt werden. Er bringt sie irgendwo um und transportiert die Leichen dann an ziemlich öffentliche Orte. Zweimal auf ein Dach, einmal auf ein Abrissgrundstück.« Er seufzte. »Wenn er geschnappt werden will, haben wir ein gemeinsames Anliegen. Wir wollen ihn nämlich kriegen, bevor er den Nächsten erwischt.«

»Was meinten Sie mit gefoltert?«

Aha, jetzt hakte sie also zeitverzögert nach, um ihn nicht merken zu lassen, wie nah ihr das ging. »Er kettet sie an den Handgelenken an. Dann schlitzt er sie mit dem Messer auf. Von der Brust abwärts, vom Bauch aufwärts.« Seine Hände gestikulierten anschaulich über seinem Oberkörper. »Es ist fast, als ob er sie in Scheiben schneiden will. Die Schnitte sind dicht beieinander, die Haut zerfetzt. Manche oberflächlich, manche tief.«

»Sind sie noch am Leben, während er das tut?«, fragte sie in beiläufigem Ton.

Er nickte und vermied weiterhin ihren Blick. »Ein paar Einzelheiten konnten wir bisher vor der Presse geheim halten.« Er wartete ihr Nicken ab und fuhr dann fort. »Alle drei Opfer waren bei ACS aktenkundig.«

Das war es also. Deshalb wollte die Staatsanwaltschaft jemanden von ACS zu den Ermittlungen hinzuziehen.

»Also nicht nur Jonathan.« Sie lehnte sich in ihrem Stuhl zurück und versuchte zu verdauen, dass jeder der toten Jungen ein ACS-Fall gewesen war.

»Und alle waren irgendwann in Pflegeeinrichtungen untergebracht.«

Sie wählte ihre Worte sorgfältig. »Sie werden doch nicht annehmen, dass da eine Verbindung besteht? Ich meine, wir klopfen manchmal Sprüche darüber, dass es in der Bronx ­eigentlich kein Kind mehr geben kann, das noch nicht mit ACS zu tun hatte. Aber das ist bloß ein mieser Witz. Andererseits, wie stehen die Chancen, dass jemand hintereinander drei Jungs ermordet …« Ihre Stimme versiegte.

»Es kann reiner Zufall sein. Aber vielleicht ist es auch ein Bindeglied. Also dachte ich, es könnte hilfreich sein, wenn jemand mit ACS-Einblick uns Hintergrundinfos zum Thema gibt. Diane hat Sie empfohlen. Sie sagte, Sie sind schon lange dabei. Und sie vertraut Ihrem Urteil voll und ganz.

Noch etwas. Mordermittlungen sind einfach so: Es gibt immer verrückte Zufälle, die vielleicht etwas zu bedeuten haben, sich dann aber oft als völlig bedeutungslos erweisen. In der Zwischenzeit haben wir wertvolle Zeit verschwendet, um das herauszufinden.«

»Also, wo waren die Jungs untergebracht?«

»Von Jonathan wissen Sie es ja, er war im Gruppenhaus ­Watson & Green. Craig Wadley, das erste Opfer, lebte mit ACS-Zuwendungen bei seinen Großeltern, aber es gab da wohl Meinungsverschiedenheiten, und so schlief er meist bei Freunden auf dem Sofa. Nach Shawan Castro wurde seitens des Fami­liengerichts gefahndet. Er ist vor einiger Zeit aus einer Einrichtung weggelaufen.«

»Und was genau wollen Sie jetzt von mir?«

Er schloss den obersten Hefter des Stapels, der vor ihm lag.

Rasch griff sie über den Tisch und zog den Aktenstapel auf ihre Seite herüber, bevor er seine Meinung noch mal ändern konnte.

»Das sind Kopien von allem, was unserer Meinung nach für Sie wichtig sein könnte. Wir haben bei ACS die Fallakten angefordert. Was ich Ihnen hier gebe, haben unsere Ermittler bereits gesichtet. Aber ich dachte, vielleicht verhilft Ihnen Ihr Fachwissen zu einer Erkenntnis, oder Sie entdecken etwas, das wir übersehen haben, weil Sie mit dem Feld besser vertraut sind. Alles, absolut alles, was irgendwie auf eine Verbindung zwischen den Opfern hindeuten könnte, will ich sofort wissen. Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf, ob es zu unbedeutend ist. Damit befassen wir uns dann schon. Und sollten Sie feststellen, dass Sie Informationen brauchen, die nicht in diesen Akten stehen, dann geben Sie mir Bescheid.

Ein große Sonderkommission arbeitet an diesem Fall. Kriminalbeamte vom Morddezernat, das Büro der Staatsanwaltschaft und weitere. Ich bin Ihr Kontaktmann. Der zuständige Ermittlungsleiter Stephen Russo ist ein guter Mann, aber bitte unterrichten Sie mich, bevor Sie ihm irgendetwas zutragen, ja?«

Katherine zog die Akten noch näher an sich heran. »Klar«, sagte sie. »Ich hab’s begriffen.«

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