Tulku Thondup - Die heilende Kraft des Geistes

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Gesundheit ist die untrennbare Verbindung von Körper, Geist und Seele. Heilung erfolgt aus buddhistischer Sicht vor allem durch die achtsame Kultivierung der Kraft des Geistes. Tulku Thondup lädt uns ein, diese heilende Kraft in uns zu erwecken – durch Imagination, Klänge, positive Wahrnehmungen, ein Bewusstsein des Vertrauens und durch Offenheit.
Die heilende Kraft des Geistes ist eine wirksame Quelle der Inspiration und Heilung, ein Ratgeber, der aufzeigt, wie wir mit Ängsten und Schwächen umgehen, unsere Stärken erkennen und diese in kreative Energien umsetzen können. Tulku Thondup zeigt uns, wie wir uns von negativem Stress befreien und zu Konzentration und Entspannung finden können. Dazu muss man nicht Buddhist sein oder entbehrungsreiche Jahre in weltlicher Abgeschiedenheit hinter sich bringen, denn dieser unermessliche Schatz tibetisch-buddhistischer Kultur zeichnet sich vor allem durch Lebensnähe und universelle Anwendbarkeit aus.
Einfache Übungen für Gesundheit, Wohlbefinden und Meditation laden uns ein, einen neuen Zustand innerer Balance zu erreichen.

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Vajra-gleiche Meditation zertrümmert wird,

erstrahlt das Licht bis zu den Grenzen des Raums.

Shakyamuni, der historische Buddha, sagt im Haivajra:

Lebewesen sind ihrer wahren Natur nach Buddha,

Aber ihre Natur wird durch gelegentliche oder

plötzliche Beschwernisse verdunkelt.

Wenn die Beschwernisse reingewaschen sind, sind

die Lebewesen selbst der wirkliche Buddha.

Buddhaschaft oder Erleuchtung ist »Nicht-Selbst«. Sie ist totaler, immerwährender, allumfassender Frieden, Offenheit, Selbstlosigkeit, Einheit und Freude. Für die meisten Menschen ist die Aussicht auf die völlige Verwirklichung von Erleuchtung sehr befremdlich und schwer zu verstehen. Mit diesem Buch bezwecken wir nicht, über das Selbst hinauszugehen, auch nicht, völlig erleuchtet zu werden, sondern nur, unser Festhalten an einem Selbst oder Ich ein wenig zu lockern, glücklicher und gesünder zu werden. Trotzdem mag es hilfreich sein, wenn man eine Vorstellung davon hat, was mit vollkommener Offenheit und völligem Einssein gemeint ist.

Die Berichte über die »Nahtoderfahrungen«, darüber, daß Personen beinah gestorben, aber aus dem Todeszustand zurückgekehrt sind, können uns diesbezüglich einen Einblick gewähren. Viele Menschen, die den Sterbeprozeß überlebt haben, schildern in ihren Berichten, wie sie sich durch einen Tunnel bewegen und von einem weißen Licht empfangen werden, das sie berührt und ihnen ein Gefühl großer Wonne und großen Friedens vermittelt. Doch das Licht ist nichts von dieser Erfahrung Getrenntes. Das Licht ist Frieden. Und sie sind das Licht. Sie erleben das Licht nicht auf die übliche dualistische Weise, in der ein wahrnehmendes Subjekt sich auf ein von ihm wahrgenommenes Objekt, das Licht, bezieht. Vielmehr sind das Licht, der Friede und die Person eins.

In seinem Nahtodbericht erzählt ein Mann, daß er alles überblickte, was in seinem Leben, von der Geburt bis zum Tod, geschah – nicht als bloße Abfolge der einzelnen Ereignisse, sondern simultan, als sein Leben im Gesamtzusammenhang. Und er sah nicht einfach mit seinen Augen oder hörte mit seinen Ohren und wußte auch nicht einfach mit seinem Geist: Er hatte ein lebhaftes und reines Gewahrsein des Sehens, Wissens und Empfindens, ohne daß Unterschiede zwischen ihnen bestanden. In einem solchen Fall, wenn Grenzen und Beschränkungen verschwunden sind, ist das Einssein erlangt. Mit dem Einssein gibt es kein Leiden, keinen Konflikt, denn ein Konflikt kommt nur da zum Tragen, wo es mehr als eins gibt.

Für Buddhisten sind solche Erfahrungen besonders interessant, weil sie ein flüchtiger Einblick in den »leuchtenden Bardo der letztendlichen Natur des Geistes« sein könnten – ein Übergangsstadium nach dem Tode, das, für Menschen, die eine gewisse Realisierung der Wahrheit erreicht haben, den Bereich des gewöhnlichen Raumes, der Zeit und Begriffe transzendiert. Aber solche Berichte handeln nicht nur von der Todeserfahrung; sie teilen uns auch etwas über die Erleuchtung mit, die möglich ist, während wir leben.

Der erleuchtete Geist ist uns wirklich nicht so fremd. Die Offenheit ist hier in uns vorhanden, obwohl wir sie möglicherweise nicht immer erkennen. Wir alle können sie zu irgendeinem wichtigen Zeitpunkt in unserem Leben oder sogar als flüchtigen Eindruck mitten in unserem alltäglichen Dasein erfahren. Wir müssen nicht dem Tode nahe sein. Obwohl die Nahtodberichte inspirierend und interessant sein können, ist Erleuchtung nicht einfach gleichbedeutend mit dem einen oder anderen Bericht. Sie ist nicht »diese« Erfahrung oder »jene« Sicht- oder Seinsweise. Völlige Offenheit ist frei von den Extremen des »Existierens« und »Nicht-Existierens«; auch trifft nicht zu, daß sie sowohl »existiert« als auch »nicht existiert« – und ebensowenig, daß sie weder »existiert« noch »nicht existiert«. Mit anderen Worten: Völlige Offenheit entzieht sich jeglicher Beschreibung und Begrifflichkeit.

Der Weg der Heilung

Erleuchtung ist Einssein – jenseits des Festhaltens an einem Selbst, jenseits von Dualität, jenseits von glücklich oder traurig, jenseits von positivem oder negativem Karma. Wenn wir jedoch über Heilung reden, wie wir es in diesem Buch tun, dann müssen wir uns nicht notwendigerweise besonders eingehend mit Erleuchtung befassen. Die letztendliche Heilung besteht in der Verwirklichung der wahren Natur unseres Geistes; aber auch der gewöhnliche Geist hat heilende Kräfte. Wir können unseren dualistischen Alltagsgeist einsetzen, um uns selbst zu helfen. Bei den meisten Übungen in diesem Buch geht es, diesem Alltagsansatz entsprechend, darum, entspannter und glücklicher zu werden.

So liegt unser Ziel einfach darin, den Schritt vom Negativen zum Positiven, von Krankheit zu Gesundung zu machen. Sind wir derzeit bereits in einem positiven Zustand, dann können wir lernen, wie man ihn aufrechterhält und genießt. Je mehr wir uns von unserem Festhalten lösen, um so besser werden wir uns fühlen.

Auf einer langen Reise wollen wir sicher das endgültige Reiseziel nicht aus dem Sinn verlieren, aber wir tun gut daran, jeweils eine Tagesetappe hinter uns zu bringen und unterwegs zu rasten. Wenn wir unser Festhalten an einem Selbst lockern wollen, sollten wir uns nicht gar zu intensiv bemühen. Es ist besser, behutsam vorzugehen. Welche Schritte wir auch unternehmen – selbst bei kleinen Schritten ist es das wichtigste, daß wir uns über jeden von ihnen aufrichtig freuen; dann werden sie wirkungsvoll. Wir sollten immer dankbar sein für das, was wir tun können, und uns niemals minderwertig vorkommen, wenn wir etwas nicht ausführen konnten.

Ein bißchen offener sein, ein bißchen positiver, ein bißchen entspannter sein. Diesen Zielen widmet sich das vorliegende Buch. Sind wir auf dem Gebiet der Meditation und spirituellen Schulung Neulinge, dann ist es wichtig, ganz praktisch vorzugehen: also das, was wir von uns wissen, einzusetzen, um den für uns richtigen Weg zu erkennen. Wenn wir eine offene Einstellung beibehalten, können uns Anregungen zu speziellen Heilmeditationen rasch auf dem Weg weiterhelfen. Die allerbeste Führerin ist die uns innewohnende Weisheit. Wir sind nicht auf ein paar Meditationsmethoden eingeschränkt. Vielmehr kann alles zum Leben Gehörende – Denken, Fühlen, alltägliche Verrichtungen und Erfahrungen – ein Heilungs-Mittel sein.

2 Die heilende Kraft des Geistes

Als ich sechs oder sieben Jahre alt war, spielte ich hin und wieder mit Freunden auf den endlosen grasbedeckten Flächen, wo die tibetischen Nomaden leben. Es war an einem jener schönen sonnigen Sommertage auf der nördlichen tibetischen Hochebene. So weit das Auge reichte, war der Boden von einem einzigen grünen Grasteppich bedeckt. Überall blendeten den Blick imposante Formen farbenprächtiger Blumen. Die Luft war klar und still, aber Vögel flogen umher und sangen ihre süßen Melodien. Schmetterlinge tanzten im Wind auf und ab. Honigbienen sammelten eifrig Nektar aus den Blüten. Am herrlich tiefblauen Himmel versuchten hie und da ein paar Wolken, Mutter Erdes bezaubernde Schönheit zu trüben. Die Berührung der Luft war so sanft und leicht, daß sich keine andere Empfindung je mit ihr vergleichen läßt. Die Atmosphäre war völlig rein und friedvoll, ohne eine Spur der Verschmutzung oder Disharmonie. Das einzige Geräusch war die süße, besänftigende Musik der Natur. Die Ereignisse erfolgten ganz natürlich, ohne die Hetze eines letzten Termins. Keine Uhr tickte, um uns einzuschränken; nur die Kreisbewegungen von Sonne und Mond gaben unserem Leben Rhythmus und Maß.

Die gesamte Atmosphäre war frei, weit offen und überwältigend friedvoll. Ich dachte nicht im mindesten an den eisigen und grausamen Winter, der darauf wartete, auf uns herabzustoßen. Ich tollte im alles gutheißenden, nachsichtigen Schoß der mütterlichen Heimaterde herum und lief barfuß rings über die Fläche und genoß dabei die sinnlichen Küsse des feuchten Grases. Mein ganzes Dasein, mit dem Körper wie mit dem Geist, ging völlig in der einen, einzigen Erfahrung auf – der Freude.

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