Balduin Groller - Detektiv Dagobert

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Überarbeitete Fassung aller 17 Kurzgeschichten England hat Sherlock Holmes, Frankreich – Pardon, Belgien – Hercule Poirot und Österreich? Österreich hat den charmanten Detektiv Dagobert.Lesen Sie hier erstmals in überarbeiteter Fassung alle ursprünglich in 6 Bänden herausgebrachten 17 Kurzgeschichten mit dem sympathischen Ermittler, der seinen bekannten Kollegen an Spitzfindigkeit und Schläue in nichts nachsteht.Dagobert Trostler ist ein Wiener Ruheständler. Sein Vermögen erlaubt ihm ein Leben nach seinen Interessen. Und seine Interessen sind die Verbrechen der feinen Wiener Gesellschaft. Dabei geht er stets charmant vor – immer Gentleman, aber auch immer erfolgreich.Der Leser weiß heute, dass die Donaumonarchie da schon dem Untergang geweiht war – umso unterhaltsamer sind die Geschichten, bieten sie doch einen Blick durchs Schlüsselloch auf eine vergangene Epoche."Cozy Crime" wie man es heute nennt: Krimis zum Schmunzeln und Einkuscheln, ohne pathologische Serienkiller oder alptraumhafte Gewaltorgien.Null Papier Verlag

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»Et­was deut­li­cher, wenn ich bit­ten darf!«

»Ich habe im Vor­zim­mer, als wir weg­gin­gen, eine hüb­sche klei­ne Sze­ne be­ob­ach­tet. Eine Schau­spie­le­rin hät­te da­von ler­nen kön­nen.«

»Sie ma­chen mich neu­gie­rig, Da­go­bert.«

»Die Die­ner­schaft half den Herr­schaf­ten in die Über­klei­der. Ein jun­ger Mann, un­zwei­fel­haft der hüb­sche­s­te in der gan­zen Ge­sell­schaft – er hat so schö­ne me­lan­cho­lisch-träu­me­ri­sche Au­gen –«

»Ich weiß schon – Baron An­dré, der klei­ne At­taché.«

»Bei wel­cher Ge­sandt­schaft?«

»Bei kei­ner vor­läu­fig. Er ist Di­plo­mat von Be­ruf und war­tet nun hier dar­auf, dass ihn sei­ne Re­gie­rung nach Pe­ters­burg oder Ma­drid di­ri­gie­re.«

»Gut. Ich be­merk­te also, dass die­ser jun­ge Mann nicht ohne Ge­schick­lich­keit so ma­nö­vrier­te, dass nicht ei­ner der sechs La­kai­en dazu kam, ihm beim An­zie­hen be­hilf­lich zu sein, son­dern das ein­zi­ge im Vor­zim­mer an­we­sen­de Stu­ben­mäd­chen.«

»Die war ei­gent­lich da, um den Da­men zu hel­fen.«

»Ver­ste­he voll­kom­men. Kein schlech­ter Ge­schmack; hät­te mir auch lie­ber von ihr hel­fen las­sen. Ich be­ob­ach­te­te wei­ter. Und nun kommt die klei­ne Sze­ne; sie war al­ler­liebst. Er drückt ihr et­was in die Hand, das Trink­geld. Da hät­ten Sie das Ge­sicht des Kam­mer­kätz­chens se­hen sol­len; es war zu rei­zend. Im ers­ten Mo­ment Ver­blüf­fung, ei­si­ge Käl­te, ja ge­ra­de­zu Ent­rüs­tung. Dann ein ra­scher Blick und dar­auf so­fort hells­ter Son­nen­schein. Rasch fuhr die ord­nen­de Hand noch ein­mal über sei­nen Überr­rock, dann ein freund­li­ches Lä­cheln und eine de­vo­te Ver­beu­gung. Das Mä­del hat mir ge­fal­len!«

»Wenn sie Ih­nen nur ge­fal­len hat, Da­go­bert! Und was hat es wei­ter auf sich mit Ihren in­ter­essan­ten Vor­zim­mer­stu­di­en?«

Frau Vio­let sag­te das in nicht ge­ra­de sehr gnä­di­gem Tone. Freund Da­go­bert hät­te wis­sen kön­nen, dass man bei ei­ner schö­nen Frau, viel­leicht bei ei­ner Frau über­haupt, sehr sel­ten Glück da­mit hat, wenn man über ein an­de­res weib­li­ches We­sen be­son­ders ent­zückt ist. Und nun erst, wenn die­ses an­de­re We­sen ein Stu­ben­mäd­chen ist! Erns­te For­scher sind zwar längst dar­über ei­nig, dass un­ter Um­stän­den auch Stu­ben­mäd­chen ihre äs­the­ti­schen Vor­zü­ge ha­ben kön­nen, aber über ge­wis­se Din­ge ist mit Frau­en ein­mal nicht zu re­den.

»Ich mei­ne«, fuhr Da­go­bert fort, »dass die­ses wech­seln­de und aus­drucks­vol­le Mie­nen­spiel ei­ner Künst­le­rin auf der Büh­ne einen Spe­zi­al­applaus ein­ge­tra­gen ha­ben wür­de. Wäh­rend der Fahrt zu Ih­nen, mei­ne Gnä­digs­te, habe ich mir die Sa­che dann zu­recht­ge­legt. Die Zofe hat in ih­rer Hand zu­erst die klei­ne Mün­ze ge­spürt. Darob die ge­rech­te Ent­rüs­tung. Der ra­sche Blick be­lehr­te sie, dass es kei­ne klei­ne Mün­ze, son­dern ein Gold­stück war. Da­rauf­hin –«

»Er­lau­ben Sie, lie­ber Da­go­bert«, un­ter­brach ihn Frau Vio­let ein we­nig un­ge­dul­dig, »Ihre Trink­geld­phi­lo­so­phie mag ja recht in­ter­essant sein, aber ei­gent­lich ist es doch nicht das, was ich von Ih­nen wis­sen woll­te.«

»Ich bin ganz bei der Sa­che, mei­ne Gnä­digs­te, aber man muss einen Men­schen doch aus­re­den las­sen. Gold­stücke als Trink­gel­der sind bei uns nicht recht ge­bräuch­lich. In äl­te­ren Opern und Tra­gö­di­en wirft man der Die­ner­schaft noch einen Beu­tel Ze­chi­nen hin, aber das ist nicht mehr mo­dern. Heu­ti­ges­tags sind nur noch die fran­zö­si­schen Dra­ma­ti­ker be­son­ders ver­schwen­de­risch. Die las­sen ihre Hel­den ge­wöhn­lich einen un­ge­heu­ern Auf­wand trei­ben – aus eine Mil­li­on mehr oder we­ni­ger kommt es ih­nen gar nicht an –, und na­ment­lich las­sen sie sie gern rie­si­ge Trink­gel­der ver­tei­len. In un­se­rem bür­ger­li­chen Ge­sell­schafts­le­ben ist das nicht Stil. Wir ge­ben einen Sil­ber­gul­den, und ich mei­ne –«

»Aber – Da­go­bert!!!«

»Wer­den Sie mir nur nicht un­ge­dul­dig, mei­ne Gnä­digs­te!«

»Wie soll da aber ein Mensch auch nicht un­ge­dul­dig wer­den! Sie woll­ten von ei­nem Her­zens­ro­man spre­chen, bei dem ich eine Rol­le spie­len soll­te, und nun hal­ten Sie mir einen Vor­trag – über Trink­gel­der!«

»Ich sag­te, dass ich mir die Sa­che im Wa­gen zu­recht­ge­legt habe. Die Trink­geld­ge­schich­te hat mich erst auf die rich­ti­ge Fähr­te ge­bracht. Der jun­ge Mann ist nicht dumm –«

»Hat auch nie­mand be­haup­tet!«

»Und geht sehr me­tho­disch vor. Baro­nin Gretl ist die an­mu­tigs­te und lie­bens­wür­digs­te jun­ge Dame, die ich ken­ne. Wer hat ihn denn ei­gent­lich in die Ge­sell­schaft ein­ge­führt?«

»Gretls Vet­tern, Fredl, der Ka­val­le­rist, und Gustl, der Mi­nis­te­ri­al­se­kre­tär, mit de­nen er in­tim be­freun­det ist. Sie müs­sen ihn üb­ri­gens auch vom Klub her ken­nen, wo er, seit­dem er hier ist, als Gast ein­ge­schrie­ben ist.«

»Er war mir noch nicht aus­ge­fal­len. Also er geht me­tho­disch vor. Er liebt Baro­nin Gretl, und das ist ihm si­cher zu ver­den­ken.«

»Wo­her wis­sen Sie das, Da­go­bert?«

»Zu­erst be­merk­te ich es dar­an – aber Sie dür­fen nicht böse wer­den – wie er Ih­nen den Hof mach­te, gnä­digs­te Frau.«

»Mir?!«

»Ih­nen. Al­ler­dings. Das war ganz rich­tig kal­ku­liert. Sie ver­tre­ten dort die Haus­frau und, wie ich gleich hin­zu­fü­gen will, mit be­wun­de­rungs­wür­di­ger Gra­zie und un­ver­gleich­li­cher Um­sicht. Er hat Ihren Ein­fuß nicht zu hoch ein­ge­schätzt. Sei­ne Chan­cen stün­den schlecht, wenn er Sie ge­gen sich hät­te. Er hat­te sich also an Sie her­an­ge­macht und, wie ich mit Ver­gnü­gen be­merkt habe, nicht ohne Er­folg.«

»Was wol­len Sie da­mit sa­gen, Da­go­bert?«

»Was ich ge­sagt habe. Sie ha­ben ihn in Ihr Herz ge­schlos­sen.«

»Weil er ein rei­zen­der Mensch ist.«

»Das sage ich auch. Es lässt sich nichts Hüb­sche­res und Lie­bens­wür­di­ge­res den­ken als die Art, wie Sie, gnä­di­ge Frau, trotz der viel­sei­ti­gen In­an­spruch­nah­me die bei­den Leut­chen wohl­wol­lend zu be­mut­tern wuss­ten.«

»Habe ich da­mit et­was Un­rech­tes ge­tan?«

»Ge­wiss nicht. Mir war es eine spe­zi­el­le Freu­de, zu se­hen, wie sich auch bei Ih­nen der echt weib­li­che Trieb, Ehen zu stif­ten, be­tä­tig­te.«

»Und was hat bei al­le­dem – das Trink­geld zu tun?«

»Nicht viel mehr, als dass es mich auf ei­ni­ge Ide­en ge­bracht hat. Ich hät­te sonst kaum über die gan­ze Ge­schich­te wei­ter nach­ge­dacht. Metho­disch – sag­te ich. Sie wa­ren ge­won­nen. Ir­gend­ein Lüm­mel von den La­kai­en hät­te ihm kaum et­was nüt­zen kön­nen, da­ge­gen kann die Zofe un­ter Um­stün­den eine ganz ver­wend­ba­re Bun­des­ge­nos­sin wer­den.«

Nun war auch Frau Vio­let be­frie­digt. Es hat­te ihr doch ge­fal­len, wie Da­go­bert all das her­aus­ge­bracht hat­te, wo­von sie ge­glaubt hät­te, dass es noch kein Mensch be­merkt habe. –

Ei­ni­ge Tage spä­ter be­fand sich Da­go­bert wie­der im Grum­bach­schen Hau­se. Sie wa­ren nur zu dritt bei Tisch ge­we­sen, dann be­ga­ben sie sich ins Rauch­zim­mer, wo Frau Vio­let sich’s auf ih­rem Lieb­lings­plätz­chen beim Ka­min be­quem mach­te, wäh­rend die bei­den Her­ren sich am Rauch­ti­sche ein­rich­te­ten. Man saß erst eine Wei­le schwei­gend, und dann be­gann Da­go­bert mit ganz harm­lo­ser Mie­ne, als spre­che er von der na­tür­lichs­ten und selbst­ver­ständ­lichs­ten Sa­che der Welt: »Weißt du üb­ri­gens, mein lie­ber Grum­bach, dass in dei­nem Klub falsch ge­spielt wird?«

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