Balduin Groller - Detektiv Dagobert

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Überarbeitete Fassung aller 17 Kurzgeschichten England hat Sherlock Holmes, Frankreich – Pardon, Belgien – Hercule Poirot und Österreich? Österreich hat den charmanten Detektiv Dagobert.Lesen Sie hier erstmals in überarbeiteter Fassung alle ursprünglich in 6 Bänden herausgebrachten 17 Kurzgeschichten mit dem sympathischen Ermittler, der seinen bekannten Kollegen an Spitzfindigkeit und Schläue in nichts nachsteht.Dagobert Trostler ist ein Wiener Ruheständler. Sein Vermögen erlaubt ihm ein Leben nach seinen Interessen. Und seine Interessen sind die Verbrechen der feinen Wiener Gesellschaft. Dabei geht er stets charmant vor – immer Gentleman, aber auch immer erfolgreich.Der Leser weiß heute, dass die Donaumonarchie da schon dem Untergang geweiht war – umso unterhaltsamer sind die Geschichten, bieten sie doch einen Blick durchs Schlüsselloch auf eine vergangene Epoche."Cozy Crime" wie man es heute nennt: Krimis zum Schmunzeln und Einkuscheln, ohne pathologische Serienkiller oder alptraumhafte Gewaltorgien.Null Papier Verlag

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Der­lei lehnt man nicht ab, zu­mal die Wür­de auch ihre Bür­de hat­te, wel­che die Über­nah­me in dop­pel­ter Hin­sicht als Ehren­pflicht er­schei­nen ließ. Es war be­kannt und durch die Amts­füh­rung des ers­ten Prä­si­den­ten förm­lich zur Tra­di­ti­on ge­wor­den, dass mit der Lei­tung des Klubs ganz er­heb­li­che ma­te­ri­el­le Op­fer ver­bun­den wa­ren. In Wien ha­ben die Klubs von je­her einen sehr schwe­ren Stand ge­habt. Die un­zäh­li­gen ele­gan­ten Kaf­fee­häu­ser, die Lon­don, der klas­si­sche Bo­den des Klub­we­sens, nicht hat, bie­ten da mit ih­ren An­nehm­lich­kei­ten und Be­quem­lich­kei­ten eine schier un­be­sieg­li­che Kon­kur­renz. Da­rum ve­ge­tie­ren denn auch alle Klubs nur not­dürf­tig und ar­bei­ten mit De­fi­zit, so­lan­ge es eben geht. Trotz­dem woll­ten die In­dus­tri­el­len ih­ren Klub ha­ben, und bei dem muss­te na­tür­lich von vorn­her­ein jeg­li­cher Zwei­fel an sei­nem Be­stan­de aus­ge­schlos­sen blei­ben. Da nun aber auch die In­dus­tri­el­len nicht zau­bern kön­nen, so ver­ließ man sich ru­hig dar­auf, dass der je­wei­li­ge Prä­si­dent schon für die Ehre des Hau­ses, also auch da­für sor­gen wer­de, dass da kein De­fi­zit zum Vor­schein kam.

Die Mit­glieds­bei­trä­ge wa­ren recht an­sehn­lich, zwei­hun­dert Gul­den jähr­lich, und dazu ka­men noch Ein­nah­men aus den Kar­ten­gel­dern, die im Jah­re doch an die zwan­zig­tau­send Gul­den aus­mach­ten. Aber auch an Aus­ga­ben fehl­te es nicht. Zehn­tau­send Gul­den Mie­te, zehn­tau­send Gul­den das Per­so­nal, zehn­tau­send Gul­den für Hei­zung, Be­leuch­tung, Zei­tun­gen und sons­ti­ge An­schaf­fun­gen, zehn­tau­send Gul­den Ver­lust bei Kü­che und Kel­ler; denn es muss­te al­les erst­klas­sig und da­bei bil­lig sein, um die Mit­glie­der her­an­zu­lo­cken und zu­sam­men­zu­hal­ten. Und so ging das fort. Da läp­pern sich die Aus­ga­ben doch schon zu­sam­men.

Mit all die­sen Sor­gen war nun An­dre­as Grum­bach be­la­den, und das war noch nicht ein­mal al­les. Die neue Wür­de leg­te auch Re­prä­sen­ta­ti­ons­pflich­ten auf, vor de­nen er frü­her so schön Ruhe ge­habt hat­te. Frü­her hat­te er so be­quem ab­seits ge­ses­sen, und nun riss ihn der ge­sell­schaft­li­che Strom mit. Gab der Mi­nis­ter des Kai­ser­li­chen Hau­ses und des Äu­ße­ren einen Rout oder der Mi­nis­ter­prä­si­dent eine Soi­ree, wur­de ein Denk­mal ent­hüllt oder ein Ge­ne­ral be­gra­ben, eine Schu­le ein­ge­weiht oder eine Aus­s­tel­lung er­öff­net, – der Prä­si­dent des Klubs der In­dus­tri­el­len wur­de ein­ge­la­den und muss­te da­bei sein, was dann na­tür­lich auch im­mer zum ewi­gen Ge­dächt­nis ins Pro­to­koll­buch der Vor­stands­sit­zun­gen ein­ge­tra­gen wur­de. Dann ka­men auch noch die pri­va­ten Ein­la­dun­gen, für die man sich re­van­chie­ren muss­te. Kurz, es ging recht bunt zu, und Frau Vio­let war’s sehr zu­frie­den.

Die Haupt­schuld an al­lem trug ei­gent­lich Baron Eichs­tedt. Erst­lich ein­mal, weil er über­haupt das Prä­si­di­um nie­der­ge­legt hat­te, und zwei­tens, weil er sich in Frau Vio­let ganz ver­liebt hat­te – na­tür­lich und selbst­ver­ständ­lich in al­len Ehren. Das war die Dame, wie er sich sie schon lan­ge ge­wünscht und lan­ge ge­sucht hat­te. Sei­ne ei­ge­ne Frau war ihm schon vor zwölf Jah­ren ge­stor­ben, und seit der Zeit hat­te al­les ge­sell­schaft­li­che Le­ben in sei­nem Hau­se ge­ruht. Er hat­te sich ganz sei­nem Klub ge­wid­met, der ihm das Heim er­setz­te. Nun reg­te sich aber doch das Ge­wis­sen in ihm; das muss­te an­ders wer­den. Als sei­ne Frau ge­stor­ben war, hat­te sie ihm ein ein­zi­ges Kind hin­ter­las­sen, eine klei­ne Toch­ter, Gretl. Das war jetzt eine jun­ge Dame von acht­zehn Jah­ren, an de­ren Zu­kunft man doch den­ken muss­te. Er muss­te Leu­te bei sich se­hen, und er muss­te das Mäd­chen in die Welt ein­füh­ren. Dazu brauch­te er eine be­freun­de­te Dame, die lie­bens­wür­dig ge­nug war, an sei­ner Sei­te in sei­nem Hau­se bei fest­li­chen An­läs­sen mit die Hon­neurs zu ma­chen und au­ßer Hau­se sei­ne Toch­ter mit der nö­ti­gen An­mut und Wür­de zu cha­pe­ro­nie­ren. 1Weit und breit hät­te er da kei­ne ge­eig­ne­te­re Per­sön­lich­keit fin­den kön­nen als Frau Vio­let. Das war eine Dame von Welt, die sich an­zu­zie­hen, sich zu be­neh­men und zu re­prä­sen­tie­ren wuss­te, und da­bei war sie nie­mals steif und lang­wei­lig, son­dern im­mer gut auf­ge­legt und mun­ter. Gretl konn­te von ihr schon et­was ler­nen. Dass sie Schau­spie­le­rin ge­we­sen, tat ihr ge­sell­schaft­lich kei­nen Ab­bruch. Wenn es an­fäng­lich viel­leicht hier und da Be­den­ken ge­ge­ben ha­ben moch­te, so hat­te die­se das Schwer­ge­wicht des ge­sell­schaft­li­chen An­se­hens ih­res Man­nes doch sehr bald bei­sei­te ge­drückt.

Da­go­bert Trost­ler tat bei al­le­dem im­mer mit. Grum­bach hät­te ihn um kei­nen Preis auf­ge­ge­ben, und auch Frau Vio­let war so an ihn ge­wöhnt, dass er ihr sehr ge­fehlt hät­te. Er hat­te also, als Grum­bach Prä­si­dent wur­de, nicht nur in den Klub ein­zu­tre­ten, er muss­te es sich auch ge­fal­len las­sen, auf Vor­schlag des Prä­si­den­ten in den Aus­schuss ko­op­tiert zu wer­den. Die Freund­schaft war eine no­to­ri­sche, und man rich­te­te sich da­nach. Man wuss­te, dass man dem Herrn Prä­si­den­ten ge­fäl­lig sei, wenn man mit ihm auch sei­nen Freund ein­lud.

Wie je­dem großen Ma­nö­ver die Kri­tik folgt, so folg­te je­der mit­ge­mach­ten Un­ter­hal­tung, und wenn man noch so spät heim­kehr­te, im Hau­se Grum­bach die kri­ti­sche Be­spre­chung der­sel­ben. Da­go­bert muss­te im­mer noch »auf einen klei­nen Schwar­zen und eine Zi­gar­re« mit­fah­ren. Frau Vio­let woll­te es so. Man kön­ne doch nicht gleich schla­fen ge­hen. Ein klei­ner Plausch, ein klei­ner Tratsch, ein bis­serl Leut­aus­rich­ten – das be­ru­higt die Ner­ven wun­der­bar.

So sa­ßen die drei wie­der ein­mal zu nächt­li­cher Stun­de bei­sam­men und üb­ten Ma­nö­ver­kri­tik an der eben ab­sol­vier­ten Soi­ree bei Eichs­tedts.

»Es war doch sehr hübsch«, be­merk­te Frau Vio­let, die da al­ler­dings in­ter­es­sier­te Par­tei war.

»Es war ta­del­los«, be­kräf­tig­te Da­go­bert, sei­nen Schwar­zen schlür­fend. »Sie wa­ren ein­fach be­wun­de­rungs­wür­dig, Frau Vio­let, wie Sie die Hon­neurs mach­ten.«

»Mein Gott, es ist so schwer, wenn so vie­le Leu­te da sind!«

»Ja, ein we­nig zu voll war es doch wohl.«

»Sie ha­ben sich dar­über nicht zu be­kla­gen, Da­go­bert. Sie lie­gen ja im­mer auf der Lau­er mit Ihren Beo­b­ach­tun­gen. Je mehr Leu­te, de­sto bes­ser für Sie.«

»Das ist nicht rich­tig, Frau Vio­let. Es be­ob­ach­tet sich bes­ser, wenn das Ge­wühl nicht so groß ist.«

»Also gar kei­ne Aus­beu­te heu­te?«

»O doch, eine Klei­nig­keit schon! Ich möch­te wis­sen, ob sie ihn auch liebt.«

»Sie ha­ben so eine merk­wür­di­ge Art, Da­go­bert, die Leu­te mit un­ver­mit­tel­ten Fra­gen und Be­haup­tun­gen zu über­rum­peln. Wer soll wen lie­ben? Und wie soll ich das wis­sen?«

»Nicht so un­ver­mit­telt, wie es scheint, Gnä­digs­te. Ich lie­be es nur, ge­le­gent­lich das Be­kann­te als be­kannt vor­aus­zu­set­zen und mich da­mit nicht wei­ter auf­zu­hal­ten. Ich mei­ne wirk­lich, dass, wenn je­mand es wis­sen könn­te, Sie es sein müs­sen.«

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