Johannes Winkel - Der kommende Mensch

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Ein Großteil der Erzählungen des Markusevangeliums besteht aus Wundergeschichten – Geschichten von den Taten des Nazareners Jesus.
Sie sind sorgfältig konzipiert und komponiert, bilden das Gerüst des ältesten Evangeliums und tragen es.
Können wir diesen ungeliebten, in der gegenwärtigen kirchlichen Verkündigung nicht selten vernachlässigten, diesen «Fremden, befremdlichen Gästen» unvoreingenommen begegnen und sie sagen lassen, was sie sagen wollen? Ein solcher Versuch wird hier unternommen – konzentriert auf die Schrift und exegetisch verantwortet. Die Texte des Markusevangeliums werden in eigener Übersetzung dargeboten und ausgelegt. Ein Essay über die Sicht des Menschen in den markinischen Wundergeschichten bildet den Abschluss.
Eine anregende Hilfe für Predigt, Bibelarbeit und Unterricht.

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Dann brach die Nacht herein. Jesus beendete sein Tagewerk, und alles verlief sich. Die Menschen begaben sich nach Hause. Morgen ist auch noch ein Tag. Dass Jesus nachts wie alle anderen ruhte, wird vorausgesetzt, aber nicht erzählt.

Jesu Kommen in die Umgebung

von Kapharnaum

Markus 1, 35–45

35–38 Aufbruch am Morgen

39 Der Besuch der Lehrhäuser in Galiläa

40–45 Die Heilung des Aussätzigen

35 In der Frühe, als es noch völlig Nacht (war),

erhob er sich und ging aus,

und er ging hin an einen einsamen Ort

(und) begann dort zu beten.

36 Simon aber eilte ihm nach mit seinen Begleitern.

37 Und sie fanden ihn

und sagen zu ihm:

»Alle suchen dich!«

38 Da sagt er zu ihnen:

»Lasst uns anderswohin gehen,

in die angrenzenden Marktflecken,

damit ich auch dort verkündige.

Denn dazu bin ich ausgegangen.«

39 Und er kam,

verkündigend in ihren Synagogen in ganz Galiläa

und die Dämonen austreibend.

40 Da kommt zu ihm ein Aussätziger,

bittet ihn,

[fällt auf die Knie]

und sagt zu ihm:

»Wenn du willst,

kannst du mich reinigen.«

41 Und er erbarmte sich,

streckte seine Hand aus,

berührte (ihn)

und spricht zu ihm:

»Ich will,

werde rein!«

42 Und sogleich ging weg von ihm der Aussatz,

und er wurde rein

(2 Kön 5,14).

43 Doch er (Jesus) fuhr ihn an

und trieb ihn sogleich fort

44 und sagt zu ihm:

»Pass auf,

sage niemandem etwas,

sondern geh hin,

stelle dich selbst dem Priester vor

(Lev 13, 49; vgl. 13,1ff)

und bringe für deine Reinigung dar,

was Mose angeordnet hat

(vgl. 14,1ff),

zum Zeugnis ihnen!«

45 Der aber ging fort,

begann viel zu verkündigen

und die Sache auszubreiten,

so dass er (Jesus) nicht mehr öffentlich

in eine Stadt hineingehen konnte,

sondern sich außerhalb an einsamen Orten aufhielt.

Doch ständig kamen sie zu ihm von überallher.

In der Frühe, als es noch völlig Nacht war, erhob er sich und ging aus, und er ging hin an einen einsamen Ort und begann dort zu beten . Mit einer Überraschung beginnt der neue Tag. Jesus knüpft am Morgen nicht dort an, womit er zum Abend hin nicht fertig wurde. Vor Anbruch des Tages erhob er sich und war auf den Beinen, bevor sich der Platz vor Simons Haus wieder füllte. Vor allen anderen, auch vor seinen Jüngern war er aufgestanden, aber nicht, um die Hilfsbedürftigen zu erwarten und für ihr Kommen gerüstet zu sein. Er wartete ihr Kommen nicht ab, sondern begab sich an einen anderen, einen einsamen, einen menschenleeren Ort (vgl. Mk 1, 45; 6, 31f.35) und begann dort zu beten. Ein merkwürdiger Wundertäter. An einem einsamen Ort einsam und allein im Finstern betend, zu beten beginnend – dazu war er aufgestanden und ausgegangen, dorthin unterwegs. 6

Simon aber eilte ihm nach mit seinen Begleitern. Und sie fanden ihn und sagen zu ihm: »Alle suchen dich!« Als Simon aufsteht, ist Jesus fort. Wo ist er geblieben? Mit seinen Begleitern, gemeint sind wohl Andreas, Jakobus und Johannes, schwärmt Simon aus. Sie finden ihn, finden ihn in der Einsamkeit. »Alle suchen dich« , sagen sie erstaunt und nicht ohne Vorwurf. Hätte Jesus ihnen nicht Bescheid sagen, ihnen einen Zettel hinterlegen können? Auf die Suche mussten sie sich nach ihm begeben und ihm nacheilen. War das nötig? Die Bedürftigen in Kapharnaum erwarten ihn bereits, und mit Recht, hatte er vor nicht zu langer Zeit doch sehnsüchtigste Erwartungen in ihnen geweckt. Was sollen die von ihm halten? Was sollen sie selbst von ihm halten? Alle suchen ihn! Zum Glück haben sie ihn gefunden. Sie können gehen.

Da sagt er zu ihnen: »Lasst uns anderswohin gehen, in die angrenzenden Marktflecken, damit ich auch dort verkündige. Denn dazu bin ich ausgegangen.« Jesus will nicht zurückgehen, er muss weiter, weiter in die Orte der näheren Umgebung, damit er auch dort verkündige. Dieses Werk, nicht jenes, möchte er bei Tagesanbruch wieder aufnehmen und fortsetzen: die Verkündigung der Gottesherrschaft. Nicht ihr Gekommensein, sondern ihr Kommen, ihre Nähe, ihr sich Nahen, von der die Menschen in der Nachbarschaft Kapharnaums und darüber hinaus ebenfalls erfahren sollen. Und das geht vor. Dazu war er in aller Frühe ausgegangen. Um ihr Kommen hatte er da wohl – einsam und allein, als es noch Nacht war – gebetet.

Die Jünger widersprechen nicht. Keiner von ihnen eilt zurück und sagt den vor Simons Haus Wartenden, sie würden hier und jetzt vergeblich auf ihren Wundertäter warten. Sie werden es merken. Sie werden sich in Geduld fassen müssen. Nicht einsam und allein. So werden sie mit ihm warten und um das Kommen der alles mit Heil erfüllenden Herrschaft Gottes, die sich ihnen so vielversprechend genaht, bitten müssen, aber auch bitten dürfen wie er. Jesus ließ die in Kapharnaum auf ihn Wartenden also nicht links liegen, wie sie, wie die Jünger und wie wir selber meinen könnten, sondern lehrte sie auch so – in Vollmacht. Nicht rücksichtslos, wirklich nicht, aber ohne zurückzusehen, setzte er seine Absicht ins Werk. Und seine Jünger gingen wortlos mit ihm mit.

Der Mensch Gottes ist sowohl der Künder als auch die Verkündigung der kommenden, der alles, wirklich alles mit Heil erfüllenden Herrschaft Gottes. Mit seinem Kommen haben wir die Hilfe, die wir nötig haben, nicht hinter, sondern, wenn auch vorläufig, bereits vor der Tür – und zwar vor dem Einbruch der Dunkelheit, vor dem Kommen der Nacht und selbst der letzten Nacht. Wenn wir von seinen Taten hören, uns über ihn freuen, ihn erwarten, sind wir aber auch dann nicht einsam und allein, wenn wir seine Hilfe einmal vermissen, vielleicht sehr schmerzlich vermissen müssen. Es hat keinen Sinn, sich darüber aufzuregen oder das ungerecht zu finden oder sich selbst zu bemitleiden. Da macht er uns das andere klar: an einem solchen Ort oder in einer solchen Lage hat auch er gewartet, einsam, wachend, betend, lange bevor wir aufgestanden sind. Und da wartet er, dass wir ihn suchen – nicht uns selbst zuerst und zuletzt – und mit ihm Wartende oder vielleicht auch einmal für ihn Wartende der nahegekommenen Herrschaft Gottes werden und um deren Kommen bitten. Und sofern wir seine Jünger sind, auch zu anderen Menschen anderswohin mit ihm mitgehen.

Und er kam, verkündigend in ihren Synagogen in ganz Galiläa und die Dämonen austreibend . Die Ausführung seiner Absicht, das Kommen der Herrschaft Gottes – und nicht das Kommen der Hilfsbedürftigen! – auch in Kapharnaums Umgebung zu verkünden, wird uns nicht als Jesu Gehen, sondern betont als Jesu Kommen erzählt. Jesus ist der Künder als auch die Verkündigung dieses Kommens, des Wartens und Bittens darum inbegriffen. Auf dieselbe Weise ging er später auch in die Umgebungen der Umgebung Kapharnaums aus: er kam, verkündigend in ihren Synagogen in ganz Galiläa . Ihre Lehrund Bethäuser suchte er da fleißig auf im Land und trieb die Dämonen aus. Dass sich böse Geister dort mit Vorliebe ein Stelldichein gaben, ist nicht gesagt. Gesagt ist nur, dass sie in ihren gottesdienstlichen Versammlungen, gerade dort nichts zu suchen und nichts verloren haben sollten.

Aussatz, auch Lepra genannt, ist eine Erkrankung der Haut. 7Da bilden sich Flecken, Knoten, Geschwüre, insbesondere an Armen und Beinen sowie im Gesicht, die zur Zerstörung der Haut, der Nerven, selbst der Muskeln und Knochen führen können, je nachdem wie der Erreger der Lepra, ein Bakterium, sich ausbreitet. Wird die Haut verletzt, können leicht weitere Infektionen dazukommen. Die Krankheit ist ansteckend und galt früher als nahezu unheilbar. Von Aussatz befallene Menschen wurden nicht selten von den anderen abgesondert. In Israel galten sie als unrein, das heißt, als aus der Gemeinschaft Auszuschließende. Es war ihnen verboten, sich den Gesunden zu nahen, geschweige sie anzurühren, solange sie nicht genesen waren.

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