Friedemann Brückenbauer - Islam in Deutschland

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Wir wollen, dass in Deutschland Menschen aller Ethnien und Glaubensrichtungen gleichberechtigt und friedlich zusammenleben, unsere ethische Leitkultur Maßstab für das Handeln aller ist, in der Politik Überzeugungskraft, Transparenz und Ehrlichkeit herrschen, auch in der Politik klare und nachvollziehbare Entscheidungen getroffen werden weil wir eine lebenswerte Gesellschaft fordern, solche politische Entscheidungen verhindert werden, die Wenige einseitig bevorzugen, aber Viele benachteiligen, die Starken den Schwachen helfen, die Bürger angehört und ernst genommen werden, auch das strikte Verbot der oft so hinterhältigen Anonymität im Internet In unserem Konzept werden die gegenwärtigen Zustände sorgfältig registriert und analysiert. Anschließend setzen wir ihnen eine Fülle von machbaren Anregungen und Verbesserungs-vorschlägen entgegen, stellen aber keine utopischen Forderungen auf. Die genannten Ziele zu erreichen, ist realistisch, ist kein Wunschdenken! Der Weg zu einer derartig reformierten Gesellschaft wird langatmig, dornenreich und mit vielen Fallstricken gespickt sein doch es lohnt sich sehr, ihn zu betreten.

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15. Der wahre Islam – Religion oder Ideologie?

Seit Christian Wulff 2010 in seiner Eigenschaft als Bundespräsident öffentlich äußerte:

„Der Islam ist in Deutschland angekommen“

gilt diese Aussage offensichtlich sowohl großen Teilen der bundesdeutschen Bevölkerung als auch den meisten Politikern als gesichertes und richtiges Faktum. Dem Bundespräsidenten Wulff ist dabei eine sprachlich höchstwahrscheinlich ungewollte Doppeldeutigkeit bei der Wahl des Worts „angekommen“ unterlaufen:

„Angekommen“ im Sinne von Wulffs Rede kann z. B. entweder bedeuten,

- dass ein bestimmtes „Etwas“ schlicht „existiert“,

oder aber,

- dass dieses „Etwas“ sich (in der Mitte der Gesellschaft) etabliert hat.

Diese Doppeldeutigkeit war jedoch von Wulff ganz offensichtlich weder gewollt noch wurde sie in der Öffentlichkeit so (miss-)verstanden. Dabei kann seine Äußerung letztlich nur den Wert einer einfachen und von ihm selbst subjektiv so empfundenen privaten Behauptung haben.

Möglicherweise ist es zu gefährlich, aber offiziell (staatlicherseits) scheint der Islam

- bisher weder juristisch

- noch sozialpolitisch oder irgendwie anderweitig

- jemals überprüft worden zu sein.

Der Islam wird von zu vielen Politikern unkritisch einfach als „Religion“ wie jede andere auch hingestellt. Dennoch hätte Wulff seinerzeit – bei besserem Kenntnisstand der Sachlage – in seiner damaligen Eigenschaft als Bundespräsident zu diesem Thema besser geschwiegen.

Im März 2018 hat der neu ernannte Bundesinnenminister Seehofer bei seiner Eröffnungsrede im Bundestag dann aber gewagt, klar und unmissverständlich zu sagen, „der Islam gehöre nicht zu Deutschland“ – doch prompt haben ihm Politiker aller Parteien – mit der Bundeskanzlerin Merkel an der Spitze, widersprochen.

Dieser Streit führte folgerichtig zu einer hitzigen öffentlichen Debatte. Sie zeichnete sich überwiegend durch Unkenntnis, Unsachlichkeit und Emotionalität der Redebeiträge und/oder Kommentare bzw. Leserbriefe aus – erbrachte jedoch außer Vorverurteilungen keinerlei brauchbaren Ergebnisse. Auf diese Weise wird das brennende gesellschaftliche Problem jedenfalls nicht zu lösen sein.

Auf islamischer Seite beziehen sich die in den Universitäten üblichen religionswissenschaftlichen Untersuchungen weitgehend nur auf den inneren Zirkel der Wissenschaft und haben wenig bis gar keinen Einfluss auf das aktuelle öffentliche Geschehen. Dazu kommt, dass viele gläubige muslimische Studenten von dieser Art des Studiums sehr irritiert sind und die Wahrheit lieber in den Moscheen suchen… Gleichwohl hat Wulfs im Amt des Bundespräsidenten getätigte damalige Formulierung in Deutschland den Eindruck erweckt, als sei der Islam im Sinne der „political correctness“ tatsächlich eine Religion wie andere auch, nur eben mit eigenen Regularien.

In ähnlichem Sinne äußerte sich auch Papst Franziskus am 01. August 2016. Auch er wehrte sich gegen die pauschale Verurteilung des Islam – womit er insofern Recht hat, weil pauschale Aussagen grundsätzlich wenig hilfreich sind. Während seiner Rückfahrt vom Weltjugend-tag in Krakau sagte er:

„Es ist nicht richtig und nicht wahr, dass der Islam gewalttätig ist“ . Auf die Frage, warum er bei der Verurteilung extremistischer Taten niemals den Islam erwähne, fügte er hinzu: „Wenn ich über islamische Gewalt spreche, dann muss ich auch über christliche Gewalt sprechen. In fast jeder Religion gibt es immer eine kleine Gruppe von Fundamentalisten – bei uns auch.“ (Franziskus, 2016)

Seine Feststellung klingt zunächst sehr beruhigend. Bevor allerdings überprüft werden kann, ob der Islam tatsächlich alle Voraussetzungen erfüllt, um nach dem Grundgesetz überhaupt als Religion anerkannt werden zu können – wie das Christen- und/oder das Judentum und/oder die anderen, teilweise sogar Weltreligionen, müssen zunächst die sachlichen Voraussetzungen in Form von allgemeingültigen Begriffsbestimmungen bzw. Definitionen zur Verfügung stehen, um überhaupt jemals einen Konsens erreichen zu können.

15.1 Begriffsbestimmung „Religion“

„Religionsdefinitionen dienen in der Religionswissenschaft und anderen Kultur- oder Sozialwissenschaften dazu, den Gegenstand „ Religion “ zu definieren , das heißt genau zu bestimmen und gegen andere Phänomene abzugrenzen.

Es gibt mittlerweile über hundert Religionsdefinitionen, aber bisher hat sich keine als allgemein anerkannt durchsetzen können.

Der Versuch gilt als problematisch, sofern mit der Definition alles, was gemeinhin unter Religion verstanden wird, abgedeckt werden soll. Das stellt sich als schwierig dar, weil die Komplexität und Unterschiedlichkeit der Religionen kaum eine einheitliche Definition zulässt.“

(Wikipedia, Religionsdefinition, seit 2001)

(Vgl. Teil IV – Ergänzungen, dort Anlage 3: Definitionen – Religion – Ideologie – Wahrheit)

15.2 Begriffsbestimmung „Ideologie“

„Die grundlegenden, modernen politischen Ideologien im Sinne der „westlichen“ Kulturen, Überzeugungen und Lebensarten sind der

- Liberalismus (Betonung der Freiheit),

- Sozialismus (Betonung der Gleichheit) und der

- Konservatismus (Betonung von gesellschaftlichen Traditionen).“

(Wikipedia, Politische Ideologie)

(Vgl. Teil IV – Ergänzungen, dort Anlage 3: Definitionen – Religion – Ideologie – Wahrheit)

15.3 Was ist eigentlich „Wahrheit“?

Wie schon einmal angeführt, ist die Frage „was ist wahr?“ besonders schwer zu beantworten.

Neben den ausführlichen diesbezüglichen Definitionen sei an dieser Stelle noch einmal (verkürzend) darauf hingewiesen, dass schriftliche, also kodifizierte Unterlagen des zitierten Quellenmaterials als „wahr“, weil faktisch existierend bewertet und damit als eine der Grundlagen dieser Untersuchung genutzt wurden.

Zu den Begriffen der Religion, der Ideologie und der Wahrheit bestehen weitere, teilweise sehr ausführliche Definitionen anerkannter Wissenschaftler und Persönlichkeiten. Im Internet stehen sie jedermann frei zum Nachlesen zur Verfügung. In deren übereinstimmenden Sinn werden die Begriffe wie „Religion“, „Ideologie“ und/oder „Wahrheit“ in allen folgenden Textteilen weiterverwendet, soweit diese eigenständig formuliert worden sind.

Für namentlich gekennzeichnete Quellen kann der Anspruch, tatsächlich „wahr“ (im Sinne von „richtig“) zu sein, vom Autor allerdings grundsätzlich nicht vertreten werden.

Der international anerkannte unorthodoxe deutsche Sozialwissenschaftler Klaus von Beyme, seinerzeit nach Einschätzung des deutschen Verfassungsschutzes als „nationalbolschewistisch“ abqualifiziert, beschäftigte sich sehr mit politischen Fragen und in diesem Zusammenhang auch mit dem Begriff der „Ideologie“, den er in seinem Werk: Politische Theorien im Zeitalter der Ideologien“ wie folgt definierte:

„Eine politische Ideologie ist die Gesamtheit der Ideen, Vorstellungen und Theorien zur Begründung und Rechtfertigung politischen Handelns. Wie bei jeder wertneutral verstandenen Ideologie sind es in erster Linie die Grundeinstellungen und Wertvorstellungen, die von ihren Anhängern geteilt und für wahr gehalten werden. Politische Programme basieren immer auf bestimmten Wertesystemen.“

(Beyme, 2002)

15.4 Islam – Staatsreligion im Gottesstaat

Mohammed bewies seine Genialität unter anderem auch damit, dass er die Menschen davon überzeugen konnte, ihm sei über den Erzengel Gabriel „Gottes ewiges, unverfälschtes Wort“ offenbart worden.

Davon sind die Muslime aller Ausrichtungen bis heute unverändert fest überzeugt.

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