Martin Ludwig - Forschen, aber wie? (E-Book)

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Forschen, aber wie? (E-Book): краткое содержание, описание и аннотация

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Dieses E-Book enthält komplexe Grafiken und Tabellen, welche nur auf E-Readern gut lesbar sind, auf denen sich Bilder vergrössern lassen.
Sie sind Schülerin oder Schüler am Gymnasium, an der Berufsmaturitätsschule oder an der Fachmittelschule und Ihnen steht demnächst eine wissenschaftliche Arbeit bevor? Sie wissen nicht, wie vorgehen, und der Gedanke an die Arbeit stresst Sie? Dieses Buch hilft Ihnen dabei, diese Herausforderung erfolgreich zu meistern. Es führt Sie von der Ideensuche über die Fragestellung und Wahl der richtigen Methode zur Anwendung und zur Auswertung. Folgende elf Methoden werden in diesem Buch in je einem Kapitel beschrieben: Fachliteratur finden und Quellen auswählen, Datenerhebung im Gelände, verhaltensbiologische Beobachtung, naturwissenschaftliche Experimente, statistische Auswertung von Daten, sozialwissenschaftliche Methoden, Meinungsbefragung, Interview, Oral History, Filmanalyse, Textanalyse. Sie können jedes Kapitel einzeln bearbeiten und Ihr neues Wissen laufend in kurzen Aufgaben überprüfen und anwenden. Durch dieses Buch gewinnt Ihre wissenschaftliche Arbeit an Struktur und Systematik – und Sie an Sicherheit.

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11.6 Literatur

Lösungen

12 Textanalyse

12.1 Ideen zur Arbeit mit Texten

12.2 Text erschliessen

12.3 Fragen an den Text stellen

12.4 Verschiedene methodische Zugänge

12.4.1 Wo? – Topografische Räume und Bedeutungsräume

12.4.2 Was? – Elemente von Texten

12.4.3 Wie? – Zuordnung zu einer Gattung

12.4.4 Wie? – Erzählweise

12.4.5 Wie? – Rhetorische Form

12.4.6 Wie? – Intertextualität

12.4.7 Wie? – Poetische Form

12.4.8 Wie? – Kommunikation

12.4.9 Wann? – Literarische Epoche

12.4.10 Wann? – Historische Epoche

12.5 Nachbardisziplinen

12.6 Methodische Grundsätze

12.6.1 Aktuelle Theorie

12.6.2 Nachvollziehbarkeit

12.6.3 Zitierfähige Primärtexte

12.7 Literatur

Weiterführende Literatur

Lösungen

Anhang

Beispiele von Themen für schriftliche Arbeiten

Autorinnen und Autoren

Dank

Bildnachweis

Von der Idee zur Wahl der Methode 1
Thomas Clemens, Georges Hartmeier, Martin Ludwig

Worum geht es?

Sie suchen eine überzeugende Idee für Ihre Projekt- oder Maturaarbeit an der Berufsmaturitätsschule, der Fachmittelschule oder am Gymnasium. Sie formulieren Ihre Idee zuerst als Thema und fokussieren – falls Sie sich eine Untersuchung vornehmen – auf eine sehr enge Fragestellung. Eine mögliche Antwort auf Ihre Fragestellung nehmen Sie schon vorweg, indem Sie bereits zu Anfang eine Behauptung in der Form einer These oder Hypothese aufstellen. Die Hauptaufgabe Ihrer Arbeit besteht darin, diese Ausgangsbehauptung mithilfe der geeigneten Methoden zu untermauern, entweder mit Argumenten oder mit Daten, die Ihnen zur Verfügung stehen oder die Sie aus Experimenten gewinnen. Falls Ihr Ziel eine technische Produktion ist, experimentieren Sie, bevor Sie Essenzen extrahieren oder kostbares Material verbauen.

Mit Ihrer Abschlussarbeit, die wir in diesem Buch Maturaarbeit nennen, bereiten Sie sich auf das wissenschaftliche Arbeiten vor. Sie argumentieren schlüssig und überprüfbar, Sie bedienen sich einer präzisen Sprache, und Sie befolgen bezüglich des methodischen Vorgehens Empfehlungen, die in diesem Kapitel ausgeführt werden. Sie entwickeln eine klare Haltung zur korrekten Quellenangabe und kommentieren Ihre Erkenntnisse kritisch. Das Wort «wissenschaftlich» umschreibt also eine Zielvorstellung, an der sich Ihre Arbeit orientiert. Wie nahe Sie an dieses Ziel herankommen, wird von Ihrem Engagement und Ihrer Zusammenarbeit mit der betreuenden Lehrperson bestimmt.

Inhalt

1.1 Einleitung

1.2 Von der Idee zur Fragestellung

1.3 Die passende Methode finden

1.4 Wissenschaftliches Arbeiten

1.5 Literatur

1.1 Einleitung

Ihre Maturaarbeit ist wahrscheinlich das erste Projekt, an dem Sie mehrere Monate selbstständig arbeiten werden. Das vorliegende Kapitel begleitet Sie von der Ideenfindung hin zur Fragestellung und bis zur Wahl der für Ihr Projekt geeigneten Methode(n). Es beschreibt, was wissenschaftliches Arbeiten heisst, und stellt Ihnen zwei unterschiedliche Vorgehensweisen vor, anhand deren neue Erkenntnisse gewonnen werden können. Vielleicht haben Sie die Entscheidung über den Typus Ihrer Maturaarbeit schon getroffen.[1]

Sie planen eine Untersuchung. Beispielsweise untersuchen Sie mit einem Experiment, ob ein starkes elektromagnetisches Feld das Wachstum bestimmter Pflanzen beeinflusst. Oder Sie untersuchen den Roman «Ruhm» von Daniel Kehlmann, um die Frage zu beantworten: Wie sind die neun Geschichten über ihre Figuren, Motive und Themen verknüpft? Eine Untersuchung gibt Antworten auf eine präzise Fragestellung. Das Ziel Ihrer Untersuchung ist die Erforschung eines bestimmten, sehr eng begrenzten Ausschnitts unserer gesellschaftlichen, kulturellen oder physischen Welt. Wenn Sie dabei die wissenschaftlichen Methoden, die in diesem Buch vorgestellt werden, anwenden und sich bemühen, während des ganzen Prozesses wissenschaftlichen Anforderungen zu genügen, dann werden Sie einen Mosaikstein zum Wissensstand beitragen.

Vielleicht steht Ihnen der Sinn eher nach einem technischen Produkt. Sie wollen etwas erschaffen, eine Substanz aus anderen gewinnen oder etwas konstruieren oder programmieren. Wer beispielsweise einen Duftstoff extrahiert, ein spezielles Papier, eine Schaltung oder ein Messgerät herstellt, macht vorher diverse Studien zur genauen Analyse des Sachverhalts. Am Anfang eines technischen Produkts steht häufig eine Beobachtung (Beispiel: Ich beobachte, dass in zahlreichen Privatgärten Neophyten wachsen, deren Samen die heimische Fauna bedrohen[2] → Ich erstelle eine Beratungswebseite) oder – weit häufiger – ein Experiment, also eine Analyse (Können bei einer gemischten Farbe die einzelnen Farbanteile von einem Programm erkannt werden? → Ich programmiere eine Farbanalysesoftware). Das eigentliche Ziel Ihrer technischen Produktion ist jedoch eine Synthese, das Zusammenfügen Ihrer Erkenntnisse zu einem Produkt.

1.2 Von der Idee zur Fragestellung

Wie kommen Sie zu Ideen? Das ist die grosse Frage. Am besten beginnen Sie bei sich selbst: Was interessiert Sie besonders? Worüber möchten Sie mehr erfahren? Welche Fertigkeiten möchten Sie in die Tat umsetzen?

Verwenden Sie zur Ideensuche Kreativitätstechniken wie Brainstorming, Mindmapping, Clustering, Strukturbaum und Analogierad (vgl. Esselborn-Krumbiegel 2017, S. 37 f.[3]). Nützliche Hinweise bieten auch die Webseite maturaarbeit.net(Corthay et al.[4] 2018) und der Online-Leitfaden von Amnesty International, Greenpeace und Helvetas, der für Berufsfachschulen konzipiert wurde (2018).

Nehmen wir an, mithilfe der einen oder anderen Kreativitätstechnik sei bei Ihnen ein Thema in den Vordergrund gerückt, zum Beispiel das folgende: Auch in der Schweiz gab es früher verbotene Stadtteile, allerdings nicht wie die kaiserliche Residenzstadt in Peking, sondern riesige eingezäunte Industrieanlagen wie in Winterthur, Zürich, Baden und in vielen anderen Städten. Das Areal der Maschinenfabrik Sulzer AG Winterthur war abgeriegelt und nur für Angestellte zugänglich.

Daraus könnte zum Beispiel das Thema «Der Wandel von der umzäunten Industrieanlage zum trendigen Stadtquartier» gewählt werden, falls Sie diese Entwicklung interessiert. Dieses Thema ist aber sehr weitläufig, und deshalb muss es eingegrenzt werden.

Abbildung 11SulzerAreal aus 100 Meter Höhe 1934 Foto Walter Mittelholzer - фото 3

Abbildung 1.1:Sulzer-Areal aus 100 Meter Höhe, 1934, Foto Walter Mittelholzer (1894–1937)

Alle betreuenden Lehrpersonen verlangen eine Eingrenzung des Themas. Von Ihnen wird das vielleicht eher als schmerzlicher Prozess erlebt. Die Notwendigkeit zur Konzentration auf eine eng begrenzte Fragestellung hat zum einen damit zu tun, dass Sie limitierte Ressourcen haben – zeitlich und finanziell.[5] Und zum andern möchte die Lehrperson Sie in eine echte Forschungssituation hineinführen. Denn wenn es Ihnen gelingt, auf eine spezifische Fragestellung zu fokussieren, dann ist die Chance gross, dass Sie erstens einen Prozess durchmachen, wie er sich in der «echten» Forschung ergibt, und dass Sie zweitens einen Mosaikstein zum Wissen und Verstehen innerhalb des gewählten Themas beitragen können.

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