Hansjörg Anderegg - Wohltöter

Здесь есть возможность читать онлайн «Hansjörg Anderegg - Wohltöter» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Wohltöter: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Wohltöter»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Verliert der Zebrafisch eine Niere, lässt er eine neue wachsen. Warum nicht auch der Mensch?
So hat sich Chris Hegel, Kommissarin vom Bundeskriminalamt, ihren ersten Auslandeinsatz bei Scotland Yard nicht vorgestellt. Am Tatort, der Küste von Kent, gibt es Zeugen und eine Menge Fußabdrücke neugieriger Gaffer. Nur vom Toten fehlt jede Spur. Noch zweifelt sie an den Zeugenaussagen, als die Flut ein paar Meilen weiter westlich die halbnackte Leiche eines jungen Mannes anschwemmt. Narben am Unterleib deuten auf chirurgische Eingriffe hin, und was die Pathologin bei der Obduktion entdeckt, verschlägt der Kommissarin die Sprache. Es ist der Auftakt eines der spektakulärsten Fälle Scotland Yards. Und das dramatische Vorspiel zu einer Begegnung, die ihr Leben verändern wird.

Wohltöter — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Wohltöter», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Vollkommen irre«, brummte der DCI.

»Danke.«

Rutherford schnaubte. »Ich meinte nicht dich. Es ist irre, was die mit diesem Jungen angestellt haben.«

»Labors, die so etwas zustande bringen, gibt es wahrscheinlich nicht viele in Großbritannien?«, fragte Chris.

Dr. Barclay schüttelte den Kopf. »Nicht viele in Europa, würde ich sagen. Ich kenne kein Einziges, um ehrlich zu sein. Diese Frage kann nur ein Spezialist beantworten.«

»Und, gibt es einen Namen?«, drängte der DCI ungeduldig.

»Mir fällt nur einer ein. Er ist eine international bekannte Kapazität in der Transplantationsmedizin und Immunologie. Professor Nathaniel Pickering in Cambridge. Ich werde ihn gleich Montag früh anrufen.«

Rutherford schüttelte den Kopf. »Das lässt du schön bleiben. Wir werden dem Professor einen Besuch abstatten. Ich muss sehen, wie er auf unsere Fragen reagiert.«

Als Ron sie vor ihrem Haus absetzte, schoss Chris der Gedanke an das vernachlässigte ›BILLY‹-Regal und den neuen Schraubenzieher durch den Kopf. Sie verwarf ihn schnell wieder. Mochte Ron noch so geschickte Hände haben, ihr Bedarf an Sozialleben war gedeckt für diesen Samstag. Für den Rest des Wochenendes, um genau zu sein.

Anne McLaren Laboratory, Cambridge

Das Navigationssystem des Dienstwagens lotste sie auf den Parkplatz bei der Einfahrt in die Forvie Site. Chris schaltete den Motor ab. DCI Rutherford auf dem Beifahrersitz machte keine Anstalten, auszusteigen.

»Sir, wir sind da«, sagte sie lächelnd. »Jedenfalls behauptet das unser GPS.«

Er stieg aus, schaute sich vergeblich nach einem Wegweiser um und brummte ärgerlich: »Können die ihre Häuser nicht vernünftig anschreiben?«

Sie fragte den Gärtner, der in der Nähe wuchernden Klee ausstach. Das West Forvie Building befand sich am südlichen Ende des Gebäudekomplexes, der sich ›Biomedizinischer Campus der Universität Cambridge‹ nannte. Das Haus beherbergte das ›Anne McLaren Laboratory for Regenerative Medicine‹, das medizinische Forschungszentrum, über das Professor Nathaniel Pickering mit eiserner Hand herrschte wie Heinrich der Achte über seine Untertanen, wenn sie Mad Barclay glauben wollten.

Der DCI zückte den Ausweis und meldete sie beim Empfangsschalter an: »Detective Chief Inspector Rutherford und Detective Sergeant Hegel von Scotland Yard. Wir müssen Professor Pickering sprechen.«

Die Angestellte hinter dem Pult starrte mit aufgerissenen Augen auf den Ausweis, dann drückte sie nervös eine Taste ihrer Telefonanlage. »Hier sind zwei Detectives von Scotland Yard für Professor Pickering«, hauchte sie mit zitternder Stimme. Nach einer Weile legte sie den Hörer ganz sachte auf die Gabel zurück, um den Professor ja nicht zu erschrecken. »Es kommt gleich jemand«, versicherte sie leise.

Der Jemand ließ sich Zeit. Noch eine Minute, bis der DCI explodieren würde, schätzte Chris, als eine Dame im mausgrauen Deuxpièces mit strengem Blick auf sie zutrat.

»Sie sind nicht angemeldet«, stellte sie zur Begrüßung fest.

»Und mit wem haben wir das Vergnügen?«, knurrte Rutherford zurück.

Die Dame ließ sich nicht so schnell einschüchtern. »Professor Pickerings Sekretärin«, entgegnete sie spitz. »Der Professor ist auf dem Weg zum Flughafen. Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten …«

Chris beobachtete, wie Rutherfords Hals anschwoll und fragte schnell mit freundlichem Lächeln: »Hat der Professor das Haus schon verlassen?«

»N – nein«, stammelte die graue Maus überrascht, »aber der Wagen wird jeden Augenblick eintreffen.«

Chris lächelte noch freundlicher. »Gut, dann können wir ihm unsere Fragen stellen. Wir werden ihn nicht aufhalten. Es geht ganz schnell.«

Die Sekretärin blickte unschlüssig von einem Detective zum andern. Unvermittelt drehte sie sich auf den Absätzen um und forderte sie auf, ihr zu folgen.

Der Gesichtsausdruck des DCI sagte soviel wie: Darüber müssen wir noch reden, aber die Methode Hegel funktionierte wenigstens. Der Mann, der ihnen in seinem Büro entgegentrat, entsprach ungefähr dem genauen Gegenteil des Bildes, das sie sich von Pickering gemacht hatte. Er war auffällig klein, schon fast kleinwüchsig. Ein unscheinbares, dürres Männchen mit schütterem, grauem Haar und Spitzbart. Und er hatte entschieden bessere Manieren als sein Vorzimmer.

»Detective Chief Inspector, Detective Sergeant«, grüsste er freundlich. »Was habe ich verbrochen?«

»Das wissen wir nicht«, scherzte der DCI. »Aber Spaß beiseite. Wir möchten Ihnen nur einige fachliche Fragen stellen, deren Klärung uns bei einer Ermittlung weiterhelfen könnte.«

»Ich helfe der Polizei selbstverständlich jederzeit gerne, aber wie Ihnen Miss Jones gesagt hat, werde ich in Kürze abreisen.«

»Das ist uns bewusst, Professor. Deshalb gleich die wichtigste Frage: Sind Ihnen Fälle von Transplantationen bekannt, bei denen Patienten Schweinenieren verpflanzt wurden?«

Pickering schaute ihm unverwandt in die Augen. Außer einem leicht erstaunten Stirnrunzeln zeigte er keine Reaktion. »Xenotransplantation?«, fragte er nachdenklich. »Wie kommen Sie denn darauf?«

»Gibt es solche Fälle?«

Pickering schüttelte den Kopf. »Das wäre medizinisch höchst fragwürdig. Man diskutiert die Verpflanzung tierischer Organe in Fachkreisen schon lange als eine hypothetische Methode, dem eklatanten Mangel an menschlichem Spendermaterial zu begegnen. In der Praxis wird die Xenotransplantation aber nicht durchgeführt. Zu viele Fragen sind noch offen, medizinische und ethische.«

»Wie ist die Praxis im Ausland?«

»Meines Wissens wird Xenotransplantation nirgends praktiziert.«

»Pakistan?«, fragte Chris.

Einen Moment glaubte sie, einen irritierten Ausdruck auf seinem Gesicht zu entdecken, doch dann antwortete er kühl: »Es gibt natürlich keine Garantie. Sie müssen mich jetzt leider entschuldigen, Detectives.«

Als hätte sie es gehört, öffnete Miss Jones die Tür und kündigte den Wagen an. Pickering überlegte kurz, dann sagte er zu ihr:

»Führen Sie die Detectives doch bitte zu Dr. Roberts.« Zu Rutherford gewandt, erklärte er: »Dr. Roberts wird Ihnen alle fachlichen Fragen beantworten können. Ich habe jetzt leider keine Zeit mehr. Bitte entschuldigen Sie mich.«

Damit verließ er eilig das Büro und überließ sie der Obhut seiner Sekretärin. Chris wechselte einen verwunderten Blick mit ihrem Chef. Pickerings abrupter Abgang erstaunte sie umso mehr, als seine letzte Bemerkung mehr Fragen offen ließ, als sie beantwortete. Nach einem kurzen Telefongespräch führte sie Miss Jones ohne ein weiteres Wort durch die langen Gänge an einen verlassenen Arbeitsplatz im Erdgeschoss.

»Dr. Roberts ist noch im Labor. Er wird Sie gleich begrüßen«, sagte die Sekretärin und ließ sie stehen.

»Danke, Miss …«, rief ihr der DCI nach, doch sie war schon zu weit weg, um den subtilen Sarkasmus zu bemerken.

»Nette Gesellschaft hier«, murmelte Chris.

Rutherford schnaubte verächtlich, antwortete nur mit einem Wort, das offenbar alles erklärte: »Cambridge.«

»Tut mir leid, dass Sie warten mussten, Detectives«, sagte eine warme Männerstimme, die ein paar der empfindlichsten Saiten in Chris spontan zum Schwingen anregte. Die restlichen Saiten begannen vibrieren, als Dr. Roberts ihr die Hand gab. Der Mann, der lässig im offenen weißen Mantel vor ihr stand, hatte ungefähr ihr Alter. Er war ein bisschen größer als sie, sein Mund auf ihrer Augenhöhe umrahmt von Lippen, an denen sie sich jetzt schon nicht sattsehen konnte. Und er schaute sie so betroffen an, als müsste er ihr die denkbar schlechteste Diagnose stellen und wüsste beim besten Willen nicht wie. Mit weichen Knien murmelte sie eine unverständliche Begrüßung und zog ihre Hand im letzten Moment zurück, bevor ihr der Schweiß ausbrach. Befremdet stellte sie fest, wie der junge Mann den DCI mit genau dem gleichen Diagnose-Blick begrüßte.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Wohltöter»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Wohltöter» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Hansjörg Ransmayr - Wild Guide Österreich
Hansjörg Ransmayr
Hansjörg Anderegg - Staatsfeinde
Hansjörg Anderegg
Hansjörg Anderegg - Station 9
Hansjörg Anderegg
Hansjörg Anderegg - Vernichten
Hansjörg Anderegg
Hansjörg Anderegg - Strohöl
Hansjörg Anderegg
Hansjörg Anderegg - Der zweite Killer
Hansjörg Anderegg
Hansjörg Anderegg - Vollzug
Hansjörg Anderegg
Hansjörg Anderegg - Das letzte Steak
Hansjörg Anderegg
Hansjörg Anderegg - Unentrinnbar
Hansjörg Anderegg
Hansjörg Anderegg - Das Komplott der Senatoren
Hansjörg Anderegg
Отзывы о книге «Wohltöter»

Обсуждение, отзывы о книге «Wohltöter» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x