Silas Jäkel - Afrika - Leben, Lachen, frei sein

Здесь есть возможность читать онлайн «Silas Jäkel - Afrika - Leben, Lachen, frei sein» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Afrika - Leben, Lachen, frei sein: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Afrika - Leben, Lachen, frei sein»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Bisher deutete Silas Leben auf den klassischen 08/15 Lebenslauf eines 21-jährigen hin:
Neun entspannte Monate im Bauch der Mutter, 13 Jahre im veralteten deutschen Bildungssystem auf dem Weg zum Abitur, Ausbildung…Fehlten nur noch die Punkte Familie gründen, 40 Jahre in einem Beruf, den man nicht mag, Zeit für Geld eintauschen, in Ruhestand gehen und dann das Nachholen, was man im Berufsleben versäumt hat.
Ach ja, ganz vergessen: Sterben und bereuen, nicht gelebt zu haben, fehlte noch.
Um seinem Leben vor dem Tod ein bissl Leben einzuhauchen, trifft Silas eine Entscheidung: Er geht nach Afrika, nach
Namibia.
Er verbringt vier Wochen auf einer Farm mitten im Busch, teilt sich mit Harry Potter und einem Affen die Hütte, steht in einem Gehege mit Hyänen, Geparden, Wildhunden und Pavianen, und riskiert bei einem Erdmännchen sein Leben.
Ach ja:
Eine Safari durch Namibia mit afrikanischen Massagen gab es ja auch noch…
„Ich war frei und am Leben. Wie hatte ich das Gefühl in
Deutschland manchmal vermisst.“.

Afrika - Leben, Lachen, frei sein — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Afrika - Leben, Lachen, frei sein», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Hoi. Wenn Sie möchtet, chönnt Sie gern no es zweits Sandwich näh …“Oh Gott, noch so einer. Ich drehte mich um, um sicherzugehen, dass er gerade wirklich mit mir sprach. Er tat es. Sein Schweizerdeutsch war noch schwieriger zu verstehen als das von Franz Huber im Lautsprecher. Ich schaute ein wenig hilflos in sein freundliches Gesicht.

„Mir schließet sowieso in zeh Minute und sind am wegrumme und uffrumme.“ Zeh Minute? Uffruume? Ich verstand nur Bahnhof. Wahrscheinlich schwebten über meinem Kopf gerade lauter Fragezeichen und schlugen Purzelbäume in der Luft. Der Verkäufer griff nach einem zweiten eingepackten Truthahn-Sandwich.

„No, no. Ähn. Nein, Nein.“ Ich wedelte mit meinem Zeigefinger durch die Luft. „Just one, äh, nur eins bitte.“ Er schien mich missverstanden zu haben. Ein Sandwich für sieben Franken reichte mir. Trotz meines Einwandes packte er beide in eine Tüte.

„Das würde dänn insgesamt siebe Franke machen, da Herr.“

„Ahh. Zwei für eins.“ Ich grinste. Erst jetzt hatte ich sein Angebot verstanden. Wieso sagt er das nicht gleich?

„Mit dä Charte? Gern.“ Er nahm meine goldene Karte entgegen und steckte sie in das Kartenzahlungsgerät. Nach einigen Sekunden machte es piep und er gab sie mir wieder zurück. Ich steckte sie in meine Handytasche und griff nach der Tüte mit den beiden Sandwichbaguettes.

„En guete!“, wünschte mir der Verkäufer zum Abschied.

Danke. Ihnen auch. Pfiat di!“ Erst beim Ausgang fiel mir ein, dass „Pfiat di“ ja gar keine schweizerdeutsche, sondern vielmehr eine bayerische Abschiedsfloskel war. Ich musste lachen. Du und deine Sprachskills, Silas … Kopfschüttelnd biss ich beim Gedanken daran in den ersten Truthahn. Das kann ja mit deinen englischen Sprachkenntnissen was werden in Afrika. Gell, Richie?

Pardon Richie schaute mich fragend an Er kam aus Südafrika wohnte in - фото 3

„Pardon?“ Richie schaute mich fragend an. Er kam aus Südafrika, wohnte in Stockholm und sollte für die nächsten zehn Stunden mein Sitznachbar auf dem Flug nach Johannesburg sein. Zufälligerweise arbeitete er auch in einer Bank, sodass wir gleich ein Small-Talk-Thema hatten. Wir verstanden uns auf Anhieb …

„Sorry Bro, I did not understand …“

„My display does not work!“ Während Richie schon die Mediathek von Swiss nach geeigneten Filmen durchstöberte, war mein Bildschirm an der Kopflehne meines Vordermannes immer noch schwarz. Er schien keine Lust zu haben, mich in den nächsten Stunden unterhalten zu wollen. Das kann doch nicht wahr sein, dachte ich mir. Verzweifelt suchte ich mit meinen Händen den Rand nach dem Power-Button ab.

„Bro, just touching …“

„Pardon?“ Erst als er mit dem Finger über sein Display strich, verstand ich, was er meinte. Ich berührte das Display und nach wenigen Sekunden flackerte das Swiss-Symbol auf. Erleichtert lehnte ich mich nach hinten, um kurz darauf wieder ganz nah mit meiner Nase an den Bildschirm zukommen. Auf dem Display leuchtete jetzt eine große Kugel hell auf. Umrandet von einem weißen Kranz sah ich die Erde und die Flugstrecke, die sich quer vom europäischen Kontinent bis fast zum südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents hinunterzog. Ich staunte. Afrika war im Vergleich zu Europa riesig. Viel größer und gewaltiger, als ich je gedacht hatte. Auf Landkarten sah Europa im Vergleich zu Afrika immer viel größer aus. Nichts da. Der Abstand zwischen Namibia und zu Hause war gewaltig. Auf dem kleinen Bildschirm zwar nur wenige Zentimeter, doch in Wahrheit waren es zehn Flugstunden und Tausende Kilometer.

„Crazy, right?“ Richie hatte mein Staunen über die Erdkugel bemerkt. „Africa is a very big planet, my friend.“ Ich nickte ihm beeindruckt zu.

„Where do you want to fly?“

„Namibia, Windhoek.“

„Why?“ Er grinste und setzte sich interessiert seine Kopfhörer ab, um mich besser verstehen zu können. Von ihm wusste ich bereits, dass er in Südafrika seine Familie besuchen wollte. Zum ersten Mal würde er nach mehreren Monaten und Skype-Calls seine Mutter wieder in die Arme nehmen können. Er konnte den Moment kaum erwarten.

„Why do I fly to Namibia?“ Ich musste kurz grübeln, um zu überlegen, wie ich es ihm mit meinem nicht so ganz perfekten Englisch am besten sagen sollte. „I think I was fifteen years old as I saw TV series about a farm in Namibia. Maybe you know the series. Volunteers worked there with wild animals. Lions, leopards, baboons and cheetahs. They prepared food, cleaned the enclosures of the animals and lived in the bush.“

„I mean I heard of it.“

„I saw this series each day in my holidays. Generally, I like to see documentaries about the African planet. Films about the nature, about wild animals, especially lions …“

„Do you know the lion king?“, unterbrach mich Richie. „It is a film about lions. Very funny. Trust me.“ Er lachte. Wahrscheinlich dachte er gerade wie ich an den furzenden Pumbaa.

„Hakuma Matata, I know“, ich grinste. „The lion king is my favorite film.“

„Same. You know …“, man hörte richtig Richies südafrikanischen Slang raus, „the meaning is very impressive. Taking responsibility for your life and do not run away when life tries to teach you. I mean there are bad times, but you have to go through it.“ Bei Richies Sätzen bekam ich Gänsehaut. Ich dachte an Silvester, als ich neben meiner Familie im Theatersaal saß und bei einigen Szenen fast weinen musste, weil sie so tiefsinnig waren. Bei einigen Liedern und Szenen hatte ich tatsächlich Tränen in den Augen, die mir im zum Glück dunklen Saal über die Wange kullerten.

„I like what you say, Richie. When you are in Germany, you have to visit the Lion King Musical in Hamburg. Trust me. I had the whole time Gänse, ähh, Gänse …“ Meine Vokabellücken klafften zum ungünstigsten Zeitpunkt wieder auf. „Do you know the bird, who …“ Richies Stirn legte sich leicht in Falten. „Who has an orange, you know …“ Ich hielt meine Hand vor den Mund und machte eine Schnabelbewegung.

„Goose?“

„No, Schnabel.“

„Schnabel? Do you mean goose?“ Verwirrt schauten wir uns für einen kurzen Moment schweigend an.

„Goes? What goes?“ Ich konnte mich nicht erinnern, jemals von diesem Wort gehört zu haben.

„Not goes - goose. It is a white bird with an orange lip or muzzle.“ Er machte mit seiner Hand meine Schnabelbewegung nach.

„Ah, okay, goose is Gans“, antwortete ich ihm lachend.

„Ganz? What is that?“

„Goose, the white bird with the orange lip, is called Gans in German“, erklärte ich ihm.

„Ganz, ganz, ganz“, sagte er dreimal schnell hintereinander. Er fing an zu lachen. Es hörte sich echt bekloppt an.

„Haha, yes.“ Ich blickte mich lachend um. Den Leuten um uns herum wurde wirklich großes Sprachkino geboten.

„What I wanted to say … I had the whole time Gänse – äh, goose skin during the musical. The whole time.“ Ich strich mit der Hand über meinen Arm, sodass Richie nachvollziehen konnte, was ich meinte. Er verstand zum Glück. „Yes, I understand. I can definetly imagine how you felt, haha.“ Er nickte mir zu. „You can watch the film during the flight if you want. I found it in the film list.“

„The Disney film or the animation?“ Es gab ja mittlerweile zwei Filme. Die Disney-Variante und den ein paar Monate zuvor erschienenen

„… animation film that was published few months ago.“

„Nice.“ Ich scrollte durch die Mediathek und klickte auf das Filmcover. Mit einer Freundin hatte ich seit Wochen in diesen Film gehen wollen, jedoch hatte sich wegen dem ganzen Prüfungs- und Lernstress keine Gelegenheit für einen König-der-Löwen-Kinobesuch ergeben. Ich schickte ihr schnell ein neidisch machendes Foto und lehnte mich mit Kopfhörern auf den Ohren zurück. Die Musik von „Circle of Life“ ertönte zeitgleich mit den startenden Turbinen des Flugzeugs. Elefanten, Zebras und Giraffen tanzten und liefen wild durcheinander, während das Flugzeug schneller und schneller wurde. Die Musik im Film wurde lauter und lauter. Durch die Geschwindigkeit wurde ich wie die anderen Fluggäste in meinen Sitz gepresst, während Mufasa und Sarabi, gerade Eltern geworden, langsam den Hügel bestiegen. Sie blieben hinter Rafiki stehen, der zur Begeisterung der jubelnden Tiermassen Simba zu lauter Musik in die Höhe streckte. Die Musik von „Circle of Life“ droppte. Zu dem Zeitpunkt befanden wir uns wie Simba längst in der Luft.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Afrika - Leben, Lachen, frei sein»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Afrika - Leben, Lachen, frei sein» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Afrika - Leben, Lachen, frei sein»

Обсуждение, отзывы о книге «Afrika - Leben, Lachen, frei sein» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x