Silas Jäkel - Afrika - Leben, Lachen, frei sein

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Bisher deutete Silas Leben auf den klassischen 08/15 Lebenslauf eines 21-jährigen hin:
Neun entspannte Monate im Bauch der Mutter, 13 Jahre im veralteten deutschen Bildungssystem auf dem Weg zum Abitur, Ausbildung…Fehlten nur noch die Punkte Familie gründen, 40 Jahre in einem Beruf, den man nicht mag, Zeit für Geld eintauschen, in Ruhestand gehen und dann das Nachholen, was man im Berufsleben versäumt hat.
Ach ja, ganz vergessen: Sterben und bereuen, nicht gelebt zu haben, fehlte noch.
Um seinem Leben vor dem Tod ein bissl Leben einzuhauchen, trifft Silas eine Entscheidung: Er geht nach Afrika, nach
Namibia.
Er verbringt vier Wochen auf einer Farm mitten im Busch, teilt sich mit Harry Potter und einem Affen die Hütte, steht in einem Gehege mit Hyänen, Geparden, Wildhunden und Pavianen, und riskiert bei einem Erdmännchen sein Leben.
Ach ja:
Eine Safari durch Namibia mit afrikanischen Massagen gab es ja auch noch…
„Ich war frei und am Leben. Wie hatte ich das Gefühl in
Deutschland manchmal vermisst.“.

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In den Händen hielt es Jessis Feuerzeug, das es ihr mit einem Überraschungsangriff zuvor stibitzt hatte. Daher Jessis Schrei. Sie wurde von einem Baby attackiert. Siegessicher sprang Enrico, so hieß der Babyaffe, von Schulter zu Schulter, ehe er vor Joelle sitzen blieb und sich sein neues Spielzeug in den Mund steckt. Er hätte seine Flucht besser fortgesetzt. Ohne zu überlegen, packte Joelle ihn mit einer Hand am Rücken und versuchte, ihm seine Diebesbeute wegzunehmen. Doch er dachte nicht mal daran loszulassen.

„Enrico. Enrico. Lass los.“ Doch Enrico hörte nicht und griff stattdessen Joelle an die Nase. Nach ein paar Sekunden überließ er ihr das Feuerzeug. Er hatte etwas anderes entdeckt. Etwas Besseres, etwas Funkelndes - Jessis Nasenpiercing. Neugierig sprang er in Jessis Richtung, die schützend ihre Hände vors Gesicht riss. So schnell ihn seine kleinen Füße auch trugen, er kam nicht weit. Joelle packte ihn ein zweites Mal und zog ihn von Jessi weg.

„Eeennnricccooo Lllloooossss! Enrico. Lass Jessica in Ruhe. Loss.“ Doch Enrico dachte gar nicht daran aufzuhören. Er wollte das Nasenpiercing um jeden Preis haben. Wild zappelnd versuchte er sich aus Joelles Händen zu lösen. Das Nasenpiercing ließ er dabei keine Sekunde aus den Augen.

„Enrico loss! Was ist denn mit dir?“ Kopfschüttelnd machte sie mit dem dreißig Zentimeter großen, energiegeladenen Enrico kurzen Prozess. Sie stopfte ihn unter ihren Pulli. Mit Joelles Aktion war Enrico gar nicht zufrieden. Sofort fing er unterm Pulli an laut zu quieken und wild mit den Beinen zu schlagen. Nach kurzer Zeit ging ihm jedoch die Kraft aus. Die Beinschläge wurden immer schwächer und langsamer, bis er schließlich ganz aufgab und sich seinem Schicksal ergab. Jetzt sah man nur noch eine atmende Beule unter Joelles Pulli.

„Na geht doch, warum nicht gleich? Hier ist dein Feuerzeug, Jessi.“

„Danke, ich habe ihn echt nicht kommen gesehen.“

„Steck es beim nächsten Mal am besten direkt in deine Hosentasche. Da ist es sicher vor dem kleinen Scheißer.“ Sie schaute durch den Kragen unter ihren Pulli. Von da griff ihr direkt eine Hand an den Mund. Liebevoll taste Enrico ihre Lippen ab. „Du bist ein Scheißer, hörst du. Ein kleiner Scheißer. Aber ein süßer.“

„Das Gleiche gilt für Kopfhörer. Die sind vor ihm auch nicht sicher“, sagte Lara-Lena zu uns Neuen. „Meine sind schon ganz durchgekaut.“ Enrico steckte beim Wort Kopfhörer neugierig seinen Kopf aus Joelles Kragen. Joelle ließ ihn gewähren.

„Nein, Enrico, da sind keine Kopfhörer. Beruhige dich.“ Sie setzte ihn zurück auf den Tisch und wickelte ihn in eine kleine Decke. „Hier, nimm deine Trinkflasche.“ Doch Enrico wollte keine langweilige Milch trinken. Er hatte etwas viel Besseres entdeckt. Freudig, nicht mehr unterm Pulli sein zu müssen, sprang er über Joelles Kopf zum Nachbartisch, an dem Michi und Alex saßen.

„Hey, Enrico? Wie gehts?“ Alex kraulte Enrico am Bauch, während dieser seine Zunge in Alex Saftflasche steckte. Es dauerte nicht lange, bis sich sein Fell am Kinn in den Farben des Saftes färbte.

Ich widmete mich wieder meinen Nudeln. „Wo ist Enricos Mutter?“, fragte ich in die Runde und schaute zu dem kleinen Vervet-Affen. Dieser saß mittlerweile nicht mehr vor Alex, sondern bei Herman an der Bar und ließ sich von ihm am Rücken kraulen. So kann man sich auch Drinks erbetteln, dachte ich mir. Enricos Betteln war bis hierhin zu hören.

„Seine Mutter lebt irgendwo im Gehege bei den wilden Vervets“, sagte Anna kauend. „Er ist drei Monate alt und lebt seit seiner Geburt bei uns. Seine Mutter hat ihn verstoßen, deswegen kümmern wir uns um ihn.“

„Er schläft in der Regel bei Daniel in der Hütte. Ihr müsst mal sehen, wenn Daniel Enrico für die Nacht wickelt. Er ist so ja schon so süß, aber in Windeln …“, schwärmte Nathalie. Ich konnte es mir gut vorstellen. Dieser kleine Babyaffe hatte mich in seinen Bann gezogen. Noch nie hatte ich so etwas Niedliches und Süßes gesehen.

„Wer ist noch mal Daniel?“, fragte Marlene.

„Daniel sitzt dahinten bei Adelle, Flo und Sarah am Tisch. Er ist schon seit knapp fünf Monaten hier.“ Nathalie deutete auf den Tisch hinter uns. Dort hatte Daniel einen gut gefüllten Teller vor sich stehen, dessen Inhalt er in sich hineinschaufelte. Er trug Bart und somit mehr Haare im Gesicht als auf dem Kopf. In seinem Tank-Top machte er einen sehr sportlichen Eindruck. Wie ein Turner sah er aus. Klein, aber kräftig. Ich schätzte ihn auf Ende dreißig, Anfang vierzig.

„Ich dachte, man kann maximal drei Monate hier auf der Farm bleiben“, hakte Marlene nach. „Wie hat er das den hinbekommen?“

„Indem man drei Monate am Jahresende und drei Monate am Jahresanfang bucht“, sagte Joschka in ihre Richtung. „Dann hat man sein halbes Jahr zusammen.“

McKenzie meldete sich mit einem Räuspern zu Wort. Er war seit dem Essen auffällig still geworden und stocherte die ganze Zeit gelangweilt in seinem Essen herum.

„Oh sorry, McKenzie“, entschuldigte sich Anna bei ihm von der anderen Tischseite aus. „Guys, we have to speak English. It is respectless when we speak German and another person on the table can not understand what we are saying.“ Komisch, hatte sie sich doch die ganze Zeit auch auf Deutsch unterhalten. Ich überlegte, wie das auf dem Zimmer zwischen ihm und mir erst werde sollte. Ich verstand ihn ja kaum.

„You are not hungry, McKenzie?“ Anna war McKenzies Gestocher auch aufgefallen. Doch er wollte nicht wirklich reden. Müde schaute er durch seine Harry-Potter-Brille und stützte seinen Kopf mit der Hand ab.

„I äääm good, thäääänks. Just tired.“

„Wie lange habt ihr Pause gemacht in Gobabis?“, fragte Nathalie neugierig nach. „Musste der Fahrer bei euch auch irgendwelche Erledigungen machen?“

„Zwei Stunden …“ Jetzt war Jessi in ihrem Element. „Zwei ganze Stunden haben wir auf den Fahrer gewartet. Und wisst ihr, warum? Wegen tausend Eiern …“

„Tausendachtzig, Jessi“, korrigierte ich sie lachend. „Tausendachtzig.“ „Ach, das wundert mich noch nicht mal. Wir mussten auch lange auf den Fahrer warten“, grinste Nathalie. Wahrscheinlich hatten alle so ihre Erfahrungen auf der Hinfahrt zur Farm gemacht. Gott sei Dank waren wir jetzt da.

„Is there everyone second?“ Gott sei Dank, dachte ich mir. Es gab zwei Essensrunden. Man durfte nachnehmen. Glücklich schaute ich zu Anna. Sie hatte sich wieder vor den Töpfen und Schüsseln positioniert und zählte von da die vielen Hände, die sich auf ihre Frage gemeldet hatten. Wie eine Rakete beim Start waren diese nach oben in die Luft geschossen ...

„9,10, 11 - okay, I think there is still one spoon pasta and sauce for everybody. Enjoy.“ Sie hatte ihren Satz noch nicht mal ausgesprochen, da rannten die Ersten schon los. Enrico eingeschlossen. Er war es dann auch, der als Erster mit einer langen Spagetti vom Buffet davonlief.

MOVE YOUR BODY CHAPTER EIGHT Wieder standen wir Newbies im Mittelpunkt und - фото 13

MOVE YOUR BODY

(CHAPTER EIGHT)

Wieder standen wir Newbies im Mittelpunkt und genau da, wo soeben Anna noch die zweite Essensrunde eingeläutet hatte. Auch Dossie hatte sich mittlerweile zu uns gesellt und alle ihre Kollegen mitgebracht. Zu ihrem Team gehörten Izelle, Devi, Edlin und Eugene. Sie saßen zusammen am knisternden Feuer und schauten zu den Newbies. Bei allen hatten wir uns gerade eben noch per Händedruck persönlich vorgestellt, wie wir es schon bei den Volontären getan hatten. Vor allem der Händedruck von Eugene und Devi blieb mir wie der von Alex fest in Erinnerung. Der zarte und weiche von Izelle und Edlin eher weniger. Vorne stehend fiel mir auf, dass Alex und Michi bei den Volontären sitzen geblieben waren. Wie ich anfangs erst vermutet hatte, gehörten sie nicht zu Dossies Team, sondern waren wie die anderen Volontäre und Projektteilnehmer. Die Oldies der Oldies quasi. Beide schauten ebenfalls gespannt in unsere Richtung.

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