Andrew Williams - Hamlet von William Shakespeare - Reclam Lektüreschlüssel XL

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Hamlet von William Shakespeare: Reclam Lektüreschlüssel XL: краткое содержание, описание и аннотация

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"To be, or not to be": Angesichts des gewaltsamen Todes seines Vaters, des Königs von Dänemark, und der Heirat seiner Mutter mit dessen mutmaßlichem Mörder zweifelt Hamlet an der Sinnhaftigkeit des Lebens. Zwar verspricht er dem Geist seines Vaters Rache, doch stehen nicht nur listige Mitglieder des Hofes, sondern vor allem die eigenen philosophischen Grübeleien der Vergeltung entgegen.

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Hamlet ist geisteswissenschaftlich gebildet, was für einen Prinzen eher ungewöhnlich ist, und möchte am liebsten in die Universitätsstadt Wittenberg zurückkehren, um sein Studium fortzusetzen. An Bildung und Geist ist ihm nur Horatio ebenbürtig. Die Studenten Rosencrantz und Guildenstern wirken im Vergleich bieder und witzlos. Hamlet interessiert sich für das Theater. Er ist ein Denker, ein Philosoph. Er stellt viele grundsätzliche Fragen zum menschlichen Dasein (»What a piece of work is a man […]; and yet to me, what is this quintessence of dust?«, II,2, V. 303–309; »To be, or not to be, that is the question«, III,1, V. 56). Sein Philosophieren ist allerdings reich an Rätseln und Widersprüchen und arm an systematischen Überlegungen. Hamlet ist ein feinsinniger Intellektueller, kein Mann der Tat. Die Tatsache, dass er erstmal zur Feder greift, als er vom Mord an seinem Vater hört (»meet it is I set it down«, I,5, V. 107), und nicht zum Schwert, ist vielsagend und ist dem elisabethanischen Publikum mit Sicherheit als sehr ungewöhnlich aufgefallen.

Hamlet, der Grausame?

Hamlet mag gebildet sein und Sinn für Poesie haben, er mag in sehr anständiger Weise und mit hübschen Gedichten um Ophelia geworben und ein edles Herz haben, aber er hat auch eine andere Seite: Er ist grausam. So schickt er Rosencrantz und Guildenstern in den Tod, ohne ihnen die Möglichkeit der vorherigen Beichte zu geben. Er äußert sich in unflätiger Weise über den toten Polonius und reagiert auf dessen Tod, für den er selbst verantwortlich ist, mit einer unmenschlichen und zynischen Kälte. Gegen Ophelia und seine Mutter, die Frauen, die er einmal geliebt hat, geht er mit besonderer Härte vor. Er überschüttet sie mit Beleidigungen und Vorwürfen. Diese Grausamkeit, sein Zynismus und seine Kälte scheinen nur sehr schwer mit seinem angeblich nur gespielten ›Wahnsinn‹ vereinbar, so dass man sich fragen muss, ob diese plötzlich auftretenden Eigenschaften doch auf eine psychische Krankheit hindeuten.

Claudius

Claudius ist der Bösewicht, an dem sich Hamlet rächen soll: Er hat einen Brudermord begangen, um seine Machtgelüste zu stillen, und seine Schwägerin geheiratet. Er hatte keine Bedenken, seinen Bruder »unaneled« (›ohne letzte Ölung‹, I,5, V. 77) zu töten, und begeht also Seelenmord, eine zu Shakespeares Zeiten besonders verabscheuungswürdige Tat. Er ist auch ohne weiteres dazu bereit, seinen Neffen Hamlet töten zu lassen, als dieser ihm durch seine Andeutungen und seine Gewaltbereitschaft gefährlich wird. Er benutzt Laertes in der Absicht, Hamlet zu beseitigen. Claudius stirbt am Ende durch Hamlets Schwert; dieser rächt sich somit an seinem Onkel.

Der Geist bezeichnet Claudius zwar als »wretch« (I,5, V. 51), dessen natürliche Gaben im Vergleich zu den eigenen ärmlich seien. Doch alles spricht dafür, dass Claudius die Staatsgeschäfte in Claudius – ein guter König?höchst kompetenter Weise zu erledigen versteht. Seine erste Rede vor dem versammelten Hof (I,2, V. 1–39) ist ein Glanzstück der Rhetorik und lässt den souveränen Herrscher erkennen. Seine erste Handlung nach der Krönung, die Entsendung der Botschafter nach Norwegen zur Entschärfung militärischer Spannungen, ist ein voller Erfolg für den dänischen Staat. Auch im Umgang mit seinen Untertanen nimmt man einen souveränen Herrscher wahr.

Bei aller Achtung für sein politisches Können darf man nicht vergessen, mit welcher Kälte und welchem Zynismus er die Menschen um ihn herum manipuliert. Sein Umgang mit Laertes ist hierfür ein gutes Beispiel (siehe hierzu die ausführliche Analyse von IV,7 in Kapitel 6: »Interpretationsansätze« dieses Lektüreschlüssels, S. 116–126).

Die oben genannten positiven Eigenschaften machen Claudius zu einem Ein komplexer Antagonist komplexeren Bösewicht, als es die meisten Schurken sind, die es auf der Bühne zu sehen gibt. Sein Charakter gewinnt dadurch an Tiefe, dass er ein Gewissen hat. Das von Hamlet veranstaltete ›Spiel im Spiel‹ (III,2, nach V. 136 – V. 265) konfrontiert Claudius mit seiner Tat. In der darauffolgenden Szene ringt er mit sich selbst und mit seiner Schuld in glaubwürdiger Weise. So sind die Sympathien der Zuschauerinnen und Zuschauer, wenn auch für kurze Zeit, unter Umständen bei Claudius. Nur die (sehr menschliche) Einsicht, dass in seiner Lage die Reue nicht möglich ist, da er so sehr an den Früchten seines Verbrechens – seiner Macht und seiner Frau – hängt, lässt ahnen, dass er seinen Weg fortsetzen, seine Tat nicht gestehen wird. Trotzdem bleibt es für das Genre der Rachetragödie eher ungewöhnlich, dass in dieser Ausführlichkeit ein Einblick in die Gedankenwelt des Bösewichts gewährt wird. Hamlet, dem tragischen Helden, wird gewissermaßen ein zweiter tragischer Held gegenübergestellt. Hierin sind auch die Gründe dafür zu suchen, dass so manche Kritikerinnen und Kritiker bei Ablehnung des unerträglichen und schwachen Prinzen die positiven Eigenschaften seines umso stärkeren und durchsetzungsfähigeren Onkels hervorheben und schätzen.4 Die Tatsache, dass er seine Frau im fünften Akt nur sehr zaghaft vom Trinken des Gifts zurückzuhalten versucht, sie lieber sterben lässt, als seinen Verrat auffliegen zu lassen (V,2, V. 276 f.), ist allerdings ein gewichtiger Grund, diese Figur doch in erster Linie als ruchlosen Bösewicht aufzufassen.

Gertrude

Gertrude hat den Bruder ihres verstorbenen Ehemanns geheiratet, eine im Elisabethanischen Zeitalter in den Augen der Kirche als inzestuös geltende Verbindung (siehe zur Inzestfrage das Kapitel 5: »Quellen und Kontexte« dieses Lektüreschlüssels, S. 84–86). Gertrude ist in vieler Hinsicht eineEine rätselhafte Frau rätselhafte Frau. Es hat den Anschein, dass sie einfach ihren Wünschen folgt, allerdings ohne Wissen um das Böse, das sie umgibt. Dafür spricht ihre Reaktion auf das ›Spiel im Spiel‹: Sie ist vor allem darüber erbost, dass Hamlet seinen Onkel verletzt hat, und scheint von den wahren Zusammenhängen nichts zu ahnen. Das lässt vermuten, dass sie an der Ermordung ihres Mannes unbeteiligt gewesen ist. Es ist nicht eindeutig, zu welchem Zeitpunkt ihr Verhältnis mit Claudius begonnen hat. Zwar spricht der Geist von seinem ›ehebrecherischen‹ Bruder, aber das kann auch bedeuten, dass die Eheschließung in den Augen des Geistes einem Betrug gleicht. Darüber hinaus ist auch die Vermutung plausibel, Gertrude habe nach dem Tod ihres Mannes ihren Schwager aus Bequemlichkeit und aus dem Wunsch, sich nicht vom Zentrum der Macht entfernen zu müssen, geheiratet. Es ist übrigens nicht klar, wie sehr sie ihren neuen Mann liebt, denn nirgendwo drückt sie ihre Gefühle für ihn aus. Auch Claudius gibt seine Gefühle für Gertrude an keiner Stelle glaubhaft preis.

Gertrude schweigt auch zur moralischen Frage des Inzests. Hamlets unkontrollierte Auslassungen über ihr angebliches Vergehen (III,4, V. 144–165) unterbricht sie mit dem Ausruf »O Hamlet, thou hast cleft my heart in twain.« (III,4, V. 156), der eher die Unmöglichkeit, gleichzeitig ihrem Sohn und ihrem Ehemann gerecht zu werden, als ein Schuldbewusstsein ausdrückt.

In der Schlussszene trinkt Gertrude aus dem vergifteten Becher – wohl unwissend von seiner Tödlichkeit. So wird sie Opfer des tragischen Geschehens. Gertrude scheint eher eine naive Mitläuferin als eine Verbrecherin zu sein.

Polonius

Polonius ist Erfahrener Staatsmann ein Staatsmann; über sein genaues Amt informiert das Figurenverzeichnis, wenngleich seine Aufgaben nicht genannt werden: Er ist »chief councillor and Lord Chamberlain«, also der leitende Beamte am dänischen Hof. Er selbst nennt sich »assistant for a state« (II,2, V. 166). Im Laufe der Zeit hat er dem dänischen Staat gute Dienste geleistet und ist der engste Berater des Herrschers geworden. Claudius findet ihn »faithful and honourable« (II,2, V. 130). Polonius’ Glaube an sein eigenes Urteilsvermögen ist unerschütterlich, ja, er hält sich für unfehlbar: »Hath there been such a time […] / That I have positively said ›’Tis so‹, / When it proved otherwise?« (II,2, V. 153–155). Er täuscht sich jedoch darin, dass die Ursache für die Melancholie Hamlets in der unglücklichen Liebe zu seiner Tochter Ophelia liegt. Verhängnisvoller Irrtum Diese Täuschung und die Strategien, die er verfolgt, um das Königspaar von seiner Ansicht zu überzeugen, werden ihm zum Verhängnis.

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