Interaktionen im Kita-Alltag gestalten

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Eine entwicklungsförderliche Gestaltung von Fachkraft-Kind-Interaktionen in der Kita trägt maßgeblich dazu bei, dass Kinder Bildungschancen nutzen und zu kompetenten Lernenden heranwachsen können. Die Umsetzung einer qualitativ hochwertigen und am Kind orientierten Interaktionsgestaltung stellt im Kita-Alltag oft eine Herausforderung dar und erfordert professionelle Kompetenzen, z. B. im Hinblick auf die Diagnostik und Förderung einzelner Entwicklungs- und Bildungsbereiche. Das Buch bietet neben einer theoretischen Fundierung einen praxisorientierten Zugang zu diesem Thema. Die Beiträge werden durch Online-Zusatzmaterial mit Fallbeispielen, Reflexionsfragen und Übungen ergänzt, die zur Umsetzung im Kita-Alltag anregen.

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Material: Material 1

Zudem wird sich die Fachkraft-Kind-Beziehung mit zunehmendem Alter des Kindes verändern, da sich die Beziehungsbedürfnisse bzw. die Abwägung zwischen Bindungs- und Explorationsbedürfnis zwischen älteren und jüngeren Kindern unterscheidet (Ahnert, 2007).

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Übung 4: Entwicklung der Beziehungsgestaltung

Ziel: Beobachtung der Variabilität der Beziehungsgestaltung in Abhängigkeit vom Alter bzw. Entwicklungsstand der Kinder

Material: –

2.3.2 Förderperspektive

Der Aufbau sowie die Aufrechterhaltung sicherer Beziehungen durch die frühpädagogische Fachkraft wird maßgeblich dadurch beeinflusst, dass diese im Sinne eines sensitiv-responsiven Interaktionsverhaltens kindliche Bedürfnisse erkennt und angemessen auf sie reagiert (Becker-Stoll et al., 2014; Remsperger, 2011). Diese Abgestimmtheit auf kindliche Bedürfnisse zeigt sich im Kita-Alltag dadurch, dass die Fachkraft ihr Handeln an die aktuelle kindliche Gefühls- und Bedürfnislage, den allgemeinen Entwicklungsstand und das Alter, das Geschlecht sowie die individuellen Besonderheiten des Kindes, aber auch an kulturelle Aspekte anpasst (Gutknecht, 2012). Dabei ist es wichtig zu berücksichtigen, dass die in 2.2 eingeführten Facetten der Fachkraft-Kind-Beziehung (Zuwendung, Sicherheit, Stressreduktion, Explorationsunterstützung, Assistenz) je nach Bedürfnisäußerung des Kindes in unterschiedlichem Maße von der Fachkraft realisiert werden. Während beim Beziehungsaufbau sowie bei jüngeren Kindern vor allem die ersten drei Facetten bedeutsam sind, werden mit zunehmendem Alter der Kinder die Ermutigung zur (eigenständigen) Erkundung der Umgebung (Explorationsunterstützung) sowie die Unterstützung von Kindern in der Zone der nächsten Entwicklung (Vygotskij, 2002) (Assistenz) relevanter.

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Übung 5: Fünf Facetten der Beziehungsgestaltung

Ziel: Identifikation der fünf Facetten der Beziehungsgestaltung anhand eines Fallbeispiels

Material: Material 1

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Reflexionsfragen

♦ In welchen Situationen im Kita-Alltag ist es schwierig, den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden? Was könnten Sie an der Situation verändern, damit Sie das Gefühl haben, den Kindern besser gerecht zu werden?

♦ Bei welchen Facetten der Beziehungsgestaltung gelingt Ihnen die Umsetzung gut? Welche Facetten haben Sie weniger im Blick?

Eine weitere Herausforderung für die Beziehungsgestaltung im frühpädagogischen Kontext ist die Betreuungssituation bzw. die Fachkraft-Kind-Relation, welche den Fachkräften im Kita-Alltag nicht durchgehend ermöglicht, sich stets sensitiv-responsiv zu verhalten und für jedes Kind (gleichermaßen) da zu sein (Remsperger, 2011). Daher scheint ein flexibler Wechsel zwischen auf das einzelne Kind bezogenen sensitiv-responsiven sowie stärker gruppenbezogenen, strukturierenden Strategien maßgeblich zu sein, um einerseits in der aktuellen Situation besonders bindungsbedürftigen Kindern die notwendige Aufmerksamkeit entgegenbringen zu können und andererseits für alle Kinder ausreichend viele und qualitativ hochwertige dyadische Situationen in den Kita-Alltag zu integrieren.

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Übung 6: Dyadische Spielsituationen

Ziel: Beziehungsförderliche Gestaltung von länger andauernden dyadischen Situationen im Kita-Alltag

Material: –

Vor dem Hintergrund der Bedeutung von Beziehungen für die Entwicklung und das Lernen von Kindern sollen die hier vorgestellten Übungen und Reflexionsfragen insbesondere (angehende) frühpädagogische Fachkräfte dazu einladen, sich ihrer Kompetenzen in diesem Bereich bewusst zu werden und diese – insbesondere im Hinblick auf das flexible und individuell abgestimmte Wechselspiel der unterschiedlichen Facetten – im komplexen, pädagogischen Alltag umzusetzen.

Weiterführende Literaturtipps

Becker-Stoll, F. & Textor, M. R. (2007) (Hrsg.). Die Erzieherin-Kind-Beziehung. Zentrum von Bildung und Erziehung. Berlin: Cornelsen.

Hörmann, K. (2014). Die Entwicklung der Fachkraft-Kind-Beziehung. Verfügbar unter: https://www.kita-fachtexte.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen//KiTaFT_hoermann_2014.pdf.

Kirschke, K. & Hörmann, K. (2014). Grundlagen der Bindungstheorie. Verfügbar unter: https://www.kita-fachtexte.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/KiTaFT_kirschke_hoermann_2014.pdf.

Lengning, A. & Lüpschen, N. (2012). Bindung. München: Ernst Reinhardt.

Literatur

Ahnert, L. (2004). Bindungsbeziehungen außerhalb der Familie: Tagesbetreuung und Erzieherinnen-Kind-Bindung. In L. Ahnert (Hrsg.), Frühe Bindung. Entstehung und Entwicklung (2. Aufl., S. 256–277). München: Ernst Reinhardt.

Ahnert, L. (2007). Von der Mutter-Kind- zur Erzieherinnen-Kind-Bindung? In F. Becker-Stoll & M. R. Textor (Hrsg.), Die Erzieherin-Kind-Beziehung. Zentrum von Bildung und Erziehung (S. 31–41). Berlin: Cornelsen.

Ahnert, L. (2010). Wieviel Mutter braucht ein Kind? Bindung-Bildung-Betreuung: öffentlich und privat. Heidelberg: Spektrum Akad. Verl.

Ahnert, L. & Harwardt, E. (2008). Die Beziehungserfahrungen der Vorschulzeit und ihre Bedeutung für den Schuleintritt. Empirische Pädagogik, 22(2), 145–159.

Ahnert, L., Pinquart, M. & Lamb, M. E. (2006). Security of children’s relationships with nonparental care providers: A meta-analysis. Child Development, 74(3), 664–679.

Ainsworth, M. D. S. (2011). Feinfühligkeit vs. Unfeinfühligkeit gegenüber den Mitteilungen des Babys. In K. E. Grossmann & K. Grossmann (Hrsg.), Bindung und menschliche Entwicklung. John Bowlby, Mary Ainsworth und die Grundlagen der Bindungstheorie (3. Aufl., S. 414–421). Stuttgart: Klett-Cotta.

Ainsworth, M. D. S., Bell, S. M. & Stayton, D. J. (1974). Infant-mother attachment and social development: socialization as a product of reciprocal responsiveness to signals. In M. P. M. Richards (Ed.), The integration of a child into a social world (pp. 99–135). London: Cambridge University Press.

Ainsworth, M. D. S. & Wittig, B. A. (1969). Attachment and exploratory behavior of one-year-olds in a strange situation. In B. M. Foss (Ed.), Determinants of infant behaviour IV (pp. 111–136). London: Methuen.

Bäuerlein, K., Rösler, J. & Schneider, W. (2017). Fachkraft-Kind-Interaktionen in der Krippe: Zusammenhänge mit der Fachkraft-Kind-Bindung. In H. Wadepohl, K. Mackowiak, K. Fröhlich-Gildhoff & D. Weltzien (Hrsg.), Interaktionsgestaltung in Familie und Kindertagesbetreuung (S. 115–146). Wiesbaden: Springer.

Becker-Stoll, F., Niesel, R. & Wertfein, M. (2014). Handbuch Kinderkrippe. So gelingt Qualität in der Tagesbetreuung. Freiburg: Herder.

Berk, L. E. (2011). Entwicklungspsychologie (5., aktualisierte Aufl.). München: Pearson Deutschland; Pearson Studium.

Booth, C. L., Kelly, J. F., Spieker, S. J. & Zuckerman, T. G. (2003). Toddlers’ attachment security to child-care providers: The safe and secure scale. Early Education & Development, 14(1), 83–100.

Bowlby, J. (2006). Bindung. München: Ernst Reinhardt.

Braukhane, K. & Knobeloch, J. (2011). Das Berliner Eingewöhnungsmodell – Theoretische Grundlagen und praktische Umsetzung. Verfügbar unter: https://www.kita-fachtexte.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/KiTaFT _Braukhane_Knobeloch_2011.pdf.

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