Stefan Jordan - Einführung in das Geschichtsstudium

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Diese studienpraktische Einführung erleichtert den Einstieg ins Geschichtsstudium. Sie verschafft Überblick über die Universität als Arbeitsplatz und Lebensraum, die Gliederung und Anforderungen des Fachs Geschichtswissenschaft, die grundlegenden Arbeitstechniken und Methodiken, die Arbeits- und Hilfsmittel. Wer sich damit gründlich vertraut macht, kommt schneller und sicher zum Eigentlichen: zur Geschichte und zur Geschichtsschreibung.
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Maurer, Michael (Hrsg.): Aufriß der Historischen Wissenschaften. Bd. 2: Räume. Stuttgart 2001. (Reclams Universal-Bibliothek.)

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts hat sich auch die Landesgeschichte als feste Größe im Kanon der historischen Subdisziplinen etabliert. In Bundesländern, die als Folge der politischen Neuordnung nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden (z. B. Rheinland-Pfalz) oder die schon zuvor aus mehreren Gebieten zusammengesetzt waren (Schleswig-Holstein), wird Landesgeschichte nicht auf der Ebene des heutigen Bundeslands, sondern auf der Ebene historischer Territorien betrieben (z. B. Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern; Institut für Fränkische Landesforschung, Erlangen). Seltener an den Universitäten vertreten ist die Regionalgeschichte , noch weniger zu finden ist die Lokalgeschichte . Diese beiden Bereiche werden häufig von Geschichtsvereinen (z. B. Geschichtswerkstätten ) betrieben oder in der Volkskunde aufgefangen, einer Nachbardisziplin der Geschichtswissenschaft, die eine Mischung aus dieser, Ethnologie, Anthropologie und Archäologie darstellt.

[48]Brednich, Rolf Wilhelm / Scharfe, Martin (Hrsg.): Das Studium der Volkskunde am Ende des Jahrhunderts. Göttingen 1996.

Buchholz, Werner (Hrsg.): Landesgeschichte in Deutschland. Bestandsaufnahme – Analyse – Perspektiven. Paderborn [u. a.] 1998.

Hauptmeyer, Carl-Hans (Hrsg.): Landesgeschichte heute. Göttingen 1987.

Weber-Kellermann, Ingeborg [u. a.]: Einführung in die Volkskunde / Europäische Ethnologie. Eine Wissenschaftsgeschichte. Stuttgart 32003.

3.2.4. Weitere Teilbereiche der Geschichtswissenschaft

Über die genannten Teilgebiete der Geschichtswissenschaft hinaus existiert an fast jeder deutschen Universität ein Lehrstuhl oder eine andere Lehrstelle für Didaktik der Geschichte . Dies hängt v. a. damit zusammen, dass Geschichte ein Lehrfach der Schule ist. Die Geschichtsdidaktik hat die Aufgabe, auf die Lehre der Geschichte vorzubereiten. Sie tut dies u. a., indem sie Vermittlungsstrategien von Geschichte erörtert, Formen der Geschichtsschreibung diskutiert und Geschichte als Gegenstand politisch-gesellschaftlicher Erziehung ausweist. Geschichtsdidaktik ist aber nicht nur auf die Schule beschränkt, sondern leistet Beiträge auch für Museen, für historische Bildung in Tagungsstätten, in den Medien, in Gedenkstätten, bei Stadtrundgängen – kurzum: für alle Bereiche öffentlichen Lebens, in denen ›Geschichte‹ zum Thema wird.

Baumgärtner, Ulrich: Wegweiser Geschichtsdidaktik: Historisches Lernen in der Schule. Paderborn 22019.

Brauch, Nicola: Geschichtsdidaktik. Berlin/Boston 2015.

Mayer, Ulrich / Pandel, Hans-Jürgen: Wörterbuch Geschichtsdidaktik. Schwalbach a. Ts. 32014.

[49]Norden, Jörg van [u. a.] (Hrsg.): Geschichtsdidaktische Grundbegriffe. Ein Bilderbuch für Studium, Lehre und Beruf. Hannover 2020.

Pandel, Hans-Jürgen: Geschichtsdidaktik: Eine Theorie für die Praxis. Eine Einführung. Schwalbach a. Ts. 22017.

Sauer, Michael: Geschichte unterrichten: Eine Einführung in die Didaktik und Methodik. Seelze 122015.

Terhart, Ewald: Didaktik. Eine Einführung. Stuttgart 2009. (Reclams Universal-Bibliothek.) [Auch als E-Book.]

In den letzten Jahren hat die Engführung des Bereichs ›Geschichtsdidaktik‹ auf die Lehrerausbildung zunehmend Kritik erfahren. Diese richtet sich darauf, dass Geschichtsvermittlung im gesamten öffentlichen Raum und nicht nur in der Schule stattfindet: Straßen tragen die Namen historischer Persönlichkeiten oder Ereignisse, Geschichte wird im Fernsehen, in der Werbung, im Museum und Gedenkstätten, in Stadtführungen, bei Szenarien des Reenactment und der Living History (z. B. Mittelaltermärkte, Nachbau historischer Erfindungen), in (Computer-)Spielen und an vielen anderen Stellen mehr vermittelt. Als übergreifende Begriffe für diese Kontextualisierungen historischen Wissens haben sich die Bezeichnungen Angewandte Geschichte oder Public History etabliert und Eingang in die universitäre Lehre gefunden, z. T. sogar als eigene (Aufbau-)Studiengänge. Diese Erweiterung des früheren Didaktikbegriffs entspricht einer veränderten beruflichen Perspektive von Geschichtsstudierenden: Im alten Universitätssystem schlugen Studierende mit dem Abschluss ›Magister‹ meist eine weitere universitäre Laufbahn ein, und Studierende mit dem Abschluss ›Staatsexamen‹ wurden i. d. R. Lehrer. Seit den 1980er Jahren wählen Historiker und Historikerinnen häufig aber auch andere Berufe, in die sie ihre [50]Ausbildung und ihr Wissen einbringen. Public History soll genau darauf vorbereiten.

Hardtwig, Wolfgang / Schug, Alexander (Hrsg.): History Sells! Angewandte Geschichte als Wissenschaft und Markt. Stuttgart 2009.

Hinz, Felix / Körber, Andreas (Hrsg.): Geschichtskultur – Public History – Angewandte Geschichte. Geschichte in der Gesellschaft: Medien, Praxen, Funktionen. Göttingen 2020.

Sack, Hilmar: Geschichte im politischen Raum. Theorie – Praxis – Berufsfelder. Tübingen 2016.

Zündorf, Irmgard / Lücke, Martin: Einführung in die Public History. Göttingen 2018.

Samida, Stefanie: Public History als Historische Kulturwissenschaft – ein Plädoyer. In: Docupedia-Zeitgeschichte, 17. 6. 2014. https://docupedia.de/zg/Public_History_als_Historische_Kulturwissenschaft

Zündorf, Irmgard: Zeitgeschichte und Public History. Version 2.0. In: Docupedia-Zeitgeschichte, 6. 9. 2016. https://docupedia.de/zg/Zuendorf_public_history_v2_de_2016

Neben diesem häufig anzutreffenden Bereich der Geschichtsdidaktik / Public History fällt das weitgehende Fehlen von Professuren zur Theorie der Geschichte und Methodologie der Geschichte auf. Aufgabe dieser Subdisziplin ist es, die Grundlagen von Geschichte zu erörtern, indem sie die Fragen stellt: »Was ist Geschichte?« und »Wie betreibt man wissenschaftliche Geschichtsforschung?«.

Carr, Edward Hallett: Was ist Geschichte? Stuttgart 61981. [1963, engl. 1961.]

Goertz, Hans-Jürgen: Umgang mit Geschichte. Eine Einführung in die Geschichtstheorie. Reinbek 1995.

Jordan, Stefan: Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft. Paderborn 42018.

[51]Küttler, Wolfgang [u. a.] (Hrsg.): Geschichtsdiskurs. 5 Bde. Frankfurt a. M. 1993–99.

Lorenz, Chris: Konstruktion der Vergangenheit. Eine Einführung in die Geschichtstheorie. Köln [u. a.] 1997.

Rüsen, Jörn: Historik. Theorie der Geschichtswissenschaft. Köln [u. a.] 2013.

Theorie der Geschichte. Beiträge zur Historik. Hrsg. von der Studiengruppe »Theorie der Geschichte«. Werner-Reimers-Stiftung, Bad Homburg. 6 Bde. München 1972–90.

Häufiger noch anzutreffen ist der Bereich der Historischen Hilfswissenschaften , wobei auch diese Disziplin, die wichtige Grundlagen für das Edieren historischer Quellen schafft, immer seltener gelehrt wird. Historische Hilfswissenschaften ist ein Sammelbegriff v. a. für die Disziplinen der Paläographie (Lehre von den alten Schriften), Numismatik (Münzkunde), Sphragistik (Siegelkunde), Diplomatik (Urkundenlehre), Heraldik (Wappenkunde), Genealogie (Familien- bzw. Geschlechterforschung) und Chronologie (Lehre von der Zeitabfolge und Zeitmessung).

Brandt, Ahasver von: Werkzeug des Historikers. Eine Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften. Stuttgart [u. a.] 182012 [1958].

Doublier, Étienne [u. a.] (Hrsg.): Die Historischen Grundwissenschaften heute. Tradition – Methodische Vielfalt – Neuorientierung. Wien [u. a.] 2020

Rohr, Christian: Historische Hilfswissenschaften. Eine Einführung. Wien [u. a.] 2015.

Virtuelle Bibliothek – Deutsche Datenquellen – Geschichte: Historische Hilfswissenschaften. http://www.vl-ghw.uni-muenchen.de/

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