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6.5.5 |
Wildnis und Abenteuer |
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6.6 |
Weitere Begriffe |
7. |
Die moderne Erlebnispädagogik |
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7.1 |
Fundament Outward Bound und kooperative Spiele |
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7.2 |
Professionalisierung und Markt |
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7.3 |
Neue Ansätze und Theorien |
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7.3.1 |
Die Gruppendynamik: Basis der Seminardidaktik |
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7.3.2 |
Die humanistische Psychologie: zielgerichtete Persönlichkeitsentwicklung |
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7.3.3 |
Exkurs: Humanistische und behavioristische Erlebnispädagogik |
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7.3.4 |
Exkurs: Neue Qualifikationsprofile |
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7.3.5 |
Exkurs: Gegenmodell „erlebnispädagogische Praxis“ |
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7.4 |
Ansatz III: Interaktionspädagogik (George Mead) |
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7.4.1 |
Kritische Pädagogik und emanzipatorische Pädagogik |
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7.4.2 |
Interaktionspädagogik, soziales Lernen und das pädagogische Spiel |
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7.5 |
Entstehung der betrieblichen Outdoortrainings |
|
7.6 |
Exkurs: Gegenmodell ganzheitlich-spirituelle Ansätze |
8. |
Zusammenfassung: Von der Erlebnistherapie zur modernen Erlebnispädagogik; Quellen und Transformationsprozesse |
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8.1 |
Quelle 1: Die Erlebnistherapie von Kurt Hahn |
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8.2 |
Transformation 1: Die Entstehung von Outward Bound |
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8.3 |
Quelle 2: Die Handlungspädagogik von John Dewey |
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8.4 |
Transformation 2: Vom Erlebnis zu Handlung und Erfahrung |
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8.5 |
Quelle 3: Die Interaktionspädagogik und Project Adventure |
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8.6 |
Transformation 3: postmoderne Differenzierung |
|
|
8.6.1 |
Gruppendynamik |
|
|
8.6.2 |
Soziales Lernen, kritisch-emanzipative Pädagogik, humanistische Ansätze |
|
|
8.6.3 |
Professionalisierung der Fort- und Weiterbildung |
|
8.7 |
Skizze der modernen Erlebnispädagogik |
9. |
Merkmale der Erlebnispädagogik (Michael Ernst) |
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9.1 |
Das Merkmal Arbeitsfeld |
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9.2 |
Das Merkmal Ziel(e) |
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9.2.1 |
Bildung |
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9.2.2 |
Erziehung |
|
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9.2.3 |
Training |
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9.2.4 |
Exkurs: Training, Lernen und Persönlichkeitsbildung |
|
|
9.2.5 |
Ziele und Arbeitsfelder |
|
9.3 |
Das Merkmal Anleitung/Didaktik |
|
|
9.3.1 |
Didaktik des (geplanten) Erlebnisses |
|
|
9.3.2 |
Didaktik des (reflektierenden) Handelns |
|
|
9.3.3 |
Didaktik der (gruppendynamischen) Interaktion |
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9.4 |
Merkmal Erlebnis und andere „didaktische Ansätze“ |
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9.5 |
Die Merkmale Räume, Medien, Aktivitäten und Methoden |
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9.6 |
Das Merkmal Teilnehmende |
|
9.7 |
Das Merkmal Anbietende |
10. |
Systematik der modernen Erlebnispädagogik |
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10.1 |
Der Tree of Science (Hilarion Petzold) |
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10.2 |
Philosophie und Metatheorien der Erlebnispädagogik |
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10.3 |
Realexplikative Theorien in der Erlebnispädagogik |
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10.4 |
Einschub: Handlungsfelder und Ziele |
|
10.5 |
Praxeologie der Erlebnispädagogik |
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10.6 |
Der „Tree of Science“ der Erlebnispädagogik |
|
10.7 |
Systematik der Erlebnispädagogik |
11. |
Das Zeitalter der Pädagogisierung |
|
11.1 |
Begriffsbestimmung „Pädagogisierung“ |
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11.2 |
Der Prozess der „Umcodierung“ |
|
11.3 |
Handlungsfeld Erlebnispädagogik und Pädagogisierung |
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11.4 |
Differenzierungsmodell Outdoortraining/Erlebnispädagogik |
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11.5 |
Synonyme „Schlüsselqualifikationen“ |
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11.6 |
Zur Betrachtung von „Markt und Krise“ |
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11.7 |
Die „postmodernen Hofnarren“ |
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11.8 |
Resümee |
Über den Autor
Literaturverzeichnis
Einleitung
Ausgehend von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten und Notwendigkeiten nehmen die Bezugswissenschaften (…) mit ihren verschiedenen Disziplinen (…) sowie die Praxis Einfluss auf die Erlebnispädagogik. Dies ist natürlich ein wechselseitiger Prozess, denn die Erlebnispädagogik verändert und beeinflusst wiederum durch Bildung/ Ausbildung/Realisierung und Therapie Mitglieder der Gesellschaft und somit diese selbst . 1
Will man sich mit der „Erlebnispädagogik“ 2 wissenschaftlich auseinandersetzen, steht man am Anfang vor einem riesigen Berg an Ansätzen, Einflüssen, Aspekten, Modellen, Erklärungen, Methoden, Richtungen, Beschreibungen, Wirkmodellen, Didaktiken, Verfahrensweisen, Zuordnungen. Kurz gesagt man befindet sich unversehens in einem riesigen „Erlebnislabyrinth“. Friedrich Kron findet bei der Durchsicht von elf Lehrbüchern der Pädagogik insgesamt 40 „Ansätze, Richtungen oder Positionen der Pädagogik 3 “. Bei der „Erlebnispädagogik“ kommen noch Einflüsse aus den Bezugswissenschaften dazu, vor allem handelt es sich dabei um Psychologie und Soziologie, und der Basiswissenschaft Philosophie. 4 Es ist daher nicht verwunderlich, dass in der Schriftreihe „Wegbereiter der modernen Erlebnispädagogik“ 5 des Institutes für Erlebnispädagogik an der Universität Lüneburg zurzeit 56 (!) Wegbereiter benannt werden.
Uneinigkeit besteht auch darüber, ob es sich um eine „Methode“ oder um eine „Teilwissenschaft der Pädagogik“ handelt. Diese Diskussion ist noch nicht entschieden und sie wird wahrscheinlich auch nie entschieden werden. Eine Methode ist ein „planmäßiges und folgerichtiges Verfahren“ 6 und davon ausgehend kann man durchaus von der „Methode Erlebnispädagogik“ sprechen. Aus diesem Verfahrenscharakter resultiert eine große Heterogenität „der Erlebnispädagogik“, denn zur Begründung für das „folgerichtige Verfahren“ werden Lerntheorien aus der Psychologie, Ansätze aus der Soziologie, wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Hirnforschung bis hin zu Ansätzen aus dem Grenzbereich der Esoterik herangezogen.
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