Barbara Vödisch - Alle Macht der Liebe

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Eine Frau, die bei einem Zugunglück ihren Mann und ihre beiden Kinder verloren hat und deren Liebe keine Grenzen zu kennen scheint; ein amerikanischer Vietnamsoldat, der heute als Zen Mönch ein Bote des Friedens ist; der Erbe eines der reichsten deutschen Familienunternehmen, der sein Leben in den Dienst der Menschen stellt; ein junger italienischer Mann, dessen Bruder in einer Berliner U-Bahn von gewaltbereiten Jugendlichen getötet wurde, u.v.m. Die Macht der Liebe ist stärker als jede weltliche Macht und verfügt über ein unvorstellbares Potenzial. Wie die Liebe Probleme lösen, sogar den Tod überwinden und Unmögliches möglich machen kann, zeigen diese Menschen auf, in deren Leben sie eine ungewöhnliche Rolle spielt. Sie lassen das Leben durch die Augen der Liebe betrachten und zeigen, dass alle Menschen durch gelebte Liebe den Schlüssel zu einem neuen Bewusstsein, einem glücklichen Leben und einer besseren Welt in der Hand halten.

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Berührt hat mich auch die Geschichte eines jungen italienischen Mannes, dessen Bruder in einer Berliner U-Bahn von gewaltbereiten Jugendlichen überfallen wurde und dabei ums Leben kam. Wie groß Liebe sein kann, zeigt er, indem er nicht im Hass auf die Täter steckengeblieben ist, sondern alles tut, damit so etwas nie wieder passiert.

Sie alle lassen uns die Welt mit anderen Augen betrachten – durch die Augen der Liebe.

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Liebe, die nicht endet – Leben nach dem Unfalltod ihrer gesamten Familie

Ich treffe Barbara Pachl-Eberhart, 34 Jahre alt, im Bayerischen Hof in München. Sie hat den Spiegelbesteller „vier minus Drei“ geschrieben und dort bereits ein anderes Interview.

Wir sitzen auf dem Dach des Hotels mit Blick über die Stadt. Barbara ist schlicht gekleidet und erscheint auf den ersten Blick sehr zierlich, zart, fast zerbrechlich. Im Gespräch spüre ich aber ihre innere Größe, die sie ihr schwieriges Schicksal bewältigen lässt, und ihre Liebe, die stärker ist als der Tod. Barbara verlor von einem auf den anderen Tag ihren Mann Heli und ihre zwei Kinder bei einem Zugunglück. Ihre Geschichte geht unter die Haut. Aus heiterem Himmel einen geliebten Menschen zu verlieren, lässt wohl niemanden kalt. Nur: Bei ihr ist es gleich ihre ganze Familie. Allein die Vorstellung gleicht einem Albtraum.

Am Morgen des 20.3.2008 schien die Sonne. Es war Gründonnerstag. Eine glückliche Familie scherzte am Frühstückstisch. Barbara musste gleich los, sie hatte einen Termin als Clown in einem Krankenhaus. Als sie sich verabschiedete, hielt ihr Sohn Timo, 5 Jahre alt, sie lange fest. „Mama, ich lass dich nie mehr gehen.“ Obwohl in Eile, genoss Barbara die innige Umarmung, so lange es ging. Dann umarmte sie ihre zwanzig Monate alte Tochter Fini. Noch ein Kuss für Heli, für Timo, für Fini. Barbara verließ das Haus. Ihr Mann Heli wollte später mit den zwei Kindern einen Ausflug machen, im gelben Clownbus der Familie. Timo hatte frei, es waren Osterferien. Der Weg führte kurz darauf über einen unbeschrankten Bahnübergang im Nachbarort. Ein kleines, idyllisches Dorf in der Steiermark. Der Zugführer des herannahenden Zuges konnte nicht mehr bremsen. Der Clownbus wurde von der Fahrbahn geschleudert. Heli war sofort tot, die Kinder wurden lebensgefährlich verletzt. Ein kurzer Moment, und Barbaras Leben war nicht mehr das, was es vorher war.

„Wir waren gerade erst in ein neues Haus gezogen, mit Garten und allem drum und dran. Heli hat es in kürzester Zeit renoviert. Er wollte es unbedingt fertig haben, als hätte irgendetwas in ihm geahnt, dass er nicht mehr viel Zeit hatte. Vorher wohnten wir in einer Siedlung mit vielen Nachbarn. Jetzt waren wir plötzlich allein in diesem Haus und sehr mit uns selbst konfrontiert. Dabei war nicht immer nur alles eitel Sonnenschein zwischen Heli und mir. Es gab Situationen, in denen wir beide überfordert waren und uns stritten. Ich war nicht perfekt, auch nicht die perfekte Mutter.

Wenn wir nicht weiterwussten, suchten wir uns auch das eine oder andere Mal Hilfe bei einer Therapeutin. Dort begriffen wir rasch, dass uns gegenseitige Schuldzuweisungen nicht weiterbringen. Wir waren uns einig, dass wir uns sehr lieben, aber manchmal einfach nicht weiterwissen. Von da an pflegten wir eine Art Morgenritual zur Erinnerung: „Ich bin dir gut, und alles, was ich sage, meine ich im Guten.“ Das sagten wir einander vor dem Aufstehen und schauten uns dabei fest in die Augen. Es gab uns viel Kraft und veränderte von einem Tag auf den anderen alles. Wir hörten auf, uns gegenseitig Schuld zuzuschieben. Plötzlich waren wir so etwas wie Komplizen innerhalb unseres Konflikts, innerhalb des Problems, das wir miteinander hatten.

Wenn es uns gelang, alles Überflüssige wegzuradieren, blieb immer nur unsere Liebe. Es war dann, als hätten wir eine Frucht von einer dicken Schale befreit und plötzlich wieder das gesehen, was drinnen ist: der Kern, die Liebe. In diesem Gefühl purer Liebe lebten wir in der Zeit vor dem Unfall miteinander. Heli war in den Wochen vor seinem Tod voller Frieden, mit sich und dem Leben ausgesöhnt. Vielleicht war es eine Zeit, in der wir uns unbewusst auf den Abschied vorbereiteten, eine Zeit, die wir erleben durften, um in Frieden und in Liebe Abschied zu nehmen.

Ich hatte nicht das Gefühl, dass noch irgendetwas zwischen uns stand. Es gab nichts, was ich ihm unbedingt noch hätte sagen müssen. Wir waren voller Liebe und hatten eine wundervolle Zeit miteinander. Das half mir zu akzeptieren, dass er jetzt woanders und unsichtbar ist. Diese Gewissheit, dass er mich so liebte, wie ich bin, half mir dabei sehr.“

Barbaras Kinder wurden lebensbedrohlich verletzt. Ihr Sohn Timo wurde an der Unfallstelle reanimiert, starb jedoch drei Tage später im Krankenhaus in den Armen seiner Mutter. Ausgerechnet in jenem Krankenhaus, in dem Barbara als Clown schon oft Menschen zum Lachen gebracht hatte. Fini lag im Bett neben Timo und kämpfte um ihr Leben. Auch sie war bewusstlos, doch im Gegensatz zu Timo gaben ihr die Ärzte noch reelle Überlebenschancen.

„Meine Tochter wurde zu einer Notoperation geholt, weil ihr Hirndruck stieg. Ich wusste, dass das riskant ist, aber ich wollte einfach nicht glauben, dass gerade während der Operation etwas Bedrohliches passieren würde. Ich dachte fast wie in Trance nichts anderes als: „Sie wird gerettet. Sie wird leben.“

Während der Operation war ich im Wald spazieren. Die Ärzte hatten mich rausgeschickt. „Es bringt nichts, wenn Sie im Krankenzimmer sitzen. Sie werden hier nur wahnsinnig.“ Also ging ich. Es war 22.30 Uhr. Ich lief durch den Wald, und da schien es mir auf einmal, als hätte das ganze Universum in mir Platz genommen. Als würde es mich bis in jede Fingerspitze erfüllen. Es kribbelte furchtbar stark, fast wie bei einem Orgasmus! Liebe anders kann ich dieses Gefühl nicht beschreiben. Gleichzeitig spürte ich eine unendliche Kraft.

Ich rannte durch den Wald, bis ich nicht mehr konnte, und sang dabei aus voller Kehle das Pippi-Langstrumpf-Lied. Zurück im Krankenhaus fühlte ich mich wie vollgepumpt von unermesslicher Energie. „Jetzt hole ich sie zurück ins Leben“, dachte ich. Als ich Finis Zimmer betrat, wusste ich jedoch sofort, dass ich zu spät gekommen war. Sie war gestorben, während ich singend durch den Wald gelaufen war. Ironie des Schicksals? Nein, ich glaube nicht. Ich ahne, dass Fini mich mitgenommen hatte, dorthin, wo ihre letzte Reise sie trug. Sie muss genau dasselbe erlebt haben wie ich – diese unendliche Freude und Kraft. Seitdem spüre ich diese Liebe wie eine Stromleitung, an die ich angeschlossen bin. Das hat seit damals nicht aufgehört. Wenn ich mich damit verbinde, sind da auch kein Schmerz, kein Leiden, keine Traurigkeit mehr, nur noch Liebe. Dort, wo Fini ist, wo diese Liebe ist, kommen wir her, und dort gehen wir auch wieder hin.“

Ein Leben lang wollten Heli und Barbara einander lieben, ehren und achten. Gemeinsam wollten sie durch dick und dünn gehen. Sie wussten damals noch nicht, wie kurz ihr gemeinsames Leben sein sollte.

„Unser Kennenlernen war bei uns beiden Liebe auf den ersten Blick. Wir sahen einander und wussten sofort: Das ist es. Es war, als hätte mich etwas auf magische Weise direkt in Helis Arme geführt. Bei einem Stadtfest in Graz stand er als Clown auf der Bühne. Ich war damals gerade mit dem Zug von einem Clown-Workshop aus Wien zurückgekommen und ging durch die Fußgängerzone nach Hause. Bereits aus fünfzig Metern Entfernung sah ich diesen Clown. Es gab kein Vorbeikommen mehr. Ich wurde wie magnetisch zu dieser Bühne gezogen, zu ihm. Ich drängte mich sogar bis in die erste Reihe. Heli holte mich sofort als Freiwillige auf die Bühne, dreimal hintereinander, immer nur mich. Auch er war wie elektrisiert. Unsere Begegnung war sehr physisch und direkt, der Körper übernahm das Ruder. Es war keine Zeit für Gedanken wie: „Oh, ich liebe ihn“, kein Raum für Distanzierung durch Worte. Wir waren. Nicht mehr, nicht weniger. Wir.“

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