Sportpädagogik

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Dieses Grundlagenwerk versteht sich als «State of the Art» der Sportpädagogik, indem es vielfältige und auch widersprüchliche Perspektiven aufzeigt, um ein möglichst differenziertes und tragfähiges Bild der Sportpädagogik zu liefern. In den fünf großen Themenfeldern Ausgangspunkte, Grundlagen, Orientierungen, Forschung und Anwendungsbezüge wird in insgesamt 16 Beiträgen dargestellt, was Sportpädagogik ist und tut, was sie weiß und diskutiert. Neben der Erörterung ihres Selbstverständnisses werden vielfältige Herausforderungen aufgezeigt, die den kritischen Diskurs weiter anregen sollen.
Mit dieser Intention richtet sich das Buch an sportpädagogisch interessierte Studierende und Lehrende an Hochschulen sowie an die Akteurinnen und Akteure in den zahlreichen sportpädagogisch relevanten Tätigkeitsfeldern – von der Schule über den Sportverein bis zu informellen und kommerziellen Sportsettings.

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»[…] ein Prinzip, das nicht einen genetischen Zustand, sondern einen möglichen Prozess des Menschen als Gattungswesen sichtbar macht, bei dem es erfährt, welche Bedeutung Lernen, Wissen und ein sich dessen Bewusstwerden haben können.«

Mit Blick auf den Bildungswert körperlicher Erfahrungen stellt Franke (2015, S. 225) dabei zwei Fragen:

»1. Was berechtigt uns zu der Vorstellung, dass der Mensch auf die körperlichen Herausforderungen seiner Umwelt nicht nur reagiert, nicht nur durch sie lernt, sondern sich dadurch auch bildet? D. h. ist es berechtigt, von einer allgemeinen Bildsamkeit des Körpers zu sprechen?

2. Was berechtigt uns zu der Vorstellung, dass aus dem Verhältnis von Wahrnehmung, Erfahrung und Erkenntnis von Bewegungsbedingungen eine nicht-verbale Bildungskompetenz entwickelt werden kann? […]«.

Franke weist damit auf die Notwendigkeit hin, Erziehungsziele nicht nur rein normativ auszuweisen, sondern die unterstellten pädagogischen Annahmen immer auch kulturanthropologisch zu begründen, im Sinne der »Nichthintergehbarkeit der kulturellen Existenz des Menschen« (Bietz, 2005, S. 89). Damit kommt zum Ausdruck, dass alles Tun und Sein eingebettet ist in den sozialen Kontext des Kulturkreises, in dem wir leben. Erziehung und Bildung im Kontext von Bewegung, Spiel und Sport sind damit verwiesen auf zugrundeliegende Fragen der Bildsamkeit im Wechselspiel der subjektiv-anthropologischen und gesellschaftlich-institutionellen Dimension.

Ihren Status als zentrale Begriffe erhalten Erziehung und Bildung zudem durch den gesetzlich verankerten Kernauftrag der Institution Schule bzw. des Schulsports. Und auch in den außerschulischen Feldern des Sports wird der Blick zunehmend auf Bildungspotenziale gerichtet (Neuber, 2011). Beide Begriffe bilden somit einen grundlegenden Dreh- und Angelpunkt in Überlegungen zu sportpädagogischen Handlungsfeldern.

1.2.1 Erziehung

Erziehung beschreibt in der Regel eine zielgerichtete Einflussnahme auf einen anderen Menschen, der als Educand, d. h. als Zu-Erziehender gilt. Dies richtet sich auf Heranwachsende auf ihrem Weg als Teil der Gesellschaft. Als Erziehung werden nach Grupe und Krüger (2007, S. 90)

»diejenigen Maßnahmen und Prozesse bezeichnet, die den Menschen befähigen, seine Kräfte und Möglichkeiten zu entfalten mit Hilfe derer er selbständig und mündig werden kann.«

Dies geschieht im jeweiligen sozialen Kontext, womit der Begriff, bedingt durch den gegebenen gesellschaftlich-kulturellen Rahmen, eine klare normative Komponente besitzt. Erziehung als intentionales Handeln

»[…] kann man – in Anlehnung an Brezinkas Definition – beschreiben als einen ›Prozess der zielgerichteten Beeinflussung zu einem als wertvoll erachteten Verhalten‹ (1974, 95 ff.)« (Beckers, 2001a, S. 28).

Gängige Begriffsdefinitionen unterscheiden zwischen, oben dargestellter, intentionaler Erziehung im Sinne eines engen Begriffsverständnisses und stellen dem eine funktionale Erziehung in einem weiten Verständnis von Erziehung, als nicht-intentional, gegenüber. Neuber et al. (2013) formulieren dazu:

»Erziehung im engeren Sinne zielt auf die absichtliche Strukturierung des Denkens, Fühlens und Handelns im Sinne der Kulturtechniken und Werte, die in einer Gesellschaft anerkannt sind« (ebd., S. 400).

»Zur funktionalen Erziehung werden auch Einflüsse gezählt, die nicht absichtsvoll inszeniert werden, z. B. durch die Gleichaltrigengruppe oder die Medien. Letztere werden auch zu den Sozialisationsinstanzen gezählt und spielen in informellen Lernprozessen eine wichtige Rolle« (ebd., S. 399–400).

Gleichwohl verschwimmt bei dieser Unterscheidung von intentionaler und funktionaler Sichtweise die definitorische Grenze zum Begriff der Sozialisation (Koller, 2014). Mit dem Versuch einer Bestimmung und damit auch der Abgrenzung zentraler Begriffe zeigt sich hier eine begriffliche Überschneidung, aufgrund derer einiges für die Begrenzung des Erziehungsbegriffs auf das intentionale Handeln spricht – wenngleich sich die per se eng verflochtenen Begriffe Erziehung, Bildung und Sozialisation ohne eine wechselseitige Bezugnahme kaum klären lassen (zum Begriff der Sozialisation картинка 5 Kap. 1.3 1.3 Entwicklung, Lernen und Sozialisation als Grundbegriffe Neben den pädagogischen Grundbegriffen Erziehung und Bildung sind Entwicklung, Lernen und Sozialisation weitere zentrale, zunächst wertfreie Begriffe der (Sport-)Pädagogik, die grundlegende pädagogische Sachverhalte betreffen. Nämlich die Tatsache, dass Menschen im Verlauf ihrer lebenslangen Entwicklung vieles erst erlernen (müssen) und in einem gesellschaftlichen Kontext sozialisiert werden. Die Bewertung der Prozesse und des Gelingens von Entwicklung, Lernen und Sozialisation ist wiederum an normative Kategorien gebunden. Einfluss nehmen dabei nicht nur die Menschen selbst durch ihr aktives Handeln, sondern ebenso auch Bedingungen, die von außen, also durch die Umwelt, auf die Prozesse einwirken (Grupe & Krüger, 2007). ).

Die Definition von Hurrelmann (1994) nimmt Bezug auf eine dieser Schnittstellen, in dem sie Erziehung als einen Teilbereich der Sozialisation bestimmt. Dabei orientiert sich die Aussage an dem engen, intentionalen Verständnis von Erziehung:

»Erziehung ist ein Bestandteil des umfassenden Sozialisationsprozesses; der Bestandteil nämlich, bei dem von Erwachsenen versucht wird, bewusst in den Prozess der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern einzugreifen – mit dem Ziel, sie zu selbstständigen, leistungsfähigen und verantwortungsvollen Menschen zu bilden« (ebd., S. 13).

Deutlich wird bei dieser Definition auch, dass das asymmetrisch-hierarchische Verhältnis von Erzieher und Educand, welches in den oben dargestellten Definitionsansätzen zum Ausdruck kommt und im Grunde eine »Subjekt-Objekt-Relation« (Koller, 2014, S. 55) abbildet, hier im Sinne eines verstärkten Subjektbezugs erweitert wird. Damit wird hier bereits der Bezug von Erziehungsprozessen in ihrer Bedeutung als Basis bzw. Unterstützung für weiterführende selbstbestimmte und selbstreflexive Bildungsprozesse deutlich.

Hinsichtlich einer intentionalen Erziehung wird entsprechend die Frage nach Erziehungszielen bedeutsam (Neuber et al., 2013). Erziehung ist immer normativ gebunden. Und nicht jedes bewusste Einwirken auf Heranwachsende, das vom Erziehenden selbst als wertvoll erachtet wird, ist dies auch tatsächlich (Koller, 2014). Eine Reflexion und Begründung von Erziehungszielen sind somit notwendig. Diese erfolgt mit Blick auf normative Bezugspunkte, d. h. im Kontext des zugrundeliegenden Bildungsverständnisses, sowie hinsichtlich der Ausrichtung angesichts gesellschaftlich-kultureller Ausprägungsformen der Bewegungskultur ( картинка 6 Kap. 4; картинка 7 Kap. 6).

Zusammenfassend lassen sich folgende zentrale Merkmale des Erziehungsbegriffs festhalten:

• Erziehung lässt sich als intentionale oder funktionale Erziehung in einem engen bzw. weiten Verständnis fassen. Dabei führt der weite Begriff der funktionalen Erziehung zu Unschärfen hinsichtlich der Abgrenzung zum Begriff der Sozialisation.

• Erziehung in einem engen Verständnis bezieht sich auf ein intentionales, werteorientiertes Einwirken einer erziehenden Person auf einen Heranwachsenden.

• Dabei lässt sich das Verhältnis von Erzieher und Educand nicht rein asymmetrisch-hierarchisch charakterisieren, sondern die Subjektperspektive des zu Erziehenden findet Berücksichtigung.

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