Martina Meier - Die Krimizimmerei

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Inspektor Papierfresserchen ermittelt zum zweiten Mal! Und auch jetzt stößt er wieder auf mordsmäßig spannende und knifflig-aufregende Ungereimtheiten. Wer hat wohl die goldene Uhr von Frau Schröder gestohlen? Welche unheimlichen Gestalten streichen durch das nächtliche London? Wo ist Svenjas Handy abgeblieben und wer hat Oma Meier entführt?Auf diese und tausend andere Fragen versuchen kleine und große Ermittler, die Antworten zu finden, und werden dabei so manches Mal von der verblüffenden Wahrheit überrascht.Für die zweite Krimianthologie von Papierfresserchens MTM-Verlags wurden 31 der eingereichten Kurzkrimis ausgewählt, um Kindern und Jugendlichen eine tolle Zeit mit fesselnden und überraschenden Geschichten zu bereiten.

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„Nein, aber es könnte doch sein. Ich bin alt, da kann ich mich nicht mehr an alles erinnern.“ In Frau Wilfings Stimme schwang Verzweiflung. „Außerdem wusste der Anrufer, dass ich alt bin, dass ich Neffen habe. Woher wusste er das?“

„Auch das steht in dem Zeitungsartikel“, mischte sich Julia ins Gespräch. „Die Betrüger suchen im Telefonbuch nach Personen mit altmodischen Vornamen. Wie heißen denn Sie mit Vornamen?“

„Aurelia“, antwortete Frau Wilfing und stimmte zaghaft in das Gelächter der Mädchen ein. Doch sie wurde schnell wieder ernst. „Was machen wir jetzt?“, wollte sie wissen.

„Wir fahren zur nächsten Polizeidienststelle“, erklärte Frau Breier bestimmt.

Frau Wilfing war noch nicht ganz überzeugt. „Und wenn es doch mein Neffe ist?“

„Dann wird er das Geld morgen auch noch nehmen!“, rief Lena übermütig.

Am nächsten Tag durfte Julia in der ersten Unterrichtsstunde aus der Tageszeitung vorlesen: „Dank des beherzten Eingreifens zweier Mädchen konnte ein Trickbetrüger verhaftet werden.“

„Aber das stimmt doch gar nicht“, flüsterte Lena ihrer Freundin zu. „Wir haben doch gar nichts gemacht.“

„Ist doch egal“, flüsterte Julia zurück. „Hauptsache ist, dass Mama auch zum Dankesessen bei Frau Wilfing eingeladen ist.“

Sissy Schrei, wurde 1967 in Wien geboren und wuchs in Klosterneuburg auf, wo sie auch die Volksschule und das Gymnasium besuchte. Nach der Matura studierte sie in Wien Mathematik und Physik auf Lehramt. Sissy Schrei lebt zurzeit in Maria Lanzendorf. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und ist im Lehrberuf tätig. Neben dem Schreiben gehören zu ihren Hobbys Lesen und die Beschäftigung mit Geschichte.

*

Logans letzter Einsatz

Frankfurt, im Jahr 2082.

Die Menschen perfektionierten die Maschinen immer mehr, bis sie aus vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken waren. Für Brandeinsätze entwickelte man menschenähnliche Roboter, die Temperaturen aushielten, die jeden Schutzanzug zum Schmelzen brachten. Diese technische Revolution bedeutete eine große Erleichterung für die Feuerwehrleute, denn jetzt bekämpfte man auch Brandherde, die früher unerreichbar waren. Die Roboter besaßen eine Intelligenz, die es ihnen ermöglichte, zusammen mit den gewöhnlichen Menschen bei der Feuerwehr ihren Dienst zu verrichten.

Eines Abends ging ein Notruf in der Rettungsleitstelle ein. Die Sirenen heulten, die Feuerwehrleute stiegen in die Löschfahrzeuge und erreichten die brennende Villa nach wenigen Minuten. In der zwölfjährigen Amtszeit als Feuerwehrkommandant hatte Logan mit seiner Mannschaft schon unzählige Brände gelöscht und das Feuer in der Schlossallee war für ihn ein gewöhnlicher Einsatz.

Die Männer sahen ihr Ziel bereits von Weitem, denn die meterhohen Flammen färbten den Nachthimmel blutrot und tauchten die Umgebung in ein gespenstisches Licht. Dichter Rauch stand über dem Anwesen und die Feuerwehrleute spürten die Hitze, als sie in die Straße einbogen. Der Dachstuhl brannte lichterloh und die Flammen griffen allmählich auf die unteren Stockwerke über. Es roch nach verkohltem Holz. Einige Passanten warteten auf der Straße, beobachteten das Geschehen und traten zur Seite, als die Fahrzeuge ankamen. Ein Mann löste sich aus der Menge und eilte auf Logan zu. „Wir haben miteinander telefoniert. Ich sah aus dem Fenster und bemerkte das Feuer.“

„Wissen Sie, ob sich noch jemand in dem Gebäude befindet?“, fragte Logan.

„Der alte Herr Behnke wohnt dort allein“, erwiderte der Mann. „Er ist gehbehindert und verbringt die Abende in der Regel zu Hause. Ich habe versucht ihn anzurufen, aber sein Telefon funktioniert nicht.“

Logan hatte genug gehört. Das war ein Einsatz für Robby, den Roboter, der seiner Einheit zugeordnet war. Robby und er würden das Haus gemeinsam betreten. Es war nicht so, dass Logan kein Vertrauen zu Robby hatte, aber der Roboter war trotz seiner Intelligenz für den Kommandanten nur eine Maschine. Eine Maschine durfte keine Entscheidungen treffen, von denen das Leben eines Menschen abhängen konnte.

Sie drangen in das Gebäude ein, entdeckten niemanden im Erdgeschoss und stiegen die Treppe hinauf. Der beißende Qualm und die immer heißer werdende Luft konnten Logan in seinem Schutzanzug nichts anhaben, aber er beobachtete die Temperatur auf den Messgeräten. Wenn es zu heiß wurde, musste Robby alleine weitergehen. Der Kommandant wusste, dass ihnen nicht viel Zeit blieb, denn das brennende Dach konnte jederzeit zusammenbrechen und die darunterliegenden Stockwerke in ein Flammenmeer verwandeln. Das durften sie nicht riskieren. Er gab Robby ein Handzeichen und die beiden trennten sich.

Als Logan eines der Zimmer betrat, entdeckte er einen Mann, der in seltsam verkrümmter Haltung auf dem Boden in einer Blutlache lag. Seine Augen starrten leblos an die Zimmerdecke. Der Raum war verwüstet, in der Ecke stand ein offener Wandtresor und auf dem Fußboden lagen einige Geldbündel, die jemand in großer Eile zurückgelassen hatte. Logan betrachtete ungläubig die vielen Scheine, bückte sich und steckte sie in seine Tasche.

Das laute Poltern des Dachstuhls ließ den Boden unter seinen Füßen vibrieren und er sprang erschrocken auf. Robby hatte die Situation längst erfasst und stand plötzlich neben ihm. „Schnell, raus hier!“, schrie er Logan an. „Gleich bricht alles zusammen.“ Der Roboter hob den Toten hoch, als sei er leicht wie eine Feder und folgte dem Kommandanten.

Am nächsten Tag trafen sich Logan und Robby in der Einsatzzentrale. „Der alte Behnke ist an seinen Kopfverletzungen gestorben“, erzählte Logan. „Die Polizei vermutet, dass der Täter ihn niedergeschlagen und anschließend das Feuer gelegt hat, um alle Spuren zu verwischen. Sie haben eine Sonderkommission gebildet, aber es wird schwierig werden, den genauen Tathergang zu rekonstruieren.“

Robby nickte. „Ich habe den Bericht gelesen. Herr Behnke war sehr vermögend und besaß immer eine große Menge Bargeld im Safe.“ Er machte eine Pause und sah Logan an. „Hast du das gefundene Geld abgeliefert?“

Der Kommandant wusste sofort, dass Robby ihn im Arbeitszimmer beobachtet hatte, als er die Scheine aufhob. „Nein“, antwortete er, „das habe ich nicht getan. Ich bin im Moment etwas knapp bei Kasse, wie man bei uns Menschen sagt und da habe ich es behalten. Die Scheine wären sowieso verbrannt und ich kann wenigstens ein paar Schulden loswerden.“

„Du hast gegen ein Gesetz verstoßen“, bemerkte Robby. „Ein Roboter könnte das nicht, weil es vom Programmierer nicht vorgesehen ist. Die Sache kann dir eine Menge Ärger einbringen.“

„Das hat dich nicht zu kümmern“, entgegnete Logan kühl. „Niemand weiß etwas darüber. Wer würde einer Maschine glauben?“

„Täusche dich nicht, Logan“, erwiderte Robby. „Sie könnten dich an den Lügendetektor anschließen und die Ergebnisse auswerten. Die Ingenieure haben uns Roboter immer intelligenter gemacht und wir besitzen nun Fähigkeiten, die du als Mensch niemals erlangen wirst. Vergiss das nie.“ Logan verließ wortlos den Raum. Dem Kommandanten ging das merkwürdige Benehmen seines Partners nicht aus dem Sinn. Es war durchaus denkbar, dass dieser die Angelegenheit ohne böse Absicht seinem Vorgesetzten mitteilen würde. Möglicherweise hatten die Programmierer und Ingenieure bei der Konstruktion der Roboter Vorgaben umgesetzt, die genau dieses Verhalten bewirkten. Die Maschine überwachte den Menschen und damit würde Robby jedes Vergehen pflichtbewusst und emotionslos an die entsprechenden Stellen weitergeben, weil er so programmiert war und gar nicht anders konnte. Diese Erkenntnis traf Logan wie ein Schlag und ihm wurde klar, dass er schleunigst handeln musste, um Schlimmeres zu verhindern.

Der nächste Einsatz führte die beiden in ein brennendes mehrstöckiges Gebäude. Sie tasteten sich halb blind durch den dichten schwarzen Rauch in die zweite Etage vor und hörten das Ächzen und Knacken eines voll entwickelten Feuers. Es war so heiß, dass Logan die sengende Hitze durch seinen Schutzanzug spürte. Die Tapeten platzten auf und der Boden wölbte sich an einigen Stellen.

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