Martina Meier - Die Krimizimmerei

Здесь есть возможность читать онлайн «Martina Meier - Die Krimizimmerei» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Krimizimmerei: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Krimizimmerei»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Inspektor Papierfresserchen ermittelt zum zweiten Mal! Und auch jetzt stößt er wieder auf mordsmäßig spannende und knifflig-aufregende Ungereimtheiten. Wer hat wohl die goldene Uhr von Frau Schröder gestohlen? Welche unheimlichen Gestalten streichen durch das nächtliche London? Wo ist Svenjas Handy abgeblieben und wer hat Oma Meier entführt?Auf diese und tausend andere Fragen versuchen kleine und große Ermittler, die Antworten zu finden, und werden dabei so manches Mal von der verblüffenden Wahrheit überrascht.Für die zweite Krimianthologie von Papierfresserchens MTM-Verlags wurden 31 der eingereichten Kurzkrimis ausgewählt, um Kindern und Jugendlichen eine tolle Zeit mit fesselnden und überraschenden Geschichten zu bereiten.

Die Krimizimmerei — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Krimizimmerei», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Vielleicht schämt sie sich, vielleicht kann sie nach einem derartigen Vorfall Sven einfach nicht mehr sehen, vielleicht ist sie voller hilfloser Wut“, zählt Martin auf.

„Herr Freud, ich bewundere Sie aufrichtig“, spöttelt Katrin, gibt aber zu, dass ihr Bruder durchaus einen richtigen Erklärungsansatz gefunden haben könnte. „Vielleicht wird sie auch tatsächlich krank, weil ein solcher Vorfall mit Sicherheit sehr belastend für sie ist“, ergänzt Katrin die möglichen Gründe. Dann schaut sie auf die Zeitanzeige des Radioweckers und springt auf. „Ich bin mit ein paar Leuten fürs Kino verabredet. Ich muss dringend los.“

„Viel Spaß!“, ruft ihr Martin nach.

Am Nachmittag des nächsten Tages unterhalten sich die Geschwister erneut über Sven und Linda. Katrin räumt ein, dass sie selbst gestern im Kino viel darüber nachgedacht habe. „Ich konnte mich gar nicht auf den Film konzentrieren.“

„Bist du denn wenigstens zu einem Ergebnis gelangt?“, fragt Martin.

Katrin zuckt mit den Schultern. „Aus meiner Sicht gibt es zwei große Probleme: Zunächst müssen wir herausfinden, ob es den von uns vermuteten Zusammenhang gibt oder ob alles nur wilde Spekulation ist. Sollte sich unser Verdacht bestätigen, stellt sich die weitere Frage: Was können wir tun, um so etwas in Zukunft zu verhindern?“

Martin setzt erneut seine nachdenkliche Miene auf. Dann sagt er bedächtig: „Meines Erachtens führt die Lösung beider von dir aufgeworfener Fragen über Linda.“

Eigentlich mag es Katrin überhaupt nicht, wenn ihr jüngerer Bruder so altklug daherredet, aber dieses Mal stört sie selbst das nicht. Gespannt blickt sie ihn an. „Erkläre dich, Brüderchen.“

Martin lehnt sich behaglich zurück, anschließend erläutert er in dozierendem Tonfall: „Falls Sven Linda tatsächlich erpresst, wissen das nur er und Linda. Sven können wir aber schlecht fragen. Er ist nicht nur älter, sondern auch stärker als wir und er würde uns allenfalls eine gehörige Tracht Prügel verabreichen. – Bleibt also nur Linda. Sie könnte uns sagen, ob unsere Vermutung zutrifft. Sie könnte uns, um zu deinem zweiten angesprochenen Problem zu kommen, ebenfalls informieren, wenn Sven das nächste Mal Geld von ihr fordert.“

„Stimmt“, pflichtet Katrin bei und zieht in Gedanken erneut den Hut vor ihrem Bruder.

Die Geschwister sind sich darüber im Klaren, sehr behutsam vorgehen zu müssen. Zwar wissen sie, dass Linda – wie die meisten anderen Schüler ihrer Schule – den großspurigen Sven nicht ausstehen kann, doch ob sie ihnen ein solch dunkles Geheimnis offenbaren würde ...

Und wie würde Linda reagieren, wenn ihr Verdacht gar nicht stimmte und sie beide sich lediglich in etwas verrannt hätten ...

Einige Zeit später, Linda ist seit Längerem wieder in der Schule, fassen sich die Geschwister ein Herz. Sie sprechen Linda auf die Gleichzeitigkeit zwischen ihrem Fehlen in der Schule und Svens Prahlereien mit neuen, teuren Dingen an und fragen sie rundheraus, ob es da vielleicht mehr als nur einen zufälligen zeitlichen Zusammenhang gibt.

Linda, ein eher scheues und zurückhaltendes Mädchen, sieht die Geschwister zunächst mit großen Augen verblüfft an. „Wie kommt ihr denn auf so etwas?“, fragt sie und will weitergehen. Dann dreht sie sich plötzlich zur Seite und fängt an zu schluchzen. Tränen kullern über ihre Wangen. Katrin nimmt sie in ihre Arme. Nun bricht es aus Linda heraus und sie bestätigt den Verdacht der Geschwister.

Im Abstand von jeweils etwa fünf, sechs Wochen habe Sven sie bereits drei Mal auf dem Weg zur Bushaltestelle abgepasst und ihr gedroht, wenn sie nicht in spätestens drei Tagen 200 Euro für ihn habe, passiere etwas Fürchterliches. Dann habe er furchtbare Dinge gesagt und sie mit wüsten Beschimpfungen eingeschüchtert.

„Und wie bist du an das Geld gekommen?“, fragt Katrin.

Linda schluckt, das Sprechen fällt ihr sichtlich schwer. Erneut bricht sie in Tränen aus. Kaum hörbar flüstert sie, dass sie das Geld zum Teil von ihrem Sparbuch abgehoben habe, zum Teil habe sie es auch von ihren Großeltern unter einem Vorwand erbettelt und einmal den Rest heimlich aus dem Portemonnaie ihrer Mutter genommen. „Aber sagt bitte, bitte niemandem etwas“, beschwört sie die Geschwister inständig. Dann läuft sie davon.

Die Geschwister sind erschüttert.

„Hoffentlich fehlt sie morgen nicht wieder in der Schule, weil unser Gespräch sie aus der Bahn geworfen hat“, sagt Katrin zerknirscht. Doch am nächsten Tag fehlt Linda nicht und ein paar Tage später kommt sie von sich aus auf das Thema zurück. Sie unterhält sich ausführlich mit den Geschwistern, vertraut sich ihnen rückhaltlos an.

Katrin strahlt: „So ist es richtig, Linda. Dies ist der einzige Weg, Svens Treiben ein Ende zu bereiten.“

Längst haben Katrin und Martin einen Plan entworfen, dessen Gelingen allerdings entscheidend von Lindas Mitwirken abhängt. Die Geschwister sind erleichtert, dass Linda einverstanden ist.

Etwa fünf Wochen vergehen. Da kommt Linda eines Tages aufgeregt auf Martin zu: „Es ist so weit. Sven hat mich gestern wieder unter massiven Drohungen angehalten, ihm spätestens übermorgen 200 Euro zu geben.“

Bei diesen Worten zittert sie am ganzen Körper und Martin hat Angst, sie könne vor der ganzen Klasse in Tränen ausbrechen, deshalb sagt er rasch: „Heute Nachmittag sprechen wir noch einmal alles mit Katrin durch.“

Es ist ein trüber, regnerischer Tag, als sich Linda auf den Weg zum Wäldchen macht. Ihr Herz schlägt ihr bis zum Hals, ihre Knie sind butterweich. „Durchhalten, du musst durchhalten, noch dieses eine Mal“, spricht sie sich selbst Mut zu. Dann hat sie die kleine Lichtung erreicht, schaut sich suchend um. „Wo bleibt er nur?“, fragt sie sich ängstlich. Bisher war Sven immer sehr pünktlich bei der Geldübergabe. Ein leises Knacken von Zweigen, und er steht plötzlich vor ihr. Breit grinsend streckt er seine fleischige Hand aus.

„Wo ist die Knete?“, fragt er.

„Welche Knete meinst du?“, entgegnet Linda.

„Hör ich recht?“ Sven stiert sie glotzäugig an. „Sag bloß, du hast das Geld nicht dabei.“

Als er Anstalten macht, sie zu packen, geht Linda zwei Schritte zurück und zieht ihre Geldbörse aus der Jackentasche.

„Na, wer sagtʼs denn?“, frohlockt Sven. „Da ist ja die Kohle.“

„Aber das Geld steht dir nicht zu“, sagt Linda, obwohl ihr Hals völlig ausgetrocknet ist und sie einen Hustenreiz unterdrücken muss.

Sven holt tief Luft. Einen Augenblick hat es ihm vor Verblüffung die Sprache verschlagen. Seine Kiefer mahlen aufeinander. „Nun gehtʼs aber los“, höhnt er dann. „Seit wann wagst du denn, mir so dumm zu kommen? Und seit wann quatschst du so viel bei unseren Dates? Also her mit den Mäusen.“

Linda merkt, dass er kurz vorm Explodieren ist. Sie spürt ihr Blut in den Ohren rauschen, zwingt sich aber tapfer, noch einmal mit Nachdruck zu sagen: „Das Geld steht dir nicht zu, du bist ein fieser Erpresser.“

Sven ist nun außer sich vor Wut, stürzt auf Linda zu und will ihr die Geldbörse entreißen.

„Halt, junger Mann, immer schön langsam“, ertönt in diesem Moment eine tiefe Stimme. Sven hält in der Bewegung inne, steht wie zur Salzsäule erstarrt und blickt die beiden Männer an, die mit raschen Schritten auf ihn zueilen. „Kriminalpolizei“, sagt der Beamte mit der tiefen Stimme. „Dürfen wir mal Ihre Ausweispapiere sehen?“

Der zweite Beamte geht zu Linda und nimmt einen kleinen Sender in Empfang. „Wir haben alles gut mithören können“, sagt er lächelnd zu ihr. „Das hast du wirklich prima gemacht.“

„Komm, es wird Zeit“, mahnt Katrin zur Eile. „In einer Viertelstunde sollen wir schon bei Lindas Eltern zum Grillen sein. Sie wollen sich doch bei uns für unsere Hilfe bedanken.“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Krimizimmerei»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Krimizimmerei» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Krimizimmerei»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Krimizimmerei» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x