Martina Meier - Die Krimizimmerei

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Inspektor Papierfresserchen ermittelt zum zweiten Mal! Und auch jetzt stößt er wieder auf mordsmäßig spannende und knifflig-aufregende Ungereimtheiten. Wer hat wohl die goldene Uhr von Frau Schröder gestohlen? Welche unheimlichen Gestalten streichen durch das nächtliche London? Wo ist Svenjas Handy abgeblieben und wer hat Oma Meier entführt?Auf diese und tausend andere Fragen versuchen kleine und große Ermittler, die Antworten zu finden, und werden dabei so manches Mal von der verblüffenden Wahrheit überrascht.Für die zweite Krimianthologie von Papierfresserchens MTM-Verlags wurden 31 der eingereichten Kurzkrimis ausgewählt, um Kindern und Jugendlichen eine tolle Zeit mit fesselnden und überraschenden Geschichten zu bereiten.

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Am nächsten Morgen wollte Mariella ihrer Freundin unbedingt eine Neuigkeit erzählen. „Ich habe gestern zufällig Bens Mutter beim Metzger getroffen und nach dem Onkel gefragt. Stell dir vor, sie haben gar keinen Besuch und von einem Onkel wusste sie nichts.“

„Du meinst also, Ben lügt? Und er hat mein Handy?“, fragte Svenja ungläubig.

Mariella nickte. „Klar, warum sollte er sonst so eine Geschichte vom Onkel erzählen. Vielleicht hat er eine Folie auf die Rückseite geklebt!“

„Ja, aber wie soll ich jetzt beweisen, dass das mein Handy ist? Ich kann ihn doch nicht einfach beschuldigen“, gab Svenja zu bedenken.

„Nein, ich glaube, du musst das Handy einfach vergessen“, antwortete Mariella. Doch Svenja wollte nicht aufgeben. Als der Unterricht zu Ende war, hatte sie einen Plan.

Am nächsten Tag lieh sich Svenja das Handy ihrer Mutter. Sie gab vor, dass ihr Akku leer sei. In der Schule ließ sie sich noch einmal das Handy von Ben zeigen, der stolz damit angab.

„Lässt du es immer an?“, fragte sie neugierig.

„Ja, klar, sonst muss ich wieder den Code eingeben“, meinte er. „Warum fragst du?“

„Och, einfach so“, gab Svenja zur Auskunft.

In der ersten Stunde hatten sie Deutschunterricht bei Frau Kaiser. Es waren einige Minuten vergangen und sie besprachen gerade den Inhalt eines Gedichtes, da bellte plötzlich ein Hund.

„Hat jemand ein Tier in seinem Ranzen versteckt?“, fragte die Lehrerin witzelnd. Svenja sah zu Ben hinüber, doch dann bemerkte sie, dass das Bellen ganz in ihrer Nähe war. Frau Kaiser ging durch die Reihen und folgte dem Geräusch. Vor Mariella blieb sie stehen. „Mariella, was hast du in deinem Ranzen? Das Bellen kommt von dir!“

„Ich weiß nicht“, stotterte sie.

„Mach bitte mal auf“, bat Frau Kaiser. Dann fischte sie ein bellendes Handy aus der Tasche.

Da stand Svenja auf. „Das ist mein Handy! Man hat es mir gestohlen“, rief sie wütend. „Ich habe in mein Handy die Nummer meiner Mutter eingespeichert. Wenn sie mich anrief, konnte ich es an diesem Klingelton, dem Bellen eines Hundes, erkennen.“ Sie schwenkte das Handy ihrer Mutter. „Du hättest besser meine eingespeicherten Daten löschen sollen, Mariella!“, sagte sie zornig.

„Tja, das Handy behalte ich. Ich glaube, wir sollten nachher mal mit deinen Eltern sprechen, Mariella“, beendete Frau Kaiser den Disput.

Klaudia Gräfin von Rank, wurde 1967 geboren und lebt mit ihrem Mann und drei Kindern im Frankenland. Sie hat bisher einige Kurzgeschichten und Gedichte in Anthologien veröffentlicht.

*

Geldübergabe

„Dieser Kotzbrocken Sven aus der 11 hat heute mal wieder eine seiner Shows abgezogen“, erzählt Katrin ihrem Bruder, und ihr ist immer noch der Ärger anzumerken. „In der Pause hat er großspurig mit einer Armbanduhr geprahlt, so einem hässlichen Ding mit Stoppfunktion.“

„So ein Ding nennt man Chronograf“, wirft Martin lässig ein.

„Ja, so heißt das Teil wohl.“ Katrin kann sich noch immer nicht beruhigen. „Vor ein paar Wochen hat er genau so eine Welle mit seinem iPod gemacht, davor mit seinem neuen Handy. Kein anderer macht so viel Aufhebens, nur dieser Blödmann.“ Katrins Augen funkeln angriffslustig.

„Schau mich nicht so böse an“, lacht Martin, „ich kann doch nichts dafür, wenn sich dieser Kerl so aufspielt.“ Dann wird er ernst, zieht die Stirn in Falten und setzt sein Detektivgesicht auf.

„Was hast du? Worüber denkst du nach?“, fragt Katrin.

Martin scheint mit sich zu ringen. „Ich weiß nicht, ich weiß wirklich nicht“, murmelt er, „aber komisch ist es doch.“

„Was ist komisch?“ Katrin platzt beinahe vor Neugier. „Los, rück schon raus mit der Sprache“, drängt sie.

Martin druckst herum. „Na ja, es ist vielleicht nur eine merkwürdige Idee von mir.“ Er tut sich sichtlich schwer damit, auszusprechen, was ihn beschäftigt.

„Mach schon, spann mich nicht auf die Folter“, bettelt Katrin und knufft ihren Bruder in die Seite.

„Seit gestern fehlt auch Linda wieder in der Schule“, sagt er endlich. Linda ist eine Klassenkameradin von Martin. „Und als du mir damals die Sache mit dem iPod erzählt hast, hat sie ebenfalls gefehlt. Und wenn mich nicht alles täuscht, auch, als du dich über Svens Angeberei wegen seines neuen Handys aufgeregt hast.“

Katrin ist beeindruckt. „Woher weißt du das denn so genau?“, will sie wissen.

„Weil Linda eine sehr gewissenhafte Schülerin ist und eigentlich vorher nie gefehlt hat. Und jetzt drei Mal innerhalb relativ kurzer Zeit. Und jedes Mal hast du dann davon erzählt, dass sich Sven mit seinen neuen Sachen dicke getan hat. Irgendwie hat sich mir das eingeprägt.“

„Und du nimmst an, dass da ein Zusammenhang besteht?“, fragt Katrin.

„Das genau ist mir zumindest eben durch den Kopf gegangen“, antwortet Martin. „Mehr als eine vage Vermutung ist das natürlich nicht. Aber dieses zeitliche Zusammentreffen ist halt doch ein bemerkenswerter Zufall.“

„Oder gerade kein Zufall“, pflichtet Katrin ihm bei. Sie legt ihren Arm um ihn. „Mein kleiner Bruder ist ein wirklich cleveres Bürschchen.“

So viel Lob von seiner Schwester ist Martin nicht gewohnt. „Ist das dein Ernst?“, erkundigt er sich.

„Mein völliger Ernst“, erwidert Katrin. Sie hält den Daumen der linken Hand unter ihr Kinn, mit dem Zeigefinger drückt sie die Unterlippe gegen die Zähne. Das macht sie immer, wenn sie intensiv nachdenkt. „Meinst du, dass Sven Linda die Sachen abgenommen hat?“, fragt sie schließlich.

Martin wiegt leicht den Kopf hin und her. „Das glaube ich nicht“, erwidert er. „Oder hat Sven etwa mit einer Damenuhr geprahlt?“

Katrin zieht in Gedanken einen imaginären Hut vor den scharfsinnigen Schlussfolgerungen ihres Bruders. „Nein, nein“, entgegnet sie, „das war schon eine Herrenarmbanduhr, dieser Chronograf, den er stolz rumgezeigt hat.“

„Linda trägt natürlich keine Herrenuhren, meistens hat sie überhaupt keine Armbanduhr an“, führt Martin seinen Gedankengang fort. „Das bedeutet, dass ...“

„... Sven ihr nicht die Gegenstände abnimmt, sondern Geld“, vollendet Katrin den Satz, um jedoch sogleich skeptisch hinzuzufügen: „Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass Linda jeden Tag so viel Geld mit sich herumträgt.“

„Jeden Tag wahrscheinlich nicht“, merkt Martin an.

„Was willst du damit schon wieder andeuten?“ Katrin fühlt sich auf die Folter gespannt, was sie überhaupt nicht ausstehen kann. „Red endlich Klartext“, insistiert sie, „und spiel nicht das Orakel von Delphi.“

Martin genießt ein wenig die schwesterliche Ungeduld. Deshalb räuspert er sich zunächst, bevor er fortfährt: „Wenn wir beide – wohl zu Recht – davon ausgehen, dass Linda nicht jeden Tag mit sehr viel Geld durch die Gegend rennt, kann das nur heißen, dass sie an bestimmten Tagen eine größere Summe bei sich hat.“

„Und Sven kennt genau diese Tage?“, fragt Katrin arglos, schlägt sich dann aber mit der flachen Hand gegen die Stirn: „Er kennt die Tage deshalb so genau, weil er Linda dazu zwingt, an bestimmten Tagen eine größere Summe Geld bei sich zu haben. Mit anderen Worten – er erpresst sie.“

Martin nickt zustimmend: „Genau das vermute ich. Selbstverständlich immer vorausgesetzt, es besteht wirklich ein Zusammenhang zwischen Lindas Fehlen in der Schule und Svens neuen Anschaffungen, mit denen er angibt. Die zeitliche Übereinstimmung ist jedenfalls frappierend.“

Katrin sitzt jetzt mit geschlossenen Augen da und grübelt über etwas nach. „Was ich allerdings noch nicht ganz verstehe“, sagt sie nach einer Weile, „warum Linda überhaupt in der Schule fehlen sollte, nachdem Sven Geld von ihr erpresst hat – dann ist doch erst mal alles vorbei. Welchen Sinn ergibt das?“

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