Martina Meier - Die Krimizimmerei

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Inspektor Papierfresserchen ermittelt zum zweiten Mal! Und auch jetzt stößt er wieder auf mordsmäßig spannende und knifflig-aufregende Ungereimtheiten. Wer hat wohl die goldene Uhr von Frau Schröder gestohlen? Welche unheimlichen Gestalten streichen durch das nächtliche London? Wo ist Svenjas Handy abgeblieben und wer hat Oma Meier entführt?Auf diese und tausend andere Fragen versuchen kleine und große Ermittler, die Antworten zu finden, und werden dabei so manches Mal von der verblüffenden Wahrheit überrascht.Für die zweite Krimianthologie von Papierfresserchens MTM-Verlags wurden 31 der eingereichten Kurzkrimis ausgewählt, um Kindern und Jugendlichen eine tolle Zeit mit fesselnden und überraschenden Geschichten zu bereiten.

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„Es muss ein großer Mann sein“, schlussfolgerte ich. „Bestimmt ist er stark. Und mutig, wenn er nachts herkommt. Vielleicht auch böse.“

„Wer coole, bunte Sterne malt, ist doch nicht böse“, widersprach Michelle. „Komm, Aylin, wir suchen ihn!“ Ich schluckte. Ich hatte Angst. Luki neben mir zitterte – entweder vor Kälte oder vor Angst oder beidem.

Da ertönte eine tiefe Männerstimme hinter uns. „Wollt ihr mir beim Malen helfen?“ Ich kreischte vor Schreck laut auf. Wie in Trance drehte ich mich um. Und dann erblickte ich ... meinen Klassenlehrer.

„Was machen Sie denn da?“, rief Michelle.

„Ich verschönere unsere Schule“, sagte Herr Milowski und grinste. „Ich hoffe einfach, dass der Direktor aufgibt und die Sterne dranlässt.“ Luki lachte ganz hysterisch. Verwirrt starrte ich zu meinem kleinen Bruder. Dann zu Michelle. Dann zu Herrn Milowski. Und dann ... dann lachten wir alle vier.

„Nehmt euch einen Pinsel!“, sagte Herr Milowski. „Und dann geht’s los!“

Kirsten Seidlitz, wurde 1988 geboren und hat sogar zwei Heimatstädte: Berlin, wo sie aufgewachsen ist, und Köln, wo sie Musik und Sonderpädagogik studiert. Es wurden bereits Kurzgeschichten von ihr in den Papierfresserchen-Anthologien „Wünsch dich ins Wunder-Weihnachtsland 5“, „Wie aus dem Ei gepellt 3“ und „Es war einmal im Sommer“ veröffentlicht.

*

Neffe in Not

„Wollen wir uns am Nachmittag treffen?“, fragte Lena ihre Freundin Julia, während die beiden von der Schule heimgingen. „Wir könnten auf den Spielplatz gehen.“

„Gute Idee“, antwortete Julia. „Wie wäre es um halb zwei bei mir?“

Lena nickte zustimmend. „Passt mir gut. Mit den bisschen Hausaufgaben bin ich bis ... Schau doch, da vorne geht Frau Wilfing! Sollen wir sie fragen, ob wir ihr helfen können? Vielleicht bekommen wir dann wieder ein paar ihrer köstlichen Kekse.“

Den beiden Mädchen lief schon das Wasser im Munde zusammen. Frau Wilfing war die beste Mehlspeisenköchin, die sie kannten. Und ihre Kekse schmeckten unbeschreiblich gut. So beeilten sie sich, um Frau Wilfing einzuholen.

„Guten Tag“, grüßten sie freundlich. „Können wir Ihnen irgendwie helfen?“

Frau Wilfing schreckte aus ihren Gedanken hoch. „Was, was ... Ach, ihr seid es“, stammelte sie. „Ich weiß nicht, ich wollte ...“

Lena warf Julia einen besorgten Blick zu. So verwirrt kannten sie die alte Frau gar nicht. Ratlos gingen sie neben ihr her.

Doch nach ein paar Schritten blieb Frau Wilfing vor der Eingangstür zur Bank stehen, zog vergeblich am Türknauf und seufzte: „Auch das noch! Zugesperrt!“

„Aber alle Banken haben über Mittag geschlossen“, meinte Julia erstaunt.

„Ja, ja, mein Kind, du hast ja recht“, antwortete Frau Wilfing. „Aber ich brauche doch so dringend Geld. Jetzt muss ich mich am Nachmittag noch einmal auf den Weg machen. Du weißt doch, wie schwer mir das manchmal fällt. Und heute ist so ein Tag. Ach, diese Aufregung!“

Lena schüttelte verwirrt den Kopf. Dann nahm sie die alte Frau bei der Hand und führte sie wie ein kleines Kind zur nebenan liegenden Bushaltestelle. „Kommen Sie nur, Frau Wilfing. Wir setzen uns jetzt hierher und Sie ruhen sich ein bisschen aus. Vielleicht können Sie uns ja erzählen, was Sie so aufregt.“

Frau Wilfing setzte sich folgsam. Julia und Lena nahmen rechts und links von ihr Platz. So saßen die drei ein paar Minuten schweigend da. Endlich begann Frau Wilfing zu sprechen. „Es war vor ungefähr einer Stunde, da hat Thomas angerufen. Er ist in großen Schwierigkeiten, hat er gesagt, und braucht dringend Geld. Ich bin die Einzige, die ihm helfen kann. Heute Abend kommt ein Bekannter vorbei und holt das Geld ab. Zwanzigtausend Euro! So viel habe ich natürlich nicht zu Hause liegen. Also bin ich gleich losgegangen. Doch jetzt ist die Bank geschlossen. Vielleicht sollte ich hier warten, bis sie wieder aufsperrt. Was meint ihr?“

Lena schüttelte den Kopf. „Dazu ist es doch viel zu kalt. Sie zittern ja jetzt schon. Wer ist denn dieser Thomas?“

„Ja, warte einmal, so genau weiß ich das auch nicht“, antwortete Frau Wilfing mit unsicherer Stimme. „Er hat gesagt, dass er mein Neffe ist und in Italien lebt. Vielleicht ist er der Enkel von Dorothea.“

„Und wer ist Dorothea?“, wollte Julia wissen.

„Das ist meine Schwester.“ Frau Wilfings Stimme war plötzlich wieder fest. „Sie lebte in Tirol, ist aber vor drei Jahren gestorben. Sie hatte drei Kinder und mehrere Enkel. Kann schon sein, dass einer von ihnen in Italien lebt.“

Julia warf Lena einen ratlosen Blick zu. Lena antwortete mit einem Achselzucken. Keines der Mädchen wusste, was da zu tun war. Schließlich erhob sich Frau Wilfing und seufzte. „Ich gehe jetzt nach Hause. Ich muss mich ausruhen, damit ich am Nachmittag wiederkommen kann. Ach, diese Aufregung!“

Als Lena um halb zwei bei Julia läutete, wartete diese schon aufgeregt auf ihre Freundin. „Hast du mit deiner Oma über Frau Wilfing gesprochen?“, wollte sie sofort wissen.

„Ja, schon“, antwortete Lena verständnislos. „Warum fragst du?“ Doch Julia antwortete nicht, sondern fragte selbst weiter: „Und was hat sie dazu gesagt? Hat sie schon die Polizei angerufen?“

„Polizei?“, rief Lena erschrocken. „Warum sollte sie denn das tun? Oma hat sich nur gewundert, dass Frau Wilfing so viel Geld hat.“

„Grüß dich, Lena, ich bin sofort fertig. Julia, beeil dich, wir müssen gleich los!“ Das war die Stimme von Frau Breier, Julias Mutter.

„Aber wir wollen doch auf den Spielplatz gehen“, protestierte Lena.

„Das geht jetzt nicht!“, rief Julia begeistert. „Wir müssen zur Polizei! Und vorher fahren wir noch zu Frau Wilfing! Du kommst doch mit?“ Lena nickte verwirrt.

Vorsichtig öffnete Frau Wilfing die Wohnungstür. „Julia, Lena, was wollt ihr denn hier? Ihr wisst doch, dass ich heute für euch keine Zeit habe.“

Schnell schlüpfte Julia in die Wohnung. „Ja, das wissen wir“, erklärte sie selbstsicher. „Deshalb sind wir auch hier. Meine Mutter möchte Ihnen gerne etwas sagen. Und wenn Sie nachher wollen, bringt meine Mutter Sie mit dem Auto zur Bank.“

„Das würden Sie wirklich machen?“, wandte sich Frau Wilfing an Frau Breier. „Sie müssen wissen, es ist wirklich sehr dringend und ich habe mir schon die ganze Zeit Sorgen gemacht, wie ...“

„Dürfen wir hineinkommen?“, unterbrach Frau Breier den Redefluss. „Es ist wirklich wichtig, was ich Ihnen sagen möchte.“

Frau Wilfing trat zur Seite und dirigierte ihren Besuch ins Wohnzimmer. Sie setzte sich sogleich erschöpft aufs Sofa und die Gäste nahmen ebenfalls Platz.

„Frau Wilfing“, fing Julias Mutter das Gespräch an. „Meine Tochter hat mir erzählt, dass ein gewisser Thomas Geld von Ihnen verlangt hat. Haben Sie schon einmal etwas vom Neffen-Trick gehört?“

„Neffen-Trick, nie gehört“, murmelte Frau Wilfing. „Was hat das mit mir zu tun?“

„Sehr viel sogar. Ich bin mir sicher, dass sie ein Opfer dieses Tricks sind“, antwortete Frau Breier und zog einen Zeitungsausschnitt aus ihrer Handtasche. „Sehen Sie, das war letzte Woche in der Zeitung. Die Polizei warnt vor allem ältere Menschen vor Betrügern. Diese nehmen telefonisch Kontakt auf und stellen sich als Neffe vor. Sie erzählen, dass sie im Ausland leben und dringend Geld benötigen. Und dass sie einen Bekannten schicken werden, der das Geld in Empfang nehmen soll.“

„Ja, genauso war es bei mir“, rief Frau Wilfing aufgeregt. Dann erfasste sie plötzlich die ganze Bedeutung des vorher Gesagten und hauchte: „Sie meinen, dass Thomas gar nicht mein Neffe ist? Dass mir das Geld gestohlen werden soll?“

Julias Mutter nickte. „Wissen Sie ganz sicher, dass Sie einen Neffen Thomas haben?“

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