I. Klimaschutz als Mehrebenen-Aufgabe 198 – 200
II. Nationaler Klimaschutz und Binnenmarkt 201 – 203
III. Nationaler Klimaschutz bei Fehlen von Sekundärrechtsakten 204 – 221
1. Verbot mengenmäßiger Beschränkungen 204
2. Verbot von Maßnahmen gleicher Wirkung 205 – 208
3. Ausnahmen von der Warenverkehrsfreiheit 209, 210
4. Klimaschutz als „zwingendes Erfordernis“ 211 – 213
5. Sachliche Grenzen unilateraler Klimaschutzmaßnahmen 214 – 219
6. Räumliche Grenzen unilateraler Klimaschutzmaßnahmen 220, 221
IV. Unilaterale Klimaschutzmaßnahmen bei Vorliegen von Sekundärrechtsakten 222 – 235
1. Mögliche Fallkonstellationen 222 – 224
2. Sekundärrechtlicher Klimaschutzrechtsakt mit Schutzverstärkerklausel 225 – 228
3. Sekundärrechtlicher Klimaschutzrechtsakt ohne Schutzverstärkerklausel 229 – 235
a) Auf Umweltkompetenzen gestützter Sekundärrechtsakt 230, 231
b) Auf Binnenmarktkompetenzen gestützter Sekundärrechtsakt 232 – 235
D. Vorgaben des Europäischen Beihilferechts 236 – 246 I. Problemaufriss 236 In der Klimaschutzpolitik wird sehr viel mit Subventionen gearbeitet. So gibt es etwa die EEG-Förderung für erneuerbaren Energie, wodurch die Energiewende fortgeführt werden soll. Es gibt nach dem Kraftwärme-Kopplungsgesetz Fördermittel für den Ausbau der klimafreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung. § 19 Abs. 2 Stromnetzentgeltverordnung enthält reduzierte Netzentgelte, wenn bestimmte netzstabilisierende Lastprofile eingehalten werden. Teilnehmer am EU-ETS bekommen Begünstigungen, um Carbon Leakage entgegen zu wirken. Dasselbe gilt für das neue deutsche Brennstoffemissionshandelsgesetz. Stromkostenintensive Unternehmen erhalten im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung eine erhebliche Reduzierung der EEG-Umlage zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit sowie zahlreiche Vergünstigungen bei der Energie- und Stromsteuer. 237 Kurzum wird in der nationalen Klimaschutzpolitik mit zahlreichen Subventionen im weitesten Sinne gearbeitet. Staatliche Beihilfen sind aber nach Art. 107 f. AEUV grundsätzlich verboten und nur im Ausnahmefall erlaubt. Wird dagegen verstoßen, droht den ehemals begünstigten Unternehmen eine Rückabwicklung weit zurück in die Vergangenheit, bei der das EU-Recht sogar Insolvenzen in Kauf nimmt.[284] Solche Vergünstigungen müssen daher mit der Wettbewerbsaufsicht der Kommission abgestimmt werden, wenn sie rechtssicher sein sollen. So standen daher auch noch einige Neuerungen durch das EEG 2021 unter beihilferechtlichem Genehmigungsvorbehalt.[285]
I. Problemaufriss 236, 237
II. Grundzüge des Beihilfeverbots 238 – 246
1. Begriff der Beihilfe 238 – 241
2. Legalausnahmen 242
3. Ermessensausnahmen 243 – 246
3. Kapitel Klimaschutzrecht für Wirtschaft und Kommunen Handbuch für Praxis und Beratung von Dr. Christoph Palme www.cfmueller.de
Bundesrecht Klimaschutzrecht für Wirtschaft und Kommunen Handbuch für Praxis und Beratung von Dr. Christoph Palme www.cfmueller.de
A. Verfassungsrecht 1 – 22 Klimaschutzrecht für Wirtschaft und Kommunen Handbuch für Praxis und Beratung von Dr. Christoph Palme www.cfmueller.de
I. Verfassungsbeschwerde gegen Klimaschutzgesetz 1
II. Grundrechtliche Schutzpflicht des Staates 2, 3
1. Körperliche Unversehrtheit und Eigentum 2
2. Gestaltungsspielraum des Gesetzgebers 3
III. Staatszielbestimmung Umweltschutz 4 – 22
1. Verpflichtung auf Klimaneutralität 4
2. Abwägung mit anderen Verfassungsgütern 5
3. Wissenschaftliche Unsicherheit 6
4. Internationalität des Phänomens 7
5. Konkretisierung durch Gesetzgeber 8
6. Recht auf effektiven Klimaschutz 9 – 14
a) Intertemporäre Freiheitssicherung 9
b) Zeitliche Komponente des Verhältnismäßigkeitsprinzips 10, 11
c) Regelung für Zeit nach 2030 verfassungswidrig 12 – 14
7. Verstoß gegen Parlamentsvorbehalt 15
8. Bewertung 16 – 22
a) Generationengerechtigkeit als Grundrecht 16, 17
b) Strikte Verpflichtung des Staates zum Klimaschutz 18
c) Aussagen des Gerichts für Jahre bis 2030 19 – 21
d) Konkrete Konsequenzen überschaubar 22
B. Klimaschutzrecht für Wirtschaft und Kommunen Handbuch für Praxis und Beratung von Dr. Christoph Palme www.cfmueller.de
Klimaschutzpaket 2019 Klimaschutzrecht für Wirtschaft und Kommunen Handbuch für Praxis und Beratung von Dr. Christoph Palme www.cfmueller.de
23 – 61 Klimaschutzrecht für Wirtschaft und Kommunen Handbuch für Praxis und Beratung von Dr. Christoph Palme www.cfmueller.de
I. Bundesklimaschutzgesetz 24 – 45
1. Regelungsgegenstand 24
2. Klimaschutzziele und Jahresemissionsmengen 25 – 27
3. Überwachung 28, 29
4. Ankauf von Emissionszuweisungen 30
5. Verschiebung zwischen Sektoren 31
6. Klimaschutzprogramme/Berichterstattung 32 – 34
7. Expertenrat für Klimafragen 35, 36
a) Zusammensetzung des Expertenrates 35
b) Aufgaben des Expertenrates 36
8. Vorbildfunktion der öffentlichen Hand 37, 38
a) Föderale Aspekte 37
b) Ausgestaltung der Vorbildfunktion 38
9. Klimaneutrale Bundesverwaltung 39
10. Klagerechte 40 – 45
a) Bundes-Klimaschutzgesetz als rein objektives Recht? 40
b) Subjektive Rechte durch andere Rechtsquellen 41 – 44
aa) Rolle höherrangigen Rechts 41, 42
bb) Klagerechte aus deutschem Verfassungsrecht 43, 44
c) Klagerechte aus dem Recht der Europäischen Union 45
II. Brennstoffemissionshandelsgesetz 46
III. Gesetz zum Klimaschutz im Steuerrecht 47 – 61
1. Übersicht 47
2. Förderung energetischer Maßnahmen bei selbst genutzten Gebäuden 48 – 57
a) Regelungsgegenstand 48
b) Erfasste Gebäude 49 – 51
c) Erfasste energetische Maßnahmen 52
d) Förderhöhe 53, 54
e) Verbot der Doppelförderung 55
f) Abrechnungsvorgaben 56
g) Zeitlicher Geltungsbereich 57
3. Erhöhte Entfernungspauschale 58
4. Mobilitätsprämie 59, 60
a) Ausgleich für Geringverdiener 59
b) Einzelheiten der Mobilitätsprämie 60
5. Reduzierter Umsatzsteuersatz ÖPNV 61
C. Emissionshandelsrecht 62 – 69 Klimaschutzrecht für Wirtschaft und Kommunen Handbuch für Praxis und Beratung von Dr. Christoph Palme www.cfmueller.de
I. Überblick 62
II. Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz 63 – 67
1. Übersicht 63
2. Geltungsbereich 64
3. Pflicht zum Erwerb von Emissionsberechtigungen 65
4. Beteiligte Stellen 66
5. Verknappung der Zertifikate 67
III. Nationaler Emissionshandel 68, 69
1. Ergänzung des Europäischen Emissionshandelssystems 68
2. Brennstoffemissionshandelsgesetz 69
D. Energiesteuern 70 – 93 Klimaschutzrecht für Wirtschaft und Kommunen Handbuch für Praxis und Beratung von Dr. Christoph Palme www.cfmueller.de
I. Überblick 70
II. Energiesteuer 71 – 84
1. Rechtsgrundlagen 71
2. Geltungsbereich 72, 73
3. Steuertarife 74
4. Steuervergünstigungen 75 – 84
a) Verbringen aus dem Steuergebiet 76
b) Herstellung von Energieerzeugnissen und von Strom 77
c) Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit 78, 79
d) Umweltpolitisch motivierte Steuervergünstigungen 80, 81
e) Steuerbefreiung für den Luftverkehr 82, 83
f) Steuerbefreiung für den Schiffsverkehr 84
III. Stromsteuer 85 – 88
1. Besteuerung von Strom 85
2. Stromversorgung von Schiffen 86
3. Öffentlicher Personennahverkehr 87
4. Produzierendes Gewerbe 88
IV. Weiterentwicklung zur CO 2-Steuer 89 – 93
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