I. Prinzip der begrenzten Einzelermächtigung 1 – 4
II. Subsidiaritätsprinzip 5 – 7
III. Umweltkompetenzen 8 – 19
1. Klimaschutzpolitik als Umweltpolitik 8
2. Berücksichtigung regionaler Unterschiede 9
3. Vorsorgeprinzip 10
4. Verursacherprinzip 11
5. Wissenschaftlichkeitsprinzip 12
6. Globalitätsprinzip Klimawandel 13, 14
7. Beschlusskompetenzen 15 – 19
a) Allgemeines 15 – 17
b) Rechtsetzungsverfahren 18, 19
IV. Kompetenzen für Energiepolitik 20 – 24
1. Felder der EU Energiekompetenzen 20
2. Grenzen der EU Energiekompetenzen 21 – 23
3. Rechtsetzungsverfahren 24
V. Binnenmarktkompetenzen 25 – 30
1. Binnenmarktbezug 25 – 28
2. Klimaschutz und Binnenmarkt 29
3. Rechtssetzungsverfahren 30
VI. Steuerkompetenzen 31, 32
1. Harmonisierung der indirekten Steuern 31
2. Einführung einer CO 2-Steuer auf Unionsebene 32
VII. Sonstige Politikbereiche 33
VIII. Abgrenzungsfragen 34 – 52
1. Problemaufriss 34
2. Abgrenzung zu Steuerkompetenzen 35 – 41
a) Maßnahmen überwiegend steuerlicher Art 35
b) Einordnung einer CO 2-Steuer 36 – 41
aa) Schwerpunkt der Tätigkeit 36
bb) Fiskalische Souveränität der Mitgliedstaaten 37 – 41
3. Abgrenzung von Binnenmarkt- und Umweltkompetenzen 42 – 47
a) Klimaschutz und Wettbewerb 42
b) Abgrenzung nach Regelungsgehalt 43 – 47
4. Abgrenzung von Umwelt- und Energiekompetenzen 48 – 52
a) Abgrenzung nach Schwerpunkt der Maßnahme 48
b) Umweltpolitik als Teilmenge der Energiepolitik 49
c) Energiesouveränität der Mitgliedstaaten 50 – 52
B. Sekundärrechtsakte 53 – 197 1. Allgemeines 53 Die EU hat im Rahmen ihrer Klimaschutzkompetenzen verschiedene Möglichkeiten, tätig zu werden, je nachdem welche Art von Sekundärrechtsakt sie wählt. Da die Rechtsfolgen erheblich unterschiedlich sein können, werden mögliche Arten von Sekundärrechtsakten vorab kurz dargestellt. Aufgeführt sind diese Möglichkeiten in Art. 288 AEUV , wonach für die Ausübung der Zuständigkeiten der Union die Organe Verordnungen, Richtlinien, Beschlüsse, Empfehlungen und Stellungnahmen annehmen können.
I. Mögliche Sekundärrechtsakte 53 – 58
1. Allgemeines 53
2. Richtlinien 54, 55
3. Verordnungen 56
4. Beschlüsse 57
5. Empfehlungen/Stellungnahmen 58
II. Klimaschutzstrategie der EU 59 – 64
1. Vorgaben des Pariser Abkommens 59
2. Europaweite Betrachtung 60
3. Drei-Säulen-Strategie 61 – 64
III. Grundlegende Klimaschutzrechtsakte 65 – 88
1. Klimaschutz-Governance-Verordnung 66 – 77
a) Koordinierende Verordnung 66
b) Ziele der Governance-Verordnung 67
c) Langfriststrategie 68
d) Integrierte nationale Energie- und Klimapläne 69 – 73
e) Unzureichendes Ambitionsniveau der INEK-Pläne 74 – 76
f) INEK-Plan Deutschland 77
2. Klimaschutzverordnung 78 – 86
a) Vierte Säule der EU Klimaschutzpolitik 78
b) Reduktionsziele 79
c) Flexibilitätsmechanismen 80
d) Compliance-Kontrolle 81, 82
e) Übertragung von Emissionszuweisungen 83, 84
f) Überwachung und Vollzug 85
g) Umsetzung in Deutschland 86
3. Klimaberichterstattungsverordnung 87, 88
a) Regelungsgegenstand 87
b) Regelungsinhalt 88
IV. Emissionshandel 89 – 107
1. Rechtsgrundlagen 89, 90
2. Grundkonzept der Emissionshandelsrichtlinie 91 – 106
a) Anwendungsbereich 91, 92
b) Kosteneffiziente CO 2-Reduktion 93
c) Cap and Trade 94
d) Ursprünglich großzügige Zuteilung der Mitgliedstaaten 95
e) Sukzessiver Systemumbau 96 – 99
f) Nutzung von Projektgutschriften 100 – 102
g) Carbon Leakage 103 – 105
h) Freistellung von der Industrie-Emissions-Richtlinie 106
3. Umsetzung in Deutschland 107
V. Erneuerbare Energien 108 – 119
1. Alte und neue Erneuerbare-Energien-Richtlinie 108
2. Zielsetzung der neuen Erneuerbare-Energien-Richtlinie 109
3. Verbindliches Gesamtziel der Union für 2030 110
4. Aufgabe verbindlicher nationaler Ausbauziele 111
5. Nationale Energie- und Klimapläne 112
6. Lückenschließungsmechanismus 113
7. Nationale Fördersysteme 114 – 118
a) Rolle der Umweltbeihilfeleitlinien 114
b) Vorgaben der neuen EE-Richtlinie 115 – 118
8. Umsetzung in Deutschland 119
VI. Ökodesign-Richtlinie 120 – 131
1. CO 2-Relevanz von Produkten 120
2. Konzept der integrierten Produktpolitik (IPP) 121 – 123
3. Erfasste Produkte 124
4. Regelungskonzept 125, 126
5. Lebenszyklus-Bewertung als Benchmark 127
6. Angemessenheitskriterien 128
7. Selbstregulierung als Alternative 129
8. Ausführungsverordnungen 130
9. Umsetzung in Deutschland 131
VII. Energieverbrauchskennzeichnungs-Verordnung 132 – 134
1. Geltungsbereich 132
2. Pflichten der Marktakteure 133
3. Pflichten der Mitgliedstaaten 134
VIII. CO 2-Emissionsnormen für Fahrzeuge 135 – 138
1. Senkung der CO 2-Flottenzielwerte 135, 136
2. Geltungsbereich 137
3. Überwachung 138
IX. Gesamtenergieeffizienzrichtlinie Gebäude 139 – 151
1. Regelungsgegenstand 139
2. Schutzverstärkerklausel 140
3. Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz 141, 142
4. Ausnahmen 143
5. Finanzierungsinstrumente 144
6. Energieausweise 145 – 147
7. Inspektion von Heizungs- und Klimaanlagen 148, 149
8. Änderungsrichtlinie 2018 150
9. Umsetzung in Deutschland 151
X. Energieeffizienzrichtlinie 152 – 174
1. Regelungskonzept 152
2. Energieeffizienzziele 153 – 155
3. Renovierung Bestandsgebäude 156, 157
4. Vorbildcharakter öffentlicher Gebäude 158 – 162
5. Beschaffung öffentlicher Einrichtungen 163, 164
6. Energieeffizienzverpflichtungssysteme 165
7. Energieaudits und Energiemanagementsysteme 166, 167
8. Verbrauchserfassung 168
9. Effizienz bei der Wärme- und Kälteversorgung 169
10. Energieumwandlung/-verteilung 170
11. Energiedienstleistungen 171 – 173
12. Umsetzung in Deutschland 174
XI. Kohlendioxidspeicherung 175 – 181
1. Allgemeines 175
2. Auswahl von Speicherstätten 176
3. Explorationsgenehmigungen 177
4. Speichergenehmigungen 178, 179
5. Zugang zum Transportnetz und zu den Speicherstätten 180
6. Umsetzung in Deutschland 181
XII. Energie- und Stromsteuer 182 – 197
1. Regelungsgegenstand 182, 183
2. Bereichsausnahmen 184
3. Steuersätze 185, 186
4. Zwingende Steuerbefreiungen 187, 188
5. Fakultative Steuervergünstigungen 189, 190
6. Ausnahmen für energieintensive Unternehmen 191, 192
7. CO 2-Steuer 193 – 197
a) CO 2-Steuer auf Unionsebene 193
b) CO 2-Steuer auf Bundesebene 194
c) CO 2-Steuer auf Landesebene 196
d) Anpassung des Energie- und Stromsteuerrechts 196, 197
C. Nationale Alleingänge im Klimaschutzrecht 198 – 235 I. Klimaschutz als Mehrebenen-Aufgabe 198 Es wurde bereits mehrfach deutlich, dass Klimaschutz eine Mehrebenen-Aufgabe ist, die nur durch das Zusammenwirken internationaler und europäischer Anstrengungen sowie Anstrengungen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene, aber auch durch Anstrengungen von Wirtschaft und Zivilgesellschaft gelingen kann. 199 Dies hat aber zur Folge, dass es auf all diesen Ebenen zu rechtlichen Regelungen kommt, die ihrerseits wiederum zu Verschränkungen der Rechtsordnungen führen. Gerade beim Verhältnis des europäischen Klimaschutzrechts zum nationalen Klimaschutzrecht wird dies besonders deutlich. Denn oft hat die Europäische Union den Anspruch, mit ihren Rechtsakten die Materie abschließend zu regeln und den Mitgliedstaaten daher nur noch begrenzte nationale Spielräume für eigene Gesetze zu belassen. Dies ergibt sich schon aus der Logik eines Binnenmarkts, der ja gerade durch einheitliche, von der Europäischen Union gesetzte Regeln definiert ist.[254] 200 Andererseits wird aber auch gerade im Klimaschutz immer wieder bemängelt, dass die Europäische Union hier nicht ambitioniert genug sei. Es stellt sich daher die Frage, welche Spielräume die deutsche Politik [255] hat , national ambitionierteren Klimaschutz über die Vorgaben des europäischen Klimaschutzrechts hinaus zu betreiben.[256] Diese Fragen haben hohe Praxisrelevanz wie die Diskussion etwa um die Einführung einer nationalen CO 2 -Steuer[257] oder auch um die europarechtliche Zulässigkeit des Brennstoffemissionshandelsgesetzes [258] zeigt.
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