Helmut Luft - Golf ist ganz einfach

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Wie man detailkundig alltägliche und bisweilen wenig bekannte Golf-Probleme aufdeckt, sie wissenschaftlich und dennoch unterhaltsam bearbeitet und Lösungen anbietet?
In «Golf ist ganz einfach» werden neue Ansätze gezeigt und technische sowie mentale Hilfen gegeben, wie man aus unnötigen Selbstbehinderungen herauskommen, Formkrisen emotional überleben, sein Spiel stabilisieren und sein Handicap verbessern kann.
Aus dem Inhalt:
Roughplayers Leiden – Wie man trotzdem überlebt – Das Mentale: Fluch und Segen – Wie Psychologie hilft – Wie wir Trost finden – Ein Spiel für jung und alt, oder?­ – Golf in the wild
Ein attraktives Geschenkbuch, das Wissenswertes und Nützliches auf unterhaltsame Weise darstellt.

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Dabei ist es gar nicht so schwer, aus dem inneren Rough, in dem man sich verfangen hat, herauszukommen. Man muss einen Weg sehen und muss ihn gehen, und jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt.

Überlegen Sie sich, welche Hindernisse ein Grund für Ihre Formtiefs sein könnten. Wenn Sie noch keines finden können, dann denken Sie sich als ersten Schritt eben eines aus, mit dem Sie sich vor sich selbst und andern rechtfertigen können. Raten Sie, was es bei Ihnen sein könnte, und folgen Sie dabei Ihrem Gefühl. Der Rücken, die Bandscheibe, die Arthrose, das Knie- oder Hüftgelenk, die mangelnde Übung leuchtet jedem ein. Das sind zuerst nur gute Ausreden, die aber bekanntlich zur Stabilisierung des Selbstwertgefühls absolut nötig sind, im Golf genau so wie im Leben. Der Zweck heiligt die Mittel. Die Erfahrung zeigt dann, dass Sie mit Ihrer Vermutung nicht selten intuitiv sogar richtig liegen. Ihre Diagnose wird sich bestätigen oder Sie werden eine andere Ursache herausfinden, an der Sie arbeiten können. Wichtig ist, dass Sie den ersten Schritt tun, um aus der Lähmung und Verwirrung, dem psychischen Rough, herauskommen und ernstlich anfangen, den wirklichen Ursachen Ihrer Formtiefs auf die Spur zu kommen.

Technik und Mechanik nutzen

Die Angst des Roughplayers vor den Tücken des Golfschwungs lässt sich auflösen. Dem Ball gut zusprechen, ihn anschreien, ihn bitten, sogar den Himmel anflehen, bewegt ihn keinen Millimeter. Er sperrt sich wie ein störrischer Esel oder wie unsere Kinder im Trotzalter.

Was hilft ist, näher hinzuschauen und festzustellen, dass der Ball ausschließlich durch Technik und mechanische Kräfte in Bewegung gesetzt wird, und durch nichts sonst.

Den Kräften der Mechanik gehorcht er unverzüglich, setzt sie 1 zu 1 in Bewegung um, er hat keine Wahl, er muss den physikalischen Gesetzen folgen. Das können wir uns zunutze machen. Wir können uns darauf verlassen, dass der Ball genau das und nur das tut, was die Mechanik ihm vorschreibt . Das entlastet uns sehr, denn zum Glück und zum Trost gibt es beim Golf nur zwei sehr einfache den Golfball bewegende Kräfte. Diese sind:

1. Die Bewegungskraft durch Stoß oder Schwung. Geben Sie einem Ball einen Stoß oder Anschub, etwa mit dem Putter, dann muss er genau in die Richtung rollen und genau so weit, wie die Stoßkraft dosiert war. Das müssen wir uns zunutze machen. Wenn wir uns darauf konzentrieren, dass der Ball dem Naturgesetz der Mechanik folgen muss, geht die Nervosität sofort weg und wir fühlen uns ruhig und souverän.

Beim Putten mit seiner einfachen Pendelbewegung spürt man das sofort. Aber auch bei Hölzern und Eisen muss der Ball die Schwung-Energie 1 zu 1 in Bewegung verwandeln und in der Treffrichtung davonfliegen. Die Gesetze der Mechanik lassen ihm keine Wahl.

2. Die Schwerkraft , Erdanziehung oder Gravitation. Sie wurde von Newton entdeckt, als er einen Apfel vom Baum fallen sah. Der Apfel hat keine Wahl, und der Golfball, den wir von der Nasenspitze fallen lassen, muss ebenso in einer geraden Linie zur Erde fallen. So können Sie z. B. sehen, wie Ihre Ansprechhaltung ist oder ob Sie über der Puttlinie stehen. Auf die Schwerkraft ist ebenso wie auf die Mechanik absolut Verlass und wir können die Auswirkungen der Erdanziehung beim Golf gut nutzen:

Sie sorgt dafür, dass der Ball immer abwärts rollt und dabei den Neigungen und Hängen der Erdoberfläche folgt. Schlägt man ihn auf eine seitliche Böschung, so können wir uns darauf verlassen, dass er aufs Fairway zurückrollt. Schlagen wir auf ein hängendes Grün, und zwar oberhalb des Lochs, so wird er an (und wenn wir ein bisschen beten: in) das Loch rollen.

Wasser folgt sehr genau den Linien der Schwerkraft, und es kann uns sehr helfen, die Puttlinie herauszufinden, wenn wir uns vorstellen, wie es auf dem Grün fließen würde.

Zum guten Schluss hat die Schwerkraft die wunderbare Wirkung, den Ball mit Klack-Geräuschen, die uns wie himmlische Musik vorkommen, ins Loch fallen zu lassen.

Schwungkraft und Schwerkraft sind Gegenspieler . Der Schwung treibt den Ball voran und in die Höhe, und die Schwerkraft macht die Länge unserer Schläge berechenbar. Sie sorgt dafür, dass auch unsere gewaltigsten Schläge nicht im Himmel verschwinden, sondern zur Erde und ins Loch niederfallen – und sie nimmt uns die Sorge, jemanden außerhalb unserer Schlaglänge schädigen zu können. Da gibt es allerdings Ausnahmen, denn die häufigste Erklärung, warum man doch jemanden gefährdet hat, ist: So weit habe ich noch nie geschlagen!

Halten wir uns daran, dass der Ball unseren simplen mechanischen Befehlen folgen muss, ist alles ganz leicht und wir spielen ein zuverlässiges, schönes Golf.

Rettende Bilder

Die Mechanik des Schwungs lässt sich in rettenden Bildern zusammenfassen. Man braucht sie sich nur vorzustellen, und sie setzen sich automatisch in den Golfschwung um, ohne dass man an technische Einzelheiten denken muss.

Ein sehr hilfreiches Bild ist das von einem großen Rad , das man einfach um sich herum schwingen lässt. Da es etwa drei Meter Durchmesser hat, entsteht an seiner Peripherie eine enorme Fliehkraft, mit der der Ball davonzieht. Wichtig ist, dass es ein rundes und großes Rad ist. Je kleiner und unrunder es durch Anziehen der Arme wird, desto weniger straff wird der Ballflug. Die Speichen müssen also ausreichend gestreckt bleiben und Sie müssen das Rad beherzt rotieren lassen. Propeller, Windmühlflügel oder das Kettenkarussell sind vom Rad abgeleitete nützliche Bilder. Drehen Sie das große Rad, der Rest geschieht von selbst. Das kann dem Roughplayer sehr helfen, sich bei den langen Schlägen sicher zu fühlen.

Das Rad sich als Ziffernblatt einer Uhr vorzustellen, ist ein sehr nützliches Bild, besonders für die Annäherungen. Man ermittelt vorher, welche Länge einer bestimmten Uhrzeit entspricht. Je nach beabsichtigter Länge des Schlages braucht man nur von 3 nach 9 Uhr oder von 2 nach 10 Uhr usw. zu schwingen, und der Ball landet dort wo er soll, weil er gar nicht anders kann. An das Zifferblatt denken und dann einfach zum Ziel hin schwingen, das ist es.

Gut ist es auch, den Schwung als ein Präzisionsuhrwerk anzusehen, das auf mechanisch festgelegte Weise abschnurrt, wenn man es nur aufgezogen und freigegeben hat.

Solange alles gut läuft, brauchen Sie daran nicht zu denken, und können Ihr schönes Golf genießen. Wenn Sie aber in den Zustand des Roughplayers geraten, ist es höchste Zeit, sich die rettenden Bilder – Rad, Zifferblatt, Uhr – von einfachen mechanischen Abläufen, die jedes Kind kennt, in Erinnerung zu rufen. Das nimmt die Angst und gibt die Sicherheit, uns wieder als guter Golfspieler zu fühlen.

Wenn Ihnen jemand sagt, das sei Maschinengolf, was Sie da spielen oder Ihr Schwung sei hölzern wie bei Pinocchio – machen Sie sich nichts draus. Eine B-Note für die Schönheit gibt es beim Golfschwung nicht. Sogar Weltklassespieler haben manchmal einen Schwung, der aussieht, als ob ein Tintenfisch vom Baum fiele . Was für Sie zählt, ist nur, dass Sie sich wieder fangen und wieder Freude am Spiel haben.

Dann bleibt die Technik nicht mehr etwas Fremdes. Der Schläger kommt Ihnen dann nicht mehr als ungeeignetes Werkzeug vor, sondern ist ein natürlicher Teil ihres eigenen Körpers, ist Arm und Hand und die Bewegung wird ganz natürlich.

Dem Körper vertrauen

Ein natürlicher, flüssiger Schwung ist jedem möglich. Störungen und Verunsicherungen entstehen nur, wenn wir unsere Unbefangenheit und das Vertrauen in unseren Körper verlieren. Das ist aber vermeidbar, denn die ganze Leichtigkeit und Sicherheit von Bewegungsabläufen ist natürlicherweise in jedem vorhanden. Am Beispiel eines Affen, der sich mit den Armen elegant durch den Dschungel hangelt, sehen wir, wie natürliche Bewegungen ablaufen. Er fragt sich nicht, ob er so oder so greifen und wie er sein Gewicht verlagern und den Release machen muss, sondern er sieht die Banane, schwingt sich einfach hin und überlässt sich unbekümmert seinen von Reflexen und Instinkten gesteuerten Handlungsabläufen. Ebenso werden bei jedem Menschen alle Bewegungsmuster von einer Wahrnehmung oder einem Wunsch ausgelöst und laufen über Schaltkreise in Gehirn und Rückenmark dann automatisch ab. Die Probleme der Roughplayer entstehen daraus, dass sie diesen natürlichen Ablauf nicht geschehen lassen sondern durch Denken und Ängste stören und blockieren. Einer meiner Pros, über meine Verrenkungen verzweifelt, empfahl mir wie ein Gorilla zu schwingen, geduckt und wild. Manchmal funktionierte das sogar .

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