Keith Hamaimbo - Wer bin ich?

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Kann ein psychologisches Modell, das neun Persönlichkeitstypen unterscheidet, auch im christlichen Rahmen eingesetzt werden? Welche Vorteile bringt es, das Enneagramm in der Seelsorge, der Jugendarbeit u.a. einzusetzen – und wo liegen die Gefahren?
Der Autor nähert sich aus geschichtlicher, enneagrammatischer und theologischer Perspekive der Frage nach dem Einsatz des Enneagramms in Ergänzung zu gängigen pastoralen Ansätzen einerseits analytisch – angefangen beim Wüstenvater Evagrios Pontikos bis zur neueren Enneagrammliteratur -, andererseits im Gespräch mit Christen wie Nicht-Christen. Dabei wird das Enneagramm als mögliche Hilfe angesehen, den Menschen als Subjekt seines Daseins in den Mittelpunkt kirchlichen Handelns zu stellen.

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Es kann auch vorgeschlagen werden – so wie es Mona Coates in der zuvor erwähnten Diskussion tut –, dass es sinnvoller wäre, die Bögen nicht als Kontrolltest, sondern als „Primär-Test“ für diejenigen zu verwenden, die sich zum ersten Mal mit dem Enneagramm beschäftigen. Hier liegt das Problem darin, dass – obwohl die Werte nach Punktzahlen Informationen über die möglichen Muster liefern – die Motivationen aber nicht berücksichtigt werden. So kritisieren Metz und Burchill, dass bei einem solchen Zugang die Werte immer zumindest begrenzt seien, da diese Fragen statt der Motivation das Verhalten beträfen. 379Nach Schulz „spiegeln [die Fragebögen] in der Regel nur den gegenwärtigen Stand und differenzieren nicht zwischen Hinweisen auf das Grundmuster und den Wunschvorstellungen bzw. Projektionen.“ 380Daher schlagen Metz und Burchill vor, dass die Fragen in den Bögen nicht neutral bleiben dürfen, sondern so gestellt werden sollten, dass sie über die Motivation von bestimmtem Verhalten Bescheid wissen wollen. 381Ansonsten basieren sie lediglich auf der oberflächlichen Beschäftigung mit Verhaltensmustern. Nur wenn dies vermieden wird, kann differenzierter mit den einzelnen Themen umgegangen werden.

Schulz behauptet, dass die von Palmer entwickelte systematische Interviewtechnik (Typisierungsinterview) viel genauer sei, wenn es darum geht, das richtige Muster herauszufinden. Allerdings bringt Schulz seine Bemerkung in Bezug auf die Interviewtechnik den Aspekt des professionellen Trainings und der Selbsterkenntnis hinzu. Nach ihm sind diese voneinander nicht zu trennen. Unter „Supervision“ werden die Techniken des Typisierens vermittelt. Dabei wird die Selbsterkenntnis an vorderste Stelle gesetzt. Nur wenn man den „inneren Beobachter“ für die Selbsterkenntnis einsetzen könne, dürfe man sich zutrauen, anderen bei der Typisierung zu helfen. 382Nach Naranjo kann das auch bedeuten, dass man nicht mehr auf die Musterbeschreibungen, die zum Teil irreführend seien und beliebig interpretiert werden könnten, angewiesen sei, wie man es für nötig halte, sondern man auf eine tiefere Menschenkenntnis zurückgreife. Man lernt, durch andere zu sehen, aber unter der Voraussetzung, dass man sich selber durchschaut hat. Das Typisieren bleibt somit nicht beim methodischen Vorgang, sondern geht weiter zu ‚sich in den Anderen hineinversetzen‘ und ‚auf einer tieferen persönlichen Ebene verstehen lernen‘. 383Somit betonen auch Schulz und Naranjo, dass viel Wert auf die Kunst des Typisierens gelegt werden sollte

Ein anderer Aspekt, der bei der Typisierung betont werden sollte, ist der des Austausches. Im vorigen Zitat von Rohr und Ebert und schließlich bei Garro wird gezeigt, wie hilfreich es sein kann, wenn man mit nahestehenden Menschen ins Gespräch kommt und über das eigene Muster spricht. Coates schlägt sogar vor, dass man als Alternative im Umgang mit Fragebögen so vorgehen könne, dass Personen, die einem nahestehen, die Fragebögen ausfüllen und die Werte gemeinsam auswerten könnten. 384Dadurch, dass andere die Antworten, gewinnt die Übung einen höheren Grad an Objektivität. Einen anderen Menschen über sich sprechen zu lassen, ist zudem ein Zeichen von Vertrauen und Offenheit. Ein Beispiel hierfür ist das von Herrn Schulte. Er berichtet, dass – um sicherzustellen, dass er das richtige Muster gefunden habe – er andere Personen gefragt habe, wie sie ihn sähen und erlebten. Nach Herrn Schulte sei er positiv überrascht gewesen, dass andere ihn tatsächlich so sähen, wie es zum Teil in den Beschreibungen stehe. Für ihn war dieser Schritt hilfreich, nicht nur weil er sich mit dem herausgefundenen Muster wohlgefühlt und sich damit identifiziert habe, sondern weil er merkte, dass Andere ihn wahrnähmen, so wie er sei, und die Schwierigkeiten, die er im Leben hatte, zum Teil nachvollziehen konnten. 385Die Übung hat nicht nur sein Wissen über sich selbst erweitert, sondern das Urteil seiner Mitmenschen in diesem Rahmen wertzuschätzen gelehrt. Hier wird ersichtlich, dass durch die Übung Beziehungen jeglicher Form bereichert werden können. Je nachdem, wie die Beteiligten damit umgehen, kann die Kommunikation bereichert werden. Es kann auch ein erster Zugang sein, über sich in einer nicht urteilenden Art zu sprechen. 386Der emeritierte Professor für Pastoralpsychologie und Pastoralsoziologie Josef Schwermer schreibt in seinem Buch „Das helfende Gespräch in der Seelsorge“, dass bei allen helfenden Gesprächen Carl Rogers’ Bedingungen für eine erfolgreiche Kommunikation zu beachten seien, nämlich: „1.einfühlendes Verständnis, 2. Wertschätzung und Wärme und 3. Echtheit und Selbstkongruenz.“ 387Mit anderen Menschen, die einen gut kennen, über sich zu sprechen, setzt die eben aufgelisteten Werte voraus. Andersherum könnte die Offenheit zu solchen Gesprächen zu diesen Werten führen.

2.4.2. Herausforderungen beim Typisieren nach Riso und Hudson

An dieser Stelle wird gezeigt, was das Typisieren erschweren kann und worauf geachtet werden sollte, wenn Personen typisiert werden. Die Ausführungen werden Risos/ Hudsons Buch „ Understanding the Enneagram. The practical guide to personality types “ 388entnommen. Die nachfolgenden Ausführungen sind somit Wiedergaben und Kommentare zu Risos und Hudsons Arbeit.

Riso und Hudson begründen die Wichtigkeit einer richtigen Typisierung in Bezug auf den Wachstumsprozess, nämlich, dass der Einstieg in den Wachstumsprozess mit dem Enneagramm als Prozessmodell mit einer Typisierung beginnt. Wenn eine Typisierung nicht richtig ist, so Riso und Hudson, bringt einem das enneagrammatische Wissen nichts Weiteres als etwas Interessantes ( fascinating curiosity) . Problematisch wird es, wenn durch das Enneagramm Interesse für das Wissen um den Anderen geweckt wird und dadurch der Blick für das Eigene verloren geht. 389Man analysiert und bewertet andere Menschen auf eine pseudo-psychologische und spirituelle Art, wenn einem zugleich die Arbeit an sich selber nicht am Herzen liegt. Man vermittelt etwas, ohne ein persönliches Zeugnis und die Überzeugung darüber ablegen zu können. Dies kann mit Jesu Mahnung verglichen werden, nämlich den Splitter im Auge des Anderen herausnehmen zu wollen, aber den Balken im eigenen Auge nicht wahrnehmen zu wollen. (Mt 7,3).

Im Weiteren die Gedanken Riso/Hudsons über Herausforderungen bei der Typisierung:

- Sogar wenn alle wichtigen Merkmale des Enneagramms berücksichtigt werden, ist es kaum möglich, dass man sich völlig sicher über alle ausgeführten Typisierungen sein kann. Denn eine Person ist mehr als eine typologische Zusammenstellung menschlichen Verhaltens. Darüber hinaus ist das Enneagramm, wie vorhin gezeigt, ein komplexes „System“, das sich auf einzelne Menschen bezogen als verwirrend erweist. 390

- Da ein Individuum mehr als die typologische Beschreibung ist, reichen die Beschreibungen für alle Aspekten des menschlichen Verhaltens nicht aus. Es braucht viel Zeit und Übung, um überhaupt eine grundlegende Übereinstimmung der Myriade an menschlichem Verhalten und die enneagrammatischen Beschreibungen zu verstehen. 391

- Jedem sollte bewusst sein, dass nicht alle Eigenschaften, die einem Typ zugeteilt sind, als letzter Schlüssel zum Typisieren gelten können. 392Eine gewisse Spannbreite sollte immer beachtet werden.

- Die Komplexität des Enneagramms birgt in sich die Gefahr der Verwechslung der Typbeschreibungen. Bei über 486 Variationen der Enneagramm-Muster kommt es vor, dass sich ein gewisses Verhalten bei mehreren Mustern bemerken lässt. Um die Nuancen in den Ähnlichkeiten der Muster zu zeigen, wird ein großer Teil des Buches darauf verwendet zu zeigen, worin jeder Typ sich von dem anderen unterscheidet. Hier wird besonders auf die mögliche Motivation für ein auf den ersten Blick gleich zu bewertendes Verhalten hingewiesen. 393

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