Kay Peter Jankrift - Krankheit und Heilkunde im Mittelalter

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Ob Kaiser oder Papst, Kaufmann, Bauer oder gar Arzt, ob Frau oder Mann, jung oder alt – Krankheit und Tod kann niemand entgehen. Wie gingen die Menschen des Mittelalters mit diesen zentralen Konstanten menschlicher Existenz um, welche Auswirkungen hatten z.B. Seuchen auf die Gesellschaften, welche Folgen der plötzliche Tod eines Herrschers? Auf der Basis interdisziplinärer Forschungen gibt Kay Peter Jankrift einen konzisen Überblick: Einleitend skizziert er, welche besonderen Informationen die verschiedenen Quellengattungen bieten. Die theoretischen Grundlagen der mittelalterlichen Medizin, wesentliche Entwicklungslinien abendländischer Heilkunde, die Bedrohungen, die für mittelalterliche Gesellschaften von Krankheiten wie Pest oder Lepra ausgingen sowie das Verhältnis von Ärzten und Patienten zueinander stehen im Mittelpunkt der folgenden Kapitel. Abschließend handelt er vom zeitgenössischen Umgang mit dem Tod.

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Gründe der konziliären Einschränkungen

Für diesen Wandel in der Haltung der höchsten Geistlichkeit gegenüber der Ausübung der Medizin durch Kleriker mögen zwei Gründe verantwortlich gewesen sein: Zum einen befürchtete man, die Geistlichen könnten ihre eigenen Pflichten über das Studium und vor allem die zeitaufwändige Ausübung der Medizin vernachlässigen. In diesem Sinne rückten die geistigen Strömungen des 12. Jahrhunderts die Pflege der Seele deutlich gegenüber der Pflege des Körpers in den Vordergrund. Einer der herausragendsten Exponenten des Mönchtums zur Mitte des 12. Jahrhunderts, der Begründer des Zisterzienserordens Bernhard von Clairvaux, war der Klostermedizin gegenüber alles andere als wohl wollend eingestellt. Er akzeptierte sie in ihrer bestehenden Form bestenfalls als ein zu duldendes Übel. Der zweite Grund, der zugleich mit der Abtrennung der Chirurgie aus dem Kreis medizinischer Betätigung zusammenhängt, basiert auf religiös-ethischen Vorstellungen. So ließ es sich kaum miteinander vereinbaren, dass ein Geistlicher möglicherweise sogar im Abstand nur weniger Stunden sowohl mit Blut in Berührung kam als auch den reinen Leib Christi in Form der Hostie zur Messfeier in Händen hielt. Erschwerend kam hinzu, dass für die wenigen anatomischen Sektionen in aller Regel auf die Leichen von Verbrechern zurückgegriffen werden musste. Und auch, wenn der Arzt den Toten gar nicht selbst berührte, sondern durch einen so genannten Prosektor öffnen ließ, haftete dem Vorgang etwas Verunreinigendes an. Immerhin wurde die Integrität eines Körpers zur Befriedigung wissenschaftlicher Neugier mit unwiderruflichen Konsequenzen für den Zustand bei der Wiederauferstehung zerstört. Deshalb hatte schon Augustinus im 5. Jahrhundert den Nutzen anatomischer Sektionen in Zweifel gezogen.

Verbunden mit dem für Kleriker erlassenen Verbot zur Ausübung der Chirurgie hat sich das noch heute weit verbreitete Missverständnis entwickelt, die Kirche habe anatomische Sektionen während des Mittelalters generell untersagt. Wenngleich die Geistlichkeit aus den oben genannten Gründen auch eine kritische Haltung zu dererlei Eingriffen bezog, hat ein allgemeines Verbot derselben jedoch nie existiert.

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