Lara Greystone - Gefangene aus Liebe

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Im letzten Moment hat Lara es geschafft, John aus den Klauen seiner Feinde zu retten. Doch das hatte seinen Preis, denn nun lässt der attraktive Vampir sie nicht mehr gehen, weil er um ihre Sicherheit fürchtet. Er sieht zwar zum Anbeißen aus und ist auch noch reich, doch nun ist sie gefangen in seiner dunklen Welt ohne Sonnenlicht und kämpft nicht nur gegen ihre Klaustrophobie, sondern auch dagegen, ihr altes Leben und ihre Karriere aufzugeben. Aber spielt das noch eine Rolle, wo ihr Gehirntumor nicht einmal durch sein Vampirblut geheilt werden konnte und ihr großer, endgültiger Blackout kurz bevorsteht? Aber vielleicht erwischt Johns Erzfeind sie ja vorher, denn auf dessen Hitliste steht sie nun ganz oben…
Teil zwei der Geschichte von John&Lara aus der Reihe «Unsterblich geliebt».
Überarbeitete Auflage der Erstveröffentlichung von 2014

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***

Lara wachte in einem Gefühl völliger Geborgenheit und Wärme auf, das sie nie zuvor in ihrem Leben verspürt hatte. John lag auf dem Rücken, sie auf der Seite, mit ihrem Kopf auf seiner Schulter. Im Schlaf hatte sie sich wie selbstverständlich eng an seinen warmen, starken Körper gekuschelt. Sein muskulöser Arm war in einer gleichermaßen besitzergreifenden wie beschützenden Geste um sie geschlungen, so als wäre das ganz normal.

Sicher, sie waren gemeinsam durch die Hölle gegangen, dennoch war das gerade mal die zweite Nacht, die sie zusammen in seinem Bett verbrachten, und die erste, in der sie auch neben ihm aufwachte.

Sie nahm diesen wunderbaren Moment in sich auf und blieb ganz still liegen, als würde der Augenblick sonst verschwinden wie ein scheues Reh.

Am liebsten würde sie jeden Morgen so aufwachen oder einfach den Rest ihres Lebens hier bei ihm liegen bleiben.

Unter der Decke lag ihre Hand auf seiner Brust. Johns Haut fühlte sich warm und weich an, konnte aber die Stärke der Muskeln darunter nicht verbergen. Wie in einem blitzartigen Aufleuchten stand ihr kurz das Bild seines verbrannten, blutigen Oberkörpers vor Augen. Ihre Hand zuckte erschrocken zurück, aus Angst, ihm damit wehzutun.

„Du bist in Sicherheit, schlaf weiter“, murmelte John mit geschlossenen Augen und zog sie noch näher an sich.

Aber ihr Herz raste mit einem Mal. Sie musste einfach wissen, ob mit ihm alles in Ordnung war, musste das mit eigenen Augen sehen.

Sein gefolterter Körper war ein Anblick des Grauens gewesen, sich davon überhaupt jemals zu erholen, widersprach jeder Vernunft.

Natürlich war das Schlafzimmer durch die Stahljalousien völlig verdunkelt, doch John hatte eine gedimmte Nachttischlampe angelassen – vermutlich wegen ihrer Klaustrophobie. Leider würde die Lampe dagegen kaum helfen, aber für ihr jetziges Vorhaben spendete sie genug Licht.

Ganz vorsichtig, um ihn nach den enormen Strapazen der letzten Tage nur ja nicht zu wecken, schob sie die Decke bis zu seiner Hüfte hinunter.

Ihre Augen wanderten über seinen Körper.

John war wunderschön und makellos – überall.

Zitternd holte sie tief Luft und fuhr mit ungläubigem Staunen sacht über seine verführerische Haut, die zum Streicheln geradezu einlud.

Unendlich erleichtert, ja beinahe erlöst, legte sie ihren Kopf danach wieder auf seine breite Schulter. Sie waren beide in eine Katastrophe geraten und hatten gemeinsam überlebt – nicht wie damals im Tunnel, als ihr Freund zurückblieb und seine verkohlte Leiche nur noch anhand des Gebisses identifiziert werden konnte.

John und sie hatten überlebt, weil sie sich bedingungslos zusammengetan hatten. Na ja – fast bedingungslos.

Beim Gedanken an den erlebten Horror lief ihr eine Träne über die Wange.

Er war entsetzlich gefoltert worden und hatte tagelang nicht geschlafen. Daher widerstand sie schweren Herzens dem Drang, John vor lauter Glück an sich zu pressen, loszuheulen und anschließend jeden Zentimeter an ihm fühlend zu erkunden.

Vorsichtig schlüpfte sie unter Johns Arm hindurch, stand auf und zog seinen Morgenmantel über. Auf Zehenspitzen schlich sie ins Bad und schloss so leise wie möglich die Tür. Heilfroh atmete sie durch, denn dies war der einzige Raum, in dem ihre Klaustrophobie nicht die würgenden Klauen um sie legte. Die verglaste Außenwand schenkte ihr eine Aussicht auf das parkähnliche Gelände. Sie entdeckte Wildheart, Quints Pumadame, die sich genüsslich im Sonnenschein auf dem saftigen Gras wälzte.

Dann zog der große Spiegel über den beiden Waschbecken ihre Aufmerksamkeit auf sich. Mit lilafarbenem Lippenstift stand dort geschrieben:

Lust auf Frühstück?

Bei mir, sobald Du wach bist.

Ara.

Daneben prangten ein fetter Smiley und ein Pfeil nach unten.

Dort, unter dem Waschbecken, entdeckte sie die übergroßen, pinkfarbenen Bärentatzen-Hausschuhe aus Plüsch, die Ara ihr beim letzten Aufenthalt geschenkt hatte.

Ein amüsiertes Lächeln breitete sich auf ihren Lippen aus.

Daneben lag, fein säuberlich aufgestapelt, Kleidung von Alva, die in etwa dieselbe Größe besaß wie sie. Es waren die gleichen Kleidungsstücke, die ihr letztes Mal geliehen wurden und die ihr Quint hatte abnehmen müssen, als er ihre Erinnerungen gelöscht hatte. Die Sachen rochen frisch gewaschen und zuoberst lag ein neues Paar Socken, auf dem ein Zettel klebte:

Schön, dass Du wieder da bist und uns John zurückgebracht hast! Ich habe den Kühlschrank und die Vorräte aufgefüllt. Hoffentlich habe ich Zeug erwischt, das Dir schmeckt.

Bis später! Ara

P.S. Die Socken sind von Quint. Er hat es herausgefunden!

Ja, die Socken. Darin war das Blatt Papier versteckt gewesen, das sie heimlich verfasst hatte, bevor Quint sie alles über die Vampire vergessen ließ. Darauf hatte sie in aller Eile das Wichtigste aufgeschrieben und natürlich die Tatsache, dass es Vampire gab und John dazugehörte.

Mit diesen Hinweisen war es ihr letztendlich gelungen, sich auch wieder an den Rest zu erinnern. Dadurch hatte sie außerdem die Möglichkeit gehabt, John zu lokalisieren, dem sie erst kurz zuvor davongelaufen war. Quint hatte sie zwar durchsucht, aber die Notiz in ihren Socken nicht gefunden. Der Vampir mit der wilden, roten Lockenmähne hatte deswegen sicher Ärger bekommen und war bestimmt stinksauer auf sie.

Dem wollte sie lieber erst mal nicht begegnen. Bei Arabella war das anders, die hatte schon längst ihre Neugierde geweckt. Ara erinnere ihn an Pippi Langstrumpf, hatte John mal grinsend gesagt und sie war gespannt darauf, diese Frau endlich kennenzulernen. Zuerst würde sie sich jedoch eine wohltuende Dusche in Johns Luxusbadezimmer gönnen.

Sie genoss die angenehme Wärme der Bodenheizung, als ihre nackten Füße über den rötlich-cremefarbenen Marmor aus China traten. In die ebenerdige Glasdusche würde man auch locker zu zweit hineinpassen, was sie gerne mal ausprobieren würde. Oder gemeinsam mit John in den Whirlpool steigen, der im Boden eingelassenen war und für sechs Leute Platz bot. Vielleicht würde sie es sich auch irgendwann auf einem der Liegestühle unter den Palmen bequem machen, die als Ruhezone für den dahinter liegenden Saunabereich dienten.

Bevor sie aus Johns schwarzem Morgenmantel schlüpfte, roch sie an dem edlen Seidenstoff. Sein verlockender männlicher Geruch beschwor Bilder ihrer ersten stürmischen Nacht herauf und zauberte ein Lächeln auf ihre Lippen. Sie war drauf und dran, sofort wieder zu ihm ins Bett zu kriechen, obwohl ihr Magen mit einem lauten Knurren protestierte. Doch wie eine eiskalte Dusche traf sie die Erinnerung an das letzte Mal in Johns Wohnung und an den Grund, warum sie Hals über Kopf gegangen war. Wobei geregelte Flucht wohl der bessere Ausdruck wäre.

Der Rausch jener Nacht und die Sehnsüchte, die damit erneut aufgestiegen waren, zerplatzten wie Seifenblasen und Lara seufzte.

Das hier war die Wohnung einer anderen.

Auch wenn seine Ehefrau seit knapp zwei Jahren tot war, lebte sie an diesem Ort weiter: in den Schränken, an den Wänden, den eingestickten Initialen überall – und in Johns Herz.

Hier gab es keinen Platz für sie – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Hier wäre sie nur eine Kopie, ein Puzzleteil, das nie richtig in den einzigen, freien Platz passen würde.

Ihr Inneres zog sich schmerzhaft zusammen. Wie zum Abschied vergrub sie noch einmal ihre Nase in der schwarzen Seide und trat dann schnell unter die Dusche. Das wohlig warme Wasser nahm sich ihrer Tränen an.

Auf einmal sehnte sie sich nach ihrem eigenen Zuhause, dem Wohnhaus der Müller. Sie hatte es renovieren lassen und dabei auch selbst viele Stunden liebevolle, aber auch schweißtreibende Handarbeit investiert. Die Zimmer, ihre Möbel, einfach alles dort spiegelte etwas von ihrer Persönlichkeit wider – ganz anders als hier, in Johns Wohnung. Und so edel und gemütlich es hier auch sein mochte, die Dunkelheit darin erinnerte sie fortwährend an ein Mausoleum.

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