Ulrich Paul Wenzel - Am Ende Der Dämmerung

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Frankreich im Dezember 1943: Die Hinweise auf eine bevorstehende Landung der Alliierten an der französischen Kanalküste verdichten sich und führen zu immer nervöseren Reaktionen des deutschen Besatzungsregimes. Neben der Forcierung der Arbeiten am sogenannten Atlantikwall gehen die deutsche Auslandsabwehr und die Sicherheitspolizei zunehmend brutaler gegen Widerstandskämpfer vor.
Nach dem Tod ihres französischen Freundes Daniel in den Folterkellern der Gestapo, schließt sich die nach Frankreich emigrierte junge Deutsche Charlotte Karney in Paris einer Resistance-Zelle an, um dessen Kampf gegen ihre Landsleute fortzuführen.
Die attraktive Frau wird als Gesellschaftsdame in einen Kreis hochrangiger deutscher Besatzer und französischer Kollaborateure eingeschleust, um ihnen bei Champagner und Gänseleberpastete Informationen zu entlocken, die dem britischen Geheimdienst zur Verfügung gestellt werden können.
Als sie an einem dieser Gesellschaftsabende von einem deutschen Offizier der Wehrmacht angesprochen wird, nimmt ihr Job ganz neue Dimensionen an und stellt sie vor unerwartete Herausforderungen. Sie ahnt nicht, dass sie von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt wird.

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»Der Dèfencede la France ist die Abteilung, die die notwendigen Papiere herstellt«, erklärte sie Chantal und wandte sich wieder an die Kurierin. »Sag bitte Maurice, dass wir auch das finale Treffen in der konspirativen Wohnung ansetzen sollten.«

Die Kurierin nickte, verabschiedete sich und verließ die Wohnung. Florence bat Chantal, nochmals neben ihr Platz zunehmen.

»Ich habe mit Maurice über dich gesprochen, Chantal«, begann sie und legte eine Hand auf Chantals Oberschenkel.

»Über mich? Worüber denn?«

»Über das, was die Kurierin soeben angeschnitten hatte. Normalerweise sollte der Deutsche von einer erfahrenen Person aus der Gruppe begleitet werden. So haben wir das immer gemacht. Da Stading jedoch dir gegenüber mehrmals geäußert hat, dass ausschließlich du seine Begleitperson sein sollst«, Florence räusperte sich, »würden wir, die Liberation Nord, dem natürlich entsprechen. Aber auch nur, wenn du dir das wirklich zutraust.« Florence musterte Chantal.

»Das Ziel liegt nicht allzu weit von Paris entfernt«, fuhr sie fort. »In drei Tagen wärst du wieder zurück. Ich bin mir absolut sicher, dass du in der Lage bist, diese Aufgabe zu bewältigen. Es liegt, wie gesagt, an dir.« Chantal nickte. Sie konnte ihre Aufregung kaum verbergen.

»Wenn du dazu bereit bist, wirst du allerdings eine große Verantwortung haben, Chantal. Der Deutsche wird aus Gründen der Konspiration keinerlei Informationen über das Ziel und den weiteren Ablauf bekommen und ausschließlich auf dich angewiesen sein. Wir müssen bis zum Ende noch mit dem Restrisiko leben, dass er ein Spitzel sein könnte. Es sind zu viele Aktivisten aus unseren Reihen in letzter Zeit festgenommen oder sogar umgedreht worden. Und...du musst dich jetzt entscheiden, ob du es nicht machen willst.«

Florence machte eine Pause.

»Nochmals, du hättest mein volles Verständnis, wenn du es ablehnst. In diesem Fall müsste der Deutsche eine andere Begleitperson akzeptieren oder die Sache platzt.«

Florence sah Chantal tief in die Augen.

»Ich nehme den Auftrag an«, hörte Chantal sich sagen und erschrak über ihre geschäftsmäßige Wortwahl. »Genau deswegen bin ich doch hier.«

»Du musst dir aber absolut sicher sein«, entgegnete Florence. Sie behielt Chantal weiterhin fest im Blick. »Wenn du auch nur die geringsten Zweifel hast, dann must du es ablehnen. Nicht nur deinetwegen!«

Chantal hielt ihrem Blick stand. »Du weist genau, dass ich es will und auch tun muss, Florence. Nicht nur für Daniel!« Sie unterbrach sich kurz und senkte den Kopf. »Auch für mich und wenn das jetzt alles sehr pathetisch klingt, letztendlich auch für Frankreich!«

Florence nahm Chantal in die Arme. Wortlos verharrten die beiden Frauen, dann löste sich Florence.

»Ich wusste, dass ich auf dich zählen konnte und es freut mich sehr.« Florence gab Chantal einen sanften Kuss auf die Wange.

Paris, 16. Arrondissement,

Quai Louis-Blériot

Am Abend

SS-Standartenführer Schrader setzte den Saphir des Grammofons vorsichtig auf der Schallplatte auf. Sekunden später ertönte die Stimme von Zahra Leander. ‚Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen‘ . Er nahm die Flasche Frapin aus dem Regal und füllte den Cognacschwenker in seiner Hand. Mit geschlossenen Augen inhalierte er den aromatischen Duft des Alkohols. Dann ging er, das Glas mit dem kostbaren Getränk vorsichtig in seiner linken Hand kreisend, zum großen Fenster mit Blick auf den Quai und die Seine. Der wolkige Himmel über Paris hatte sich komplett schwarz eingefärbt, es hatte aufgehört zu schneien. Schrader nahm einen Schluck und ließ die sanft brennende Flüssigkeit auf der Zunge wirken. Nachdenklich verfolgte er die Lichter eines Lastkahns, der sich die Seine hinauf quälte und im nächsten Moment unter der Pont Mirabeau verschwand. Der Verkehr auf dem Quai hatte jetzt am Abend etwas nachgelassen und war kaum noch zu hören. Überhaupt war es viel ruhiger in der Stadt, als noch vor einem Jahr. Angenehm ruhig. Oder eher beängstigend? Die Nachrichten aus dem Osten jedenfalls wurden von Tag zu Tag unangenehmer. Er konnte die Berichte von der Ostfront schon gar nicht mehr hören. Eine riesige Scheiße, die sich dort abspielt, dachte er und spürte wieder diese mit Zorn vermischte Hilflosigkeit in sich aufsteigen. Die Russen scheinen nach dem Fall von Charkow das Heft vollends in die Hand genommen zu haben. Haben wir dem denn nichts mehr entgegenzusetzen? Das kann doch nicht sein. Seit Wochen schon werden doch Truppenteile aus Frankreich an die Ostfront verlegt. Da stimmt doch was nicht.

Schrader blickte gedankenvoll auf das Glas, als könne er hier Antworten auf seine unzähligen Fragen finden. Im Osten wehte schon lange ein anderer Wind, im wahrsten Sinne des Wortes, das wusste er aus verschiedenen Berichten, die im Hauptquartier ihre Runde machten. Natürlich hinter vorgehaltener Hand. Seit Stalingrad scheint es dort nur noch ums nackte Überleben zu gehen! Endkampf nennen sie das! Diese armen Schweine. Verrecken gerade in Schneebergen und Schlamm oder verlieren bei der grausamen Kälte ihre Gliedmaßen. Er atmete tief ein. Es ist ein Scheißjob, dort an der Ostfront. Die reinste Hölle! Und es sieht so aus, als wenn es nicht besser werden würde.

Schrader nippte an seinem Cognac. Noch kommt man hier im Westen einigermaßen über die Runden, aber wie lange noch? Auch hier wird sich bald der Wind drehen. Die ersten Anzeichen sind ja schon deutlich erkennbar. Er schüttelte nachdenklich den Kopf. Es war noch nicht lange her, da lebte er sprichwörtlich wie Gott in Frankreich. Das ist vorbei, endgültig! Die Versorgungslage wird auch hier immer katastrophaler. Langsam geht alles den Bach runter. Dazu der zunehmende Widerstand in der französischen Bevölkerung. Unglaublich, was für einen Zulauf die Résistance gerade erfährt. Und die Wehrmacht wirkt zusehend hilfloser im Angesicht der alliierten Bombenangriffe.

Schrader schloss für einen kurzen Moment die Augen und sog noch einmal den Alkohol durch die Nase ein. Selbst der Cognac schmeckte nicht mehr so wie früher. Ein ganz schlechtes Zeichen! Aber er hatte es kommen sehen und ständig verdrängt. Ging ja immer gut. Doch jetzt rächt sich die Strategie dieser Möchtegern-Feldherren Jodl und Keitel. Diese Hampelmänner! Die Westfront war ein riesiger Fehler! Okay, er schnaufte verächtlich durch die Nase, ohne diese Westfront wäre er nicht hier in Paris. Aber egal, die entscheidende Frage ist doch, wie es weitergeht. Wie lange wird das Leben hier noch ertragbar sein? Wenn sich nicht bald etwas Entscheidendes tut, wenn es nicht gelingt, der unweigerlichen Landung der Alliierten in Frankreich etwas Angemessenes entgegenzusetzen, dann ist alles ganz schnell vorbei. Die Amerikaner und Engländer sollen schon mit den ersten Vorbereitungen für ihren Einsatz begonnen haben, das war jedenfalls auf der letzten Sicherheitsbesprechung durchgesickert. Innerhalb der nächsten sechs Monate musste man mit ihnen rechnen. Und aus dem Desaster von Dieppe im Sommer vor einem Jahr, dieser schlampig geplanten Landung, werden sie ihre Lehren gezogen haben. Die nächste Landung wird eine andere Nummer werden, das ist schon mal sicher!

Leider tragen Rommels Einschätzungen über den Atlantikwall nicht gerade zu einer Beruhigung bei. Ganze sechs Panzerdivisionen haben sie...er wollte nicht mehr darüber nachdenken, doch diese beschissenen Gedanken ließen sich einfach nicht mehr vertreiben. Wir brauchen endlich einmal gute Nachrichten! Scheiße noch mal, der Führer muss doch eine Antwort finden! Unsere Wunderwaffe, zum Beispiel. Was machen die beiden Feldwebel-Arschgeigen überhaupt bei den Lagebesprechungen in der Führerbaracke? Die hätte der Führer schon längst feuern sollen.

Schraders Backenknochen mahlten. Seine Wut war knapp am Siedepunkt. Am liebsten hätte er den Cognacschwenker an die Wand gefeuert. Er öffnete das Fenster und sog die kalte Luft ein. Die Luft tat gut.

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