Alexander Golfidis - Der Heroin Schuster

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Pressestimmen
Ein Münchner Ex-Junkie zeigt in seiner Autobiografie die Mechanismen der Sucht auf. Wie mit einem Brennglas konfrontiert er professionelle mit den Grundmustern der Sucht: «die Suche nach einem guten Zustand, die Gier und die Gewohnheit».
(Süddeutsche Zeitung)
Sich süchtig lesen – ganz ohne Nebenwirkungen.
"Ich musste nur aufpassen, dass es nicht zuviel wurde"
Es wurde zuviel. Der Lebensturm, den «Der Heroin Schuster» beschreibt, lässt den Leser nicht müde werden bis zur letzten Seite, fesselt mit der mal beiläufigen, mal plaudernden, stets direkten Erzählweise des Autors …
(Miesbacher Merkur)

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Am nächsten Samstag klingelte es an unserer Gartentüre. Es war etwa neun Uhr vormittags. Verschlafen schaute ich durchs Fenster. Schock! Da draußen stand der Gefängnisbeamte mit seinem Sohn. Schlagartig war ich wach geworden. Dann sah ich mich um. Mann o Mann, ich wollte doch eigentlich der liebe brave Junge sein, den Typ konnte ich unmöglich reinlassen. Hier fiel es mir zum ersten Mal auf: Ich war asozial! Mein Blick schweifte umher, über die Couch im Wohnzimmer, auf der ich lebte. Dann der Tisch unaufgeräumt davor, darauf Essensreste von meinen allabendlichen Partys, alte Milchtüten, teils mit etwas Inhalt, schmutziges Geschirr, überall ausgedrückte Zigarettenkippen und leere Zigarettenschachteln. Zu guter Letzt noch jede Menge Alkoholika und offene Bierflaschen mit Kippen drinnen. Mindestens sechs Flaschen Schnaps – vom übelsten Apfelkorn bis zum Batida de Coco, den ich mir schon zum Aufstehen einverleibte. Rundherum im Zimmer lag schmutzige Wäsche verteilt. Gammelnde Socken hingen über Stühlen, dreckige Jeans und Unterwäsche lagen zu mehreren Haufen getürmt am Boden. Die Küche war unbetretbar, selbst Eingeweihten war es ein Gräuel mich zu besuchen. Seitdem ich zum Rocker mutiert war, war aus mir ein kleines Monster geworden, das nun mit in dieser Familie lebte. Aber da draußen stand dieser Biedermann mit seinem wohlerzogenen Sohn. Die konnte ich unmöglich reinbitten. Was tun? Ich hatte keine Ahnung. Inzwischen war meine Mama aufgewacht, die Rettung für mich. Sollte sie aufmachen und ihn wieder abwimmeln. Meine Mama ging raus, während ich mich ein paar Schritte hinter ihr hielt und den Typen über ihre Schulter begrüßte. Er wollte gar nicht hereinkommen, sondern übergab nur ein Kuvert und meinte, dass er leider nicht mehr für uns tun könne. Dann gingen sie. In dem Kuvert befanden sich drei Hunderter, für unsere Verhältnisse war das nicht wenig. Obwohl sie gegangen waren, fühlte ich mich gar nicht wohl. Auch ohne Worte war klar geworden, dass es ihm Leid tat, dass uns mein Vater im Stich gelassen hatte, und irgendwie hatte er bemerkt, dass bei mir Hopfen und Malz verloren waren. Wahrscheinlich konnte er sich vorstellen, wie ich lebte, auch ohne mein Wohnzimmer gesehen zu haben. In mir machte sich ein schlechtes Gewissen breit. Vielleicht sollte ich mein Leben ändern und lieber kein Verbrecher werden, für meinen Vater und all jene, die Mitleid mit mir hatten, weil ich so ein schlimmer Junge geworden bin. Bis jetzt war schon ziemlich viel gelaufen. Fünfzehnjährige Jungs waren nicht tätowiert – nicht 1978 – und Ohrringe hatte man auch nicht.

Doch das größte Hindernis stellte mein Zeugnis dar. Die Tattoos konnte man verbergen, aber ohne Zeugnis ging’s nicht, denn um anständig zu werden, musste ich eine Lehre beginnen. Ganz klar: Lehrling- Bieder- Saubermann. Wenn es die anderen glücklich machte, ok. Ich schrieb Bewerbungen, Traumberuf KFZ-Mechaniker. Dann klapperte ich alle Autowerkstätten in der Umgebung ab, ergebnislos. Zuletzt versuchte ich es noch als Fotolaborant und Fotoassistent und Blabla bla und Blablabla. Mit diesem Zeugnis ging gar nichts. Da blieben mir nur noch die Idiotenjobs wie Maurer – Bauberufe; da hätten sie auch Ochsen eingestellt – Dachdecker und Spengler.

Eines Tages stach mir beim Zeitunglesen ein kleingedrucktes Inserat ins Auge. Lehrstellenangebot zum Spengler, stand da. Ich rief an und sollte gleich vorbeikommen.

Als ich die enge Straße zu der mir beschriebenen Adresse einbog, sah ich schon zwei bekannte Gesichter, die gerade einen Lastwagen abluden. Robbi und Fritz waren von der Zigeunergang. Die Zigeuner waren eine kleine, eingeschworene Gemeinde, die sich am Rande von Neuaubing niedergelassen hatte. Wir machten immer einen Riesenbogen um deren Viertel und die obere Gang genauso. Es gab wenig Geschichten über diese Leute, aber die, die es gab, waren derart haarsträubend, dass sich nur Irre oder Lebensmüde in deren Territorium wagten. Ich war ganz froh, als sie mich begrüßten, denn wenn sie mit einem redeten, konnte man sich etwas sicherer fühlen. Robby und Fritz unterhielten sich ganz nett mit mir, unsere Gang war ja momentan in Neuaubing berühmt. Die Angst schmolz dahin und alles war ok. Heute wollten wohl alle aus Neuaubing eine Lehrstelle. Doch die Sache klärte sich gleich auf. Robby und Fritz waren genauso erwischt worden wie ich und bei der Gerichtsverhandlung wurde ihnen die Lehrstelle zur Bewährungsauflage gemacht.

Der Chef tat mir jetzt schon Leid, die würden den doch auf kleiner Flamme gar kochen!

Ich klingelte an der Türe des Einfamilienhäuschens, und ein rundlicher kleiner Mann mit Kartoffelnase öffnete und stellte sich mir vor: »Hallo i bin da Schlosinger«.

Er winkte mich herein, bot mir einen Platz an und meinte: »Es tut mir leid, aber ich habe jetzt schon zwei Lehrlinge eingestellt, die wollten nur zusammen arbeiten.« Ich grinste – dachte mir, oh Gott – und der Meister meinte weiter: »Vielleicht kann mein Kollege noch einen Lehrling gebrauchen.« Und schon hatte er sein Telefon zur Hand und wählte dessen Nummer. Meister Schlosinger fragte ins Telefon und sagte dann lachend zu mir: »Das klappt!« Dann kritzelte er noch die Adresse auf einen Zettel und bestand darauf, dass ich am nächsten Tag um neun Uhr dort sein solle.

Am nächsten Morgen machte ich mich mit dem Zettel in der Hand auf den Weg.

Es ging in die Innenstadt, direkt in die Nähe des Hauptbahnhofs. Die Firma, in der ich mich vorstellen sollte, lag im Keller eines mächtig wirkenden alten Hauses. Die Fassade war in einem kräftigen Rot gehalten und die Fensterrahmen stachen in Weiß daraus hervor. Ich folgte den paar Backsteinstufen hinunter durch die offenstehende Türe in die Werkstatt. Ein Mann war gerade am Arbeiten. Ich sagte etwas schüchtern: »Grüß Gott, ich bin der Alex, der Herr Schlosinger schickt mich.« Der Mann, der wohl der Meister war, drehte sich um und meinte: »Aha, Schlosinger hat mir schon Bescheidgegeben, dann komm mal mit!« Ich folgte ihm in sein Büro. »Und du willst Spengler werden?« fragte er. »Ja, genau«, meinte ich. Was man so als Spengler tun musste, war mir egal, ich wollte den Ausbildungsvertrag, die Lebensveränderung in Schwarz auf Weiß.

Als ich ging, gab mir der Meister den Ausbildungsvertrag in einem Briefumschlag, mit auf den Weg nach Hause. Ich trug ihn ganz sorgfältig. Mama musste noch ihre Unterschrift daruntersetzen und am Montag sollte es schon losgehen.

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