Alexander Golfidis - Der Heroin Schuster

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Pressestimmen
Ein Münchner Ex-Junkie zeigt in seiner Autobiografie die Mechanismen der Sucht auf. Wie mit einem Brennglas konfrontiert er professionelle mit den Grundmustern der Sucht: «die Suche nach einem guten Zustand, die Gier und die Gewohnheit».
(Süddeutsche Zeitung)
Sich süchtig lesen – ganz ohne Nebenwirkungen.
"Ich musste nur aufpassen, dass es nicht zuviel wurde"
Es wurde zuviel. Der Lebensturm, den «Der Heroin Schuster» beschreibt, lässt den Leser nicht müde werden bis zur letzten Seite, fesselt mit der mal beiläufigen, mal plaudernden, stets direkten Erzählweise des Autors …
(Miesbacher Merkur)

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Ein andermal sah ich zwei Typen in meinem Garten rumsteuern, die alle Mopedteile untersuchten und sich dabei die Fahrgestellnummern notierten. Sie hatten es nicht einmal für nötig befunden zu klingeln.

Jetzt saß ich also zum ersten Mal mitten im feindlichen Lager, einem Polizeirevier. Da wimmelte es nur so von Polizisten. Ich erklärte dem Herrn, der mir gegenüber an der schwarzen Schreibmaschine saß und im Zwei-Finger-Suchsystem meine Aussage zu Papier brachte, dass man bei einer Autoreparatur ohne die Probefahrt nicht umhin kommt. Er zeigte sich aber mehr an anderen Dingen interessiert! So wollte er wissen, was ich sonst so treibe und ob ich zu dieser Clique gehörte. Nach und nach wurde er dann immer neugieriger und es ging mehr um geklaute Mopeds und aufgebrochene Automaten als um meine Autofahrt. Da konnte ich ihm leider nicht behilflich sein. Als Neuaubinger hatte man seinen Ehrenkodex und so leicht wurde ich nicht zum Verräter.

Nachdem er mit der Befragung fertig war, fuhren sie mich wieder nach Hause und übergaben mich dort meiner Oma, welche mit uns im Haus lebte. Die Oma verhielt sich mir gegenüber liberal und schluckte offensichtlich die Geschichte von der Testfahrt. Insgeheim hoffte sie bestimmt, Mam würde nun endlich etwas gegen meine Ausschweifungen unternehmen, die den restlichen Familienmitgliedern ein Dorn im Auge waren.

Das Auto war mittlerweile von Freunden und Nachbarn auf unseren Hof geschoben worden und wurde nun genauestens inspiziert. Glücklicherweise hatten ein paar Freunde eine Mechanikerlehre begonnen und so fingen wir noch am selben Tag mit der Reparatur des Wagens an.

Das Schrauben und Reparieren machte richtiggehend Spaß und Mams Auto nahm wieder Formen an. Zwar wollte die linke Seite partout nicht der rechten gleichen und der Scheinwerfer leuchtete nun in eine ganz andere Richtung, aber dennoch war ich richtig stolz auf meine Arbeit. Zumindest konnte ich meiner Mama so das Auto wieder präsentieren. Von Weitem sah man fast gar nichts von dem Unfallschaden, nur bei genauerem Hinsehen fiel der Kotflügel etwas wellig aus und mit der Kupplung war auch noch nichts passiert, aber immerhin wurde das Auto bis zu Mams Rückkehr fertig.

Für Mama war wirtschaftlicher Schaden das Schlimmste; dass ich ohne Führerschein Auto gefahren war, wog nicht so sehr, nur der etwas verknitterte Wagen stieß ihr unangenehm auf. Ich versprach ihr einige Nachbesserungen und es dauerte noch eine Zeit, bis sich der Hausfrieden wieder einstellte.

Mir gefiel es, viele Freunde um mich zu haben, und da wir ein Häuschen mit Garten besaßen, in dem auch noch ein Schuppen stand, kam ich auf die Idee, dort einen Clubraum für unsere Gang einzurichten. So beschlagnahmte ich kurzerhand den Schuppen. Obligatorisch wurde natürlich das Ok von meiner Oma eingeholt; meinem Charme konnte keiner widerstehen. Da war ich dann auch mal nett. Außerdem wusste jeder, dass ich mir auch so nehmen würde, was ich sonst nicht bekam. Omi gab ihren Segen und wir zogen mit Mann und Alkohol in unseren neuen Clubraum.

In dem Schuppen feierten wir wilde Partys. Meine Oma hat mal fünfzig Leute gezählt. Fünfzig der schlimmsten Jugendlichen der ganzen Gegend. Die Einfahrt war voll mit Mopeds. Von den Nachbarn traute sich keiner mehr, etwas zu sagen, die hatten alle Angst vor uns.

Wir betranken uns fast täglich und zogen dann randalierend durch die Gegend. Manchmal setzten wir uns auch in Kneipen und machten dort Randale. Zeitweise war es auch schwierig, zusammen in ein und dieselbe Kneipe zu gehen, der eine hatte hier Hausverbot und der andere dort.

Ich hatte sogar einmal den denkwürdigen Rekord geschafft, dass ich in allen Lokalen unseres Viertels Hausverbot hatte. Aber die Wirte waren immer wieder schnell versöhnlich, denn wenn wir wegblieben, blieb auch ein guter Teil von ihrem Umsatz aus.

Einmal fand ich auf unserem Speicher einen Koffer mit alten Medikamenten! Sie mussten schon sehr lange dort oben gelegen haben. Wahrscheinlich waren sie von meinem Onkel liegen geblieben.

Auf einer Flasche mit weißem Pulver stand in dicken Druckbuchstaben »Morphium«. Der Koffer wurde sofort in unseren Clubraum getragen und zur nächsten Party eingesetzt.

Luigi hatte die Idee, die Mädchen mit den gefundenen Medikamenten in Sexstimmung zu bringen. Zur Umsetzung unseres Plans holten wir uns noch Michi zu Hilfe, der wusste immer, wo’s lang ging.

Als erstes präparierten wir dann eine Colaflasche, dieser mixten wir so nach Gefühl einige Medikamente bei. Etwas hiervon und etwas davon, von dort noch schnell zwei Tabletten zerstampft und ein bisschen von dem Fläschchen mit dem Morphium dazu. Ja, so musste es gehen. Alles verteilt auf eine 1-Literflasche Cola. Und damit unsere Spezialflasche nicht mit den normalen Colaflaschen verwechselt werden konnte, versahen wir sie mit einer unscheinbaren Markierung am Etikett.

Im Clubraum befand sich auch ein Stapel Pornoheftchen. Die waren genau richtig, um die Wände zu dekorieren. Ich pappte die Pornos an die Wand. Michi schraubte noch ein paar rote Glühbirnen in die Fassungen an der Decke und Luigi schleppte von überall her Matratzen an.

So sah es wirklich lustig aus. In kürzester Zeit hatten wir uns unser eigenes Bordell geschaffen! Jetzt mussten wir nur noch zusehen, dass die Mädchen auch in Stimmung kamen. In puncto Sex waren wir noch nicht so erfahren, aber das würde ja jetzt unser Spezial-Drink erledigen.

Zur Puff-Party wurden dann die hübschesten Mädchen der ganzen Gegend eingeladen.

Dann war es endlich soweit und unsere Party begann.

Wir drängten uns zu dritt hinter der Bar und jeder war ganz erpicht darauf, die Mädchen zu bedienen.

Natürlich hatten wir im Vorfeld abgewogen, welche Mädchen nett waren und hübsch genug aussahen, damit wir sie mit unserer Spezial-Cola bedenken konnten. Schließlich wollten wir unseren Liebestrank nicht sinnlos verschwenden.

Wir waren derart im vorfreudigen Frauentaumel, dass wir uns nur noch gegenseitig angrinsten. Und aus dem ganzen Spaß heraus machten wir ein paar Eigentests. Sollte ja niemand vergiftet werden. Dazu tranken wir dann noch ein paar Whiskycola, Wodka und all so Zeugs und schon wurde es immer schwieriger, unsere Spezial-Cola im Party-Chaos zu finden.

Die Colas sahen alle gleich aus. Inzwischen waren auch noch bei zwei weiteren Flaschen die Etiketten beschädigt. Michi meinte: »Die is es.« Ich hatte da eine andere im Auge und beharrte darauf: »Nein, die muss es sein.« Und Luigi nahm Michi einfach die Flasche aus der Hand und trank einen tiefen Schluck daraus: »Das ist sie«, triumphierte er. Unsere Gesuchte war etwas bitterer im Geschmack. Michi und ich mussten uns auch noch einmal überzeugen. »Oh ja, ok.« So ging das die ganze Zeit. Pro Mädchen und Cola waren wir ständig am Nippen.

Einige Zeit später wirkte das Zeug bereits, nur nicht bei den Mädchen, sondern bei uns! Wir waren derart dicht, dass es schlimmer nicht mehr ging. Michi lag hinter der Bar, grinste und streckte alle Viere von sich. Luigi lag quer über ihm und auch sein Gesicht zeigte ein Lächeln an. Ich ließ mich nach draußen tragen, grinste und kotzte.

Bis man sich von so einem Gelage erholt hatte, dauerte es eine Zeit.

Alles in Allem war unsere Party dennoch ein guter Erfolg und die Geschichten darüber machten noch lange die Runde in unserem Viertel. Insbesondere wurde der Spezial-Drink hervorgehoben, ein Aphrodisiakum der ganz besonderen Art.

Mein Job beim Wein ausfahren war wirklich gut, aber dennoch überkam mich von Zeit zu Zeit diese Arbeitsunlust. Und so schob ich immer ein paar Krankheitstage dazwischen. Nachdem ich dann wieder einmal übertrieben hatte und schon einige Wochen krank-feierte, wollte mich der Chef nicht mehr haben. Er rief an und meinte, dass er nun eine feste Tour fahre und dabei keinen Beifahrer mehr gebrauchen könne. Jetzt war ich wieder arbeitslos.

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