Pia Guttenson - Das Steinerne Tor

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Schottland in heutiger Zeit. Am Strand der Insel Skye wartet seit Jahren ein Steinernes Tor auf diese beiden Menschen: Isandora und Ian. Das Schicksal hat sie dazu bestimmt, die Welt Fenmar jenseits des Tores zu retten. Doch Isandora weiß nicht, dass sie aus Fenmar stammt – bis sie in ihre einstige Heimat zurückkehrt. Der Schotte Ian MacLeod folgt ihr heimlich, nichts ahnend, dass er in eine Welt gelangt, die der seinen ähnelt und doch nicht gegensätzlicher sein könnte. Wesen wie Elfen, Elben, Zwerge und Einhörner bevölkern Fenmar, und befinden sich im Krieg gegen das albtraumhafte Volk der Moorguhls. Was tust du, wenn die Welt, wie du sie kennst, aus den Fugen gerät? Was ist, wenn du nicht die bist, für die du dich gehalten hast? Wie weit gehst du für das Leben deines Kindes und die Liebe deines Lebens? Trittst du durch das Steinerne Tor?"

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Mit einem Gefühl, als setze mein Herz aus, sah ich mich dem größten Wolf gegenüber, den ich je gesehen hatte. Völlig bewegungsunfähig konnte ich mich noch nicht einmal zu Ian umdrehen, um ihn zu wecken. Was, wie ich bemerkte, auch nicht vonnöten war, da er mir seine Hände, beruhigend rechts und links auf die Schulter legte. „Na, was haben wir denn da!“, murmelte er verschlafen.

Was für eine blöde Frage, aber aus meinem Mund kam nichts Besseres als ein krächzendes: „Wolf!“

„Ja, ich sehe ihn auch, mo rùn“, bestätigte er und ich bildete mir ein, so etwas wie Bewunderung in seiner Stimme mitschwingen zu hören.

Wie konnte er nur so ruhig bleiben?

„Großer Wolf!“, krächzte ich am Rande der Hysterie. Verflixt. Ich hörte mich völlig bekloppt an. Es fiel Ian jedoch nicht auf.

„Ja, mit Abstand das größte und schönste Exemplar, das mir je unter die Augen gekommen ist!“

Mein Herz befand sich irgendwo, wo es nicht sein sollte und dieser verflixte Schotte bewunderte dieses riesige Tier auch noch.

„Ian, das ist nicht lustig!“, zischte ich entsetzt.

„Sieh nur, wie hungrig er uns ansieht. Himmel diese großen Pfoten und dieses Riesenmaul. Heilige Maria, ich kann nicht hinsehen“, gab ich ängstlich von mir.

Komisch eigentlich, von Wölfen mit grünen Augen hatte ich noch nie etwas gehört.

„Er ist wunderschön.“

„Also Ian, ich möchte nicht als Nachtmahl enden. Du spinnst!“

Er strich mir beruhigend über den Rücken. „Och, ich glaube nicht, dass er uns fressen will! Obwohl du, zugegeben, einen saftigen Braten abgeben ... Aua! Hey.“

So fest ich nur konnte, trat ich Ian gegen sein Schienbein, ohne jedoch dabei den Wolf aus den Augen zu lassen, „Hallo. Erde an MacLeod. Das ist ein Wolf. Kein Schoßhund!“

Ian lachte leise glucksend. „Was du nicht sagst. Vermutlich will er nur den Rest vom Hasen. In Anbetracht der Situation, um dich vor dem Gefressenwerden zu retten und die Pferde ebenso, denke ich, wird Nikoma es mir nachsehen, dass ich seinen Anteil opfere!“, beschied er mit gespieltem Ernst.

Der Wolf schien uns auszulachen, machte sich aber sofort über den Hasen her, den Ian ihm hinüberwarf.

„Leg dich einfach hin und schlaf, mo rùn. Ich behalte unseren vierbeinigen Freund im Auge und zur Not ...“, er hob sein Schwert etwas hoch, „... werde ich uns zu verteidigen wissen!“

Er klopfte einladend neben sich auf die Decke.

„Na los, sei kein Frosch! Du frierst und ich werde nicht über dich herfallen. Du hast mein Wort als Ehrenmann und Schotte.“

Sein Blick schien zu sagen: auch wenn’s mir nicht leicht fällt. Natürlich hatte er recht. Ich benahm mich kindisch. Also, wieso nicht? Mir war schrecklich kalt, ich hatte Angst und zufällig war da ein Bär von einem Mann, wie gemacht als Beschützer. Ehre hin und Ehre her! Ich rutschte vorsichtig zu ihm und mit gebührendem Abstand unter seinen ausgebreiteten Kilt. Tatsächlich strahlte Ian sehr viel Wärme aus. Er hatte mir so Platz gemacht, dass ich hinter ihn schlüpfen konnte und den Wolf nicht mehr ansehen musste. Ich vermied jede Berührung. Letztlich war Ian nur ein Mann, ein Mann, der nur ein Hemd und einen jämmerlichen Zipfel seines Kilts am Leib trug. Eigentlich war das eine Ausrede. Denn wenn ich ehrlich war, bekam ich bei jeder Berührung von ihm regelrecht einen Stromschlag. Ha, schütz ihn lieber vor dir selbst! Besser nichts herausfordern!

„Schlaf jetzt ein bisschen, Kleine. Hinter mir bist du sicher. Schlaf.“

Müde kuschelte ich mich hin, wagte es jedoch nicht, die Augen zu schließen. Als spüre er meine Angst, begann Ian auf Gälisch zu singen. Es hörte sich wie ein Schlaflied an. Seine Stimme war wie Samt, ruhig und tröstend. Der Schlaf übermannte mich und Träume stiegen empor.

Kalte reptilienartige Augen sahen das Kind an, musterten es, nahmen jedes Detail seines kleinen Körpers wahr. Erbarmungslos kam der Moorguhl-Hauptmann mit dem Namen Skurol näher und näher, nahm mit geblähten Nüstern den Geruch des Menschenjungen auf. Das Kind drückte sich zitternd, mit weit aufgerissenen Augen und vor Angst schluchzend, an die zarte, zerbrechliche Gestalt der Lichtelfe. Sie überragte das Menschenkind nur um wenige Zentimeter und doch versuchte sie das Kind mit ihrem Körper zu schützen. Skurols Klauenhand strich dem Menschenjungen die braunen Haarlocken zur Seite. Menschenohren, das war richtig, ja! Seine Zunge schoss hervor und hinterließ eine brennende Spur auf der Haut der Elfe, die gerade noch rechtzeitig verhinderte, dass Skurol über die Wange des Jungen lecken konnte.

„Bah!“, spie er aus.

Elfen schmeckten widerwärtig, Menschen hingegen, mmmh! Ja, wie jeder Moorguhl liebte Skurol Menschenfleisch, aber dieser leckere Menschenjunge war etwas Besonderes. Es stand noch richtig im Saft, jung und unschuldig. Wer weiß, er würde den Meister um den Menschenjungen bitten, wenn dieser fertig mit ihm war. Vorerst musste er diesen Abschaum lebendig anschaffen, wenn ihm sein eigenes Leben lieb war! Er würde seinen Beitrag leisten und die up Devley Brut würde ein für alle Mal ausgelöscht werden. An der Elfe würde er sich anderweitig gütlich tun. Süffisant leckte er sich die Lippen, sodass sie es sah und rieb sich fest im Schritt. Er würde sie genüsslich in Stücke sprengen. Mit trotzigem Ausdruck erwiderte die Elfe seinen Blick. Hinter ihr weinte der Junge.

„Meine Mama hat gesagt, Monster gibt es gar nicht! Ich will zu meiner Mama!“

„Sch, sch. Alles ist gut, Sommersprosse. Sch, sch. Du hast geträumt.“

Schweißgebadet schoss ich aus meinem Albtraum hoch und fand mich in Ians Armen wieder. Er drückte mich, beruhigende Worte flüsternd, an sich.

„Sch, sch, du bist in Sicherheit. Es war nur ein Traum, Isa! Sch, sch“, redete er immer wieder auf mich ein, während er mich im Arm wiegte wie ein kleines Kind.

Nur ein Albtraum, versuchte ich zu realisieren.

„Es war so real, als ob ich dort war“, krächzte ich am ganzen Leib zitternd.

„Du bist hier, hier bei mir und es ist vorbei, mo rùn!“

„Danke, danke Ian. Es geht schon wieder“, flüsterte ich und unterdrückte die Tränen, die kommen wollten.

„Möchtest du ihn mir erzählen, deinen Traum?“, drängte er mich sanft.

Ich schüttelte den Kopf und sah ins Feuer. „Nein“, erwiderte ich schnell, zu schnell.

„Mmh, manchmal wird es besser, wenn man darüber redet.“

Ich legte meine Hand auf Ians Hand und schüttelte nochmals den Kopf. „Es ist schon gut, Ian. Ich hab sie öfter und seit wir hier sind, ist es schlimmer geworden“, gab ich stockend zu.

„Seit der Kleine weg ist, nicht?“

„Mmh, ja. Ich bin deshalb oft ziemlich durch den Wind. Außer Sam habe ich keine Familie und seit nun auch Agnes ... ich hab alles verloren, von heute auf morgen“, flüsterte ich mit tränenschwerer Stimme.

„Und der Vater?“ Ian drückte erneut tröstend meine Hand.

„Es gibt keinen …“, erwiderte ich und meine Stimme brach.

Ian hob die Augenbraue. „Nun, zum Kindermachen gehören doch immer zwei oder ...?“

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