Pia Guttenson - Das Steinerne Tor

Здесь есть возможность читать онлайн «Pia Guttenson - Das Steinerne Tor» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Das Steinerne Tor: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Das Steinerne Tor»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Schottland in heutiger Zeit. Am Strand der Insel Skye wartet seit Jahren ein Steinernes Tor auf diese beiden Menschen: Isandora und Ian. Das Schicksal hat sie dazu bestimmt, die Welt Fenmar jenseits des Tores zu retten. Doch Isandora weiß nicht, dass sie aus Fenmar stammt – bis sie in ihre einstige Heimat zurückkehrt. Der Schotte Ian MacLeod folgt ihr heimlich, nichts ahnend, dass er in eine Welt gelangt, die der seinen ähnelt und doch nicht gegensätzlicher sein könnte. Wesen wie Elfen, Elben, Zwerge und Einhörner bevölkern Fenmar, und befinden sich im Krieg gegen das albtraumhafte Volk der Moorguhls. Was tust du, wenn die Welt, wie du sie kennst, aus den Fugen gerät? Was ist, wenn du nicht die bist, für die du dich gehalten hast? Wie weit gehst du für das Leben deines Kindes und die Liebe deines Lebens? Trittst du durch das Steinerne Tor?"

Das Steinerne Tor — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Das Steinerne Tor», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Die Echsen waren nur halb so groß wie er, ihre Haut dunkelgrün und schuppig, wie die Haut eines Krokodils. Mit drei Fingern, die in langen, schwarzen Klauen endeten, hielten sie kurze, krumme Schwerter und schlugen auf Ian ein. Sein Haar hatte sich gelöst und er blutete aus mehreren kleinen Wunden. Mit einem Ausfallschritt traf er den einen Echsenmann mitten ins Herz. Ein widerlich schrilles Kreischen erscholl und gelbes Blut spritzte davon. Ian wirbelte herum und enthauptete den zweiten Echsenmann mit einer fließenden Bewegung. Vor Entsetzen hielt ich mir den Mund zu, um nicht zu schreien. Ian ließ erschöpft das Schwert sinken und schaute sich nach mir um.

Das war ein Fehler! Im selben Moment sah ich starr vor Schreck, wie sich zu Ians Füßen etwas regte. Mit entsetzt geweiteten Augen brüllte ich: „Aufgepasst! Hinter dir!“

Der Dolch in meiner Hand war schweißnass und meine Fingerknöchel hoben sich bleich davon ab, so krampfhaft umklammerte ich ihn.

Ian schrie vor Schmerzen und ich stöhnte vor Angst. In meinem Kopf vibrierte es. Jetzt! , befahl eine körperlose Stimme, und ich warf den Dolch. Er traf den Echsenmann direkt zwischen die Augen. Blind vor Tränen stolperte ich zurück.„Lieber Gott, bitte nicht! Tu mir das nicht an!“ Und lauter: „Ian! Ian, ich komme! Ian!“

Schluchzend ließ ich mich neben ihm in den Sand fallen. Er war bleich und überall mit Kratzern und kleinen Wunden übersät. Völlig außer mir, suchte ich hektisch nach seinem Puls.

„Bitte, bitte sag was! Bitte Ian, du darfst nicht tot sein!“ Ich ging sämtliche Gebete durch, die ich noch wusste und flehte alle Engel an, die mir einfielen. „Bitte sag doch etwas!“

Sein Puls schlug schnell, aber regelmäßig, nur rührte er sich nicht. Behutsam strich ich ihm die Haare aus dem Gesicht und wollte soeben meine Wange an seinen Mund legen, um seinen Atem zu spüren.„Ian?“

Er öffnete ein Auge. „Nur, wenn du da weitermachst, wo du aufgehört hast, ja? Du wolltest mich doch gerade wiederbeleben. Du weißt schon. So mit Kuss!“ Langsam setzte er sich auf und ich umarmte ihn vor Erleichterung.

„Nicht so fest, ich krieg ja keine Luft mehr, mo rùn!“

Abrupt drehte ich mich um, ging zwei Schritte und fing an, mich zu übergeben.

„Na, nicht, dass uns das jetzt zur Gewohnheit wird!“ Ian war aufgestanden und hielt mich fest, da ich immer mehr ins Schwanken geriet. „Schsch, alles ist gut. Lass es raus,Isa, dann geht’s gleich besser. Schsch.“ Beruhigend strich er mir übers Haar und ich ließ es zu.

„Wo hast du den Trick mit dem Dolch gelernt?“, fragte er, als ich mich beruhigt hatte.

„Oliver Buchanan, mit vierzehn und ich bin im Schützenverein. Messer werfen und Langbogen. Bin, glaube ich, eine passable Schützin“, presste ich mit Anstrengung heraus.

„Passabel? Das ist leicht untertrieben! Du hast den Kerl genau zwischen den Augen getroffen. Das nenne ich mehr als passabel“, schnaubte er.

„Das musst du gerade sagen! Wo hast du gelernt so mit dem Schwert umzugehen? Hmm, was ich nicht verstehe: Du hattest ihn doch mitten ins Herz ...?“

„Allerdings. Nur scheinen diese Biester keins zu haben! Oder kannst du es dir sonst erklären?“

Ich schüttelte den Kopf.

„Hat mich ganz schön erwischt, mit seiner Zunge – hm, oder eher Peitsche? Brennt wie Feuer. Muss irgendein Gift oder Säure enthalten.“

Ich sah von der heraushängenden, langen, gespaltenen Zunge zu Ians Handgelenk, das er mir zur Bestätigung direkt unter die Nase hielt.

„Ach du große Scheiße!“ Vorsichtig drehte ich sein Handgelenk, um es besser betrachten zu können. Es war voller Brandblasen, die sich wie ein Armreif um das Gelenk herum ausgebreitet hatten – genau in der Breite der Zunge. „Das sieht nicht gut aus, Ian.“ Mitleidig sah ich ihn an.

„Also für eine Frau fluchst du sehr gut und viel“, frotzelte er amüsiert und ich wich seinem Blick aus.

„Tut es sehr weh?“ Was für eine selten blöde Frage!

„Na ja, es ist nicht angenehm. So viel steht fest. Besser als Sterben ist es allerdings allemal!“

Wir fuhren beide gleichzeitig zusammen. Die Stimme war wieder da. Narren, flieht! Ihr habt nur eine Stunde Vorsprung. Sie kommen!

„Zeig dich, verdammt! Wer bist du? Wo bist du? Antworte! A‘ bhàs mhallaichte!“, schrie Ian und suchte mit den Augen die Gegend ab.

Wir bekamen keine Antwort und sahen nichts außer dem Turmfalken, der über uns schreiend seine Kreise zog. Ian holte meinen Dolch zurück und ich nahm ihn mit spitzen Fingern an mich. Er stieß die Echsenmänner mit dem Fuß an und durchsuchte sie äußerst vorsichtig. Sie trugen eine Art kurzen Harnisch mit so was wie einem Lendenschurz. Ihr Blut war giftgelb und ihr Geruch war atemberaubend ekelig. Da, wo Ohren sein sollten, waren Löcher. Ebenso war es bei der Nase. Es gab keine. Nur Löcher, die entfernt an die Nüstern eines Pferdes erinnerten. Die lange, blaue, gespaltene und wie wir nun wussten, säurehaltige Zunge, hing aus einem mit scharfen Zähnen ausgestattetem Maul. Die starren Augen hatten kein Lid, aber die schrill gelbe Pupille eines Raubtieres.

„Ian, ich will hier weg. Bitte.“

Er holte sein Claymore Schwert und wollte mich eben an die Hand nehmen, als ich es sah.

„Heilige Maria! Oh, nein!“ Ich stolperte einen Schritt auf den von mir getroffenen Echsenmann zu und blieb fassungslos stehen.

„Isa, was ist? Was tust du da? Nicht. Fass es nicht an! Du könntest dich verletzen!“

Ians Stimme klang besorgt, doch ich ignorierte ihn, war schon dabei, mit spitzen zitternden Fingern, angewidert unter dem Harnisch des Moorguhls ein buntes Tuch herauszuziehen.

„Verdammt, sguir!“ Ian fasste mich fest an der Schulter und riss mich weg.

„Du verstehst das nicht. Lass mich!“ Ich riss mich los und zog mit einem Ruck das mir so vertraute bunte Tuch hervor.

„Nein, oh nein, Sam!“, schluchzte ich. Die Verzweiflung war ein tiefes, schwarzes Loch und ich fiel und fiel. Die Schwärze nahm mir den Atem und ich sank bewusstlos in Ians Arme.

Jagdbeginn

Ian sah es an ihrem kreidebleichen Gesicht, an dem Schmerz und der Verzweiflung in ihren Augen. Er fing Isa auf, noch bevor sie den Boden berührte. Bewusstlos lag sie einmal mehr in seinen Armen. Ihr Schmerz hatte ihn bis ins Mark erschüttert, seinen lange gehegten Schutzpanzer durchbrochen und ihn tief im Herzen berührt. Er war verrückt vor Liebe, vor Verlangen nach dieser außergewöhnlichen Frau.

Behutsam entwand er ihr das bunte Tuch aus der schlaffen Hand. Es war eines dieser typisch bunten Kinderhalstücher, rot mit bunten Hunden darauf. Am unteren Rand war der Name Samuel Georgy von Hand kunstvoll eingestickt.

„A Mhìcheil thoir cobhair dhuinn an aghaidh nan deamhan- Heiliger Michael beschütze uns vor Dämonen. Die haben ihren Sohn. Daingead!“

In Gedanken fügte er hinzu: Jetzt sind sie tot und wer kann uns nun sagen, wo der Junge ist?

Sein Arm pochte schmerzhaft. Sanft legte er Isa ab. Ihr Atem ging regelmäßig und er war sich sicher, dass sie früher oder später wieder zu sich kommen würde.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Das Steinerne Tor»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Das Steinerne Tor» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Das Steinerne Tor»

Обсуждение, отзывы о книге «Das Steinerne Tor» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.