Monique Dée - Stoffwechsel

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Die vier Freundinnen Carolin, Florence, Bernadette und Inga begleiten einander seit ihrer Studienzeit durchs Leben. Jetzt sind sie in der Mitte des Lebens angekommen und mit den Schwierigkeiten konfrontiert, die dieses Alter so mit sich bringt: Frau kriegt einen Bauch, wo vorher rein gar nichts war, schlittert unverhofft in eine Lebenskrise oder will endlich den Partner finden, der sich bisher noch nicht blicken ließ. Sie brauchen einander und sind füreinander da, fangen einander auf, wenn nötig und lachen mit- oder übereinander. Und so bewältigen sie ihre Herausforderungen: Inga findet ihren Vater, der sie als Kind verlassen hat. Bernadette überwindet ihre Ängste beim Auszug ihrer Kinder und gewinnt eine neue Perspektive. Florence findet sich selbst wieder und Carolin nach einer Erkundung der absurden Welt der blind dates endlich die Liebe.

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Als sie die Tür öffnete, wurde ihr klar, dass ihre Haare noch nicht einmal den Schatten einer Bürste gesehen hatten. Und da stand er. Der Däne par excellence. Ein Mann in den späten Vierzigern, schätzte sie, umwerfend gutaussehend, kurze graue Haare, markantes Kinn, gerade Augenbrauen über grauen Augen und ein irgendwie distinguiertes Äußeres – er war die Inkarnation all ihrer Back-Phantasien. Schnappatmung. Carolin blieb der Mund offenstehen und sie glotze ihn stumm an.

„Guten Morgen. Haben Sie sich schon ein bisschen eingelebt? Ich komme wegen der Sauna.“

Der Hausbesitzer also. Carolin ging auf, wie bescheuert sie aussehen musste und sie klappte ihren Mund wieder zu.

„Ach, Sie sind das“, flötete sie dann und spähte nach seinen Händen. Solche Männer waren nie solo, aber wo verdammt noch mal hatte er seinen blöden Ehering? Oder war er vielleicht verwitwet? Könnte ihr Schicksal nicht verwitwet sein und hier am dänischen Ostseestrand auf sie warten? Das fand Carolin plötzlich absolut passend.

„Peter Sonderborg.“

Er streckte ihr die Hand hin. Auch noch ein guter Name.

„Carolin Butternuss. Wie der Kürbis, nur nicht so rund.“

Kein guter Name, aber immerhin ein witziger. Und mit der Vorstellung zeigte sie gleich, dass sie Humor hatte und sich selbst auf die Schippe nehmen konnte. Fand sie normalerweise sehr gelungen, aber an diesem Morgen war sich nicht wirklich Herrin ihrer selbst. Sie nahm seine Hand und schüttelte sie und hörte gar nicht wieder damit auf. Er lachte und nahm seine Hand zurück auf seine Seite.

„Ja, dann zeige ich Ihnen am besten mal eben, wie die Sauna zu bedienen ist.“

In dem Moment bogen Florence und Inga auf den Gartenweg ein. Sie unterhielten sich lebhaft und Carolin konnte wieder einmal Florences Giraffengang bewundern. Sie merkte deutlich, dass ihr Gegenüber das auch tat und wünschte ihn zum Mond. Da sah Florence hoch und stieß einen Überraschungsschrei aus.

„Ja sowas! Peter, was machst du denn hier?“

Sie kam mit schnellen Schritten auf den Musterdänen zu und nahm ihn herzhaft in den Arm.

„Ich dachte immer, du wohnst in Kopenhagen. Aber so kann man sich täuschen. Wie geht´s dir?“

„Ja, gut, danke. In Kopenhagen habe ich ja nur ein Studio, das kommt auf die Dauer billiger, als dauernd ins Hotel zu gehen. Aber sonst sind wir immer hier in Jylland. Am alten Familienstammsitz, sozusagen.“

„Peter und ich kennen uns schon seit Jahren“, erklärte Florence der vollkommen verdutzten Carolin und der überraschten Inga. „Wir schreiben ab und zu Artikel für dasselbe Magazin, und da läuft man sich manchmal sogar über den Weg. Wir haben auch schon mal eine Reportage zusammen gemacht.“

„Mmh, über die chilenische Urbevölkerung in Patagonien. Da waren wir lange unterwegs. Das war ein tolles Erlebnis.“

„Du den Text, ich die Fotos. Warum haben wir sowas eigentlich nie wieder gemacht?“

„Ich weiß auch nicht. Hast du vielleicht eine gute Idee?“

So plaudernd gingen die beiden alten Kumpel zusammen ins Haus. Carolin blieb perplex davor stehen.

„Was sagt man dazu? Die schöne Frau kennt natürlich den schönen Mann …“

Sie starrte den beiden kopfschüttelnd hinterher, obwohl sie längst nicht mehr zu sehen waren.

„Was war denn mit dir gerade los?“ erkundigte sich Inga. „Du warst ja zur Salzsäule erstarrt. Mit Schüttellähmung allerdings.“ Inga grinste.

Carolin atmete tief durch.

„Ich habe gerade meine perfekte Backmischung getroffen.“

Sie sah Inga resigniert an, die schaute mit hochgezogenen Augenbrauen zurück.

„Aber wie das so ist mit den perfekten – die sind in der Regel immer schon weg.“

„Die perfekten möchte man überhaupt nicht“, sagte Inga lapidar. „Aber da würde ich bei dem auch von ausgehen. Der hat bestimmt so eine unglaublich hübsche, zierliche Frau und die beiden haben fünf reizende Blagen.“

Und genauso war es. Peter lud sie zum Essen ein, als er wieder ging, und als sie es zwei Tage später überprüfen konnten, traf Ingas Vorhersage voll ins Schwarze.

Nachdem sie nun wussten, wie die Sauna funktionierte, weihten sie sie am Nachmittag sofort ein. Das Wetter hatte sich verschlechtert, es regnete Bindfäden, also bot es sich an, drinnen im Warmen zu bleiben. Und eine Sauna im eigenen Haus war ein Luxus, den man wahrlich ausnutzen musste.

„Welch´ ein Genuss“, seufzte Bernadette. „Heute Morgen ein Vollbad und jetzt Sauna, das krieg´ ich ja sonst in einem halben Jahr nicht.“

„Warum eigentlich nicht?“ erkundigte sich Carolin.

Sie lagen auf den Betten in Bernadettes und Florences Schlafzimmer und hatten die zwei Liegen aus dem Vorraum der Sauna dazu geholt. Jede von ihnen hatte ein großes Glas Johannisbeerschorle neben sich auf einem Beistelltischchen, dafür hatte einer der Besitzer offenbar ein Faible, denn es gab sie in diesem Haus in Hülle und Fülle. Den Saft hatte Bernadette mitgebracht. Jetzt fing sie an zu erklären.

„Meine Mutter war im letzten Jahr ziemlich krank. Sie hatte sich im Winter eine Lungenentzündung eingefangen und kam und kam wochenlang nicht wieder auf die Beine. Ich musste nach und nach quasi ihren Haushalt übernehmen. Für sie kochen, einkaufen, putzen… dafür ging einfach alle meine freie Zeit drauf…“

Bernadette seufzte noch einmal, im Rückblick auf die Anstrengungen der letzten Monate.

„Und jetzt ist sie bei euch?“

„Nee, das wollte sie nicht. Sie ist ins Altenheim gezogen. Zu uns zu kommen war für sie völlig indiskutabel. Ich hätte es besser gefunden und außerdem wir haben doch das große Haus. Das könnte doch gut so ein Mehrgenerationenhaus sein. Sie hätte auch genug Platz gehabt und wir hätten ihr ein eigenes Bad eingebaut und alles. Aber sie hat sich strikt geweigert.“

„Das war bei meinem Opa genauso“, erzählte Florence. „Er hat eine Zeitlang bei meiner Tante gewohnt, aber dann hat er sich ein Zimmer im Altenheim gesucht. Für ihn war das wohl eine Möglichkeit, seine Unabhängigkeit zu bewahren.“

„Erstaunlich, oder?“ meinte Carolin. „Ich meine, da denkt man immer, es sei der Idealfall, wenn die alten Leute in ihren Familien bleiben können, und dann wollen sie es selbst nicht…“

„Soweit ich weiß, werden die allermeisten alten Leute von Angehörigen zu Hause gepflegt“, sagte Bernadette. „Aber im Fall meiner Mutter war es genauso. Das ist mir viel zu unruhig bei euch, hat sie gesagt. Deine vielen Kinder von morgens bis abends, das ist mir einfach zu laut. Ich habe dann gesagt, so klein seien sie ja auch nicht mehr und außerdem fast den ganzen Tag in der Schule. Und anschließend unterwegs, bei Freunden, mit ihren Hobbys beschäftigt – ich meine, ich sehe meine Kinder ja selbst manchmal kaum noch. Soweit sie überhaupt noch zu Hause sind.“

„Meine schwedische Großtante war auch im Altenheim, da war sie schon uralt, sie ist ja über hundert geworden. Sie hat immer gesagt, ich werde hier so gut bedient.“ Inga lachte in der Erinnerung. „Sie war so ein Typ, zu der die Altenpflegerinnen gekommen sind, wenn sie mit den Nerven am Ende waren, und sie hat sie dann wieder aufgebaut.“

„Vielleicht sind die schwedischen Altenheime besser, als die bei uns“, murmelte Carolin. „Ich meine, für mich wäre es der Horror, nur noch so ein kleines Zimmerchen zu haben und dann die ganzen Verwirrten um mich herum… grauenvoll!“

„Jeder Jeck ist anders“, sagte Bernadette. „Ich mache mir auch die ganze Zeit Sorgen, ob es ihr wirklich gut geht da, aber sie ist erwachsen. Ich meine, es war nicht ganz leicht für mich, ihre Entscheidung zu akzeptieren, aber das hat ja auch was mit Respekt zu tun. Jaime ist es noch viel schwerer gefallen als mir, der hat ihr richtig zugesetzt. Und dann hat sie irgendwann gesagt, jetzt reicht´s mir, tut nicht so, als wäre ich ein unmündiges altes Weib!“

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