Karl Schönherr - Allerhand Kreuzköpf
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Der schwieg und dachte sich:
»Teuflment, die geht’s grob an!«
Vom Tisch weg ging sie geradewegs in die Schlafkammer des Bauern und hielt dort Umschau, ob sein Bett in Ordnung sei. Denn ein gutes Bett sei etwas Gutes, meinte sie und sah den Bauer an. Der Stumpfl sagte ohne jede Anzüglichkeit:
»Ja, ja; a gutes Bett ist nit schlecht!«
Sie griff tief in die Strohsackfüllung und zog dann entrüstet die Hand zurück:
»Na! Das gibt’s einmal nit! So hart laß i mein Bauer nit liegen!« »Mein Bauer«, lächelte der Stumpfl verkniffen: »Da fehlt noch ein Ell!«
Nachdem sie das Stroh allseits mit zärtlicher Sorgfalt gründlich aufgelockert und geriegelt hatte, setzte sie sich mit einem mächtigen Ruck probeweise mitten auf das Bett hin. Die Bettstatt machte einen ordentlichen Krach, denn sie hatte schon ihr Gewicht, die Gipflmarie. »So, jetzt ist der Strohsack aber butterweich! Will der Stumpfl probieren?« Sie machte ihm neben sich Platz. Aber der Stumpfl gab sich zähe wie ein alter Dreikreuzerwecken und wollte nicht.
Der Stumpflbauer war beileibe kein Trinker. Nur bei besonders festlichen Gelegenheiten, wenn eine neue Wirtschafterin einstand oder die alte mit Lärm abzog, nahm er das irdene Krügel von der Wandstelle der Küche und holte sich einen Trunk aus dem Keller.
So saß er auch jetzt abends nach getaner Arbeit vergnüglich zusammengeduckt im fernsten Küchenwinkel und schlürfte mit großem Behagen sein Tröpfl. Die Gipflmarie wusch mit hochaufgestülpten Ärmeln das Küchengeschirr blank und ließ ihre Habichtaugen keinen Augenblick von dem Bäuerlein im Winkel.
Als die Gipflmarie mit der Küchenarbeit zu Ende war, wischte sie sich vor dem Bauer umständlich ihre fleischigen Arme trocken:
»So, jetz tragt’s mir auch amal ein Raster!« Dann setzte sie sich neben den Bauer auf die Bank und sagte:
»Mir ist wahrhaftig so, als kenn i den Stumpfl schon zehn Jahr und noch länger!«
»Mir ist nit so, Gipflmarie!«
Da sah ihn die Gipflmarie einen Augenblick spinnegiftig von der Seite an, als wollte sie sagen:
»Du verleidest mir bald, bockiger Teufel!«
Sie beherrschte sich aber gleich wieder und hoffte zuversichtlich, die Nacht und der Wein würden schon ihre Kuppler sein. Denn der Stumpfl hatte sich bereits zum zweitenmal das irdene Krügel gefüllt. Seine schlauen Mausaugen erglänzten schon heiter im Weine. Die Gipflmarie dachte:
»Er schaut jetz schon ganz unternehmlich drein; jetz wird bald ein Feuerl zünden!« Und spielte unverdrossen weiter ihre Trümpfe aus:
»Bauer, ist ’s Haustor zugsperrt?«
»Ja, ist zugsperrt!«
»Und die Knecht sein schlafen?«
»Ja, sein schlafen!«
»Dann sein wir ja jetz ganz allein!«
»Ja, ganz allein, i und die Gipflmarie!«
Die Gipflmarie ging, wie sie sagte, auf einen Augenblick hinaus und kam bald wieder schmerzlich hinkend zurück; bei jedem Schritt stöhnte sie: »Au, au« und preßte die Zähne aufeinander, um den Schmerz zu verbeißen. Sie schleppte sich mühsam bis zur Bank und ließ sich aufstöhnend neben dem Bauer nieder. Aber der muckste sich nicht.
»I hab mir im Hausgang das Schienbein angstoßen!«
Der Stumpfl nahm einen Schluck und sagte: »Oha!«
»Auweh«, jammerte die Gipflmarie: »Es ziecht mir an’ ganzn Tippl auf!«
Der Stumpfl nahm wieder einen Schluck und sagte: »Oha!«
»Was oha!« grollte sie auf. »Glaubt der Bauer vielleicht, daß i lüeg?«
Und hielt schon die Hand für einen Klaps in Bereitschaft, wenn der Stumpfl bei Besichtigung des Schienbeintippels sie nebenbei etwa ein bißchen in die Wade kneifen wollte. Einem derben, vom Weine erhitzten Bauer war das doch hoffentlich zuzutrauen. Aber der Stumpfl sagte nur:
»Gipflmarie! I glaub’s, wenn du’s sagst!«
Es ging der Gipflin nicht in den Kopf, wie ein Bauer in den besten Jahren nur so tappig und fischblütig sein könne.
»Vielleicht ist er ein Dunkler«, dachte sie sich, »und scheniert ihn nur ’s Licht; es gibt schon solchene Spezi!«
Dann sagte sie laut:
»Der Bauer blinzelt all weil, als täten ihm die Augen weh; vertragt der Bauer vielleicht ’s Licht nit?«
Der Stumpfl dachte sich: »In der Finster kann i leichter abfahren«, und so sagte er unter vielsagendem Augenblinzeln: »Wär freilich gut, wenn ’s Licht aus wär!«
Da löschte die Gipflmarie mit einem gewaltigen Blaser, der ihren Mund zu einem regulären Dreieck verschob, das Licht aus.
Der Stumpfl erhob sich mit einem heftigen Ruck von der Bank; er wollte die Tür gewinnen. Aber die Gipflmarie bezog es auf sich.
»Aha«, dachte sie: »Im Finstern wird er lebendig, so ein Schlankl!« Sie dachte nichts anderes, als daß er sie nun anfassen werde.
Der Bauer stand aber schon bei der Tür und gähnte breit auf: »Sowie ’s finster ist, werd i schläfrig! Gute Nacht, Gipflmarie!«
Am nächsten Morgen fuhr die Gipflmarie wie der Satan in der Küche um. Sie schepperte mit dem Geschirr hin und her und warf wild ihre Augen herum. Als sich der Stumpfl teilnahmsvoll nach ihrem Schienbeintippl erkundigte, schnitt sie ein Gesicht, als hätte sie dem Herrgott am Kreuz den Essig und die Galle weggetrunken; dann kündete sie den Dienst auf. Und beorderte den Kühbue, er möge ihre Sachen sofort zum Traubenwirt hinunterradeln.
Gerade als der Kühbue den blaugeblümelten Koffer der Gipflmarie zum Tor hinausradelte, fuhr der Koffer der Neuen auf einem Handwägelchen ein. In der Einfahrt stießen die beiden Gefährte wie zwei böse Widder aufeinander, und der blaugeblümelte Koffer der Gipflmarie kam zu Schaden. Er fiel vom Radlbock, das Schloß sprang auf und die Sachen fielen heraus.
Die Wäschestücke waren alle zerschlissen und zerrissen und grau wie der Boden, auf dem sie lagen. Nun gingen dem Stumpfl erst die richtigen Lichter auf über die wirtschaftliche Tüchtigkeit der Gipflmarie. Er machte ihr ein großes Kreuz nach und sagte: »Gutn Ausstand, Gipflmarie!«
Die Gipflmarie schlug in der Toreinfahrt ein Lamento auf: »Mir geht alls gfehlt; jetzt ist mein Koffer auch noch hin!«
Da sagte die Neueinstehende, die hinter ihrem Gepäck herging: »Kannst den meinen habn, i brauch ihn nimmer!« Dann trat sie in das Haus und stellte sich dem Bauer vor:
»I wär die neue Häuserin und heiß Spitzjuli!«
»Spitzig gnug schaust aus«, dachte sich der Stumpfl und ließ seine schlauen Mausäuglein mißtrauisch forschend an ihrer knochigen Gestalt auf und nieder gleiten.
Die Spitzjuli war eine ziemlich gesetzte Person, eine, von denen man sagt, sie hätten die Überfuhr versäumt. Außerdem ähnelte sie mit ihrem langen Kinn auch der Stumpflgrete, Gott habe sie von Herzen selig. Sie gefiel ihm gar nicht, die Neue.
Die merkte das wohl, zuckte die Achseln und sagte gleich: »Na ja! Wie der Bauer halt meint!«
Darauf sagte das Bäuerlein zögernd: »Probieren wir’s halt! Man ist ja gleich wieder auseinand!«
Auf das hin kniff sie nur ihre schmalen Lippen fest aufeinander. Dann gab sie sich einen energischen Ruck und fragte mit hartem Tonfall:
»Stumpflbauer, kann i gleich auspackn?«
»Auspackn kannst schon!« Dabei dachte er sich: »Aber i mein halt, du packst bald wieder ein!« Und er zeigte ihr die Dienstbotenkammer.
Sie schaute nicht rechts noch links, ging in die Kammer und packte ihre Sachen aus. Als der Koffer leer war, sagte der Stumpfl:
»Das Köfferle tun wir derweil da in die Werkzeugkammer neben der Haustür; da hat man’s gleich bei der Hand!«
Die neue Wirtschafterin aber meinte:
»Der einen da unten ist der ihre zerbrochn, i gib ihr den meinen!« »Meinst nit, du könntest dein Köfferle selber noch einmal brauchn?« forschte grausam lächelnd der Stumpfl.
Die Neue schnitt kurz ab:
»I brauch mein Köfferle nimmer!«
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