Karl Schönherr - Allerhand Kreuzköpf

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Von Karl Schönherr im Jahre 1895 geschriebene, humoristische Erzählungen von ländlichen Alltagsszenen: Der lärchene Hies; Schnapsjörgls Kampf und Sieg; Bauernfang; Der Raggenfuchs; Der Treffer-Wastl; Der Pfannenflicker-Naz und andere mehr.

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Als der Geistliche darauf zu reden kam, wie die Trunksucht Hab und Gut verschlinge, da seufzte der Jörgl beklommen und nickte gar verständnisinnig, »’s dritte Höfl in der Arbeit und noch alleweil Durst!«

Man solle dem guten Engel folgen und nicht dem Teufel, der einen immer und immer wieder hineinziehen wolle in den Sumpf. Zuerst koste es eine große Überwindung, aber bei gutem Willen müsse es schon gehen. »Es muß gehn«, dachte sich der Jörgl, »der Lamblwirt ist der Sumpf; für geh ich heut, und wenn i vor Durst zsammfalln sollt! Will doch sechn, ob i mich nit derzwingen kann!«

Das war sein fester Vorsatz, als er, beständig mit dem Kopfe schüttelnd, zur Kirchtür hinauswackelte. Dieses Schütteln fiel den Leuten auf, und einer von den »Feuerscheuen« im Hintergrunde raunte ihm ins Ohr: »Was hast denn, Jörgl?«

Der Jörgl schaute den Frager mit tiefer Schwermut an und meinte dann traurig: »Was werd i denn habn? Durst han i, aber i trink nix!« Und dabei blickte er scheu zum Lamblwirtshaus hinüber, das keine zwanzig Schritt weit von der Kirche stand. Das war der Sumpf, an dem er vorüber mußte.

Wie er mit seinem Vorsatz im Herzen über die Straße trottete, merkte er schon, wie sich in seinem Innern der gute Engel und das Teufelchen um seinen Durst stritten. Das war ein Gewirr und Geschwätz durcheinander, daß dem Jörgl Hören und Sehen verging. »Engl, sei stad, und Tuifl, du aa!«

Das Engelchen bat in einschmeichelndem Tone um das Wort.

Der Jörgl schlug es rundweg ab. »Stad bist!«

»Zuerst soll das Teufele redn! Er hat’s Vorrecht, mit ihm bin i besser bekannt!«

»Also, du sagst, i soll einigehn ins Wirtshaus? Gar nit dumm gredt! Warum soll i einigehn? Weil i an’ Durst hab, sagst? An’ Durst han i, dös stimmt!«

Da meldete sich das Engelchen: »Trink a Wasser, Jörgl!«

»Dös geht nit, da krieg i gleich die Wasserspeibn!«

»Und wenn du an’ Wein trinkst, kriegst wieder an’ Rausch!« warnte der gute Engel.

»Dös ist wahr!« meinte nachdenklich der Jörgl.

»A Räuschl ist besser als a Fieber!« gab das Teufelchen zurück.

Da schmunzelte der Jörgl. »Das Tuifele ist kein heuriger Has!«

»Jörgl, es ist Sünd«, lispelte der gute Geist.

»A Räuschl in Ehrn hat Gott und die Welt gern. Denk auf den Noah, Jörgl«, sprach der Versucher.

»Akkrat aso ist’s«, bestätigte der Jörgl. »Ja, ja, der Noah hat vor lauter Rausch gar nimmer ins Bett einigfundn! So steht’s in der Bibel!«

»Geh, Jörgl, tu dich überwinden«, flehte der Engel wieder.

»Dös möcht i gern!«

Er war hart bis ans Wirtshaus gekommen und blieb unschlüssig vor der Tür stehen.

»Jörgl, denk auf den Wirt! Er hat ein Weib und acht Kinder, die wolln alle lebn«, meinte der Teufel.

»Da wär ich ja auf die Weis a Lump, wenn i nit einergang«, fuhr der Jörgl auf. »Die armen Hascherln! Solang i auf der Welt bin und an’ Kreuzer Geld han, sollen die Kinder kein Hunger leidn!«

»Jörgl, zeig an’ gutn Willen!« bat eindringlich der Engel.

»An’ gutn Willen han i schon, und an’ Eselsdurst dazue! Mehr brauch i nit!« polterte der Jörgl und machte einen Schritt gegen die Tür.

Da kicherte das Teufelchen schadenfroh.

Der Engel aber gab seine Sache noch nicht verloren.

»Jörgl«, flehte er, »grad ein einzigs Mal tu mir den Gfallen und geh vorbei, i bitt dich! Wirst sehn, wie wohl und selig du dich fühlst, wenn du dich ein einzigs Mal überwunden hast.«

Der Jörgl schwankte. Ein Weilchen stand er unschlüssig da mit seinem guten Vorsatz und seinem Eselsdurst. Dann schrie er plötzlich: »I tu’s! I geh vorbei!«

Aber als wenn das Lammwirtshaus ein großer Magnet gewesen wäre und der Jörgl ein Häufchen Eisenfeilspäne, es zog ihn mit magischer Kraft immer näher zur Tür. Der gute Engel versuchte, väterlich mit sanftem Ruck dem seelenstarken Jörgl nachzuhelfen und ihn in gerader Richtung mit der Straße zu erhalten. Der Jörgl merkte selbst mit Entsetzen, wie ihn eine unsichtbare Gewalt immer näher gegen den Sumpf hin zerrte.

Er stemmte sich mit seinen Säbelbeinen dagegen. Heute wollte er nicht mehr nachgeben.

Wie er da diesen schweren Seelenkampf ausfocht und schon nahe daran war, zu unterliegen, kam ihm plötzlich ein rettender Gedanke. Entschlossen riß er seinen Hut vom Kopf und warf ihn am Wirtshause vorüber weit über die Straße. Der Wind tat ein übriges und trug ihn noch ein Stück weiter. Nun mußte er am Wirtshaus vorbei. Wie er den Hut wieder eingefangen hatte, da durchschauerte den versoffenen Jörgl ein wonniges Gefühl. Verächtlich blickte er nach dem Wirtshaus zurück.

»Auskommen bin i«, murmelte er selig. »Engele, du hast nit glogen! Wie wohl mir jetz ist, dös kann i kein Menschn sagn! An’ gutn Willen braucht’s, sonst nix! Hätt’s nicht gmeint, was ich für a wütige Kraft in mir han! Respekt vor dir, Jörgl! Weil du heut so ausnahmsweis brav gwesen bist, zahl i dir a halbe Spezial!«

Mit festen Schritten ging er dem Wirtshaus zu. Weder dem Engel noch dem Teufel schenkte er mehr Gehör. Er war ganz im Bewußtsein seines eben errungenen Sieges aufgegangen. Diese Tat verdiente Belohnung. Und die beste Belohnung dünkte dem Jörgl ein Weindl.

BAUERNFANG

Das Stumpflbäuerlein, kurzweg der Stumpfl genannt, war ein die ganze Weiberschaft aufreizender Wittiber. Ein angehender Fünfziger, also über die ersten Dummheiten hinaus, und doch noch bei guten Kräften; nach Meinung der Weiberschaft gerade im rechten Alter, um noch einmal hineinzuspringen. Aber sooft man ihm zuredete wie einem kranken Roß, er möge doch wieder ein Weib freien, der Stumpfl wehrte immer eisig lächelnd ab:

»Dank, i hab schon ghabt!« Und dabei kniff er seine Äuglein zusammen, als täte ihm das Licht weh.

Weil aber der Stumpfl das Kittelvolk zur Führung des Hauswesens doch nicht ganz entraten konnte, nahm er sich jeweils eine Wirtschafterin. Sie bemühten sich in der ersten Zeit ihres Einstandes alle gar sehr um Stumpfls Wohlergehen. Bis sie merkten, mit dem Stumpfl komme man nicht weiter. Dann verließen sie mit Geschimpfe den Dienst. Wenn so eine schimpfende Furie wieder abzog, rieb sich der Stumpfl kreuzvergnügt die Hände:

»Dank, i hab schon ghabt!«

Erst gestern war wieder eine mit langer Nase abgezogen und heute eine neue mit frischer Hoffnung eingestanden. Die neue Häuserin war eine knallrote, dralle Bauernschönheit. Den himmelblau geblümelten Koffer fuhr ihr der Kühbue des Stumpflbauern auf einem Radlbock durch das Hoftor nach.

»Bin i da recht beim Thomas Stumpfl?«

»Ja, so heiß i!«

»Grüß Gott, Stumpflbauer, i bin die neue Häuserin und heiß Gipflmarie!« So begrüßte sie den Wittiber und reichte ihm ihre kräftige, gut gepolsterte Hand hin.

»Gutn Einstand, Gipflmarie!« sagte der Stumpfl.

»Passen nit schlecht aufeinander, die Namen Gipfl und Stumpfl«, lachte die Neue.

»Guet passen sie«, meinte der Bauer. Die neue Häuserin sah sich in der wohlhäbigen Stube um, dann sagte sie:

»Mir ist’s da bei Enk so heimelig, als wär i schon drei Jahr da! I mein, der Stumpflbauer und i werden gut auskommen miteinand!«

»Hoffn wir’s«, meinte das Bäuerlein und kniff seine Äuglein zusammen. »Und wenn wir halt nit gut auskommen, nacher sein wir ja wieder bald auseinander!«

Gleich am ersten Nachmittag saß die Gipflmarie breit hingegossen auf dem Tisch beim Fenster und flickte dem Bauern eine Hose aus. Heißt das, sie tat nur so, als ob sie täte. Sie hatte sich für diese Schwerarbeit die Ärmel weit über die Ellbogen aufgestülpt. Als der Bauer in die Stube trat und die neu Eingestandene mit seiner Hose quer über dem Schoße sitzen sah, dachte er sich:

»Holla! Die tappt ein bißl früh auf meine Hosn!« Bei seinem Eintritt begann die Häuserin gewaltig draufloszunadeln; sie fuhr mit der Nadel in weitem Bogen aus, wodurch das Rund ihrer Arme höchst vorteilhaft zur Geltung kam. Dann streichelte sie die Hosenröhren zärtlich über ihren Schoß entlang und schielte nach dem Stumpfl.

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