Heike-S. Rogg - Scheiß die Wand an...
Здесь есть возможность читать онлайн «Heike-S. Rogg - Scheiß die Wand an...» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Scheiß die Wand an...
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:3 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 60
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Scheiß die Wand an...: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Scheiß die Wand an...»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Scheiß die Wand an... — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Scheiß die Wand an...», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Während der Wartezeit stand Hannes, der ganz gut italienisch spricht, im Hafen und unterhielt sich mit einem Offizier, der von diesem Schiff kam. Dieser erzählte ihm, dass der Dampfer einen Schaden am Antriebsstrang habe. Das sei nicht so einfach zu reparieren. Wenn man Pech hat, müsste das Heck aufgetrennt werden, damit eventuell die Welle getauscht werden kann. Dieses wiederum geht nur im Trockendock und das Schiff ist auf lange Zeit hin ausgebucht.
In der folgenden Zeit verfolgt mein Mann online die Route, welche das Schiff fortan fährt. Da viele Schiffe mittlerweile über Webcams verfügen, ist das ganz einfach. Die Fahrtstrecke beinhaltet seitdem nur noch die kurze Mittelmeerrunde, was bedeutet, dass der Kreuzfahrer scheinbar nicht repariert wurde. Als größter Dampfer der Flotte war er vorher immer auf der großen Runde eingesetzt.
Etwa acht Monate später hören wir, dass dieses stolze Schiff gekentert ist. Es gibt Tote und Verletzte. Jetzt stellt sich die Frage, lag es möglicherweise an dem Vorschaden? Ist auch noch der andere Antriebsstrang kaputt gegangen und kann das Schiff dadurch beim Manövrieren Probleme gehabt haben?
Weil ich wieder mal die Welt retten will, kontaktiere ich die wichtigen Fernsehsendern und Zeitungen, und denke, diese Information lohnt eine Überprüfung. Hat die Reederei aus reiner Profitgier einen weiteren Defekt billigend in Kauf genommen und damit über ein dreiviertel Jahr lang seine Fahrgäste in eine latente Gefahr gebracht?
Interessanterweise scheine nur mir dieser Gedanken zukommen. Die zuständigen Redakteure fragen zwar höflich nach, aber verfolgen die Sache nicht weiter. So ist das, wenn man eben die Welt retten will. Sie will nicht gerettet werden.
Eine Fortsetzung hat die Geschichte auch noch. Ziemlich genau ein Jahr später bricht dieselbe Reisegruppe aus dem Saarland wieder auf, um die geplante Kreuzfahrt zu unternehmen. Sie haben ja noch die fünfzig Prozent Ermäßigung vom Vorjahr.
Wieder bringen wir sie nach Savona und diesmal besteigen sie wirklich ein weißes Schiff mit gelben Schornsteinen. Nur, dass es diesmal ein etwas kleinerer Dampfer ist. Die Kreuzfahrt verläuft wie geplant, und da wir die Fahrgäste wieder abholen, wissen wir sicher, dass alle heil und trocken nach Hause gekommen sind.
Als ich beim Giro d‘Italia mitfuhr
Während wir den Radsport gern im Fernsehen verfolgen, gefiel es uns im Sommer gar nicht mehr, als Hannes und ich den Giro d’ Italia live erleben musste. In so einem Moment erfährt man hautnah die Einschränkungen, welche die jeweilige Routenführungen mit sich bringen.
1.Tag
Wieder einmal liegt ein Ziel in Italien. Genauer gesagt in Südtirol. Dieser Teil des Landes wird aber nie zu meinen Lieblingszielen gehören. Denn erstens sind mir die Berge zu hoch, zweitens die Wege zu steil und drittens ist es mir dort meistens zu kalt.
Diesmal führt die Fahrt mit einem Seniorenverein nach Bruneck. Schon am Ortseingang warnt uns ein rosafarbenes Schild, mit der Aufschrift „Giro d’Italia“, vor kommenden Schwierigkeiten. Natürlich haben wir genau die Woche erwischt, in der sich der gesamte Radtross durch Südtirol und die Dolomiten wälzt.
Zunächst erwischt uns erst einmal ein Regenschauer, der die Temperaturen auf elf Grad absenkt und natürlich nicht aufhört, als wir am Hotel ankommen und die Koffer ausgeladen werden müssen.
Bereits beim Abendessen hört man erste kritische Stimmen laut werden. Im ganzen Haus funktioniert keine Heizung und das bei dieser Außentemperatur. Die Wirtin beklagt, dass die gesamte Ortschaft ohne Heizung sei, da irgendetwas mit der Fernwärmeleitung nicht stimme. Komisch nur, dass auf der gesamten Strecke seit Brixen über Bruneck nach Reischach, kein Heizkraftwerk zu sehen war.
2.Tag
Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir nach Brixen. Mehrfach werden wir angehalten, weil die Kilometerschilder für die erwartete Giroetappe aufgestellt werden. Langsam schwant uns Böses.
In Brixen angekommen, führt der erste Weg ins örtliche Tourismusbüro. Zwar ist man nicht sonderlich gut informiert, sieht aber sofort im Internet nach und erfährt, dass Brixen spätestens ab vierzehn Uhr komplett gesperrt sein wird. Somit sollte man dann die Stadt bereits verlassen haben. Das funktioniert, denn um dreizehn Uhr geht es weiter Richtung Meran. Unser Programm sieht die Besichtigung von Schloss Trautmannsdorff mit seinen Gärten vor. Auch ich besuche das Schloss, denn immerhin war bereits meine Lieblingskaiserin „Sisi“ dort längere Zeit zu Besuch.
Zwei Stunden Zeit stehen für Besichtigungen zur Verfügung. Viel zu wenig, für das, was es zu sehen gibt. Ich schaffe gerade mal die leergeräumte Sisi-Etage. Da der Heimweg nahezu zwei Stunden erfordert, reicht die Zeit nicht für einen Meran Bummel.
Zehn Kilometer vor Bruneck hält uns eine Autoschlange auf. Zwar ist der Giro längst im Ziel angekommen, aber dem abfließenden Verkehr müssen wir Tribut zollen. Kurz vor dem Ziel, schickt uns noch ein Feuerwehrmann zurück, denn auf der Verbindungsstraße von Sankt Lorenzen nach Reischach ist ein LKW umgekippt. Also, wenden und zehn Kilometer Umweg fahren.
Im Hotel funktioniert die Heizung nach wie vor nicht. Die Stimmung droht zu kippen, denn allen ist kalt. Blöd nur, wenn der Ehemann nicht weiß, was die Entschuldigung der Ehefrau für diesen Mangel war. Nach weiteren Beschwerden erzählt er nämlich, er habe die Heizung jetzt angestellt. Also eher Sparmaßnahme als Kraftwerkspanne. Man sollte über die Aussagen der eigenen Gattin besser informiert sein.
Trotz endlich funktionierender Heizung, immerhin ist sie lauwarm, werden wieder Jogginghose und Pulli zum Schlafanzug degradiert. Wolldecke drüber und dann geht es einigermaßen.
3. Tag
Am Morgen ist es im Hotel immerhin so warm, dass man gefahrlos unter die Dusche gehen kann. Jedenfalls, was die Wärme angeht. Ansonsten droht, wegen des fehlenden Duschvorhangs, Hochwasser im Badezimmer.
Auf dem Programm steht eine Fahrt durch die Dolomiten. Noch gestern haben wir uns über den heutigen Streckenverlauf des Giros informiert und auch die Reiseleiterin hat Informationen, dass die Fahrt über den Falzarego bis zwölf Uhr möglich sei.
Bis Cortina d’Ampezzo stimmt es auch. Dort steht Hannes dann gegen halb elf vor einer Absperrung. Dabei startet der Giro erst um zwölf Uhr im, etwa hundert Kilometer entfernten, Ort Pfalzen.
Folglich steht die belgischen Schrankwand, auch Bus genannt, in einer kleinen, kurvigen Straße und ein schicker Carabinieri, der genau neben einer Kamera des RAI steht, ist nicht bereit, die Absperrung etwas zur Seite zu schieben, damit wir wenigstens auf der Hauptstraße wenden können.
Den „Depp“ meines Mannes bekommt er glücklicherweise nicht mit. Ein anderer italienischer Polizist hatte uns vorher genau in diese Straße geschickt, die für Fahrzeuge über sieben Tonnen gesperrt ist und vor der Absperrung endet. Wir haben ja nur achtzehn Tonnen.
Beide offensichtlichen Fehlentscheidungen haben zur Folge, dass Hannes jetzt die kleine, kurvige Straße rückwärts zurückfahren muss. Ein mühsames Unterfangen, aber es gelingt. Auch, weil die Reiseleiterin und ich, unter Einsatz unseres Lebens, die italienischen Autofahrer zurückhalten.
Für unsere alten Krieger ist es eine riesige Enttäuschung. Sie hatten sich vor allem auf den, im Ersten Weltkrieg gesprengten Gipfel des Col di Lana gefreut. Aber so fällt die Fahrt über den Falzarego, vorbei am Col di Lana und Lagazuoi - den beiden Bergen, die während dieses Krieges hart umkämpft waren - und weiter übers Grödnerjoch, aus.
Kurzerhand wird beschlossen, zurückzufahren und in Antholz Station zu machen. Es gibt bis heute Abend auch keinen anderen Weg in Richtung Bruneck. Leider liegt kein Schnee, so dass wir nicht einmal Biathleten treffen. Die sind wahrscheinlich alle bereits im Sommerurlaub.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Scheiß die Wand an...»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Scheiß die Wand an...» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Scheiß die Wand an...» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.