Heike-S. Rogg - Scheiß die Wand an...

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Ob schlechte Unterkünfte, ungastliche Städte, lange Sammelfahrten hier wird alles unter die Lupe genommen, was auf einer Busreise passiert. Aber auch einfache Reisebeschreibungen lassen sich finden. Doch selbst bei diesen geschehen immer wieder Dinge, die nicht vorhersehbar sind.

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Hannes fährt brav nach dem gerade erhaltenen Stadtplan und landet am Ortsausgang, ohne ein entsprechendes Parkplatzschild entdeckt zu haben. Am Ortsende dann der erste Hinweis. Zufahrt zum Busparkplatz. Allerdings immer nur in der halben Stunde von halb bis voll. Naja, es ist 11.25 Uhr, also beträgt die Wartezeit nur fünf Minuten. Das geht ja.

Punkt halb zwölf lenkt Hannes den Bus vor den Poller in der Mitte der Straße. Nachdem die Lichtschranke uns erkannt hat, senkt sich der Poller in die Erde, die Ampel schaltet auf grün und wir dürfen fahren.

Eine schmale Straße unterhalb des Deiches erwartet uns. Sieht doch gar nicht schlecht aus. Nach etwa zwei Kilometern beginnt die Einkaufspromenade des Ortes. Rechts und links stehen gut bestückten Ständer der zahlreichen Souvenirläden. Fünf Zentimeter zu weit rechts oder links und es gibt Sonderangebote. Dazwischen viele Menschen und unser Bus. Aber Hannes hat ja bereits in der Illinger Baustelle geübt. Der Straßenverlauf führt scharf nach links, noch mal links und wir stehen auf einem Parkplatz, direkt im Hafen. Das ist aber nicht der gesuchte Neue, denn dieser Platz existiert schon länger.

Der Bus muss rückwärts eingeparkt werden, das Heck hängt über dem Hafenbecken. Zweckmäßigerweise beordert man spätestens jetzt schwergewichtige Fahrgäste nach vorne.

Die Stunde Parkzeit kostet 12,50 Euro. Diesen Betrag sind wir nicht gewillt zu zahlen. Also steigen nur die Fahrgäste aus. Unsere Fahrt führt zurück auf die Suche nach dem neuen, kostenfreien Parkplatz im Ort. Wieder hält uns die Ampel auf, denn die Rückfahrt fällt jetzt in die halbe Stunde zwischen voll und halb.

Die Ampel schaltet auf Grün und der Poller in der Mitte senkt sich. Wir fahren los und landen wieder in der enge Einkaufsstraße. Plötzlich kommen uns zwei Busse entgegen! Also zurück. Wenden geht nicht, deshalb fährt Hannes diesmal rückwärts zwischen den Holzschuhständern durch und zweimal um die Ecke. Der Parkplatzwärter stürmt auf uns zu und fragt, warum wir denn gefahren seien. Auf die Antwort, die Ampel sei doch grün gewesen, erfolgt die Belehrung, dass grün erst als grün gilt, wenn es zwölf Uhr ist. Interessant und gut zu wissen. In Holland darf man sich nicht allein auf geltende Verkehrsregeln verlassen, man muss auch noch auf die Uhr gucken.

Nachdem dann zwölf Uhr vorbei ist, die Ampel immer noch grün, starten wir einen neuen Versuch. Diesmal klappt es tatsächlich. Ungehindert kommen wir zurück auf die Hauptstraße. Den neuen Parkplatz konnten wir immerhin vom Deich aus sehen. Aber immer noch kein Schild mit dem Hinweis auf eine Zufahrt. Dieses sieht Hannes durch Zufall im Rückspiegel. Es hängt im dritten Stock eines Hauses und ist – gelb.

Einmal um den nächsten Kreisverkehr, am gelben Schild rechts, noch einmal rechts und da ist er! Jede Menge freie Plätze. Kein Wunder! Hinter uns sind mittlerweile mehrere Busse aufgelaufen, die auch fälschlicherweise im Hafen gelandet waren. Da der Parkplatz gebührenfrei ist, können auch wir uns in dem kleinen Fischerort umsehen.

Weil unsere Reisegruppe mit dem Schiff auf die Insel Marken fährt, gondelt Hannes mit dem Bus über den Damm, der das Eiland mit dem Festland verbindet, um sie abzuholen. Natürlich gibt es auch hier einen Parkplatz. Dieser liegt vor dem Ort. Dort müssen alle Fahrzeuge parken, die nach Marken wollen, denn der Ort ist autofrei. Bis alle Fahrgäste eingestiegen sind, vergehen zehn Minuten. Diese kurze Zeit kostet 10,20 Euro.

Die Wartezeit am nächsten Morgen findet auf einem brachliegenden Gelände mitten in Amsterdam statt. Das ist kostenfrei, aber wieder ohne Toilette und Kiosk.

Die holländische Hauptstadt bietet noch andere Überraschungen. Eine auf dem Stadtplan eingezeichnete Ausfahrt, die uns sinnvoll erscheint, existiert in der Realität nicht und wir landen in einer Straße, die hinter dem Bahnhof entlangführt. Die Fahrgäste warten allerdings vor den Bahnhof. Jetzt könnte man denken, kein Problem, biegt man einfach rechts ab. Aber nicht mit einem Bus in Amsterdam. Um nämlich auf die parallel führende Straße zu kommen, muss man unter Bahnbrücken durchfahren. Diese sind leider nur zwischen 2,40 m und 3,60 m hoch. Unser Bus misst hingegen 3,80 m. Und da wir nicht als Cabrio, oben offen, heimfahren wollen, müssen vier Kilometer Umweg in Kauf genommen werden, bis die erste Brücke wenigstens 3,90 m hoch ist.

***

So schön und interessant diese Städtefahrten auch sind, ich jedenfalls würde jede Stadt meiden, die horrende „Eintrittspreise“ für Busse verlangt. Wenn alle Busunternehmer das nur eine Saison lang praktizierten, müssten diese Städte überlegen, wie sie sich in Zukunft ihren Touristen gegenüber verhalten wollen. Diese bringen ihnen schließlich viel Geld ein.

Als ich zu einem defekten Kreuzfahrtschiff fuhr

Seit ein paar Jahren sind Kreuzfahrten sehr beliebt. Dass diese aber auch Gefahren in sich bergen, verdrängt man häufig. Ganz schlimm kann so etwas werden, wenn die Veranstalter existierende Mängel kennen, diese aber aus Kostengründen nicht beseitigen.

Im Juni erreicht uns die Anfrage einer Transferfahrt nach Savona. Ein saarländisches Reisebüro hatte eine Kreuzfahrt mit einem großen Kreuzfahrtschiff ausgeschrieben und der Bus ist voll besetzt.

Die Reise soll von Savona aus über Barcelona, Casablanca bis nach Madeira führen.

Mit einem zweiten Fahrer geht die Fahrt über Frankreich und die Schweiz in Richtung Italien. Der Gotthardtunnel wirkt noch länger als beim letzten Mal, aber es geht diesmal ohne Blockabfertigung oder Stau durch, da wir ihn in der Nacht durchfahren. Nach dem Tunnel gibt es erst einmal Frühstück für die ganze Reisegruppe. Dann geht es weiter Richtung Süden.

In Savona angekommen nehmen wir den direkten Weg in den Hafen. Da liegt er bereits, der Riesendampfer. Ein großes und stolzes, weißes Schiff mit gelbem Schornstein. Man kann es nicht einmal komplett sehen, aber es überragt das Kreuzfahrtterminal um mehrere Stockwerke.

Die Vorfreude im Bus ist groß. Bevor mein Mann die Koffer ausladen kann, kommt eine Reedereimitarbeiterin in den Bus. In der Hand hält sie einen Stapel Fotokopien und beginnt in bestem Französisch etwas zu erklären.

Leider versteht keiner ein Wort, denn das das Busunternehmen in Frankreich sitzt, ist der einzige Franzose unser Bus. Dahingehend aufgeklärt, wechseln die Mädels und die ominösen Zettel. Und schon folgt die Aufklärung.

Das Kreuzfahrtschiff hat seit der letzten Station einen Schaden am Antriebsstrang und nun muss die gebuchte Reise kürzer ausfallen, als geplant. Da der Schaden nicht schnell repariert werden kann, muss der Kapitän mit geringerer Geschwindigkeit fahren und deshalb fällt Madeira, im wahrsten Sinne, ins Wasser. Dafür bekämen die Fahrgäste aber fünfzig Prozent Rabatt auf die nächste Kreuzfahrt mit dieser Reederei und zusätzlich vierhundert Euro Bordguthaben.

Ratlosigkeit im Bus. Soll man das Angebot annehmen oder nicht? Die ersten Fahrgäste kontaktieren mittels Handy ihre Anwälte und bekommen den Rat, nichts zu unterschreiben oder wenn, nur unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sollen sie an Bord gehen, bevor nicht klar ist, ob sie, ohne das eigentliche Ziel - Madeira, fahren wollen.

Nach einer längeren Beratungszeit entschließt sich die komplette Gruppe, die Reise nicht anzutreten. Das stellt für meinen Mann keine große Schwierigkeit dar, da er zusammen mit dem zweiten Fahrer sowieso den leeren Bus zurückgefahren hätte.

Andere Busfahrer, die im Hafen stehen, haben hingegen richtige Probleme. Ein großes Schweizer Busunternehmen hat nämlich nicht nur dreihundert Fahrgäste nach Savona gebracht, es muss auch dreihundert, die von dem Schiff kommen, wieder mitnehmen. Die einen wollen in die Busse, die anderen aber nicht raus. Wie es ausgeht, bekommen wir nicht mehr mit, denn wir begeben uns vorher auf den Heimweg.

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