Heike-S. Rogg - Scheiß die Wand an...
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Eine Stunde Verspätung!
Eine Gruppe warten in Göppingen am Bahnhof. Eigentlich ganz einfach zu finden, wenn man den Schienen nachfährt. Unser „Mafioso“ fährt aber nach Navi und folglich gerade entgegengesetzt. Plötzlich ertönt aus dem Navi: »Sie haben ihr Ziel erreicht.« Klar! Der Bus steht vor einem Diskounter in dem es gekauft wurde. Der Bahnhof liegt allerdings wieder elf Kilometer entfernt.
Zwei Stunden Verspätung!
Ohne größere Probleme sammelt er die Wartenden in Ulm und Augsburg ein. Endlich ist die Gruppe vollständig. Noch in Augsburg kommt unser geschulter Fahrer auf den Gedanken, dass er Pause machen muss, da der erste Teil seiner Fahrzeit abgelaufen ist. Also verlässt er am nächsten Rasthof die Autobahn. Besonders die Augsburger sind darüber sehr erfreut.
Zweieinhalb Stunden Verspätung!
Nach dieser Pause erreichen wir komplikationslos Rosenheim. Dort ist seine Fahrzeit endgültig abgelaufen und er will aussteigen. Statt wie üblich auf den nahegelegenen Rastplatz zu fahren, auf dem Hannes wartet, finden wir uns plötzlich mitten in Rosenheim wieder. Direkt am Bahnhof, schräg in einer Einfahrt, das Heck noch weit auf der Straße. Hannes, der vergeblich am Rastplatz wartet, muss nun mit einem Taxi nach Rosenheim kommen.
Drei Stunden Verspätung!
Normalerweise nimmt man bei einem solchen Wechsel sein Gepäck aus dem Kofferraum und geht. „Al Capone“ aber stellt seinen Koffer vor den Bus und öffnet ihn. Neben dem kostbaren Billig-Navi muss auch ein Teller mit dem restlichen Essen, das er auf der Raststätte nicht geschafft hat, eingepackt werden. Diesen hat er der Einfachheit halber mitgenommen und in eine Plastiktüte gesteckt. Warum er dazu seinen kompletten Hausrat ausräumen muss, übersteigt unseren Horizont. Von hinten meint eine Frau: »So ein schöner roter Koffer. Nein, den kann man nicht einfach so mitnehmen…«
Dreieinhalb Stunden Verspätung!
Endlich ist Hannes da. Er steigt ein und übernimmt die Regie. Erleichterung breitet sich aus. Jetzt fährt der Bus endgültig in die richtige Richtung. Da wir die fast vier Stunden Verspätung nicht aufholen können, landen wir folgerichtig erst nach dreiundzwanzig Uhr am Ziel.
Obwohl Hannes und ich seit Beginn der Reise wissen, dass „Al Capone“ die Fahrgäste auch auf dem Rückweg wieder verteilen wird, haben wir ihnen noch nichts gesagt. Wir trauen uns nicht. Auf uns wartet am Irschenberg ein Auto, mit dem wir ganz privat nach Hause fahren werden. Zum Glück hat es nur zwei Sitzplätze.
***
Solche Geschichten passieren, wenn man für wenig Geld viel haben möchte. Es gibt einige große Reiseveranstalter, die bundesweit mit billigen Reisen werben. Dafür müssen die Fahrgäste dann in ganz Deutschland zusammengesammelt werden. Das bedeutet, dass man im schlimmsten Fall bereits fünf Stunden im Bus sitzt, bevor die eigentliche Reise beginnt. Ich jedenfalls bevorzuge Fahrten, bei denen ich eine angemessene Anfahrtszeit habe.
Als ich in Amsterdam einen Parkplatz suchte
Auf einer Fahrt in den Niederlanden erlebten wir dann, dass Verkehrsregeln nicht immer europaweit das Gleiche bedeuten.
Ich liebe den Beruf meines Mannes – ihn natürlich auch. Hannes ist Reisebusfahrer und das ganze Sommerhalbjahr und Teile des Winters in Europa unterwegs.
Im Frühjahr verschlägt es ihn nach Amsterdam. Da Osterferien sind, kann er mit meiner Begleitung rechnen. In diesen Fällen teilen wir die Aufgaben auf. Das heißt, Hannes fährt und für mich bleibt der Innendienst. Dazu gehört: Fahrgäste betütteln, Müll entsorgen, Kühlschränke auffüllen und Kaffee kochen. Außerdem bekomme ich die notwendigen Landkarten und Stadtpläne, denn Hannes fährt nicht nach Navi. Trotz aller Vorurteile kommen wir immer dort an, wo wir hin wollen, obwohl ich die Karten lese.
Anders als bei den überregionalen Reiseunternehmen gibt es diesmal nur zwei Ladestellen. So erreichen wir kurze Zeit später die Autobahn in Richtung Trier.
Plötzlich steht auf der rechten Seite ein Bus auf der Autobahn. Mein erster Gedanke ist: ‚Der Arme hat `ne Panne‘, bevor mir einfällt - das ist eine Bushaltestelle. Wahrscheinlich die Einzige in Deutschland, mitten auf einer Autobahn.
Kurze danach erreichen wir die ersten Baustelle, bei Illingen. Das saarländische Straßenbauamt hat anscheinend auch hier die Schuldenbremse eingelegt. Der Verkehr wird einspurig auf eine 2,60 Meter breite Spur geleitet. Rechts und links befinden sich Fahrbahnteiler aus Metall oder Beton. Auf einen genauen Materialtest verzichtet Hannes lieber. Die Breite ist großzügig bemessen, wenn man bedenkt, dass ein Reisebus zwischen 2,50 – 2,55 Meter breit ist. Da heißt es nur noch Augen zu und durch.
Apropos Baustellen. Auf dem Weg zu meinen Eltern nach Kassel, ärgere ich mich immer über die drei Baustellen auf dem Weg dorthin.
Auf der Strecke von Saarbrücken nach Amsterdam, die etwa genau so weit ist, müssen acht Baustellen passiert werden. In Belgien ist plötzlich die komplette Autobahn gesperrt und der Verkehr wird ausgeleitet. Die Fahrt geht ein Stück über Land und durch mehrere Ortschaften, bis Hannes wieder auf die Autobahn darf. In Maastricht ist sie dann zu Ende und es erwartet uns eine Stadtdurchfahrt.
Mit Schrecken stelle ich mir vor, man würde in Kassel von der Autobahn geschickt, um dann durch Waldau, Bettenhausen und den Eichwald nach Heiligenrode fahren zu müssen, um in Kassel-Ost wieder auffahren zu dürfen. Eine entsetzliche Vorstellung!
Ohne zu meckern werden heute alle Baustellen, Umleitungen und Staus durchfahren. So landen wir in Amsterdam. Hier steht als Erstes eine Grachtenfahrt auf dem Programm. Also bringt Hannes unsere Reisegruppe zur Stadhouderskade an die Anlegestelle, genau gegenüber der Heinecken Brauerei. Die wird keines Blickes gewürdigt. Ob die Fahrgäste wohl an Bord des Schiffes gegangen wären, hätte Karlsberg Urpils geworben?
Das Aussteigen aus dem Bus erweist sich als lebensgefährliches Unterfangen. Der offizielle Busausstieg erfolgt an einem Fahrradweg, der zwischen Straße und Gehweg liegt und sich als gefährlicher als die Straße erweist. Allerdings gibt es Holland nur Straßen mit Radwegen.
Der Gefahr von einem wildgewordenen Radfahrer auf die Hörner genommen zu werden entronnen, besteigen die Fahrgäste unversehrt das Schiff.
Für meinen Mann beginnt das wirkliche Problem erst jetzt. Er braucht einen Parkplatz für den Bus. Es ist schon komisch. Zwar möchten die meisten europäischen Städte Touristen, die Geld ausgeben, die Busse, die diese bringen, wollen sie jedoch nicht. Also werden diese ungeliebten Fahrzeuge ausgesperrt und müssen oftmals auf teure Parkplätz in der Peripherie fahren. Oftmals handelt es sich dabei um sehr karge, teilweise unbefestigte Grundstücke, auf denen die Fahrer auf ihre Weiterfahrt warten müssen. Diesen fehlen in der Regel auch jegliche Annehmlichkeiten wie Kaffee, Essensmöglichkeiten oder Toiletten.
Eine rühmliche Ausnahme bildet bei dieser Unart unter anderen Berlin. Hier sind auch die Busse willkommen. Es sei mal dahingestellt, ob unsere Hauptstadt jetzt besonders freundlich ist, oder einfach nur dämlich.
In Amsterdam haben wir Glück. Zwar sind die wenigen überteuerten, innerstädtischen Parkplätze voll, aber auf einem entfernt Gelegenen existiert wenigstens eine geringe Infrastruktur. Immerhin kann man eine Hotelbar bequem zu Fuß erreichen.
Wesentlich interessanter gestaltet sich die Parkplatzsuche am folgenden Tag. Die Fahrt führt uns nach Volendamm. Bereits am Ortseingang steht ein freundlicher Mensch in gelber Warnweste mit Stadtplan in der Hand, der unseren Bus aufhält. Volendamm hat ein paar Tagen zuvor den eigentlichen Busparkplatz zugunsten eines Autoparkplatzes wegrationalisiert, dafür aber einen neuen installiert. Prima! Der muss nur noch gefunden werden.
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