Andreas Graziano Müller - Der Münzberg

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"Der Münzberg" ist eine Satire auf die Finanzkrise, eine Parodie auf Kriminal- und Fantasyliteratur und ein lustiges Kinderbuch. Ein Pinguin, der gerne Detektiv wäre, schlittert von einem Berg aus Kleingeld mitten im Feenland. Er muss den Alltag meistern, findet neue Freunde und deckt eine Verschwörung auf, an der Zauberer und Kobolde beteiligt sind und die die Finanzwelt erschüttert. Ein Buch, das man seinen Kindern vorliest und vielleicht ab und zu erklären muss, warum man gerade gelacht hat.

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Währenddessen unterhielten sich Nananananelda und der Besitzer des Cafés, der übrigens Tom hieß. Tom sagte:

„Das war wohl nichts.“

„Das muss irgendwie gehen. Er ist der geborene Kellner, das sieht man doch.“

„Er hat keine Hände. Und was da an ihm aussieht wie ein Frack, hat keine Tasche für das Geld. Und meine Kellner tragen überhaupt keine Fracks. Seit Jahrzehnten nicht mehr.“

„Probier mal, ob er das Tablett auf dem Schnabel balancieren kann. Das wäre doch eine Möglichkeit und eine Attraktion.“,

keifte Nananananelda und:

„Eine Tasche kann er sich umhängen. Er braucht einen Job.“

Die hellblonde Fee in der Ecke hatte eine Hand voll Münzen auf den Tisch geworfen. Sie hatte die Münzen nicht abgezählt und es schien ihr auch egal zu sein, dass eine auf den Boden rollte. Dann verließ sie das Café. Unterwegs wurde sie von der Katze angefaucht, woraufhin die junge Fee kicherte. All dies hatte Peter genau beobachtet, als er plötzlich von Tom angesprochen wurde:

„Halt mal den Schnabel nach oben.“

Peter reagierte nicht gleich, woraufhin Nananananelda ihm mit ausgestrecktem Zeigefinger von unten gegen den Schnabel drückte und schrie:

„Du sollst den Kopf in den Nacken legen.“

Woraufhin Tom ihm das Tablett aufs Gesicht stellte. Er rückte es hin und her, um es auszubalancieren. Schließlich ließ er es los. Es blieb eine kleine Weile auf Peters Schnabel liegen. Bis sich Peter bewegte, da polterte es herab.

„Komm, wir suchen dir eine andere Arbeit.“,

seufzte Nananananelda. Dann verließen sie das Café.

„Was war das für eine Katze?“,

fragte Peter.

„War da eine Katze?“

„Eine schwarze Katze. Ihr ist das Tortenstück ins Gesicht geflogen.“

„Herrje.“

Nananananelda schaute durch ein Fenster, um die Katze zu sehen.

„Hoffentlich gibt das keinen Ärger. Das könnte ein Zauberer gewesen sein. Die besuchen unser Feenreich manchmal in der Gestalt von Katzen. Die Zauberer sind mächtige und edle Herren.“

„Ich war nicht schuld. Ich glaube eine Fee hatte ihr das Tortenstück ins Gesicht fliegen lassen.“

„Ogottogott, diese Verrückten.“

Nananananelda schüttelte den Kopf. Peter wollte fragen, wen sie denn mit „diese Verrückten“ meine, doch da kam Wismut der Kobold auf sie zugelaufen.

„Wisst ihr schon das Neuste?“,

rief Wismut aufgeregt.

„Hast du vielleicht eine Arbeit für Peter?“,

fragte Nananananelda ohne auf das Neuste neugierig zu sein.

„Nein, aber vielleicht meine Tante.“,

sagte Wismut. Seine Tante war das Familienoberhaupt, sie hatte das Geld (was sie nach alter Koboldsitte zum Familienoberhaupt machte), ihr gehörte die Gärtnerei und der Großhandel. Das Gemüse, das Wismut verkaufte, war also von seiner Tante. Der kleine Stand, an dem Wismut Obst verkaufte, gehörte Wismut, alles andere gehörte ihr.

„Also, möchtest du bei Wismuts Tante oder in der Münzpoliererei arbeiten?“

Fragte Nananananelda.

„Wo ist denn der Fischhändler? Mit Fischen kenne ich mich viel besser aus als mit Gemüse.“,

sagte Peter, bereute es jedoch gleich wieder, denn mittlerweile war der Gedanke in ihm gereift, Polizist oder Detektiv zu werden. Er traute sich aber nicht, dies Nananananelda zu sagen. Sie war immer auf ihre eigenen Vorschläge fixiert und schien immer noch maßlos enttäuscht zu sein, dass Peter kein Kellner geworden war. Der Fischhändler verdiente übrigens sein Geld – und zwar viel Geld – mit Fröschen und Eidechsen, die für Zaubertränke gebraucht wurden. Fisch verkaufte er nur nebenbei.

„Der will dich bestimmt nicht. Du würdest seine paar Fische doch wegessen. Er will ja schließlich Geld verdienen.“,

sagte Nananananelda barsch.

„Dann verdient er seine Kröten nur noch mit Fröschen.“,

unkte Wismut. Dann fragte er:

„Kannst du ordentlich zupacken?“

„Keine Hände.“,

sagte Peter leise.

„Dann will dich meine Tante auch nicht.“

„Da bleibt nur noch die Münzpoliererei. Die nehmen jeden.“

Nananananelda ließ den Kopf hängen.

„Was arbeitest du eigentlich?“,

fragte Peter Nananananelda.

„Ich bin eine Fee!“

„Ist das eine Arbeit? Kann ich dann nicht auch nur einfach Pinguin sein.“

„Wenn es hier einen Zoo gäbe...“,

meinte Wismut.

„Zoo?“

Peter musste kurz überlegen, was dieses Wort bedeutet. Seit Nananananelda gezaubert hatte, dass er sprechen kann, kannte er viele Wörter. Er kannte aber nicht immer die dazugehörigen Dinge, die die Wörter benennen. Meistens kannte er trotzdem die Bedeutung und er konnte sich etwas vorstellen. „Zoo“ war ihm aber so fremd, dass er erst eine Weile nachdenken musste. Am Südpol gab es keine Zoos, nichts Vergleichbares und auch nicht das Bedürfnis danach.

„Ich will in keinen Zoo. Aber sag mir mal, was arbeiten denn Feen?“

„Wir nehmen uns das Geld von dem Haufen.“

„Warum kann ich das nicht auch machen?“

„Du darfst es nicht.“

Nananananelda sagte nichts weiter. Wismut erklärte:

„Es ist so: Auf den großen Münzhaufen fallen alle Münzen aus den Wunschbrunnen der Welt. Wenn eine Fee eine Münze davon nimmt, hört sie den Wunsch. Da du keine Wünsche erfüllen kannst, wäre es unfair, wenn du eine dieser Münzen nehmen würdest.“

„Erfüllt ihr alle Wünsche?“,

fragte Peter Nananananelda.

„Natürlich nicht!“,

sagte Nananananelda entrüstet,

„Das wäre ja katastrophal.“

Das Wort „katastrophal“ und die Heftigkeit, mit der Nananananelda es aussprach, ließen Peter zusammenzucken. Wünschen sich die Menschen vielleicht Katastrophen? Warum sollten sie? Nananananelda wandte sich nervös ab und blickte besorgt den Münzberg an. Peter ging deshalb nicht weiter darauf ein und fragte statt dessen Wismut:

„Was wäre, wenn ich mir einfach eine Münze nähme?“,

Nananananelda schaute Peter wieder an, sehr streng und ohne etwas zu sagen. Der Gedanke schien sie zu empören. Wismut dachte kurz nach und erklärte:

„Wenn es keine besonders wertvolle ist, würde wahrscheinlich niemand etwas sagen. Die Feen würden dich böse anschauen. Bei einigen seltenen Münzen könnten sie aber zu Furien werden. Aber lass es! Es gehört sich nicht. Es ist nicht der Lauf der Dinge.“

Peter musste kurz überlegen, was Furien sind. (Gab es am Südpol nicht.) Wild wütende Wesen stellte er sich vor. Vielleicht würden die Feen um sich schlagen.

„Braucht ihr jemanden, der den Münzberg bewacht? Das würde ich gerne machen. Leute beobachten kann ich auch sehr gut, glaube ich. Genau, ich will Wachmann werden.“

Peter tastete sich langsam an seinen Traumberuf heran. Aber Nananananelda schüttelte den Kopf.

„Dafür wird dich aber niemand bezahlen. Hier wird man nur dafür bezahlt, wenn man anderen Freude bereitet. Aber wer hat schon Freude daran, beobachtet zu werden? Gehen wir zur Münzpoliererei.“

„An nichts hat eine gute Fee mehr Freude als an einer frisch polierten Münze.“,

sagte Wismut und wollte sich verabschieden.

„Moment mal, wolltest du uns nicht etwas erzählen?“,

fragte Peter, der sich daran erinnerte, wie Wismut mit den Worten „Wisst ihr schon das Neuste“ angelaufen kam.

„Ach ja. Der König der Zauberer ist in der Stadt.“

„Als Katze?“,

fragte Peter.

„Ich weiß nicht. Möglich.“,

sagte Wismut.

„Aha.“,

sagte Peter, während Nananananelda besorgt schaute.

Peter lebt sich ein

Peter fing in der Münzpoliererei an. Seine Kollegen arbeiteten aber wieder mit ihren Händen. Da das dem Chef als die normale und vielleicht sogar einzige Möglichkeit schien, Münzen zu polieren, wollte er Peter die Arbeit eigentlich nicht geben. („Wenn er nicht einmal in der Münzpoliererei Arbeit bekommt, muss er wohl das Land verlassen.“, meinte Nananananelda.) Peter aber warf eine Münze auf den Boden, ließ sich von Onkel Wankel ein Poliertuch an einen Fuß binden. Dann konnte er mit dem Tuch über die Münze wischen. Das sah aus, als würde Peter tanzen. Er breitete seine Flügel aus, stand auf einem seiner Füße, bewegte den anderen vor und zurück und gleichzeitig bewegte sich noch fast sein ganzer Körper. Sein Becken und sein Bauch wiegten rhythmisch. Nur sein Kopf bewegte sich nicht. Der stand fest, als wäre er irgendwo befestigt. Der Fuß, auf dem Peter stand, bewegte sich natürlich auch nicht, er tat dies aber viel unauffälliger als der Kopf. Das Ganze sah so hübsch aus, vielleicht auch ulkig, aber vor allem hübsch, so dass die Feen kamen und es sich anschauten. In wenigen Minuten schien es sich im ganzen Feenland herumgesprochen zu haben. Sie hatte Freude, Peter beim Polieren zuzuschauen. Deshalb bezahlten sie dafür, zuschauen zu dürfen.

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