Wolfgang Cremer - Eine Insel in 650m Höhe
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Gerne hätte ich etwas gegessen aber ich zwang mich zu Verzicht. Erstens konnte ich nicht wissen wie lange ich noch mit den wenigen mir jetzt noch verbleibenden Lebensmitteln auskommen musste und zum zweiten wollte ich noch einiges an Weg vor Einbruch der Dunkelheit bewältigen.
Ich nahm mir vor die Schritte zu zählen. Das lenkte von den Strapazen ab. Die Naturkrücke erwies sich bereits nach einigen Metern als sehr hilfreich und ich freute mich über meine gute Idee. Unzählige Bäume waren umgestürzt und lagen im Abstand von höchstens 200m auf der Straße. Ich glaubte festzustellen, dass die Straße von wesentlich mehr Spalten aufgerissen war als das es Aufwerfungen gab. Es setzte wieder Wind und Regen ein der meine Laune nicht gerade begünstigte. Zudem war es meines Erachtens auch wieder kälter geworden. Mehrere Dinge geschahen dann gleichzeitig. Ein Donnerschlag ließ mich erschrecken weil ich den vorangehenden Blitz nicht gesehen hatte. Die Erde vibrierte stärker als vorher, ich rutschte mit der Krücke weg und musste um einen Sturz zu vermeiden stark mit meinem verletzten Fuß auftreten der dies auch sofort mit einem stark schmerzenden Stich quittierte, es wurde dunkler und ich konnte nicht erkennen ob dies am aufziehenden Gewitter oder von der vielleicht schon beginnenden Dämmerung kam, ich sah einen kleinen Graben mit fließendem Wasser und daneben einen mächtigen Nadelbaum der in einer Höhe von 2m bestimmt eine Astlänge von 3m haben sollte.
Darunter war es trocken und bestimmt auf dem Grasboden auch schön weich. Alles das war das Signal für ein Nachtlager. Das erste an der Straße und ich war überzeugt auch das letzte. Morgen würde ich einen Ort erreichen und Menschen finden. Trotz der Kälte nutzte ich nach dem Zeltaufbau die Möglichkeit mich gründlich an dem kleinen Graben waschen zu können. Zitternd und frierend machte ich mich daran mein kleines Abendbrot vorzubereiten. Da dies wohl die letzte Mahlzeit in der Wildnis war, konnte ich auch etwas großzügiger mit den Vorräten umgehen. Es gab also nicht nur eine leckere warme Suppe sondern es wurde auch eine Wurst hineingeschnitten und dieses Mahl mit einem Tee beendend. Der Regen hatte aufgehört und inzwischen übernahm wurde aus der Dämmerung auch Nacht. Es erstaunte mich wie viele Geräusche noch zu hören waren. Immer noch zogen Tiere durch die Dunkelheit. Gewiss machte den Tieren das ständige Grummeln und leichte Zittern der Erde noch weiter Angst. Es war schon erstaunlich wie ich mich als Mensch schon daran gewöhnt hatte. Klar könnte es jederzeit wieder richtig losgehen und ein neues vielleicht noch schlimmeres Beben würde die bisherige Vernichtung fortsetzen, aber ich dachte, dass gerade dieses häufige Zittern der Erdoberfläche sich positiv auswirkte. Dadurch, dass ständige Bewegung war, konnten ja keine großen Spannungen aufgebaut werden die sich dann irgendwann schlagartig mit einem gewaltigen Ruck lösten. Daher war ich also recht zufrieden mit der Situation und hoffte nur, dass die Schäden relativ begrenzt waren und die größeren Orte und Städte vom Schlimmsten verschont geblieben waren. Ein Beben dieser Stärke in einer Großstadt wagte ich mir in den Auswirkungen überhaupt nicht vorzustellen. In diesen Gedanken versunken schlief ich ein und genoss einen tiefen ungestörten und bestimmt erholsamen Schlaf.
Als ich erwachte, überraschte mich der laute und vielfältige Gesang von hunderten Vögeln. Dabei war es noch gar nicht so hell wie ich durch die Zeltplane bemerkte. Ich bewegte meinen Fuß und war überrascht das das gehen mit der Krücke meinem Fuß wohl sehr gut bekommen war. Leider hatte dieses Abstützen mit der Armbeuge auch Nachteile. Nicht nur das die ganze Armbeuge bei Bewegung begann zu schmerzen, es zeigte sich auch, dass die Haut an zwei Stellen Abschürfungen hatten. Dieses System konnte ich so also nicht weitermachen. Ich wollte versuchen die Krücke als Wanderstab zu nutzen und notfalls sogar zu kürzen. Den zweiten Teil der Wurst aß ich kalt noch im warmen Schlafsack liegend. Heute würde mein Leidensweg zu Ende gehen und die Zivilisation würde mich in spätestens einigen Stunden wieder haben. Allein diese Vorstellung ließ meine Laune ansteigen wie schon lange nicht mehr und ganz gemütlich begann ich mit der Morgentoilette. Es war schließlich egal ob ich eine Stunde früher oder später mein Ziel erreichte. Dennoch war ich sehr erstaunt als ich das Zelt geöffnet hatte und hellen Tag erblickte.
Na klar, der riesige Baum unter dem ich mein Zelt errichtet hatte, schützte natürlich auch vor dem Tageslicht. Es war nicht nur trocken sondern die Wolkendecke war ganz weiß und es zeigten sich bereits einige kleine Lücken. Also alles super. Mit bester Laune baute ich mein Lager ab und verstaute alles in meinen Rucksack. Ich überlegte bei wie vielen Schritten ich gestern aufgehört hatte zu zählen. 5822 Schritte hatte ich gezählt. Natürlich nur auf der Straße und nicht die Umwege um Spalten, Bäume oder Aufwerfungen zu umgehen. Wenn ich nun rechnete, dass ein erwachsener Mensch etwa 70cm je Schritt bewältigt konnte ich für mich vielleicht nur etwa 50cm annehmen. Mehr hatte ich insgesamt sicher nicht erreicht wenn ich mir das so richtig überlegte. Genau genommen hatte ich dann also bei rund 6000 Schritten a. 50cm nur 3km reine Straßenstrecke abgegangen. Als Wanderer wusste ich, dass mein GPS-Signal mir immer zwischen 4-5 km je Stunde angezeigt hatte. Also keine hohe Ausbeute für die verausgabte Kraft. Aber das war nicht zu Ändern und es hatte auch keinen Zweck sich über dieses Missverhältnis zu ärgern.
Also startete ich mit einiger Verspätung meine Wanderung. Dem Stand der Sonne nach zu urteilen mochte es vielleicht 10 Uhr sein. Der Zustand der Straße und des Umfeldes änderten sich nicht allzu sehr. Zwar hatte ich den Eindruck, dass die Spalten enger wurden und bei weitem auch nicht mehr so tief. Aber immer noch gab es rund alle 200-300m eine Blockade. Die enger werdenden Spalten ließen sich bei einer Breite von 1-1,3m zwar überspringen, aber das war nicht die beste Lösung für meinen Fuß. Ich nutzte zwar den gesunden für den Auftritt nach dem Sprung, aber auch das Abspringen war nicht ohne und ohne meinen Stock als Krücke hätte ich sicher ein weiteres Problem.
Die Sonne setzte sich jetzt immer mehr durch und ich genoss die warmen Strahlen. Alle 2000 Schritte machte ich eine Pause und ruhte mich aus. Es war nach der vierten Pause als ich mir Gedanken machte ob ich den nächsten Ort noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen könnte oder noch eine Nacht im Zelt bleiben musste. Nach dem Sonnenstand hätte ich noch 2-3 Stunden bis zur Dunkelheit. Gerade machte die Straße wieder eine Biegung nach links und fiel stärker ab als es durch den Wald hell schimmerte. Eine große Lichtung oder das Ende des Waldes und zumindest freie Sicht auf die weitere Straßenführung. Ich wurde schneller und als ich über Kuppe kam blieb ich wie erstarrt stehen.
Die erste Enttäuschung
Ich schaute auf einen riesigen See. Das konnte doch nicht sein. Ich hätte es doch gewusst wenn es in diesem Wandergebiet einen derart großen See gegeben hätte. Mein Gott das Wasser reichte ja eventuell bis zum Horizont. Es war zu diesig um das genau zu beurteilen. Ich ging weiter bis ich mit den Schuhen am Wasser stand. Nein, das konnte doch nicht sein, Wasser soweit man sehen konnte. Nicht nur nach vorne sondern auch nach rechts und links. Das war kein See, das war ein Meer. Fassungslos bückte ich mich und tauchte meine rechte Hand ins Wasser. Es war sehr kalt und als ich mit der Zunge wenige Tropfen ableckte stockte mir der Atem. Ich schmeckte eindeutig Salzwasser. Zwar mit sehr vielen Dreckpartikel aber dennoch gab es keinen Zweifel an dieser Tatsache. Wie konnte das sein, ich musste mich doch in mindestens 600m Höhe über dem Meeresspiegel befinden. Natürlich hätte durch das Beben ein Tsunami ausgelöst sein können. Natürlich hätte es eine riesige zerstörerische Welle geben können die auch eventuell recht hoch gewesen sein mochte. Aber doch niemals über 500m und selbst wenn, wäre das Wasser doch längst wieder abgeflossen und das Werk der Zerstörung freigelegt. Immer wieder schaute ich voller Verzweiflung nach beiden Seiten und obschon ich fast 180° Sicht hatte, blieb nichts außer Wasser. Was konnte ich jetzt tun? Am Wasserrand vorbei wandern erschien sowohl nach rechts als auch nach links kaum realisierbar. Das Wasser reichte ja bis ins Dickicht. Das bedeutete einen Marsch quer durch teilweise kaum durchdringbare Ranken und reißfeste Pflanzen die mit altem Gehölz jeden Schritt zur Qual machten. Nein, das war nicht die Lösung. Ich musste zurück und der Straße in die andere Richtung folgen. Eineinhalb Tage bis hierher und nun wieder eineinhalb Tage zurück. Drei Tage verloren um wieder an der gleichen Stelle zu stehen. Aber ich wollte jetzt nicht mehr gehen. Sicher hatte ich noch 2 Stunden Licht aber mein Frust war einfach zu groß. Ich stellte den Rucksack ab und schaute mich nach einem Lagerplatz um.
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