Wolfgang Cremer - Eine Insel in 650m Höhe
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Der Felsen, ich musste unbedingt zu dem Felsen hin. Er bot den einzigen Schutz um nicht von Ästen oder Bäumen erschlagen zu werden. Verzweifelt versuchte ich die lähmende Angst zu überwinden. Langsam, unendlich langsam nährte ich der Stelle die mein Leben retten konnte. Luftnot überkam mich und ein Stechen in der Herzgegend mahnte zur Vorsicht. Doch es ging nicht, keine Zeit auch nur darüber nachzudenken. Der Felsen, da musste ich hin. Nichts war mehr gerade und standfest. Alles schien sich zu bewegen, alles versuchte mich daran zu hindern mein Ziel, den sicheren Felsen zu erreichen. Wieder hatte ich mich im Unterholz verfangen, bekam meine Füße, meine Beine nicht frei und stürzte erneut zu Boden. Dornen rissen mein Gesicht auf, meine Hände umklammerten einen Baumstamm der sich plötzlich wie von einer Maschine gezogen entfernte. Ich hielt fest, mein Körper wurde hochgehoben und mit einem Überschlag wieder zu Boden geworfen. Stechender Schmerz durchzog meinen Rücken. Ich drehte mich durch Dornengestrüpp und nahm den rettenden Felsen in vielleicht noch 20m wahr. 20m die nahezu unerreichbar waren. War dieser Fels überhaupt die Rettung?
Er bewegte sich, nein er tanzte regelrecht in langsamen Bewegungen. Erneut krachte es fürchterlich und ein Baum schlug kurz neben mir ein. Die Zweige streiften mich, verletzten mich glücklicherweise aber nicht. Der Fels, zumindest davor konnte er mich schützen. Also auf und weiter. Es ging nicht, Zweige und Dornen hielten mich fest. Ich schrie vor Verzweiflung und wurde augenblicklich durch einen Erdstoß regelrecht aus meiner Situation befreit. Jedoch nur für einen winzigen Augenblick. Immer wieder stand ich auf und wurde durch diese unglaublichen Bewegungen der Erde um mein Gleichgewicht gebracht. Ich konnte nicht einmal stehen, geschweige gehen. Panik überkam mich erneut. Den rettenden Felsen vor Augen ein erneutes grauenvolles Krachen und Splittern hinter mir. Ich warf den Kopf zurück und erstarrte als ich den riesigen Baum sah der genau in meine Richtung zu falle schien. „Zur Seite“ schrie ich mich selbst an und schaffte in meiner Verzweiflung vielleicht gerade einmal einen einzigen Meter. Ich versuchte den Kopf zu drehen als ich plötzlich einen gewaltigen Schlag an Oberkörper und Kopf spürte. Das Ende.
Ich fiel und fiel, immer tiefer in einen Trichter der voller Steine war und in dem sich eine Walze mit hunderten Armen befand die sich sehr schnell drehte um die Steine zu zerschlagen. Warum hatte ich nicht aufgepasst. Keine Ahnung wie ich da hineinfallen konnte. Immer neue Schläge prasselten auf mich ein. Ich musste da raus sonst erschlug mich diese Maschine. Ich schrie um Hilfe, vergeblich. Mit aller Gewalt versuchte ich den Schlägen zu entkommen. Aber es wurde immer schlimmer. Jemand hatte nun auch noch irgendwo das Wasser aufgedreht. Mein Gott, warum schaute denn keiner von diesen Idioten einmal in dieses Mahlwerk, warum hörte mich denn keiner. Mein Kräfte wurden weniger und meine Verzweiflung wisch einer Gleichgültigkeit. Bald würden die Schmerzen vorbei sein, bald würde ich Ruhe und Frieden finden.
Das furchtbarste Grollen das ich je gehörte hatte. Ich lebte und befand mich unter einem unglaublich großen Baum. Bersten und Krachen. Neue Bäume brachen und fielen auf den Baum. Er hatte mich zwar unter sich begraben, aber nun schützte er mich vor den anderen Angreifern. Ich bekam kaum Luft und versuchte mich zu bewegen. Die Erde bebte noch immer. Wie lange war ich ohne Besinnung gewesen. Steine durchschlugen die schützenden Zweige und ich begriff das dies von dem Felsen sein musste den ich als Rettung gesehen hatte. Es hatte den Eindruck wie in einem Lift. Als Jugendlicher durfte ich einmal in eine Zeche einfahren. 800m tief in Zeche „Anna 2“. Diese Fahrt in dem Fahrkorb hatte ich gut in Erinnerung. und jetzt fühlte es sich genauso an. Ich fiel immer tiefer. Nein das konnte nicht sein, durch eine lichte Stelle konnte ich durch den Baum hinaussehen und sah in den Wald, gute 300m weit bestimmt, eher weiter. Wieder ein Schlag gegen meinen Kopf. Erneut verlor ich mein Bewusstsein.
Diesmal befand ich mich auf dem offenen Meer. Um mich herum tosende Wassermassen die mich unter lautem Gebrüll hin und her warfen. Gierig sog ich die Luft ein, jedoch immer wieder musste ich Wasser mit aufnehmen und mich verschlucken. Verzweifelt versuchte ich immer auf dem Wellenkamm Luft zu holen. Das gelang auch, nur ging es dann so rasant abwärts, das ich die Luft wieder auspresste und mit offenem Mund in das Wellental hinein raste. Immer und immer wieder das gleiche. Ich erbrach und erwachte.
Es hatte sich nichts geändert. Wie lange mochte ich dieses Mal ohne Besinnung gewesen sein. Immer noch bebte die Erde, immer noch stürmte und regnete es in Strömen, immer noch das Gebrüll von 1000 Panzern, immer noch im freien Fall nach unten. Ein erneutes Bersten, ein anderer Baum war auf den schon auf mir liegenden Baum gestürzt und mein Gesicht wurde durch den Aufprall in eine recht große Pfütze gedrückt. Nur wenige Sekunden, aber das reichte um mich in Panik zu versetzen und ich erbrach erneut. Wieder verlor ich das Bewusstsein.
Als ich die Augen öffnete benötigte ich erst eine Weile um mich zu orientieren und mich an meine Lage zu erinnern. Daran hatte sich nichts geändert, wohl aber alles andere. Die Erde bewegte sich zwar noch ein wenig, aber kaum spürbar. Es war ruhig, kein Sturm, kein Bersten von Bäumen aber es war dunkel. Es war Nacht. Also war ich mehrere Stunden ohne Bewusstsein gewesen. Ich versuchte zunächst alle Gliedmaßen zu bewegen. Alles tat weh, besonders der rechte Fuß und der Rücken, aber es schien nichts gebrochen zu sein. Mein Kopf dröhnte wie es bei einer schlimmen Migräne sein mochte. Als ich versuchte mich unter dem riesigen Baum heraus zu bewegen stellte ich mit größter Verwunderung fest, dass es heller wurde. Es war also nicht Abend sondern früher Morgen. Der Baum hielt mich mit aller Kraft am Boden fest. Sehr mühsam konnte ich mich vom Rucksack trennen und mich durch kräftige Bewegungen in den weichen Waldboden drücken. Es war zum Heulen, nur durch minutenlanger größer Kraftanstrengung war eine Befreiung von wenigen Millimeter möglich. Ich war total erschöpft und musste oft eine Pause einlegen.
Es war schon sehr hell, ehe ich den entscheidenden Durchbruch erzielte und nun ging es wesentlich besser. Nach einer gefühlten weiteren Stunde konnte ich mich aus dem Baum befreien. Doch die Freude war nur sehr kurz, ich hatte den Rucksack unter dem Baum vergessen. Den brauchte ich nun dringender denn je. Mühsam krabbelte ich wieder in den Baum hinein und brauchte eine Weile bis ich das gute Stück geborgen hatte. Diese Aktionen hatten mich total verausgabt und ich wollte nur kurz ausruhen.
Als ich erwachte dämmerte es bereits. Ich nahm meine Umgebung in Augenschein und mir stockte der Atem. Jeder dritte Baum war geborsten und es war alles ein großes Trümmerfeld. Der Felsen war tatsächlich meine Rettung gewesen. Die Spitze des großen Baumes der mich nieder gestreckt hatte, lag auf dem Felsen und hatte mir so den freien Raum gelassen zu überleben. Danke Felsen.
An ein Gehen war nicht zu denken und so beschloss an der Stelle zu bleiben und mein Nachtlager aufzuschlagen. Ständig grollte die Erde noch und in unregelmäßigen Abständen spürte man auch noch Bewegungen. Ich hatte große Angst das es Beben wieder kräftiger würde. Doch alle Bäume im Umkreis von 20-30m lagen bereits am Boden und gegen plötzliches Aufreißen der Erdkruste konnte ich mich nicht wehren. Also baute ich Schmerzerfüllt mein kleines Zelt auf und schaffte es gerade noch bevor der Regen loslegte. Ich kroch in meinen Schlafsack und durchsuchte den Rucksack nach Medikamenten. Ich nahm zwei Kopfschmerztabletten und zwei Entzündungshemmer die auch schmerzlindernd sein sollten. Es war inzwischen dunkel und der Regen wurde noch stärker. Ich hatte mich entschieden mit voller Kleidung in den Schlafsack zu kriechen. Mein Fuß war würde sicherlich sehr anschwellen und noch mehr schmerzen wenn ich den Schuh ausziehen würde. Irgendwann hatte ich gelesen, dass es beim Umklinken während des Wanderns sehr wichtig sei auf keinen Fall den hohen Schuh auszuziehen. Das würde ein sofortiges Anschwellen bewirken und ein erneutes Anziehen des Schuhes unmöglich machen. Tausend Gedanken beschäftigten mich. Wie stark war das Beben wohl gewesen. Welche Schäden hatte es angerichtet und wie würde es meine Wanderung beeinflussen. Natürlich konnte ich alles vergessen was ich mir vorgenommen hatte. Ich musste so schnell wie möglich einen Ort und damit Menschen erreichen. Gnädig erlöste mich der Schlaf und meine Erschöpfung ließ mich bis zum nächsten Tag durchschlafen. Leider hatte dieser Schlaf nicht viel zu meiner Gesundheit beigetragen.
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