Wolfgang Cremer - Eine Insel in 650m Höhe

Здесь есть возможность читать онлайн «Wolfgang Cremer - Eine Insel in 650m Höhe» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Eine Insel in 650m Höhe: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Eine Insel in 650m Höhe»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Nichts ist wie es war. Eine Katastrophe stellt einen Menschen vor scheinbar unlösbaren Problemen. Es beginnt der Kampf um das Überleben. Viele kleine Zufälle ermöglichen aus der Verzweiflung ein Leben wie im Paradies zu führen

Eine Insel in 650m Höhe — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Eine Insel in 650m Höhe», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Alle Schmerzen meldeten sich sofort mit dem Aufwachen zurück und auch der Regen hatte nicht nachgelassen. Es trommelte sehr stark auf das kleine Zelt und ich war sehr erstaunt, dass es bisher dicht geblieben war. Nach mindestens einer Stunde zwang ich mich dazu mich umzudrehen den Kochtopf zu suchen und diesen durch den kleinen Eingang hinaus in den Regen zu stellen. Der Eingang war mit einem kleinen Vorbau überdacht und so konnte ich einen Blick an meine unmittelbare Umgebung richten ohne mich dem Regen auszusetzen. Das Ergebnis war recht trüb. In dem ganzen Durcheinander von Bäumen, Ästen und Sträucher hatte sich bereits ein kleines Rinnsal gebildet in dem das Wasser sich einen Weg suchte. Glücklicherweise fast 4 Meter von mir weg und noch besser etwa 1 Meter tiefer als meine Lagerstatt. Die Erde grollte immer noch aber ich hatte den Eindruck, dass es keine Bewegungen mehr gab. Hunger hatte ich keinen, nein auf keinen Fall konnte ich jetzt etwas essen. Ich hatte den Eindruck, dass die Temperatur deutlich abgenommen hatte und kuschelte mich so tief wie möglich in den Schlafsack.

Wieder war ich eingenickt und es mochte schon im Nachmittag sein als ich wieder erwachte. Ohne die Augen zu öffnen versuchte ich meinen Körper zu analysieren. Rechter Fuß schmerzt nicht mehr in Ruhestellung aber bewegen ist sinnvoll. Mein Rücken schmerzte aber anders als vorher. Ich hatte vielleicht nicht richtig den Lagerplatz begradigt und die Unebenheiten drückten sich durch die dünne Isomatte und verursachten sicher einen Teil der Probleme. Die Kopfschmerzen waren nicht weg aber wesentlich besser. Arme und Hände zeigten noch die typischen Auswirkungen eines Muskelkaters was bei der Befreiungsaktion nicht verwunderlich war. Ich öffnete das Zelt und holte den überlaufenden Kochtopf ins Zelt. Der Topf hatte schwer gelitten und zahlreiche Beulen davongetragen. Die Gaslampe war total zerstört und nicht mehr brauchbar. Ich hoffte auf den kleinen Gasbrenner und freute mich sehr, dass die Gasflamme sofort und gleichmäßig brannte.

Es gab eine sehr heiße Hühnersuppe aus Trockenbouillon die ich in langsamen Schlucken trank. Ich stellte den Topf wieder ins Freie um das Regenwasser aufzufangen. Meine Gedanken kreisen um den nächsten Tag. Bestimmt konnte ich aufstehen, aber gehen war bestimmt noch nicht möglich. Zumal es ja weit und breit keinen Weg gab und ich vielleicht stundenlang durch das Chaos dieser Naturkatastrophe klettern musste. Also das hatte keinen Zweck. Ich musste den nächsten Tag abwarten und sehen wie es ging. Ich wünschte ich hätte ein Radio gehabt um mehr über die Auswirkungen und den Sachstand erfahren zu können. Meinen PDA konnte ich vergessen. Der machte keinen Mucks mehr und somit war auch die Navigation verloren. Ich hatte bereits mehrfach versucht mich an die letzte Position zu erinnern um in etwa die Marschrichtung zum nächsten Ort bestimmen zu können. Aber vergeblich. Ich hoffte am nächsten Tag etwas Orientierung zu bekommen. Vielleicht konnte man einen Baum erklimmen oder kam auf einer Anhöhe die eine Orientierungshilfe sein konnte. Der Tag ging zu Ende und ich genehmigte mir eine weitere Hühnersuppe. Der Regen schien etwas nachzulassen und dafür frischte der Wind auf. Ich fiel in einen unruhigen und sicher auch nicht erholsamen Schlaf der von Träumen geplagt war an die ich mich aber nicht erinnern konnte. Ich wachte auf weil sich mein Körper meldete und eine Erleichterung forderte. Ich öffnete das Zelt und schob den mit Wasser gefüllten Topf vorsichtig auf Seite.

Ich sah wenige Meter entfernt einen schmalen Ast der vielleicht 3 cm Durchmesser und eine Länge von gut 2 Meter hatte. Vorsichtig humpelte ich dorthin und testete meine Errungenschaft. Nicht ideal aber trotzdem sehr gut als Hilfsstock zu verwenden. Der Regen hatte aufgehört und die noch recht schnell durchziehenden Wolken wurden heller und ich war überzeugt, dass sich die Wolkendecke noch heute teilen würde und freute mich auf die wärmende Sonne. Erst jetzt fiel mir auf das dieses dunkle gefährliche Grummeln der Erde nicht mehr zu hören war und ich hatte auch seit gestern keine Bewegungen mehr wahrgenommen. Sollte diese Laune der Natur wirklich vorbei sein und die Erde wieder friedlich den Menschen beherbergen. Ich musste an die unzähligen Tiere denken die in unvorstellbarer Panik durch den Wald gehetzt sein mussten auf der Suche nach Sicherheit. Wie viele hatten das wohl nicht überlebt. Mein Lebensretter, der kleine Felsen, war nicht besonders hoch, aber ich hatte ein unglaubliches Verlangen hochzusteigen und von dieser erhöhten Position meine Umgebung zu betrachten. Es ging besser als gedacht und mein Fuß fügte sich in diesen ersten Belastungstest.

Das Besteigen dieses kleinen Steines erfolgte mehr auf allen vieren und bereitete mir doch einige Schwierigkeiten. Doch dann stand ich oben und blinkte enttäuscht in die Runde. Aber was hatte ich denn erwartet? Einen Ort in Rufnähe, einen Sanitäter der mich sofort entdeckte und mich auf starken Händen in den geländegängigen Krankenwagen legte. Stattdessen auf einer Halbseite ca. 1000m Sicht auf Chaos und auf der anderen Halbseite schien der dortige Laubwald in vielleicht 500m nahezu unbeschädigt zu sein. Unter normalen Umständen in wenigen Minuten zu erreichen. Zurzeit für mich nahezu unerreichbar. Dieses Trümmerfeld der Natur erforderte zumindest Standsicherheit auf beiden Füßen wenn ich nicht wieder stürzen wollte. Und das wollte ich nun wirklich nicht. Mühsam begab ich mich wieder zum Zelt und bereitete mir eine kleine Mahlzeit. Von Zeit zu Zeit durchbrach die Frühjahrssonne die Wolken und spendete wollige Wärme. Ich öffnete die Wanderschuhe und betrachtete meinen verletzten Fuß mit einigem Staunen. Sehr farbenfroh reagierte er auf jeden Druck und zeigte mir durch einen stechenden Schmerz die mangelnde Wanderbereitschaft an. Ich zog mich ganz aus und humpelte zum Rinnsal um mich gründlich zu waschen. Das Wasser war sehr kalt und natürlich schien jetzt nicht die Sonne sondern die Wolkendecke war geschlossen. Regelrecht durchgefroren zog ich mich wieder an und versuchte Schlafsack und Zelt einigermaßen zu reinigen. Es hatte keinen Zweck jetzt voreilig zu handeln. Zunächst musste ich zumindest schmerzfrei auftreten können und dann würde sich alles andere ergeben. Ab und an schaute ich hinauf zu den Wolken als würde die Rettung aus der Luft erfolgen. Ganz so abwegig erschien mir das nicht, warum sollte nicht ein Team in einem Hubschrauber oder in einem kleinen Sportflugzeug unterwegs sein um die Gegend zu inspizieren.

Schließlich mussten ja nach einer Katastrophe die Schäden ermittelt und gewertet werden. Vielleicht war man in den Orten oder Städten aber auch so sehr mit den eigenen Problemen beschäftigt und noch dachte kein Mensch an die Schäden die ein Erdbeben in einem fast Menschenlehren Naturpark angerichtet haben könnten. Vielleicht war aber das Beben auch nur hier lokal aufgetreten und schon wenige Kilometer seitwärts kaum noch zu spüren gewesen. Ich konnte mir die Frage nicht beantworten und bereitete mich auf die kommende Nacht vor. Doch noch lange lag ich wach und überlegte welche der Versionen wohl zutreffend war und wie die Chancen sein könnten, dass mich hier jemand findet.

Ich hatte gut geschlafen und wachte nahezu ohne Kopfschmerzen auf. Die Sonne schien auf meine kleine Unterkunft und ich genoss die Wärme die sich schnell in dem Zelt bemerkbar machte. Die Vögel sangen bereits wieder ihre unendliches Lieder und es war als wäre nichts geschehen. Ich schälte mich aus dem Schlafsack und öffnete den Eingang. Es war nicht mehr so früh denn die Sonne stand bereits weit am Himmel. Ich versuchte aufzutreten und der Schmerz kam sofort. So ging es also nicht. Nun zog ich den Wanderschuh an und versuchte es noch mal. Ganz vorsichtig erhöhte ich den Druck in dem ich das Gewicht verlagerte. Erheblich besser als gedacht funktionierte das und ein Glücksgefühl durchströmte mich. Nun konnte ich es kaum noch abwarten. Die morgendliche Toilette an dem schon merklich kleineren Rinnsal und ein karges Frühstück wurden schnell erledigt. Ich hatte es plötzlich sehr eilig und verstaute alles an meinen an einigen Stellen doch stark angeschlagenen Rucksack. Mit dem Stock als wertvolle Stütze verabschiedete ich mich still aber mit dankbarem Blick von meinen felsigen Lebensretter. Der Blick auf das Ziel, den Laubwald in rund 500 Meter gerichtet ging ich vorsichtig los. Mit dem schweren Rucksack war diese Strecke eine wirkliche Tortur. Immer wieder musste ich um gestürzte Bäume herumklettern und ständig war etwas im Weg. Mein Körper meldete sehr oft Ruhezeiten an die ich ihm auch gab. Ich hatte nur das Ziel den Laubwald vor Anbruch der Dämmerung zu erreichen und diese Etappe war nicht einfach. Doch es gelang. Es mochte schon später Nachmittag sein als ich den Laubwald erreichte. Man konnte weit hineinsehen und so stellte ich fest, dass hier erheblich weniger Schäden waren und der Boden recht frei von Gewächsen und Unterholz. Hier beendete ich den ersten Tag, denn ich wollte unter keinen Umständen meinen Fuß überlasten. Er hatte mich zwar widerwillig und mit ganz ordentlichen Stichen bis hierher gebracht, aber ich wusste nicht wie weit er noch in den nächsten Tagen gequält werden würde. Also suchte ich mir einen weichen mit Moos bedeckten Platz aus und richtete mein Lager ein. Entspannt und beruhigt durch diesen Erfolgreichen Tag bereitete ich mein Abendessen und legte mich dann sofort ins Zelt. Ich wollte den nächsten Tag ausgeruht und möglichst fit sein.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Eine Insel in 650m Höhe»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Eine Insel in 650m Höhe» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Eine Insel in 650m Höhe»

Обсуждение, отзывы о книге «Eine Insel in 650m Höhe» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x