Malte Kersten - Nach dem Eis

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Neugier und Freundschaften, aber auch das Streben nach wissenschaftlicher Anerkennung sind die Pole, zwischen denen das Buch von Malte Kersten sich bewegt. Dieses Netzwerk bekommt einen Riss durch den plötzlichen Tod eines Professors am Kieler Forschungsinstitut. Nicht nur die Todesursache, auch die weitere Betreuung des Doktoranden ist unklar. Als sich der überaus renommierte Institutsleiter selbst dem Protagonisten annehmen möchte, ist dieser ebenso irritiert wie auch stolz, sieht er doch endlich seine wissenschaftliche Leistung im richtigen Licht. Doch dieser Betreuerwechsel hat seinen Preis. Anspruchsvolle Arbeit kommt nun auf ihn zu. Im gleichen Maße häufen sich sonderbare Situationen. Alles Zufall? Was war das Geheimnis seines verstorbenen Professors? Und gibt es noch jemanden, der sich dafür interessiert? Alles Fragen, denen er zusammen mit seinen engsten Kollegen vom Institut enthusiastisch und unprofessionell neben der eigentlichen Forschungsarbeit nachgeht. Vergeblich verlangt die attraktive Kommissarin keine weitere Einmischung in den Fall. Die jungen Akademiker sind nicht mehr zu stoppen. Gleichzeitig steigt der Leistungsdruck durch den Institutsleiter immer weiter an. Bis Entscheidungen getroffen werden müssen. Entscheidungen, die den Protagonisten bis ins Eismeer führen.

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„In Ordnung, ich nehme sie gleich mit.“

Damit hob er den Umschlag als Gruß und verschwand. Draußen hörte ich ihn mit jemanden sprechen, bevor er die Tür ganz schloss und es wieder ruhig wurde.

Ich selber griff den Faden unseres Gespräches nicht wieder auf, sondern brach bald auf. Mit einer lässigen Handbewegung verabschiedete sich Frau Lund von mir und war schon wieder in ihre Aufzeichnungen vertieft. Eine Haarsträhne fiel ihr ins Gesicht.

Draußen war es inzwischen dunkel geworden und der leichte Nieselregen hatte sich zu einem leichten Regen verdichtet. Es war ungemütlich. Daher beschloss ich, auf halber Strecke erst einmal in einem Café Unterschlupf zu suchen. Ich wählte das Café auf der Holtenauer Straße gleich neben dem Friseur. Dort gab es den besten Kaffee der Stadt, meinte Rolf. Der volle Laden, der intensive Kaffeeduft und die lauten Geräusche waren ein willkommener Kontrast zum nasskalten Wetter draußen. Ich sah kein bekanntes Gesicht und setzte mich mit meinem heißen Milchkaffee an einen Tisch, an dem bereits eine Frau in ein Buch vertieft saß.

„Scheußliches Wetter“, sagte ich, als ich meinen Mantel über die Stuhllehne legte. Ich bekam eine knappe Antwort, ohne dass sie aufsah, und betrachtet dies als Aufforderung, keine weitere Unterhaltung zu versuchen. In Ordnung. In erster Linie wollte ich mich aufwärmen, in zweiter einmal gründlich über meine neue Situation und den Begebenheiten um Osters Tod nachsinnen. Beim Rühren im Kaffee wurde mir aber schnell klar, dass ich nur sehr wenig Fakten über die Begebenheiten hatte und diese ohne Zusammenhang nebeneinanderstanden.

Was war geschehen? Herr Oster wurde getötet. Das schien sicher zu sein. Zumindest gehen alle davon aus. Auch die Polizei? Wie oder warum ist er zu Tode gekommen? Keine Ahnung. Kurz vor seinem Tod war er wahrscheinlich noch in Holland. Hatte dies etwas mit seinem Tod zu tun? Dann wurde er, wieder wahrscheinlich, denn sicher erkennen konnte ich ihn nicht, bei Hannover geblitzt, als er sich einen Pullover über den Kopf gezogen hatte. Wenn er es nicht war, hatte jemand seinen Wagen genommen. Seltsam, aber deutet das auf seinen Tod hin? Nein. Es deutet aber auf Holland hin. Zumindest grob, denn die Fahrt über Hannover schien mir ein Umweg zu sein. Ich nahm mir vor, das am Abend mithilfe eines Atlas zu überprüfen. Aber die Fotos, die belegen wirklich seinen Aufenthalt in Holland. Plötzlich fiel mir die vertauschte Speicherkarte wieder ein. Wo war die eigentliche Speicherkarte? Das hatte ich ganz vergessen, Frau Lund mitzuteilen.

Diese wenigen Fakten begannen in meinem Kopf sich zu verschiedenen Mustern zusammenzusetzen. Vielleicht war dies der Zeitpunkt, an dem mein Ehrgeiz mir signalisierte, dass wir mit unserem logisch geschulten Verstand ein wenig Licht in das Leben beziehungsweise das Ende von Herrn Oster bringen könnten. Ich konnte mir zwar nicht vorstellen, dass wir die Fakten besser anordnen konnten als die Polizei, doch vielleicht würde es uns gelingen, weitere Puzzlestücke zu sammeln, an die die Polizei zunächst nicht herankam oder zunächst nicht dachte. Ich hatte Frau Lund versprochen, den Namen des Kollegen aus Leiden herauszufinden, vielleicht könnte ich noch weitere Informationen über Herrn Oster aus Leiden bekommen?

Was wollte Oster mit den Fotos anfangen? Mir fiel wieder das defekte Bild ein, welches wir noch nicht ansehen konnten. Hatte ich auch vergessen, Frau Lund zu erzählen. Johann hatte inzwischen sicher herausbekommen, ob das Bild noch zu retten war.

Ich nahm das Handy und rief ihn an. Die Frau von gegenüber blätterte um und streifte mich mit einem vorwurfsvollen Blick. Ich nahm mir vor, nicht so laut zu sprechen. Die Hintergrundgeräusche im Café waren zwar etwas laut, doch konnte ich den Freiton einigermaßen deutlich hören. Johann ging nicht ran, war wahrscheinlich nicht mehr am Arbeitsplatz. Daher versuchte ich es bei Katja. Sie war sicher noch bei der Arbeit und vielleicht war Johann bei ihr, um das Ergebnis seiner Forschung ihr mitzuteilen. Sonst rufe ich Johann zu Hause an, dachte ich, als ich dem Freiton lauschte und darauf wartete, dass Katja sich meldete.

„Ja?“, kam es etwas unwirsch, als sie den Hörer abnahm.

„Hallo ich bin es“, gab ich fröhlich zurück. „Wobei störe ich dich denn?“

„Entschuldige, ich bin einfach sehr geschafft, ich wollte gerade meine Sachen zusammenpacken und für heute Schluss machen. Es hatte heute alles nicht geklappt. Manchmal glaube ich, der Anteil, den ich für den Mülleimer ausarbeite, ist deutlich größer als der Anteil für meine Doktorarbeit.“

„Ja, ich weiß, nicht immer hat man einen guten Tag. Ich kenne solche Tage.“ Um ehrlich zu sein, fast ausschließlich, fügte ich im Stillen hinzu.

„Ja, wahrscheinlich. Aber was wolltest du, ich will nämlich gleich abschließen.“

Johann war nicht in ihrem, in unserem Büro. Daher würde ich seine anderen Nummern durchprobieren müssen.

„Oh, mir fällt gerade ein, hatte ich fast vergessen“, warf Katja eilig ein, „ich hatte dir schon einen Zettel auf den Tisch gelegt. Der Dekan möchte dich sprechen. Frau Fuchs hatte angerufen, es klang sehr dringend.“

Neuigkeiten von der Polizei konnten es wohl nicht sein.

„Wie dringend?“

„Na, dringend eben. Frau Fuchs sagte etwas wie ›Ach Gott, warum ist er denn nun nicht am Arbeitsplatz’“, (verstellte Stimme in höherer Lage), „oder so ähnlich. Sie wirkte sehr angespannt. Du weißt ja, wie Herr Elster sein kann. Frau Fuchs musste ihm nun sagen, dass sie dich nicht erreichen konnte. Aber ich denke, jetzt hat es auch keinen Sinn mehr dort anzurufen.“

Was auch genau meine Meinung war.

Nach dem Telefonat suchte ich nach der Nummer von Johann in meinem Handy. Hatte ich ihn nun unter seinem Vor- oder Nachnamen abgespeichert? Oder überhaupt nicht? Na, egal. Ich legte das Telefon weg. Was konnte Elster von mir wollen? Ein wenig unbehaglich war mir beim Gedanken, dass ich der Grund für diese Aufregung sein könnte. Aber vielleicht hatte Frau Fuchs etwas übertrieben.

Ich beschloss, die Regenpause zu nutzen, um nach Hause zu gehen und zog meinen Mantel an.

Unterwegs kam mir der traurige Zustand unseres Kühlschrankes in den Sinn. Daher nahm ich von unserer Pizzeria an der Ecke noch eine Funghi mit nach oben. Die Aushilfe hatte heute Dienst und buk mir meine Pizza. Ich wartete am Tresen und lernte die Speisekarte auswendig. Auf halbem Weg im Treppenhaus überlegte ich, ob ich Hans auch eine hätte mitbringen sollen. Doch wie meist war er nicht zu Hause.

Als ich die Pizza auf dem Tisch ablegte, sah ich den Zettel, den ich am Morgen geschrieben hatte. Unter meinen Zeilen las ich die Worte „eine dänische Produktion, lief vor einiger Zeit als Fernsehserie, die Kommissarin deckt einen Mord an einer Schülerin auf, spielt in Kopenhagen, war ganz gut gedreht, warum?“

Mit einem anderen Stift war darunter noch eine Zeile gequetscht: „Eine Frau Fuchs, Dachs oder so hat angerufen, war sehr aufgeregt“.

Daneben stand ein Päckchen Kaffee.

Als ich am nächsten Morgen mein neues Büro betrat, war wie üblich Katja schon am Arbeitsplatz. Sie tippte den Satz noch zu Ende und sah mich dann erwartungsvoll an.

„Was hast du denn bloß angestellt?“, fragte sie. „Frau Fuchs hat eben schon wieder angerufen. Das scheint wirklich wichtig zu sein.“

„Das weiß ich auch nicht, sie hatte gestern wohl auch bei mir zu Hause angerufen.“

Mir wurde etwas unbehaglich.

„Ich kümmere mich gleich darum, ich brauche erst einmal einen Kaffee. Ist Rolf schon da?“

Ich hatte das Päckchen Kaffee von Hans noch nicht geöffnet und war lieber gleich ins Institut gegangen. Ich hatte unterwegs ein Brötchen gekauft und eigentlich geplant, am Arbeitsplatz zu frühstücken. Doch Frau Fuchs schlug mir jetzt etwas auf den Magen.

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